Moin,
Nachdem ich erfolglos versucht habe Deckgläser mit einem handelsüblichen Glasschneider zu schneiden,
bin ich auf eine Glas-Graviernadel mit Hartmetallspitze gestoßen. Der Glasschneider verursachte bei mir mehr Ausschuss als sonst etwas. Mit der Graviernadel geht es nun einwandfrei ohne Bruch und Abfall.
Gelegentlich werden Deckgläser 24x50mm /1000St. günstig angeboten. Diese werden aber nur selten gebraucht. Wenn man sie halbiert bekommt man sehr günstig eine brauchbare Größe zum unschlagbaren Preis 😉
Hallo Harald,
kannst du mal ein Bild zeigen und eine Bezugsquelle nennen?
Habe das auch schon mal probiert für Abstandshalter; das Deckglas in Streifen schneiden.
Liebe Grüße
Rudolf
Hallo zusammen,
sehr schön geht das auch mit einem Diamantschreiber, wie man ihn im Laborbedarf findet, z.B. bei Thorns (~35.-€).
Wichtig ist sowohl bei CrMo-Stiften wie auch dem Diamanten eine feste, staubfreie Unterlage. Man darf keinen Druck ausüben, nur zart ritzen, dann fallen die Teile praktisch auseinander.
Hab ich zwar noch nicht versucht: Aber ich denke mit einer Abtastnadel eines Plattenspielers könnte das auch funktionieren.
Hallo Harald,
bei einem Diamant mußt dir aber diesen per Lupe o.ä. anschauen, wie die Kristallkante (= Schneide) ausgerichtet ist und entsprechend markieren.
Ansonsten kratzt du nur stumpf das Glas an statt einen Spannungsriss zu erzeugen.
Je weniger du beim Ritzen die Spur siehst oder hörst, um so besser wird der Schnitt.
LG
Bernd
Hallo Rudolf,
hier ein Link der Nadel.
https://www.ebay.de/itm/168229795200
Hallo Jürgen, hallo Bernd,
Danke für die Tipps.
Hallo Jürgen,
leider habe ich bei Thorns keinen Diamantschreiber gefunden. Hast Du vielleicht einen Link für mich?
Hallo Harald,
hier (https://www.biologie-bedarf.de/products/386131/) findet man ihn.
Hallo Jürgen,
Vielen Dank.
Wir haben auch sehr lange gesucht, für den beruflichen Einsatz (dünn - dick (Mikrometerbereich), gerade - kurvig) ...
Letztendlich sind wir hier glücklich geworden:
https://www.wlw.at/de/firma/mdi-advanced-processing-gmbh-1432920/produkte/mitsuboshi-glasschneider-mit-multifunktionaler-anwendung-35047510
https://www.mdi-ap.com/wp-content/uploads/2023/05/Handschneider.pdf
Viele Grüße,
Michael
Hallo Michael,
wie viel habt ihr denn dafür bezahlt?
Hallo Harald,
die Frage habe ich befürchtet ;) ..., es sind leider schon etliche Jahre (> 20) her. Preiswert war es nicht, meine, es wären 70€ (brutto) für den Penett P (M18??) gewesen. Das Ding funktioniert aber immer noch tadellos!
Viele Grüße,
Michael
PS: es scheint da inzwischen Nachbauten zu geben ...
Hallo -
nach all den Anregungen fiel mir ein, dass ich auch noch so ein Ding in der Arbeitsschublade habe. Eigentlich dachte ich, dass es unbrauchbar sei, aber nach dem Tip mit "Kante" + "Richtung" habe ich mir mal die Spitze genauer angeschaut. Diese wirkte auf mich wie ein leicht schräg angespitzte Bleistieft, de Holzhülle durch Stahl (D = 2,5 mm, magnetisch) ersetzt und die "Mine" (D =0,5 mm; wohl kaum Diament, eher WoC), wirkt wie ein bröseliges Zeug, ritzt aber Glas fein und geräuscharm mit einer Kante (hinten, oben auf dem Stackfoto; mit einem Mitu 10x aus 15 Fotos - eigentlich viel zu wenig).
Sieht aus als ob mal jemand versucht hätte das Ding anzuspitzen - vielleicht war ich's selbst. Weiß jemand mehr?
Viele Grüße
Rolf
Hallo,
ZitatPreiswert war es nicht, meine, es wären 70€ (brutto) gewesen.
Aber dafür gibt es doch einige Dosen 24mmx24mm Deckgläser fertig zugeschnitten, oder nicht? ;)
Grüsse Arnold
Lieber Arnold,
aber wenn man mal ein dreieckiges Deckglas braucht... ;)
Spaß bei Seite: Ich möchte meinen Diamantschreiber nicht missen, auch wenn ich damit noch keine Deckgläser zerlegt habe. Dauerhaftes Beschriften von Objektträgern, auch wenn sie durch verschiedenste Lösungen gezogen werden und tatsächlich auch kleine Glasschneidearbeiten mache ich damit sehr gerne.
Gerd