Hallo!
ich habe heute Kupfer geätzt und mikroskopiert. Als Basis habe ich einige Cent-Münzen genommen und zunächst in Zitronensäure gereinigt. Anschließend habe ich eine Lösung angesetzt, mit der ich ätzen konnte: 4 Teile Wasser, 2 Teile Wasserstoffperoxid, 2 Teile Salzsäure
Dann habe ich mir Sicherheitshandschuhe angezogen und eine Maske + Schutzbrille aufgesetzt. Die Flüssigkeit war (im Freien!) beim Ätzen der Münzen zunächst farblos, dann gelb, später bläulich. Laut wikipedia entsteht da eine Art Kupferchlorid-Komplex.
Die Münzen habe ich anschließend gewaschen und mir dann im Auflicht-Dunkelfeld angesehen. Ich denke, dass die scheinbar kleinen Dreiecke (ca. 3-5µm groß - falscher Maßstab sorry!) elementare Kupferkeime oder Keime von Kupfer-Kristallen sein könnten. Was meint die community dazu?
Und überhaupt mal die Frage: Warum sieht man da bei Kupfer (ich glaube auch bei Gold) solche Dreiecke?
Christian