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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Maria in Februar 22, 2026, 23:42:58 NACHMITTAGS

Titel: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Maria in Februar 22, 2026, 23:42:58 NACHMITTAGS
Moin

nachdem ich alle technischen Probleme an meinen acht Mikroskopen lösen konnte (teilweise Dank Eurer Hilfe) gibt ein Thema, dass mich schon länger umtreibt seit ich mich mit der Mikroskopie beschäftige: Der ,,richtige" Blick in das Mikroskop. Für die meisten von Euch wahrscheinlich kein so spannendes Thema, weil ihr es beruflich schon immer richtig macht.. ;) .Das Augenlicht ist ein sehr kostbares Gut das man/frau maximal schützen sollte. Ich konnte die Theorie für den richtigen Blick in das Mikroskop bis heute leider noch nicht umsetzen.. :'( . Aber ich möchte es jetzt mit viel üben angehen. Vielleicht lag es bislang an meiner Ungeduld.

Ich habe auch schon intensiv im Netz recherchiert. Also viel gibt es zu dem Thema leider nicht. Einige Mikroskopiker klagen über Augenschmerzen/Kopfschmerzen und führen es auf den falschen Blick ins Mikroskop zurück. Das Thema ist aber inhaltlich eigentlich auch nicht soooo kompliziert. Aber man/frau muss es umsetzen können und das klappt bei mir leider noch nicht.. :o . Zeiss selbst gibt da in seinem kleinen Anfängerheft ein paar Tipps.

Also was ich bislang verstanden habe soll man nicht IN das Mikroskop ,,hineingucken". Man soll zunächst in die Ferne gucken (aus dem Fenster) und einen entfernten Punkt fixieren. In dieser entspannten (??) Position mit Fernblick dann in das Mikroskop gucken und schnell scharf stellen. Das soll ggf. ca. 2x passieren bis das Bild scharf ist und den Fernblick beibehalten. Ziel ist es, die Fokussierung durch das Mikroskop erledigen zu lassen und nicht durch die Augen.. 8) .

Könnte mir vorstellen, dass dadurch ein Ermüden der Augen mit Augenschmerzen oder Kopfschmerzen vermieden werden kann? Also das ist die graue Theorie. Die Umsetzung erscheint mir doch etwas umständlich zu sein. Aber denke, dass ist man seinen Augen dann auch schon schuldig.

Also wieder mal lange Rede kurzer Sinn:

Könnt Ihr mir bitte einmal berichten, wie Ihr es mit dem Blick (Bino) /Fernblick in das Mikroskop haltet?

a) Schützt dieses Procedere das Augenlicht?
b) Schützt es vor Augenschmerzen/Kopfschmerzen und vor allem
c) wie läuft der ,,richtige" Blick in das Mikroskop in der Praxis ab :-\  :-\ ?

Fragen über Fragen.. :)  :) . Ich glaube dieser Lernprozess ist etwas schwieriger als an Mechanik zu arbeiten...

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir über Euer Vorgehen beim Blick in das Mikroskop bzw. Eure Erfahrungen dabei kurz berichten könntet.. ;D .

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe, die ich dann hoffentlich umsetzen kann....

LG

Maria
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: A. Büschlen in Februar 23, 2026, 09:16:42 VORMITTAG
Hallo Maria,

zu deinen Fragen:

- a) Dazu kann ich nichts schreiben.
- b) Aus meiner Sicht JA!
- c) In dem ich mich darin übe, entspannt durch das optische Gerät hindurch zu schauen.

Zu deiner Frage unter b) etwas ausführlicher:

Aus meiner Sicht soll auch ein Arbeitsplatz mit Mikroskop und Stereomikroskop ergonomisch optimal eingerichtet sein.

Damit meine ich:
Mikroskope und Stereomikroskope sind nicht gebaut, um sie auf einen Stapel Bücher zu stellen.

Der Arbeitstisch soll der Körpergrösse entsprechen und davor soll ein Stuhl stehen, den Mann/Frau der Körpergrösse entsprechend anpassen kann.

Geräte die regelmässig von Benutzern mit unterschiedlicher Körpergrösse benutzt weren, können mit einem Ergotubus ausgerüstet werden.

Für Linkshänder gibt es auch die Möglichkeit, ein Objekttisch mit der Anordnung vom Koaxilatrieb links zu wählen.

Zu deiner Frage c) etwas ausführlicher:

Bei der Benutzung von optischen Geräten wie die Handlupe, das Fernglas, Mikroskope etc. neigen wir dazu das/die Arbeitsauge/n zu zukneifen. Warum? Das kann ich nicht erklären. Mir hilft es wenn ich mich daran erinnere, entspannt und mit offenem Auge durch die Optik hindurch zu blicken.

Grüsse Arnold Büschlen

Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: RainerTeubner in Februar 23, 2026, 09:32:10 VORMITTAG
Hallo Maria,

 es gab vor einigen Jahren mal einen Aufsatz vom inzwischen leider verstorbenen Klaus Henkel (Mikroskopische Vereinigung München) über das Photographieren und Beobachen am Mikroskop: http://www.klaus-henkel.de/seriefoto5.html (Das Luftbild im Fadenkreuz)

Viele Grüße!

Rainer
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Maria in Februar 23, 2026, 10:26:57 VORMITTAG
@ Arnold

Danke für Deine Hinweise. Vielleicht sollte ich noch ein Foto dranhängen, damit man meinen Arbeitsplatz sieht. Der ist schon sehr gut ausgestattet. Alles steht fest und sicher und höhenverstellbar. Auch der Einblick bei meinen Mikroskopen ist höhenverstellbar.

Ich arbeite mit Binokulartuben. Von daher ist ein schließen des zweiten Auges nicht so sinnvoll.... ;).

Frage mich außerdem, warum ich beim PC-Monitor in 80 cm vor mir sofort drauf gucken kann und kein Procedere brauche. Vielleicht geht da ja bei mir noch das Licht an... :)  :) .


Ich danke Dir für Deine Hinweise. Ich glaube ich habe mir die Lösung in meinem Thread schon selbst gegeben. Ich muss es nur noch durchführen..... :-\ ??. Aber vielleicht gibt es ja noch Hilfestellungen, die den richtigen Einblick erleichtern...


@ Rainer

Danke für Deinen Link. Ich habe mir das ausgedruckt und werde es im Laufe des Tages ganz genau durchlesen....

LG
Maria
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: rlu in Februar 23, 2026, 10:54:47 VORMITTAG
Hallo Maria,

ich empfehle dir, bzw. allen, einen höhenverstellbaren Tisch für 200-300€.

Wir hatten am Wochenende einen Kurs mit Zeiss Standards.
Der Zwei-Meter-Mann hat drei Bücher unter sein Mikroskop bekommen. (saß total verkrümmt)
Die kleine Person, da wurde der Stuhl auf Maximum gestellt, ein Kissen zusätzlich wäre noch besser gewesen.
(konnte nicht von oben reinschauen)

Wenn du in die Okulare reinschaust, dann sollte mit wechselnd geschlossenen Augen keine Abschattung zu sehen sein. Wenn ja dann die Breite vom Okular anpassen, bis sich ein großes rundes Blickfeld ergibt.

Man kann auch die Austrittspupillen mit Papier und Stift markieren. Für Anfänger ein Test, ob der Abstand stimmt. Dazu dann das Papier unter die Augen/Pupillen halten. Die Punkte auf dem Papier und die Pupillen müssen den gleichen Abstand haben.

Was ich für sinnvoll halte, ist eine Stirn-Stütze, vor allem für langes Arbeiten. Den Kopf ohne Referenz dauernd still zu halten ist extrem anstregend. Leider habe ich sowas nur ganz selten gesehen.

Ansonsten ist ein Monitor mit einer guten parfokalen Adaption eine Lösung. Den hast du ja schon.
Parfokal = Monitor und Blick ins Mikroskop liefern den gleichen Schärfepunkt, es muss bei einem Wechsel nichts am Feintrieb verändert werden.

Sehr unwahrscheinlich, aber möglich, deine Lichtsteuerung wird über PWM gesteuert. Dieses Flackern könnte Probleme bereiten.
Die alten Trafos mit fünf Steckmöglichkeiten/Helligkeiten gehören vor allem wenn Neulinge an dem Mikroskop arbeiten auf den Schrott. Habe bei uns die fünf Standard-Mikroskope auf LED umgebaut.

Was mir noch bei den Anfängern aufgefallen ist.
Das Mikroskop war nicht geköhlert. Hauptsächlich war das Lichtzentrum vom Kondensor außerhalb.
Wichtig: Die Helligkeit war immer zu hoch eingestellt.

Liebe Grüße
Rudolf
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: liftboy in Februar 23, 2026, 11:25:21 VORMITTAG
Hallo erstmal,

da will ich dann auch meinen Senf dazutun:
1. die Sitzhaltung ist schon mal wichtig! Man sollte aufrecht sitzen! Wenn man dann geradeaus sieht, sollten die Okulare genau vor den Augen sein, sonst Rücken und Hals.
2.Augen entspannen ist ganz einfach! Augen zu und ein bischen warten. Die Augen sind dann im entspannten Zustand ( wenn man sie aufmacht ist alles ein bischen unscharf, weil sie dann auf weit eingestellt sind.
3. Lichtstärke. Ein ganz wichtiges Thema!! Also Licht soweit es geht herunterregeln; wenns nicht geht, Filter dazwischen. Nicht mit der Aperturblende regeln!!
4. Scharfstellen.
Also: Augen entspannen, Beleuchtung runter. Dann durch die Okulare sehen. Nicht versuchen, jetzt etwas scharf zu sehen!!
Objekt unters Objektiv schieben und so ausrichten, dass im Bild ein Schatten (das Objekt) erscheint.
Nicht versuchen, jetzt etwas scharf zu sehen!!
Mit den Trieben! scharf stellen.
Jetzt kann im Objekt die gesuchte Stelle aufgesucht werden; nochmal mit dem Feintrieb nachstellen und gut so! Eventuell muss die Beleuchtung noch angepasst werden; bitte nicht zu hell, dann kneift man instinktiv die Augen zu.

Grüße
Wolfgang
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Spectrum in Februar 23, 2026, 12:27:36 NACHMITTAGS
Hallo Maria,
Noch ein paar Ergänzungen zum Thema entspannter Einblick:
Grundvorraussetzung ist grundsätzlich wie du bestimmt schon weißt, ein optimal eingestellter Augenabstand, und eine perfekte Dioptrieneinstellung der Okulare. Als Brillenträger kannst du dazu auch für den Anfang die Werte aus deinem Brillenpass als Richtwert nehmen.
Dort findest du unter "PD" den Abstand von Nasenmitte bis zur Pupille. Addieren beide Werte und stell diesen Wert auf deinen Siedentopf Tuben ein. 
Alles andere, also die Dioptrieneinstellung am Tubus und, falls vorhanden, die Einstellung an den Okularen selbst erstmal alle auf Null.
Dann würde ich mit "entspannten Augen" also wie Arnold schon sagt als ob man durch das Gerät hindurchschaut" in die Okulare schauen. Und zwar in der Konstellation , mit  in der du auch im Alltag auf weite Entfernung am besten siehst.
Das kann mit einer bestimmten Brille sein oder je nach Art der Fehlsichtigkeit auch ohne.
Mit diesem "Weitblick" schaust du dann auch durch's Okular.
Das ist für den ein oder anderen gar nicht so leicht. Kann man aber lernen, und irgendwann geht das automatisch. Für den Anfang kannst du das Mikroskop dafür auch zwecks Training vor einem Fenster mit Aussicht stellen.
Schau dann nach draußen zum Horizont und anschließend ohne "Umfokussieren" des Blicks dann ins Mikroskop und wieder zurück. Die Augen dabei nicht zukneifen.
Das ganze solange wiederholen bis der Knoten (falls vorhanden) geplatzt ist.
Dieser Teil ist Kopfsache.
Wenn das klappt solltest du den Abstand zwischen Okular und Auge austesten. Der variiert je nach Bauweise des Okulars. Der Tipp von Rudolf die Astrittspupille mittels Papier zu verorten kann nützlich sein, als Anhaltspunkt.
Dann den Abstand so variieren, dass du, ohne ein Präparat und mit geringer Beleuchtung (wie Wolfgang in seiner super Beschreibung schon erwähnt hat), beide Lichtkreise ohne Anstrengung zur Deckung kommen.
Geht das nicht eventuell den Augenabstand am Bino ein wenig nachkorrigieren.
Funktioniert das dann immer noch nicht könnte mit den Prismen deines Binos etwas faul sein. Dann lohnt sich ein Vergleich mit deinem anderen Tubus.
Hast  du die Pupillenlage erfolgreich eingeloggt, geht es ans Feintuning der Dioptrieneinstellung.
Die sollte zwar bei gut bemessener Brille bereits bei der Einstellung auf Null passen, erfahrungsgemäß gibt es da aber Ausnahmen.
Dazu schaust du mit dem bereits beschriebenen Weitblick in das Mikroskop und stellst jetzt mit einer mittleren Vergrößerung auf ein kontrastreiches planes Präparat scharf. Das gute alte Objektmikrometer ist gut geeignet.
Checken ob das Scharfstellen auch wirklich mit entspannter Weitblick erfolgt ist, also zum Fensterblick immer noch ohne Akkomodation gewechselt werden kann.
Wenn das klappt, köhlern.
Dann sollten beide Bllder deckungsgleich und scharf sein.
Zur Überprüfung immer abwechseld das linke und das rechte Auge schließen. Sollten die jewiligen Bilder aus dem rechten und linken Okular nicht gleichzeitig knackscharf sein, bzw musst du dafür nach jedem Seitenwechsel deinen Blick nachfokussieren, kannst du etwas an der Dioptrieneinstellung nachjustieren bis es passt.
Auch hier gilt, bei starken Abweichungen könnte auch ein nicht 100%ig justiertes Prisma im Bino schuld sein. (Oder dein Optiker).
Sollte alles passen notier dir die Werte.
Übe regelmäßig, immer mit der erprobten Einstellung, dann klappt der Fernblick irgendwann ganz von allein.
Wichtig wäre noch zu wissen ob du eine Gleitsichtbrille trägst.
Beste Grüße Holger
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: purkinje in Februar 23, 2026, 12:56:09 NACHMITTAGS
Werte Freunde der mikroskopischen Zen-Meditation,
der Vorteil von vor über 100 Jahren gebauten Mikroskopiersälen mit großen nach Norden ausgerichteten Fenstern war die möglichen Lichtfarben (bläulich bis grau) sowie, wegen der erforderlichen Ausrichtung des Spiegels, ein möglicher Blick aus dem Fenster in die Ferne zum Entspannen der Augenmuskulatur.
Da ich das stundenlange Mikroskopieren von einer alt-erfahrenen hämatologischen MTA erlernt habe
- fokussiere ich ständig, weshalb ein "Aufbocken" des Mikroskops immer eine entspannte Handstellung ermöglichen muss
- lege ich auf die Lichtstärke und -farbe sehr viel wert: die oben erwähnte Lehrmeisterin drehte ihre Glühlampe stets voll auf und stapelte liebevoll etwas graue Interferenzfilter und einen Cyanblauenfilter auf die LFB.
- Außerdem plegte sie zur Entspannung den gelegentliche Blick aus dem Fenster in die Ferne, manchmal gewürzt durch das Erzählen von durchaus schmutzigen Witzen, was bei uns studentische Hiwis Anfang zwanzig auch zur Lockerung geführt hat  ;) 
Beste Grüße Stefan
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Peter V. in Februar 23, 2026, 14:41:33 NACHMITTAGS
Hallo,

ach Du liebe Güte!! Und ich habe doch tatsächlich bislang einfach ohne weiteres Nachdenken ins Mikroskop geschaut...!  ???

Aber ich bin ja auch kein Hardcore-Mikroskopiker, der stundenlang mikroskopiert (wie wohl kaum einer von uns ;) )
Man sollte es besser mit unserem "ortholux"-Wolfgang halten, der betont, dass er Mikroskope nur anschaut, aber nie hineinschaut. Das ist wohl wesentlich gesünder.

Nur eine kurze Anmerkung von mir zu Arnolds Bemerkung

ZitatMikroskope und Stereomikroskope sind nicht gebaut, um sie auf einen Stapel Bücher zu stellen.

Die meisten sind aber auch nicht so gebaut, dass "normal" große Mikroskopiker an einem normalen Tisch damit mikroskopieren können.  8)  Nicht nur das Zeiss Standard. Da ist der Bücherstapel oft noch die praktikabelste Lösung.

Zitatich empfehle dir, bzw. allen, einen höhenverstellbaren Tisch für 200-300€.

Ob ein höhenverstellbarer Tisch allein dieses Übel komplett ausmerzt, wage ich in Frage zu stellen. Fährt man den Tisch so hoch, dass man einen bequemen Einblick hat, liegen die Arme oft zu hoch auf.

Letztlich muss es sich jeder so einrichten, wie es für ihn und sein Mikroskop am bequemsten ist.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: rlu in Februar 23, 2026, 15:17:07 NACHMITTAGS
Hallo,

Stirnabstützung, eigentlich gibt es die ja schon. Und jeder hat die schon beim Augenarzt getestet.
Nur war das Mikroskop auf der anderen Seite: ;-)

2026-02-23 15_16_00-Irismikroskop Nikon mit Hubtisch, Optik Nikon N10x, voll funktion in Hessen - Hu.jpg

Liebe Grüße
Rudolf
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: A. Büschlen in Februar 23, 2026, 15:30:06 NACHMITTAGS
Lieber Peter,

ZitatN ur eine kurze Anmekrung von mir zu Arnolds Bemerkung

    Zitat
    Mikroskope und Stereomikroskope sind nicht gebaut, um sie auf einen Stapel Bücher zu stellen.


Die meisten sind aber auch nicht so gebaut, dass "normal" große Mikroskopiker an einem normalen Tisch damit mikroskopieren können.  8)  Nicht nur das Zeiss Standard. Da ist der Bücherstapel oft noch die praktikabelste Lösung.
Ich bin so Einer der oft stundenlang am Stereomikroskop und am Mikroskop arbeitet und ich bin >190cm lang ...
Vor einigen Jahren habe ich mir einen ganz einfachen Holztisch für meine Grösse machen lassen und später kam noch ein gebrauchter höhenverstellbarer Laborstuhl dazu.
Das Ganze kostete mich nicht 1000CHF.

Wir diskutieren über hochpreisige DIK Ausrüstungen und über hochaperturige Optiken die auch ihren Preis haben. Warum kann den Mann oder Frau nicht auch einen passenden Arbeitsplatz einrichten ;) ?

Gruss Arnold
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Daniel Scheibenstock in Februar 23, 2026, 16:11:49 NACHMITTAGS
... naja, das Thema ist eigentlich absurd. Die Lösung ist doch ganz einfach: vernünftige Großgeräte anschaffen (DMRB, Phomi, Universal, Vanox usw.) und dazu einen ordentlich höhenverstellbaren Sessel.

Was kostet die Welt?

 ;D  ;D  ;D liebe Grüße Daniel
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Nochnmikroskop in Februar 23, 2026, 16:20:47 NACHMITTAGS
Hallo Durchblicker,
ich schaue meist nur beim Stereomikroskop länger durch die Okulare, bei den anderen Mikroskopen überwiegend per Bildschirm. Insbesondere nerven mich meine Mouches Volantes bei den höheren Vergrößerungen, so ab 40x aufwärts.

Für die Okularansicht habe ich mir eine Brille anfertigen lassen, mit der nur meine Hornhautkrümmung ( Zylinder und Achsen) ausgeglichen werden, ohne Ausgleich der Sphäre.
- So sind beide Okulare in Nullstellung
- Aufgrund der Nullstellung sind die Okulare gleich hoch überstehend, man kommt so nicht so leicht mit der Brille ans Gehäuse.

Sonstige Überlegungen:
- Sollten die Augen starke Dioptrie-Unterschiede in der Sphäre ausweisen (bei mir zum Glück nicht der Fall) muss man natürlich diese auch ausgleichen, dann hat man keine Chance. 
- Wie schon Michael (sourdough) in seine "langen Antwort" zum Überziehringe Faden beschreibt, muss man ja ab und zu auch mal nach unten, oder oben neben das Mikroskop schauen. Hier muss Mann / Frau / Sonstige sich natürlich noch wohl fühlen können.

Ich nutze übrigens keine Gleitsichtbrille, sondern eine Trifocal-Brille mit mineralischen Gläsern. Die zuvor mehrmals (immer mal wieder) probierte Gleitsichtbrille hat für mich zu viele Nachteile.
Leider gibt es nur wenige Optiker, die so was noch anfertigen lassen können (oder wollen). Vermutlich sind die chinesischen Gleitsichtgläser mit höherer Gewinnspanne herzustellen.

Vielleicht noch eine Anmerkung zu höhenverstellbaren Schreibtischen. Die müssen eine "sichere" Hemmung haben.
Mein Billigtisch (damals im Möbelhaus gekauft, holländische Marke) hat nach ca. 10 Jahren plötzlich an einer Seite nachgegeben, es war reiner Zufall, dass nicht das teure Mikroskop samt Monitor seitlich herunter gefallen ist. Diese 200-300 Euro Geräte - da wäre ich mir nicht sicher genug. Die Einbauten sind z.T. mit Kunststofflagern / Zahnrädern bestückt, da ist es eine Frage der Zeit wann die den Geist aufgeben.

Mann / Frau kann sich da lieber einen günstigen gebrauchten Schreibtisch holen und einen Ausschnitt mit Mikroskop-Tieferlegung einbringen, passend zur Körperhöhe. Ist bei mir noch in Planung, den Sperrholz-Kinderschreibtisch habe ich schon.
Dann ist auch die Armhaltung wieder passend, worauf Peter richtigerweise hingewiesen hat. 

LG Frank
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: AlexS in Februar 23, 2026, 19:02:47 NACHMITTAGS
hallo,
eine Anmerkung erlaube ich mir :
wenn man Kopfschmerzen oder Augendruck bekommt, wär mein erster Ansatz zu testen ob der Binokopf justiert ist.
Man sucht sich im Präparat einen markanten kleinen Punkt, evtl am besten einen hellen Punkt bei Dunkelfeld und stellt dann ohne durchschauen eine Seite unscharf .
Wenn man dann wieder hineinsieht sollte der scharfe Punkt genau über dem unscharfen Punkt liegen .
Es darf vor allem kein vertikaler Versatz auftreten , das kann das Auge nicht ausgleichen .
vG Alex
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Maria in Februar 25, 2026, 11:53:39 VORMITTAG
Moin

ich habe Euch nicht vergessen..... ;) und mache mich auch nicht ohne zu antworten ,,vom Acker". Das wäre nicht fair gegenüber den Mitgliedern, die sich mit Ihren Antworten so viel Mühe gegeben haben. Ich wollte die letzten Hinweise abwarten, um dann zu antworten. Das Öffnen dieses Threads von weit über 500 Lesern zeigt doch, dass das Thema viele interessiert.

Vorweg: Ich muss mich bei Euch allen, die mir tolle Hilfestellungen geboten haben, bedanken. Es waren für mich grundlegende Informationen dabei, die ich nun umsetzten werde. Ich habe mir das ganze mal ausgedruckt und mit einem Marker durchgearbeitet. Nochmal vielen Dank.... :D  :D . Zu antworten ist ja keine Selbstverständlichkeit.... ;)

Also was die Einrichtung des Arbeitsplatzes angeht (Arbeitshöhen, Durchblickhöhe in das Bino, Tischhöhen habe ich soweit verstanden. Glaube da bin ich ganz gut aufgestellt. Soweit ich das beurteilen kann sitze ich mit geradem Rücken vor dem Mikroskop. Der Einblick ist direkt vor meinen Augen und ich muss mich nur ganz wenig nach vorne beugen. Trotzdem wäre ein höhenverstellbarer Tisch schon was schönes. Der Hinweis mit der Stirnstütze,wie man sie vom Augenarzt kennt, ist ganz interessant und hilfreich. Also dieses Thema bezüglich Arbeitsplatz meine ich im Griff zu haben.


@ Rudolf (rlu)

In Deiner Antwort sind ein paar sehr interessante Hinweise. Also rundes Einblickfeld im Tubus ist klar. Meine Lichtsteuerung wird nicht über PWM gesteuert. Da habe ich die LED von Dr. Hiller mit einer moderaten Farbtemperatur von 3500 K. Die Helligkeit ist auch nur so hoch wie nötig. Außerdem habe ich im Filterhalter ein Bader UV/IR-Cut Filter für die ganz ängstlichen wie mich.. ;) . Köhlern tue ich immer.

Jetzt kommen wir zu einem Punkt Deiner Ausführungen, der mich sehr interessiert ich aber noch nicht so ganz verstehe bzw. handwerklich umsetzen kann. Im oberen Teil schreibst Du, wie man die Lage der Austrittspupille mit einem Blatt Papier kontrolliert. Das habe ich nicht verstanden. Wenn Du oder ein anderer das noch mal genauer erklären würde, könnte ich es bei mir kontrollieren... 8) .


 ??? .....der Tipp mit der Stirnstütze kam von Dir. Ach ja Du hast recht. Ist beim Augenarzt auf der anderen Seite... ;D  ;D . Deine Stütze scheint aber auch vom Augenarzt zu sein. Da leg ich auch schon mal mein Kinn drauf......


@ Wolfgang (lifeboy)

Du scheinst aus der Lehre zu kommen. Dein Inhalt ist bei mir komplett rot also besonders wichtig markiert. Da auch von Dir der Hinweis auf die Sitzposition. Das Procedere hast Du wunderbar beschrieben. Man/Frau muss es jetzt nur noch so durchführen. Das schaffe ich..... :) . Toller Ablaufplan. Danke!!


@ Holger (Spectrum)

Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Auch Du hast die Schritte zum Blick in das Mikroskop sehr gut beschrieben. Damit sollte man jetzt eigentlich klar kommen. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen und mehr Hilfe kann man auch gar nicht geben. Man muss es üben und damit fange ich jetzt auch an.

Am Anfang schreibst Du von einer optimalen Dioptrieneinstellung. Ich habe mal in den Brillenausweis von Fielmann geschaut. Leider finde ich dort keine Angabe zu "PD". Egal. Die Einstellung/Knickbrücke am Siedentopf soll ja den optimalen Gesamtdurchblick mit beiden Augen gewährleisten. Also keine Schatten an den Ränder. Eine Einstellung "70" bedeutet ja ein Pupillenabstand mittig von 70 mm. Kann man auch gut an den Okularen abmessen. Also das bekomme ich hin und passt schon jetzt.

Wo ich nicht sicher bin, ist die Bedeutung eines weißen und eines roten Punktes am Okular selbst. Wenn ich das Okular auf "0" stellen möchte, auf welchen Punkt stelle ich ein. Habe es mal gewusst.... :o . Glaube rot war ohne Deckglas.... ??? .

Ja ein Objektmikrometer habe ich auch noch und werde es wieder aktivieren.


@ Alex (AlexS)

Ein sehr interessanter Hinweis auf den Binokulartubus. Ja ich würde auch gerne testen, ob der Bino richtig justiert ist, wovon ich hier bei mir ausgehe. Aber trotzdem....Kontrolle ist besser. Tut mir leid ich habe es nicht richtig verstanden. Ich habe auch Dunkelfeld. Vielleicht könntest Du die Methodik ein bisschen genauer erklären. Aber vielleicht gibt es ja noch eine andere Methode... :-\ ?



Also Ihr seht, dass ich Eure Antworten richtig durchgearbeitet habe. Was ich daraus gelernt habe:

- Arbeitsplatz kontrollieren auf Höheneinstellungen und Einsicht in den Tubus auf Augenhöhe

- den richtigen Blick ins Mikroskop üben, üben, üben....

- noch mit Fragezeichen: "0" Einstellung am Okular auf den weißen oder roten Punkt... ???

- noch mit Fragezeichen: sind die Prismen im Tubus korrekt justiert....  ??? .


Denke, dass dieser Thread für viele hilfreich war. Ich habe ihn auf jeden Fall zu meinen Unterlagen genommen. Nochmals vielen Dank für die vielen Hilfestellungen, ohne die ich es nicht geschafft hätte. Vielleicht könntet Ihr mir noch kurz die beiden "?" beantworten dann soll es zu diesem Thema auch reichen. Jetzt sollte es aber auch der/die Letzte verstanden haben.

 :)  :)  :) .

LG
Maria
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: rlu in Februar 25, 2026, 12:43:45 NACHMITTAGS
Hallo Maria,

du legst oben auf die Okulare ein weißes Papier drauf.
Das Licht von deinem Mikroskop ist natürlich eingeschaltet.
Wenn es in deinem Raum etwas dunkel ist, siehst du zwei helle Licht-Punkte.
Die markierst du dir mit einem Stift.
Der Abstand dieser Punkte sollte mit dem Abstand deiner Pupillen übereinstimmen.

Liebe Grüße
Rudolf
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Peter_le in Februar 25, 2026, 12:52:52 NACHMITTAGS
Zitat von: Maria in Februar 25, 2026, 11:53:39 VORMITTAG- noch mit Fragezeichen: "0" Einstellung am Okular auf den weißen oder roten Punkt... ???

Der eine Punkt: mit eingelegter Original Strichplatte.  Der andere: Ohne
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: liftboy in Februar 25, 2026, 15:51:56 NACHMITTAGS
Hallo Maria,

weil ich mein Lebtag mit Aufzügen zu tun hatte, bin ich der LIFTBOY. Aber lifeboy ist auch nicht schlecht, ich leb ja noch, und nicht schlecht :-)

liebe Grüße
Wolfgang
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: AlexS in Februar 25, 2026, 16:53:08 NACHMITTAGS
hallo Maria,
ich komm ja aus der Astronomie Ecke, da schaut man sich die Justage am Stern an , indem man eine Seite vom Bino unscharf stellt.
Ein Stern wird dann zum runden Fleck.
Wenn nun der scharfgestellte Stern der einen Seite beim hineinblicken genau mittig auf dem Fleck liegt, so ist das Bino perfekt justiert.
Das geht nur mit unscharfstellen , weil das Hirn sonst sofort versucht beide Punkte zu vereinen.
In horizontaler Richtung ist das auch kein Problem , das machen wir ständig wenn wir naheligende Gegenstände betrachten, wir schielen dann etwas.
Sind die Punkte / Sterne aber vertikal versetzt, kann das das Auge nicht so einfach ausgleichen.
Es versucht es aber und das verursacht dann Kopfschmerzen .
Ich vermute bei dir einen entsprechenden Versatz.
Versuch mal ein möglichst punktförmiges Präperat zu finden, das sich nicht bewegt und stelle eine Seite wie oben beschrieben etwas unscharf und achte mal darauf in welcher Position zum Fleck sich der Punkt befindet.
Ich hoffe so war ich etwas verständlicher.
VG Alex
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: 3D Alfons in Februar 26, 2026, 07:26:02 VORMITTAG
Hallo maria,
Nun  noch etwas wichtiges was noch nicht angesprochen wurde
Wir sehen mit dem Gehirn  des gewohnt ist mit unterschiedlicher Augenatellzng das geaehene abzutasten, was beim Okular nicht geht.
Feldstecher haben extreme weitwinkel Okulare und ein raumbild für gutes beobachten Was es beim mikroskop nicht gibt 
Bei raumbildentfernungsmesser kann es zonale Sehausfälle geben 
Alles ist unterschielich ausgeprägt und muß wohl hingenommen werden 
Grüße von der Mosel 
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: rlu in Februar 26, 2026, 08:35:18 VORMITTAG
Hallo Alfons,

du kannst, wenn du auf den Button "MEHR" klickst "Bearbeiten" wählen.
D.h. du kannst deinen Beitrag auch später noch editieren.
Das mache ich auch ständig.

Es gibt das Programm write
https://www.deepl.com/de/write (https://www.deepl.com/de/write)
Wenn man da einen Text reinkopiert, wird er inhaltlich nicht verändert. Einfach mal testen.
Du musst den Text ja nicht übernehmen. Er bietet nur Alternativen an.


Klaus Henkel sagt in seiner Mikrofibel, so weit ich mich erinnern kann, man soll mit dem Feintrieb ständig arbeiten, um ein räumliches Bild im Kopf zu erzeugen. Oder zumindest zu erkennen,  was weiter vorne und weiter hinten ist.
Auch die Defokussierung wird erwähnt: Seite 80. D.h. die Kontraststeigerung durch das leichte Unscharf-stellen.


Zitat"Bei Raumbild-Entfernungsmessern kann es zu zonalen Sehausfällen kommen."
Was meinst du damit?

Liebe Grüße
Rudolf
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Peter V. in Februar 26, 2026, 09:15:34 VORMITTAG
Hallo,

ZitatAlles ist unterschielich ausgeprägt und muß wohl hingenommen werden

Wahre Worte - teilweise! Für Optik gilt das womöglich, für Posts und deren Form und Lesbarkeit nicht unbedingt...

 ;) Grüße
Peter
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: 3D Alfons in Februar 26, 2026, 14:00:40 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
Bin zur Zeit erkrankt, besser geht nicht, bitte um Nachsicht.
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: rlu in Februar 26, 2026, 14:43:55 NACHMITTAGS
Hallo Alfons,

alles klar. Vielen Dank für deinen Beitrag.
Mach weiter so. Deine wichtigsten Punkte habe ich glaube verstanden.
3D - ist sowieso ein spannendes Thema.

Liebe Grüße
Rudolf
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Maria in Februar 26, 2026, 23:19:21 NACHMITTAGS
Moin

@ Alex (AlexS)

Danke für Deine Klarstellung. Ja ich habe es verstanden und werde die Justierung überprüfen.


@ Rudolf (rlu)

Danke für den Hinweis auf die "Mikrofibel" von Klaus Henkel. Ich werde die entsprechenden Seiten noch mal genau nachlesen.


Vielen Dank Euch allen.. :D  :D .

LG
Maria

Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Manfred Melcher in Februar 28, 2026, 21:20:10 NACHMITTAGS
Hallo zusammen. Ich bin auf diesen Faden gerade erst aufmerksam geworden. Es gibt einen Punkt der in den rrsten Antworten angesprochen wurde, der mich etwas verwundert. Was sollen diese Einstellübungen mit Fernblick vor dem Mikroskopieren bewirken? Es gibt ein Phänomen das sich Instrumentenmyopie nennt. Das heißt die Augen stellen sich beim Blick durch ein optisches Instrument mehr oder weniger auf eine Nahentfernung ein. Diese Naheinstellung wird ja dann über den Fokusknopf ausgeglichen und stellt keinen Nachteil dar. Diese Naheinstellung ist nicht ermüdender als ein Blick in die Ferne. Deshalb sehe ich in solchen "Vorbereitungsmaßnahmen" wenig Sinn.

Liebe Grüße
Manfred
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Peter Reil in Februar 28, 2026, 21:37:53 NACHMITTAGS
Hallo Manfred,

ich wollte mich gar nicht einmischen in die "hochwissenschaftliche" Diskussion.
Aus Erfahrung mit sehr vielen Menschen (jung und/oder alt) kann ich sagen, dass niemand solcher "Vorübungen" bedarft hatte.

Gruß
Peter
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Maria in Februar 28, 2026, 23:00:46 NACHMITTAGS
Hallo

@Peter & Manfred

Danke für Eure Meinungen. Ich dachte ich hätte es verstanden und jetzt kommt doch noch eine komplett andere Sichtweise... :D  :D . Egal. Belassen wir es hier bei den Betrachtungen. Ich werde meinen Weg finden.

Vielen Dank für Eure Thread zu diesem Thema. Sie waren für mich sehr interessant und hilfreich..
Ich bin dann mal weg.. :)!

LG
Maria
Titel: Aw: Richtiger Blick ins Mikroskop
Beitrag von: Peter_le in Februar 28, 2026, 23:22:17 NACHMITTAGS
Abend Manfred,

Bei vielen Anwendungen stellt das auch kein Problem dar.

Aber bei manchen speziellen Anwendungen leider schon. Z.b. Wenn bei einem Trinokulartubus die Kamera auf dieselbe Ebene scharfgestellt (parfokal) werden soll wie die durch den Okulareinblick mit den Augen. Und ein Okular hat dann noch eine Strichplatte..

Das Problem durch falsche Tubuslänge steckt da auch noch drin. Das System muss dann umfokussiert werden, der Arbeitsabstand verändert sich, dann kann es passieren dass man das Präparat gar nicht mehr scharfstellen kann.

Grüße
Peter