Morgen,
Das war eine mehrmonatige Achterbahn der Gefühle. Stress, Geld, Alpträume aber auch das Gefühl es nun endlich vollbracht zu haben.
Ich musste viel umbauen, lesen und jede menge aus dem Ausland bestellen und mich mit Feinmechanik beschäftigen. Nun ist das erste Objektiv einsatzbereit.
Weitere folgen sobald ich die Schieber gefunden und gekauft habe. Die ersten Bilder, ich bitte die Abschattung an den ecken zu ignorieren, der Adapter muss noch ausgefeilt werden.
(Trommelwirbel) :)
Ok, anscheinend hab ich schwierigkeiten mit der Zentrierung. Am besten wird es wenn das prisma ganz rein oder raus gedreht wird. In der mitte bekomme ich eine Art Dunkelfeld. Kennt das jemand?
Ich denke es besteht kein Grund zur Sorge. Beim endlichen Inko wäre es jedenfalls keiner.
Hier die Anleitung zum alten Inko (hast du keine zu deinem System?). Ganz andere "Hardware", aber das Prinzip ist das gleiche.
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32480.msg239818#msg239818
Zitat von: Peter_le in April 25, 2026, 11:42:09 VORMITTAGIch denke es besteht kein Grund zur Sorge. Beim endlichen Inko wäre es jedenfalls keiner.
Hier die Anleitung zum alten Inko (hast du keine zu deinem System?). Ganz andere "Hardware", aber das Prinzip ist das gleiche.
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32480.msg239818#msg239818
Danke dir. Wird gleich gelesen
Hmm. Ich bekomme den selben effekt mit jedem objektiv, ausser 10 und 63.
Hallo Samuel,
wenn Du ein Okular raus nimmst und mit dem Hilfsmikroskop die hintere Brennebene scharf stells, solltes Du bei zuvor im Hellfeld fokussiertem Objekt und eingestelltem Kondensor folgendes sehen:
(https://micro.magnet.fsu.edu/primer/techniques/dic/images/dicalignmentfigure7.jpg)
a) nur mit exakt gekreuzten Polarisatoren (also ohne die DIK-Prismen im Strahlengang)
b) mit gekreuzten Polarisatoren und entweder dem oberen oder dem unteren Prisma (nicht beide), Nullstreifen sollte jeweils mittig bei 45° liegen
c) mit gekreuzten Polarisatoren und beiden Prismen, wenn diese in Deckung zueinander (evtl nicht ganz schwarz aber gleichmäßig, mit ggf diesen leichten helleren Randartefakten
Beste Grüße Stefan
Zitat von: purkinje in April 25, 2026, 16:36:16 NACHMITTAGSHallo Samuel,
wenn Du ein Okular raus nimmst und mit dem Hilfsmikroskop die hintere Brennebene scharf stells, solltes Du bei zuvor im Hellfeld fokussiertem Objekt und eingestelltem Kondensor folgendes sehen:
(https://micro.magnet.fsu.edu/primer/techniques/dic/images/dicalignmentfigure7.jpg)
a) nur mit exakt gekreuzten Polarisatoren (also ohne die DIK-Prismen im Strahlengang)
b) mit gekreuzten Polarisatoren und entweder dem oberen oder dem unteren Prisma (nicht beide), Nullstreifen sollte jeweils mittig bei 45° liegen
c) mit gekreuzten Polarisatoren und beiden Prismen, wenn diese in Deckung zueinander (evtl nicht ganz schwarz aber gleichmäßig, mit ggf diesen leichten helleren Randartefakten
Beste Grüße Stefan
Danke, hilfsmikroskop habe ich keines, aber ich versuche es mit abgezogenem okular.
Zitat von: purkinje in April 25, 2026, 16:36:16 NACHMITTAGSHallo Samuel,
wenn Du ein Okular raus nimmst und mit dem Hilfsmikroskop die hintere Brennebene scharf stells, solltes Du bei zuvor im Hellfeld fokussiertem Objekt und eingestelltem Kondensor folgendes sehen:
(https://micro.magnet.fsu.edu/primer/techniques/dic/images/dicalignmentfigure7.jpg)
a) nur mit exakt gekreuzten Polarisatoren (also ohne die DIK-Prismen im Strahlengang)
b) mit gekreuzten Polarisatoren und entweder dem oberen oder dem unteren Prisma (nicht beide), Nullstreifen sollte jeweils mittig bei 45° liegen
c) mit gekreuzten Polarisatoren und beiden Prismen, wenn diese in Deckung zueinander (evtl nicht ganz schwarz aber gleichmäßig, mit ggf diesen leichten helleren Randartefakten
Beste Grüße Stefan
Alles klar. Durch das abgezogene okular: hellfeld gekreuzt =dunkel. Schieber drin mittellinie aber leicht gebogen, nicht gerade. Schieber raus kondensorprisma drin = ebenfalls gebogenene dunkle linie, aber stärker gebogen. Beide drin und gekreuzt ergeben ein dunkles fadenkreuz, ich weiß nicht wie ich das sonst nennen soll
Zitat von: SamuelReicher in April 25, 2026, 11:24:31 VORMITTAGOk, anscheinend hab ich schwierigkeiten mit der Zentrierung. Am besten wird es wenn das prisma ganz rein oder raus gedreht wird. In der mitte bekomme ich eine Art Dunkelfeld. Kennt das jemand?
Moin,
das ist völlig normal. Das heißt Pseudo-Dunkelfeld und entsteht dadurch, dass in dieser Stellung der Bias, also die durch die mechanische Verschiebung des objektivseitigen DIK-Prismas eingestellte, zusätzliche Phasenverschiebung 0 ist. Dort kommt es dann an allen Stellen wo die beiden durch das DIK-Prisma erzeugten, leicht verschobenen Zwillingslichtstrahlen die gleichte Phasenverschiebung erfahren (hauptsächlich im Bildhintergrund) zur Auslöschung des durch den Polarisator polarisierten Lichts im dazu gekreuzten Analysator.
Der DIK-Effekt, den man haben möchte, also das graue "Reliefbild" besteht nur bei Einstellungen um diese zentrale 0-Stellung herum. Der ohne Okular oder mit Hilfsmikroskop sichtbare Interferenzstreifen des objektivseitigen DIK-Prismas ist dann nicht mehr in der Mitte. Wie stark du das Prisma aus der 0-Stellung bewegst musst du ausprobieren. Ich würde grundsätzlich so weit weg aus dem Pseudo-Dunkelfeld wie möglich gehen, solange noch ein Reliefeeffekt erkennbar ist.
Der Interferenzstreifen des kondensorseitigen Prismas sollte in der Mitte und zu dem des objektivseitigen Prismas parallel liegen (Ausrichtung bei Zeiss NO-SW, wie von Stefan gezeigt).
Wichtig ist noch, dass du zu jedem Objektiv nicht nur das passende objektivseitige Prisma verwendest, sondern auch das passende Kondensorprisma, wovon es bei Zeiss 3 verschiedene (I, II und III) gibt. Das jeweils zugehörige steht auf dem Schieber drauf...
Viele Grüße
Jan
Hallo Samuel,
wie schon von Jan beschrieben, "muss das so"! ;) Es gibt bei jedem DIK eine solche Dunkelfeldstelle, die man übrigens durchaus auch bewußt für gute Bilder nutzen kann.
Den Reliefeffekt, den man jeweils zu beiden Richtugen der Dunkelfeldposition, kann man beliebig in seiner Intensität variieren. Da gibt es keine "richtige" Einstellung, das macht man nach eigenem Geschmack.
Übriegns finde ich zur Beurteilung des DIK-Effektes immer ein Präparat von Mundschleimhautzellen am aussagekräftigsten. Einfach mit einem Dessertlöffel einige Male über die Innenseite der Wange kratzen und das Resultat (kleiner Tropfen vom Geschabsel) auf den Objektträger, Deckglas drauf und fertig. Die Schicht sollte - wie generell beim DIK - sehr dünn sein. Notfalls seitlich etwas mit Zewa oder Klopapier etc. absaugen.
Man sieht aber an Deinen Bildern, dass der DIK funktioniert.
Ein mehr oder weniger ausgeprägter Helligkeitsgradient (auch bei gut zentrierter Kamera) findet sich bei jedem DIK, bei manchen mehr, bei manchen weniger.
Hast Du denn inzwischen eine Kamera adaptiert?
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in April 25, 2026, 20:28:57 NACHMITTAGSHallo Samuel,
wie schon von Jan beschrieben, "muss das so"! ;) Es gibt bei jedem DIK eine solche Dunkelfeldstelle, die man übrigens durchaus auch bewußt für gute Bilder nutzen kann.
Den Reliefeffekt, den man jeweils zu beiden Richtugen der Dunkelfeldposition, kann man beliebig in seiner Intensität variieren. Da gibt es keine "richtige" Einstellung, das macht man nach eigenem Geschmack.
Übriegns finde ich zur Beurteilung des DIK-Effektes immer ein Präparat von Mundschleimhautzellen am aussagekräftigsten. Einfach mit einem Dessertlöffel einige Male über die Innenseite der Wange kratzen und das Resultat (kleiner Tropfen vom Geschabsel) auf den Objektträger, Deckglas drauf und fertig. Die Schicht sollte - wie generell beim DIK - sehr dünn sein. Notfalls seitlich etwas mit Zewa oder Klopapier etc. absaugen.
Man sieht aber an Deinen Bildern, dass der DIK funktioniert.
Ein mehr oder weniger ausgeprägter Helligkeitsgradient (auch bei gut zentrierter Kamera) findet sich bei jedem DIK, bei manchen mehr, bei manchen weniger.
Hast Du denn inzwischen eine Kamera adaptiert?
Herzliche Grüße
Peter
Danke, ja eine Canon EOS 700D, Peter le war so nett und hat mir einen Adapter entworfen :) hab mich aber auch erkenntlich gezeigt ;)
Danke, ich übe fleißig.
Ich hoffe die Qualität leidet nicht, sind jetzt Screenshots. Der effekt mit dem falschen Objektiv, dem 40 ist da aber natürlich nicht gut. Ja das Dunkelfeld hat was, langsam bekomme ich ein Gefühl dafür. ;D
Nabend,
mal eine "dumme" Frage. Ich kenne keinen Zeiss West Dik, weder alt noch neu noch aktuell. Kann man den auch auf "bunt" einstellen? Bei meinem Amplival geht das ja in allen Farben.
Grüße
Carsten
P.S. Ich weiß sehr wohl, das leichtes grau der Maßstab ist. Aber ein Wasserorganismus mit blauem hintergrund hat ja auch etwas...
Zitat von: Carsten Wieczorrek in April 26, 2026, 20:55:11 NACHMITTAGSNabend,
mal eine "dumme" Frage. Ich kenne keinen Zeiss West Dik, weder alt noch neu noch aktuell. Kann man den auch auf "bunt" einstellen? Bei meinem Amplival geht das ja in allen Farben.
Grüße
Carsten
P.S. Ich weiß sehr wohl, das leichtes grau der Maßstab ist. Aber ein Wasserorganismus mit blauem hintergrund hat ja auch etwas...
Nicht direkt. Kobaldglas auf den polarisator klappt wahrscheinlich. Aber ich denke nicht dass es über prismenverstellung geht oder gewollt ist. Ich probiere es morgen früh, wenn es funktioniert lade ich Fotos hoch. Verzögerungsfolie teste ich auch :)
Zitat von: Carsten Wieczorrek in April 26, 2026, 20:55:11 NACHMITTAGSNabend,
mal eine "dumme" Frage. Ich kenne keinen Zeiss West Dik, weder alt noch neu noch aktuell. Kann man den auch auf "bunt" einstellen? Bei meinem Amplival geht das ja in allen Farben.
Grüße
Carsten
P.S. Ich weiß sehr wohl, das leichtes grau der Maßstab ist. Aber ein Wasserorganismus mit blauem hintergrund hat ja auch etwas...
Hallo Carsten,
Der uralt Dik kann es🙂
Liebe Grüße Daniel
Hallo Carsten,
ich hoffe, dass ich Deine Frage richtig verstanden habe. Beim Zeiss-DIK (Axio, unendlich) besteht die Möglichkeit mit
mit einem drehbarem Lambda-Kompensator im Strahlengang zu arbeiten. Hiermit kann der Hintergrund von blau bis
rotviolett variiert werden. Bei der Betrachtung histologischer Schnitte im DIK nutze ich gerne einen leicht gelben Hintergrund.
Ich weiß aber nicht, ob Du diese Art Modifikation des DIK´s (im Durchlicht) gemeint hast.
Viele Grüße!
Dieter
Hallo zusammen,
wenn man dann zu dem Lambda - noch einen 1/4-Lambda-Kompensator ebenfalls drehbar dazugibt, kann man alle Farben einstellen. Auch verwenden der Polfilter in gekreuzter und paralleler Ausrichtung gibt verschiedene Farben. Kompensatoren kann man natürlich am einfachsten im Beleuchtungsstrahlengang unterbringen, sie stören dann die Bildqualität nicht
Hallo Freunde des Farb-DIKs,
Kompensatoren, wie etwa die λ-Platte (Rot I), haben je nachdem wie sie orientiert sind, auch die Eigenschaft schwach doppelbrechende Strukturen noch farblich hervorzuheben, supparallel heißt das dann Laves-Ernst-Kompensator (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=47704.msg351142#msg351142).
Nicht bei jedem Viecherl will man diese Strukturen auch noch betonen, die im normalen DIK oft schon herausstechen.
Will man eher nur "ozeanisch"-blau färben sind türkis-blaue (Interferenz)filter sicher die bessere Wahl, für Farbfeuerwerke hingegen die Kombis von Kompensatoren der I-III Ordnung, der Relief-Effekt leidet dann oft erheblich. Um den Relief-Effekt dennoch zu erhalten muss, wie oben von Jürgen vorgeschlagen (λ+λ/4), ein ungeradzahliges Vielfaches von λ/4 verwendet werden. Dies kann natürlich auch durch die geringgradige Verstellung des oberen Prismas mit einer Lambdaplatte erfolgen.
Bei den DIKs mit De Sénarmont Kompensation (zB Leitz) ist je nach Einstellung ein grau-blauer Hintergrund ganz ohne diese Hilfsmittel mgl.
Beste Grüße Stefan
Zitat von: purkinje in April 27, 2026, 06:34:01 VORMITTAGHallo Freunde des Farb-DIKs,
Kompensatoren, wie etwa die λ-Platte (Rot I), haben je nachdem wie sie orientiert sind, auch die Eigenschaft schwach doppelbrechende Strukturen noch farblich hervorzuheben, supparallel heißt das dann Laves-Ernst-Kompensator (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=47704.msg351142#msg351142).
Nicht bei jedem Viecherl will man diese Strukturen auch noch betonen, die im normalen DIK oft schon herausstechen.
Will man eher nur "ozeanisch"-blau färben sind türkis-blaue (Interferenz)filter sicher die bessere Wahl, für Farbfeuerwerke hingegen die Kombis von Kompensatoren der I-III Ordnung, der Relief-Effekt leidet dann oft erheblich.
Bei den DIKs mit De Sénarmont Kompensation (zB Leitz) ist je nach Einstellung ein grau-blauer Hintergrund ganz ohne diese Hilfsmittel mgl.
Beste Grüße Stefan
Ich hab gerade eine Lamdaplatte aus den Staaten bestellt. Dauert bis sie da ist, mal sehen.
Die hab ich gekauft 8)
Die 45 er nummern passen für Axioplan 2. Es wird dauern bis ich mit fotos aufwarten kann, aber sie werden kommen. :)
Zitat von: SamuelReicher in April 27, 2026, 07:07:00 VORMITTAGIch hab gerade eine Lamdaplatte aus den Staaten bestellt. Dauert bis sie da ist, mal sehen.
Das Wort "Kaufrausch" wurde durch dich neu definiert! ;D
Zitat von: Thomas Böder in April 27, 2026, 09:03:08 VORMITTAGZitat von: SamuelReicher in April 27, 2026, 07:07:00 VORMITTAGIch hab gerade eine Lamdaplatte aus den Staaten bestellt. Dauert bis sie da ist, mal sehen.
Das Wort "Kaufrausch" wurde durch dich neu definiert! ;D
Hab storniert. Der dürfte leider doch nicht passen. 453704 wäre richtig. Der ist für das Axiovert
Hallo Samuel,
ich bin etwas verwundert; was wilst Du mit diesem nicht drehbaren Schieber anfangen?
Nein, der gehört nicht zum Axioplan 2ie, sondern vermutlich zu einem Axio Imager (die nächste Geräte-
linie von Zeiss). Wo möchtest Du diesen Schieber den am Axioplan 2ie einschieben? Da bleibt ja nur der
breite Schlitz oberhalb des Reflektorrevolvers, wo eigentlich der feste oder der drehbare Analysator-
Schieber hinein gehört. Im optischen System des Axioplan 2ie bestehen drei Möglichkeiten einen Lambda-
Kompensator einzubringen:
1. Einschwenkbar und drehbar unterhalb des Kondensors.
2. In den kleinen Schlitz zwischen Objektivrevolver und Analysator (klassisch; d.h. oberhalb des Refektorrevolvers).
3. Drehbar, verbaut im Analysator.
Nun bleibt die Frage, wie Du farbiges DIK realisieren kannst/willst, ob über Module im Reflektorrevolver oder ohne Module mit dem klassischem Aufbau Polarisator, Kompensator (drehbar), Kondensor, Analysator. Wenn Du über Reflektormodule arbeitest, ist Dein Schieber nicht zu gebrauchen, da er auf der "verkürzten" optischen Strecke nicht einschiebbar ist (es gibt aber ein "farbiges" DIC-Modul). Wenn Du es auf dem klassischem Wege machen möchtest, ist der oberste Einschub für den Analysator mit Deinem neuen Schieber blockieren (außerdem vermute ich, dass dort der Schieber so tief eingeschoben werden muss, dass er nur schwer wieder entnommen werden kann). Somit bleibt, nach meiner Eischätzung nur die Möglichkeit den Schieber, den Du gekauf hast, so zu verwenden:
Polarisator auf den Lichtaustritt legen und positioniert zur Achse festkleben. Deinen neuen Schieber draufzulegen und Ihn von Hand möglichst zentriert im Kreis zu drehen. Aber dass ist eher eine Vorgehensweise bei sehr einfachen Mikroskopen und untypisch für ein motorisches Zeiss Axioplan 2ie. Aber es geht!!!!
Mein Tip, versuche möglichst schnelle eine Kaufrückabwicklung zu erwirken, denn Dein neuer Schieber wird ansonsten schnell auf Ewig in irgendeiner Schublade verschwinden.
Viele Grüße!
Dieter
Zitat von: DieterS. in April 27, 2026, 10:02:01 VORMITTAGHallo Samuel,
ich bin etwas verwundert; was wilst Du mit diesem nicht drehbaren Schieber anfangen?
Nein, der gehört nicht zum Axioplan 2ie, sondern vermutlich zu einem Axio Imager (die nächste Geräte-
linie von Zeiss). Wo möchtest Du diesen Schieber den am Axioplan 2ie einschieben? Da bleibt ja nur der
breite Schlitz oberhalb des Reflektorrevolvers, wo eigentlich der feste oder der drehbare Analysator-
Schieber hinein gehört. Im optischen System des Axioplan 2ie bestehen drei Möglichkeiten einen Lambda-
Kompensator einzubringen:
1. Einschwenkbar und drehbar unterhalb des Kondensors.
2. In den kleinen Schlitz zwischen Objektivrevolver und Analysator (klassisch; d.h. oberhalb des Refektorrevolvers).
3. Drehbar, verbaut im Analysator.
Nun bleibt die Frage, wie Du farbiges DIK realisieren kannst/willst, ob über Module im Reflektorrevolver oder ohne Module mit dem klassischem Aufbau Polarisator, Kompensator (drehbar), Kondensor, Analysator. Wenn Du über Reflektormodule arbeitest, ist Dein Schieber nicht zu gebrauchen, da er auf der "verkürzten" optischen Strecke nicht einschiebbar ist (es gibt aber ein "farbiges" DIC-Modul). Wenn Du es auf dem klassischem Wege machen möchtest, ist der oberste Einschub für den Analysator mit Deinem neuen Schieber blockieren (außerdem vermute ich, dass dort der Schieber so tief eingeschoben werden muss, dass er nur schwer wieder entnommen werden kann). Somit bleibt, nach meiner Eischätzung nur die Möglichkeit den Schieber, den Du gekauf hast, so zu verwenden:
Polarisator auf den Lichtaustritt legen und positioniert zur Achse festkleben. Deinen neuen Schieber draufzulegen und Ihn von Hand möglichst zentriert im Kreis zu drehen. Aber dass ist eher eine Vorgehensweise bei sehr einfachen Mikroskopen und untypisch für ein motorisches Zeiss Axioplan 2ie. Aber es geht!!!!
Mein Tip, versuche möglichst schnelle eine Kaufrückabwicklung zu erwirken, denn Dein neuer Schieber wird ansonsten schnell auf Ewig in irgendeiner Schublade verschwinden.
Viele Grüße!
Dieter
Das habe ich schon vor 2 Stunden gemacht ;) er gehört zum Axiovert. Ich hab die letzte nummer Falsch gelesen als ich die Anleitung am handy geöffnet hatte. 453704 wäre richtig 453707 passt nicht. Ist storniert, aber dankeschön
Es ist zwar nicht blau geworden aber nah dran, ist mit tesa nicht so leicht. Das Präperat hat angefangen zu trocknen während ich herumexperimentiert habe.
Blau bekomme ich auch noch hin. Bin noch damit beschäftigt zu üben, der Dik ist eine ganz schlimme Zicke. ;D
Das obere bild ist eigentlich mit dem falschen Objektiv gemacht, mit dem korrekten 20 er ist es leider zu klein.
Hallo Samuel,
zu deiner Schieber-Suche: es gab zum Axioplan 2 / Axiophot 2 auch gedruckte Schriften ;) darin Mann lesen kann.
z.B. aus Axioplan 2 / Axiophot 2 mit der Nr. 40-047 d/02.96
Axio .jpg
Grüsse Arnold
:)
Am Ende habe ich noch ein Blau hinbekommen. Zwar null Aussagekraft, aber ästhetisch ist es finde ich 8)
Lieber Samuel,
Ich weiß es nicht. Manchmal denke ich, dass die Polarisatoren nicht gekreuzt sind, manchmal, dass die Kondensorblende viel zu weit geöffnet ist, aber der DIC-Effekt überzeugt nicht. Wie Peter vorschlägt, solltest du zunächst einmal ein dünnes Präparat der Mundschleimhaut anfertigen und die Einstellungen von Mikroskop und Kamera optimieren.
Viel Erfolg, René
Zitat von: Rene in April 27, 2026, 13:29:36 NACHMITTAGSLieber Samuel,
Ich weiß es nicht. Manchmal denke ich, dass die Polarisatoren nicht gekreuzt sind, manchmal, dass die Kondensorblende viel zu weit geöffnet ist, aber der DIC-Effekt überzeugt nicht. Wie Peter vorschlägt, solltest du zunächst einmal ein dünnes Präparat der Mundschleimhaut anfertigen und die Einstellungen von Mikroskop und Kamera optimieren.
Viel Erfolg, René
Hmm, ja das habe ich bereits gemacht. Hat auch gut geklappt, allerdings bin ich damit bei den Diatomeen nicht zufrieden und stelle wieder neu ein. Also einmal einstellen und dann so lassen? Bzw nur leicht den Schieber einstellen?
Hallo Samuel,
Der DIK muss natürlich einmal vernünftig grundeingestellt werden. Dann aber ist es aber so, dass man die Intensität der Reliefeffektes je nach Präparat und Geschmack variiert. Deshlab verfügt der Schieber ja auch über eine Einstellschraube.
Herzliche Grüße
Peter
Wenn ich die Blenden schließe, also nicht alles voll offen habe, passiert das mit dem Hintergrund, die Teilabschattung. Das kann ich zumindest verbessern wenn ich den BIAS weiter reindrehe, aber dann leidet das Relief erheblich.
Morgen und Übermorgen muss ich Arbeiten, aber dann habe ich mal frei und werde mir intensiv Zeit nehmen.
Jetzt weiß ich was ein Mitglied vor 6 Monaten gemeint hat. Er mag den Leica Dik weil man da nicht viel Falsch machen kann, im Gegensatz zum Zeiss Dik.
Es scheint eine Kunst zu sein, irgendwann klappt es bei mir auch.
Hallo Samuel,
die Blenden gehören auch nicht geschlossen!!! Zieh lieber mal alle Blenden auf! Ist denn der Kondensor korrekt zentriert? Auch wenn es nicht die reine Köhler-Lehre ist, habe ich eigentlich beim DIC die Leuchtfeldblende immer voll geöffnet und die Aperturblende nur diskret zugezogen. Das aber nur nach Gefühl und Bildeindruck.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in April 27, 2026, 14:54:41 NACHMITTAGShabe ich eigentlich die beim DIC die Leuchtfeldblende immer voll geöffnet und die Aperturblende nur diskret zugezogen. Das aber nur nach Gefühl und Bildeindruck.
So habe ich das auch gelernt und so klappt es auch. Ist aber beim Leica DIC wirklich kein Thema, Zeiss kann ich nicht beurteilen.
Schöne Grüße
Peter
Zitat von: SamuelReicher in April 27, 2026, 14:15:16 NACHMITTAGSJetzt weiß ich was ein Mitglied vor 6 Monaten gemeint hat. Er mag den Leica Dik weil man da nicht viel Falsch machen kann, im Gegensatz zum Zeiss Dik.
Ha, ein solches Versprechen lässt sich leichter einhalten, wenn ein Unternehmen sich nicht mit Geräten herumschlagen muss, deren Abschreibungszeitraum bereits abgelaufen ist.
Wie auch immer. Du bist in die Falle getappt, einzelne Teile statt Sets zu kaufen. Es wird eine Weile dauern, bis du herausfindest, mit welchen Objektiven du zufrieden bist. Such dir in der Zwischenzeit ein Motiv, das der Qualität deiner Ausrüstung gerecht wird!
Viele Grüße, René
Hallo zusammen,
eigentlich ist ja DIC da Kontrastverfahren, mit dem höchstaperturige Beobachtung möglich gemacht wurde. Konsequenterweise sollte dementsprechend die rückwärtige Brennebene des Objektivs vollständig ausgeleuchtet und folglich die Aperturblende entsprechend weit geöffnet sein. Gleichzeitig sollte aber auch der Kondensor sich in seiner Optimalposition befinden, sozusagen in Köhler-Position. Die Leuchtfeldblende kann daher wie gewohnt geschlossen werden; damit ist auch die korrekte Kondensorzentrierung gewährleistet. Wenn Alle Komponenten zusammenpassen, sollte jetzt der DIC auch der beste sein. Manchmal kann man den Kontrast noch etwas verbessern, wenn man den Kondensor ganz dezent (nicht mehr als 1-3mm, möglichst wenig) absenkt.
Zitat von: Jürgen Boschert in April 27, 2026, 15:22:06 NACHMITTAGSdie Aperturblende entsprechend weit geöffnet sein.
entsprechend weit in der Tat, nicht: vollständig geöffnet.
DIC-Prismen begrenzen die Kondensoröffnung ebenso wie die Blende, schon allein wegen der Kosten für große Prismen bei geringen Vergrößerungen. Viele Prismen sind jedoch oft etwas größer, als für das verwendete Objektiv erforderlich wäre. Dieses Streulicht möchte man vermeiden.
René
Hallo Samuel,
um leichter helfen zu können, wäre es gut, wenn Du dich auf nur ein nahezu planes aber vollständiges Objekt z.B. eine in Naphrax eingeschlossene, zentrische Diatomee ( am besten aus einem Legepräparat) konzentrieren würdest und diese einmal abfotografierst. Hierbei sollte die Kondensorblende zu ca. 10% geschlossen werden. Dann bräuchte ich folgende Angaben:
1. Mit welchem Objektiv wurde die Aufnahme aufgenommen?
2. Welche Kondensor mit welchem Prima wurde verwandt?
3. Welche DIK-Schieber kam zum Einsatz?
4. Stimmt die Zentrierung zwischen Polarisator und Analysator?
Das Zeiss-DIK ist kein Hexenwerk, aber bei all Deinen bisherigen Aufnahmen habe ich auch den Eindruck dass es nicht dem Zeiss-DIK entspricht, das ich kenne. Ich kann nur eine Aufnahme benennen, bei der ich vermuten würde, dass es sich dabei um ein DIK-Bild handelt, und zwar dass, bei dem Du Bakterien gezeigt hast.
Ich vermute, dass entweder das Prisma des Kondensors nicht geeignet ist oder der DIK-Schieber nicht passt. Um das klären zu können, wäre es aber wichtig, sich auf nur ein festes Objekt zu konzentrieren und nicht mit jedem neuen Bild auch ein "neues Fass" aufzumachen. Ich selber besitze auch ein Diatomeen-Legepräparat, dass immer dann zum Einsatz kommt, wenn ich denke, es könnte etwas mit dem DIK-Bild nicht stimmen. Von diesem Präparat weiss ich, wie das zugehörige DIC-Bild aussehen muss und kann so schneller nach möglichen Einstellungsfehlern suchen.
Vielleicht stelle ich heute Abend mal ein solches Bild ein.
Viele Grüße!
Dieter
PS: Hier die kleine Ergänzung eines Bildes einer Kieselalge, wahrscheinlich aus Oamaru der Gattung/Art
Triceratioum moronense (bin hier aber nicht sicher), die ich aus einem Legepräparat gerne nutze, um
die DIK-Einstellungen zu kontrollieren.Die Aufnahme wurde bei 400-facher Vergrößerung mit Zeiss-DIC aufgenommen.
Kieselalge-C.jpg
Uff. Man lernt nie aus :o
Sei es drum, ich lade jetzt eine Reihe von Bildern hoch, wo bei jedem die Bias Einstellung dabei steht. Beleuchtung am Maximum alle Blenden offen.
So. Das war jetzt alles was über den Schieber möglich war.
Wenn da nichts dabei ist, muss ich das Problem woanders suchen. Oh Kondensor war auf Köhlerhöhe
Ich sollte dazusagen dass die Abschattungen durchs Okular wesentlich schwächer sind.
Zitat von: Jürgen Boschert in April 27, 2026, 15:22:06 NACHMITTAGSManchmal kann man den Kontrast noch etwas verbessern, wenn man den Kondensor ganz dezent (nicht mehr als 1-3mm, möglichst wenig) absenkt.
Das teste ich auch noch aus.
Wie auch immer. Du bist in die Falle getappt, einzelne Teile statt Sets zu kaufen.
Viele Grüße, René
[/quote]
Ursprünglich ja, aber alle Teile die jetzt oben sind gehören zusammen und sind laut Anleitung genau für dieses Stativ. Hat Monate gedauert die Sachen zu finden und aus Amerika, Israel und China zu Importieren.
Nichts für ungut Samuel. Olympus versucht mir immer ein neues Objektiv aufzuschwatzen, sobald ich nach der Kompatibilität von Prismen frage. Aber warum gehst du nicht mit Helderveld auf Grabenjagd? Da gibt es noch viel zu gewinnen – vom Präparat über das Mikroskop bis zur Kameraeinstellungen.
Viele Grüße, René
Zitat von: Rene in April 27, 2026, 16:36:00 NACHMITTAGSNichts für ungut Samuel. Olympus versucht mir immer ein neues Objektiv aufzuschwatzen, sobald ich nach der Kompatibilität von Prismen frage. Aber warum gehst du nicht mit Helderveld auf Grabenjagd? Da gibt es noch viel zu gewinnen – vom Präparat über das Mikroskop bis zur Kameraeinstellungen.
Viele Grüße, René
Alles gut. Ich bin ausgesprochen kritikfähig ;) ist ja durchaus angebracht. Nein, ich bin fertig, ich kaufe keine Objektive mehr. Mein ziel alle Achromaten durch Fluare oder Apos zu ersetzen habe ich erreicht. Und ehrlich gesagt, mit dem Apo bin ich ebenfalls noch überfordert, da muss absolut alles passen. Ich kann ihn mit meinem Kondensor nicht mal ausleuchten (0,8), aber ich musste diesen Kompromiss bei dem Kondensor machen, der 1,4 Dik kostet 2000 euro und da ist der Zoll noch nicht dabei. Sogar ich habe grenzen ;)
Hallo Samuel,
diese Bildfolgen bringen dich und uns kaum weiter.-
Hast du an deinem Axioplan ein DIC Set das mit einem Objektiv 40x zusammenpassen soll? Wenn ja, dann mach doch ein Vergleich. Ich gehe davon aus, dass du Phasenkontrast und DIC am selben Kondensor eingerichtet hast und dass du die beiden Objektive 40x am selben Revolver hast.
Nimm als Objekt ein Pröparat mit Mundschleimhautzellen und vergleiche Phasenkontrast mit DIC.
Beginne mit Phasenkontrast und wechsle dann auf DIC. Belasse die Aperturblende offen und die Leuchtfeldblede soweit geöffnet wie du sie beim köhlern öffnest.
Stelle den verstellbaren DIC Schieber so ein, dass er in der "Mitte " ist.
Und dann stelle ein Bild mit DIC und ein Bild mit Phasenkontrast neben einander und zeige uns das.
Gruss Arnold
Hallo Samuel,
sag mal, sind bei den letzten Aufnahmen (Beiträge #38 und #39) Fingertapser auf der Frontlinse? Die Bilder in #31 sind dtl. besser und kommen dem zu erwartenden DIC-Bild am nächsten.
Zitat von: SamuelReicher in April 27, 2026, 16:49:54 NACHMITTAGSIch kann ihn mit meinem Kondensor nicht mal ausleuchten (0,8), aber ich musste diesen Kompromiss bei dem Kondensor machen
Das ist nicht besonders hoch, reicht aber für Hellfeldbeobachtungen hervorragend aus.
Es bleibt allerdings eine eigenartige Entscheidung von Zeiss, einen 0,8-Kondensor auf den Markt zu bringen, abgesehen von Kostenüberlegungen. Ist dein Kondensor-DIK Prisma eigentlich für einen 0,8-Kondensor gedacht? Und kann er auch verkehrt herum eingebaut werden?
Zitat von: Rene in April 27, 2026, 17:10:33 NACHMITTAGSZitat von: SamuelReicher in April 27, 2026, 16:49:54 NACHMITTAGSIch kann ihn mit meinem Kondensor nicht mal ausleuchten (0,8), aber ich musste diesen Kompromiss bei dem Kondensor machen
Das ist nicht besonders hoch, reicht aber für Hellfeldbeobachtungen hervorragend aus.
Es bleibt allerdings eine eigenartige Entscheidung von Zeiss, einen 0,8-Kondensor auf den Markt zu bringen, abgesehen von Kostenüberlegungen. Ist dein Kondensor-DIK Prisma eigentlich für einen 0,8-Kondensor gedacht? Und kann er auch verkehrt herum eingebaut werden?
Das Prisma und der Kondensor bilden eine fixe Einheit. Das Prisma III ist standardmäßig verbaut. Zeiss AIM System, es ist ab Werk fix drin und kann nicht bewegt oder zentriert werden. Ich war auch irritiert von dem Prisma für hoch NA objektive in diesem Kondensor.
Was ich gelesen habe, war das eine bewusste entscheidung um schnell reproduzierbare Dik Bilder machen zu können. Es kann weder das Prisma ausgebaut noch ersetzt werden. Dazu 3 phasen und eine Dunkelfeldblende.
Klar, der 1,4 wäre mir auch lieber, aber das ist nicht drin. Es gab auch keinen ohne prismen, sonst hätte ich den genommen und sie selber eingebaut. Kondensorprismen hätte ich günstig gefunden.
Ich habe bislang nur den 20 er schieber und das ist kein phako objektiv.
Das erste ist eine wackelaufnahme durchs okular mit handy
Das zweite ist das selbe durch die canon
Durchs okular ist die abschattung nicht zu sehen. Der dunkle rand unten kommt durch die bewegung.
Hallo Samuel,
jetzt hör doch mal auf mit dem 1.4 !!! Wenn es nicht um allerhöchste Auflösung geht (und die erreicht man ohnehin nur mit immergiertem Kondensor und wer immergiert den schon? ;) ) kann man mit einer Apertur von 0.8 oder 0.9 auskommen und auch damit sehr gut Bilder machen. Dein Problem ist sicher nicht die Kondensorapertur. Mein Kondensor am Jenaval hat auch nur eine Apertur von 0.9 und natürlich kann man damit auch mit dem 100er Objetkiv arbeiten.
Wir sind auch zur Zeit bei Dir nur beim 20er Objektiv und da braucht man wahrlich keinen 1.4-Kondensor! Das Problem ist, dass Bilder im Forum nur sehr schlecht beurteilbar sind. Eigentlich müsste mal ein Erfahrener durch dein Mikroskop schauen. Vielleicht ist tatsächlich alles einwandfrei und Du kannst es nur nicht einschätzen. Die Kamera ist immer wesentlich empfindlicher als das Auge und bringt Helligkeitsgradienten, Vignettierungen etc. wesentlich deutlicher zu Darstellung.
Deine Bilder sind ja auch sehr dunkel. Liegt es an der Einstellung des DIKs oder an der Unterblichtung durch die Kamera? Wer weiß das schon!?
Was mir auch auffällt: Deine Fotos wirken oft unscharf und das wird sicher auch nicht am Mikroskop liegen, sondern an der Einstellung. Wo fokussierst Du? Auf dem kleinen Kameramonitor?
Ich weiß gar nicht, ob wir so hier wirklich weiterkommen....
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in April 27, 2026, 18:32:55 NACHMITTAGSHallo Samuel,
jetzt hör doch mal auf mit dem 1.4 !!! Wenn es nicht um allerhöchste Auflösung geht (und die erreicht man ohnehin nur mit immergiertem Kondensor und wer immergiert den schon? ;) ) kann man mit einer Apertur von 0.8 oder 0.9 auskommen und auch damit sehr gut Bilder machen. Dein Problem ist sicher nicht die Kondensorapertur. Mein Konsendor am Jenaval hat auch nur einer Apertur von 0.9 und natürlich kann man damit auch mit der 100er Objetkiv arbeiten.
Wir sind auch zur Zeit bei Dir nur beim 20er Objektiv und da braucht man wahrlich keinen 1.4-Kondensor! Das Problem ist, dass Bilder im Forum nur sehr schlecht beurteilbar sind. Eigentlich müsste mal ein Erfahrener durch dein Mikroskop schauen. Vielleicht ist tatsächlich alles einwandfrei und Du kannst es nur nicht einschätzen. Die Kamera ist immer wesentlich empfindlicher als das Auge und bringt Helligkeitsgradienten, Vignettierungen etc. wesentlich deutlicher zu Darstellung.
Deine Bilder sind ja auch sehr dunkel. Liegt es an der Einstellung des DIKs oder an der Unterblichtung durch die Kamera? Wer weiß das schon!?
Was mir auch auffällt: deine Fotos wirken oft unscharf und das wird sicher auch nicht am Mikroskop liegen, sondern an der Einstellung. Wo fokussierst Du? Auf dem kleinen Kameramonitor?
Ich weiß gar nicht, ob wir so hier wirklich weiterkommen....
Herzliche Grüße
Peter
Damit dürftest du Recht haben. Nein, der Kondensor ist kein thema. Ich werde einfach üben. Nö ist messerscharf die Optik :)
Hallo Samuel,
ZitatDas Prisma und der Kondensor bilden eine fixe Einheit. Das Prisma III ist standardmäßig verbaut. Zeiss AIM System, es ist ab Werk fix drin und kann nicht bewegt oder zentriert werden. Ich war auch irritiert von dem Prisma für hoch NA objektive in diesem Kondensor.
Kannst du dazu eine Quellenangabe zu einer Zeiss Schrift machen in der das so beschrieben ist?
Und, ist an der Stelle, wo im Kondensor das DIC Prisma eingebaut ist, eine Iris die funktioniert?
Grüsse Arnold
Zitat von: A. Büschlen in April 27, 2026, 19:00:25 NACHMITTAGSHallo Samuel,
ZitatDas Prisma und der Kondensor bilden eine fixe Einheit. Das Prisma III ist standardmäßig verbaut. Zeiss AIM System, es ist ab Werk fix drin und kann nicht bewegt oder zentriert werden. Ich war auch irritiert von dem Prisma für hoch NA objektive in diesem Kondensor.
Kannst du dazu eine Quellenangabe zu einer Zeiss Schrift machen in der das so beschrieben ist?
Und, ist an der Stelle, wo im Kondensor das DIC Prisma eingebaut ist, eine Iris die funktioniert?
Grüsse Arnold
Ja es ist eine Iris drin. Funktioniert einwandfrei, Schrift kann ich keine anbieten. Aber in der anleitung ist der kondensor so aufgeführt. Unten ist der Aufkleber mit dem AIM System, davon kann ich gerne ein foto machen. Und die Zentrierschrauben für phako, gibt es in der Dik einstellung nicht.
Hallo Samuel,
Peter hat das ganz gut zusammengefasst meines Erachtens. Du solltest wirklich als erstes Deine Kameraanpassung im Hellfeld oder Ph optimieren, dann hat man für alles weitere eine solide Grundlage.
Um nur einmal einen Eindruck zu vermitteln, wie DIC aussehen sollte, hier ein Foto, das ich gerade eben aufgenommen und hier eingestellt habe, so, wie es aus der Kamera kommt. Bis auf die Kompression auf Forumsgröße keine weitere Nachbearbeitung.
Zu den Daten: Zeiss-West 160-iger System. DIC-Einrichtung mit Zentralschieber. Achr.-aplant. Kondensor mit Frontlinse 0,9, Prisma IIII. PlanApo 10 / 0,32. Sony NEX-5T adaptiert mit C-Mount-Adapter.
Zitat von: Jürgen Boschert in April 27, 2026, 19:43:39 NACHMITTAGSHallo Samuel,
Peter hat das ganz gut zusammengefasst meines Erachtens. Du solltest wirklich als erstes Deine Kameraanpassung im Hellfeld oder Ph optimieren, dann hat man für alles weitere eine solide Grundlage.
Um nur einmal einen Eindruck zu vermitteln, wie DIC aussehen sollte, hier ein Foto, das ich gerade eben aufgenommen und hier eingestellt habe, so, wie es aus der Kamera kommt. Bis auf die Kompression auf Forumsgröße keine weitere Nachbearbeitung.
Zu den Daten: Zeiss-West 160-iger System. DIC-Einrichtung mit Zentralschieber. Achr.-aplant. Kondensor mit Frontlinse 0,9, Prisma IIII. PlanApo 10 / 0,32. Sony NEX-5T adaptiert mit C-Mount-Adapter.
Perfekt. Danke, das ist tatsächlich unglaublich hilfreich. :) ich werde mich ab jetzt einfach daran orientieren. Durchs Okular komme ich dem durchaus nahe, nur so kanackig ist es noch nicht. Übrigens, hätte ich gewusst dass die Optik mit einem 160mm System de fakto genauso gut ist, hätte ich mich ebenfalls für so eins entschieden. Das war aber vor meiner Mitgliedschaft hier, ich hab auf eine KI gehört.
Hmm, der alte Dic funktioniert ziemlich gut wenn man weiß was man tut:Diatom.jpeg
Hallo Samuel,
ich habe gelesen, dass Du weiterhin nach einem Lambda-Kompensator suchst. Ich möchte Dir eine
kleine Empfehlung geben, bevor Du beim nächsten Kauf wieder entäuscht wirst.
Die Firma Zeiss bietet einen Lambda-Kompensator für das Axiplan 2ie an, der in den Schlitz oberhalb
des Objektivrevolvers eingeschoben wird. Der Kompensator besitzt die Zeiss-Nummer 453710, ist solide
gearbeitet und bietet das, was Du suchst. Der einstellbare Farbverlauf reicht von rot nach blau. Der Kompensator
ist nicht ganz billig, kostet 420 Euro (zuzügl. USt.) und kann im online-shop bei Zeiss gekauft werden. Hier besteht
die Sicherheit, dass er, vorausgesetzt das Gesamtsystem stimmt, passt, funktionier und aufgrund des neuen Zustands
frei von Fehlern, wie Delaminationen ist. Vielleicht wäre das etwas für Dich. Ich habe mal drei Aufnahmen angehängt,
bei denen die Bilder mit diesem Kompensator moduliert wurden. Die Bilder sind mit einem Laptop aufgenommen worden; die Farben sind vermutlich nicht ganz so wie ich sie am Mikroskop sehe.
Viel Erfolg!
Dieter
Lambda-B.jpg
Lambda-C.jpg
Lambda-A.jpg
Hallo Dieter, Da du gerade das Thema Delaminierung ansprichst: Ich habe einmal ein Polyvar gekauft, bei dem die 10-fache DIC einfach nicht funktionierte. Es hatte zwar eine gewisse Wirkung, aber keine DIC. Das wurde auf eine Delaminierung im Prisma zurückgeführt...
René
Zitat von: DieterS. in April 28, 2026, 11:45:41 VORMITTAGHallo Samuel,
ich habe gelesen, dass Du weiterhin nach einem Lambda-Kompensator suchst. Ich möchte Dir eine
kleine Empfehlung gegen, bevor Du beim nächsten Kauf wieder entäuscht wirst.
Die Firma Zeiss bietet einen Lambda-Kompensator für das Axiplan 2ie an, der in den Schlitz oberhalb
des Objektivrevolvers eingeschoben wird. Der Kompensator besitzt die Zeiss-Nummer 453710, ist solide
gearbeitet und bietet das, was Du suchst. Der einstellbare Farbverlauf reicht von rot nach blau. Der Kompensator
ist nicht ganz billig, kostet 420 Euro (zuzügl. USt.) und kann im online-shop bei Zeiss gekauft werden. Hier besteht
die Sicherheit, dass er, vorausgesetzt das Gesamtsystem stimmt, passt, funktionier und aufgrund des neuen Zustands
frei von Fehlern, wie Delaminationen ist. Vielleicht wäre das etwas für Dich. Ich habe mal drei Aufnahmen angehängt,
bei denen die Bilder mit diesem Kompensator moduliert wurden. Die Bilder sind mit einem Laptop aufgenommen worden; die Farben sind vermutlich nicht ganz so wie ich sie am Mikroskop sehe.
Viel Erfolg!
Dieter
Lambda-B.jpg
Lambda-C.jpg
Lambda-A.jpg
Danke. Sehr gute Aufnahmen. Ich schau mal, allerdings bin ich erst mit einem schieber ausgerüstet. Wenn ich das Teil nicht sehr günstig finde, werden als nöchstes schieber für das 63 apo, das 40 öl und das 100 fluar anstehen und auch die erst wenn ich den umgang mit dem 20 er korrekt beherrsche. Aber so einen Lamda schieber suche ich schon länger. Die nummer gab es in der Anleitung nicht, wird wohl erst später rausgebracht worden sein. ;D
Hallo Samuel,
es gibt bei Zeiss viele Zubehörteile, die auch nicht in den Bedienungsanleitungen
beschrieben sind, vermutlich, weil sie bei verschiedenen Mikroskopen verwendbar sind.
Viel Erfolg bei der weiteren Suche!
Dieter
Hallo Rene,
kannst Du einmal beschreiben, um welches Prisma es sich handelt. Delamination ist hier
im Forum ja schon mehrfach ausführlich besprochen und diskutiert worden und leider eine
sehr ägerliche Angelegenheit. Ich möchte mich hierbei der Fraktion anschließen, die Dela-
mination im Wesentlichem auf eine falsche Lagerung der DIK-Elemente zurückführt. Leider hat
man darauf keinen Einfluss, wenn man etwas gebraucht kauft. Ich selber kaufe nur gebraucht
bei Händlern im In- und Ausland, die ich gut kenne und bei denen ich weiß, dass sie erst-
klassige Ware anbieten und sehr kooperativ sind, wenn ein Problem auftritt. Ja, die sind meist
teurer aber zuverlässig!
Vielen Dank für Deine Rückmeldung!
Dieter
Ich hab es hinbekommen. :)
Leider nur das 20 er, daher musste ich zuschneiden wobei schärfe verloren geht.
Ich hoffe der Effekt kommt auf den Bildern raus. Morgen bekomme ich eine tolle Probe auf die ich mich schon sehr freue :)
Hallo Samuel,
der DIC scheint ja da zu sein. Was hier wieder auffällt: Die Bilder wirken wie durch eine leichte Mattscheibe betrachtet; hast Du dafür eine Erklärung? Meine Frage nach den Fingerabdrücken auf der Frontlinse des Objektives war da durchaus ernst gemeint, das sieht dann ziemlich genau so aus. Sind alle zugänglichen optischen Oberflächen sauber?
Zitat von: Jürgen Boschert in April 28, 2026, 18:11:41 NACHMITTAGSHallo Samuel,
der DIC scheint ja da zu sein. Was hier wieder auffällt: Die Bilder wirken wie durch eine leichte Mattscheibe betrachtet; hast Du dafür eine Erklärung? Meine Frage nach den Fingerabdrücken auf der Frontlinse des Objektives war da durchaus ernst gemeint, das sieht dann ziemlich genau so aus. Sind alle zugänglichen optischen Oberflächen sauber?
Hmm, ich werde das checken. Durchs okular wäre mir nichts aufgefallen. Meinst du die etwas weichen ränder?
Hallo,
nein, das ganze Bild ist leicht unscharf.
Carsten
Zitat von: Carsten Wieczorrek in April 28, 2026, 18:48:31 NACHMITTAGSHallo,
nein, das ganze Bild ist leicht unscharf.
Carsten
Ich überpüfe die Optik, aber ich nehme stark an, dass das vom zuschneiden und senden an Whatsapp ist.
Ich gehe den ganzen Strahlengang von unten nach oben durch.
Hallo Samuel,
wenn wir weiterkommen wollen, denke ich, dass Du ein paar Punkte beachten solltest, weil sonst zu viele variable Faktoren die Beurteilung Deiner Ergebnisse unmöglich machen. Es geht sonst wie Kraut und Rüben durcheinander.
1) Bitte zeige uns nur Aufnahmen, die mit dem Objetkiv entstanden sind, für das Du die passenden Komponenten hast. Also das 20x. Bitte keine Aufnahmen mit dem 40x.
2) Verstell nicht die Kamera. Irgendwo habe ich gelesen, dass Du mal den Kontrast in der Kamera auf plus 7 und mal auf minus 7 gestellt hast. Solche Extreme solltest Du auf keinen Fall einstellen und vor allem auch nicht die Einstellung dauernd ändern.
3) Bitte nimm immer das gleiche Objekt, am besten die Mundschleimhautzellen, unnd zwar so, dass das Präparat wirklich sehr dünn und keine zu dicke Flüssigkeitsschicht unter dem Deckglas ist. Irgendwelche Tümpelproben mit Detritus und unbekannter Schichtdicke sind nicht beurteilbar und auch nicht vergleichbar.
4) Auch wenn es etwas mehr Arbeit bereitet: Zeige uns bitte Fotos ohne seltsame Umwege über Whatsapp! Ich weiß nicht, welchen Umweg Du über Whatsapp gehst, aber dabei wird die Bildqualität auf jeden Fall auch schon verändert.
Herzliche Grüße
Peter
Keine Epithelzellen, aber Belebtschamm muss frisch mikroskopiert werden.
Ich habe es letzenendes doch noch hinbekommen 8)
Ich war auf den hellgrauen Hintergrund fixiert. Die lösung war den schieber weiter rauszudrehen und wirklich sauber zu köhlern. Ausserdem habe ich die blende auf ca 80 prozent der appertur eingestellt.
Hallo Samuel,
irgendetwas stimmt da aber nicht. Darf ich jetzt mal ehrlich sein? Ich finde das Bild bescheiden und das ist nicht Zeiss Unendlich-DIK, wie ich ihn kenne. Du hast doch ein relaitiv mordernes Mikroskop mit moderner Optik. Wie kann da beim DIC ein derart extremer Helligkeitsgradient auftreten?
Nicht nur mir geht es so ;) : Kaum jemand überblickt noch, was Du genau für eine Ausrüstung hast. Ist das Bild mit dem 20x-Objektiv und dem dafür passenden Prisma und Schieber aufgenommen?
Es wäre gut, wenn Du bei Deinen Bildern einnmal genau beschreibst, wie die Aufnahmebedingungen sind.
Hezrliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in Mai 03, 2026, 21:45:48 NACHMITTAGSHallo Samuel,
irgendetwas stimmt da aber nicht. Darf ich jetzt mal ehrlich sein? Ich finde das Bild bescheiden und das ist nicht Zeiss Unendlich-DIK, wie ich ihn kenne. Du hast doch ein relaitiv mordernes Mikroskop mit moderner Optik. Wie kann da beim DIC ein derart extremer Helligkeitsgradient auftreten?
Nicht nur mir geht es so ;) : Kaum jemand überblickt noch, was Du genau für eine Ausrüstung hast. Ist das Bild mit dem 20x-Objektiv und dem dafür passenden Prisma und Schieber aufgenommen?
Es wäre gut, wenn Du bei Deinen Bildern einnmal genau beschreibst, wie die Aufnahmebedingungen sind.
Hezrliche Grüße
Peter
Ja richtiger schieber, richtiges objektiv. Mittlerweile habe ich wirklich alles durch. Das letzte was mir einfällt, wäre dass der kondensor was hat. Das wäre zumindest möglich, die frontlinse war lose als ich ihn bekommen habe. Hab sie wieder eingesetzt. Das mit dem schieber an anderen objektiven funktioniert überhaupt nicht. Lass mal bitte den gradienten aussen vor, passt der Kontrast?
Hallo Samuel,
der Kondensor (N.A. 0,8), mit dem Du an Deinem Mikroskop arbeitest, ist eigentlich ein Sonderling und nicht typisch für den Gebrauch an Durchlichtmikroskopen mit "normaler" DIK-Anwendung. Ich kenne den Gebrauch dieses Kondensor nur an Auflichtmikroskopen mit Epiplan-Objektiven, bei denen der Verwender die Möglichkeit erhält, in seltenen Fällen auch mal im Durchlicht-DIK zu arbeiten. Hierbei sind häufig Maerzhäuser-Tische im Gebrauch, die als Einlage eine relativ dicke Glasplatte enthalten. Es könnte sein, dass Dein 0,8-Kondensor für diese Anwendung anders berechnet wurde, so dass mit einer solchen Glasplatte im Durchlicht-DIK gearbeitet werden kann. Ich bin mir aber nicht sicher, ob meine Vermutung stimmt; dass müsstest Du an entsprechender Stelle erfragen.
Viele Grüße!
Dieter
Hallo Samuel,
ZitatLass mal bitte den gradienten aussen vor, passt der Kontrast?
vielleicht äußert sich noch jemand dazu, der meint, das an deinem Präparat beurteilen zu können. Ich kann das nicht. Wie schon oft erwähnt, ist meine bescheidene Meinung, dass man DIC am besten an einem sehr dünnschichtigen Mundschleimhautzellen-Präparat beurteilen kann. Dein Testpräparat ist auch nicht wirklich schön, all diese Fragmente und der "Dreck"; mir fällt auch auf, dass auf deinem Bild alles recht unscharf ist. I c h zumindest traue mir da keine Beurteilung zu.
Klar, irgendwie ist das schon DIC, aber eben von sehr mäßiger Qualität. Man hat den Eindruck, dass da irgendetwas einfach nicht stimmt. Der Helligkeitsgradient ist so extrem, dass da etwas gewaltig daneben liegen muss; das kenne ich sonst nur, wenn DIC-Komponenten nicht zueinander passen. Letztlich weiß ich natürlich nicht, ob es nicht auch an irgendeiner Fehlstellung einer Komponente des Beleuchtungsstrahlenganges oder einer Fehlzentrierung irgendwo im Strahlengang liegt oder gar an der Fototechnik(?). Vielleicht hast Du den DIC einfach nur schlecht eingestellt?
Die Vorticella-Bilder in deinem vorherigen Beitrag sehen jedenfalls schon recht ordentlich aus, da sieht man meines Erachtens einen guten DIC-Effekt, genau wie erwartet.
Und nochmal, Samuel: Ich meine es nicht böse und natürlich musst Du nicht auf mich hören, aber teste doch bitte alles an einem vernünftigen Objekt (wie z.B. den Mundschleimhautepithelien) und nicht immer wieder an einem solchen "Mist"-Präparat (sorry) wie diesem Diatomeen-Präparat.
Inzwischen fürchte ich, dass Du nur weiterkommst, wenn sich mal ein erfahrener Mikroskopiker mit an dein Gerät setzt und schaut, was da los ist.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: DieterS. in Mai 03, 2026, 22:26:49 NACHMITTAGSHallo Samuel,
der Kondensor (N.A. 0,8), mit dem Du an Deinem Mikroskop arbeitest, ist eigentlich ein Sonderling und nicht typisch für den Gebrauch an Durchlichtmikroskopen mit "normaler" DIK-Anwendung. Ich kenne den Gebrauch dieses Kondensor nur an Auflichtmikroskopen mit Epiplan-Objektiven, bei denen der Verwender die Möglichkeit erhält, in seltenen Fällen auch mal im Durchlicht-DIK zu arbeiten. Hierbei sind häufig Maerzhäuser-Tische im Gebrauch, die als Einlage eine relativ dicke Glasplatte enthalten. Es könnte sein, dass Dein 0,8-Kondensor für diese Anwendung anders berechnet wurde, so dass mit einer solchen Glasplatte im Durchlicht-DIK gearbeitet werden kann. Ich bin mir aber nicht sicher, ob meine Vermutung stimmt; dass müsstest Du an entsprechender Stelle erfragen.
Viele Grüße!
Dieter
Danke, ja das ist offensichtlich ein LD Kondensor, der abstand ist immens. Das hab ich beim köhlern bemerkt, im ersten moment dachte ich der wäre kaputt. Naja, ich hab gestern mein Axiolab verkauft und werde das geld in einen Kondensor investieren.
Zitat von: Peter V. in Mai 03, 2026, 23:14:25 NACHMITTAGSHallo Samuel,
ZitatLass mal bitte den gradienten aussen vor, passt der Kontrast?
vielleicht äußert sich noch jemand dazu, der meint, das an deinem Präparat beurteilen zu können. Ich kann das nicht. Wie schon oft erwähnt, ist meine bescheidene Meinung, dass man DIC am besten an einem sehr dünnschichtigen Mundschleimhautzellen-Präparat beurteilen kann. Dein Testpräparat ist auch nicht wirklich schön, all diese Fragmente und der "Dreck"; mir fällt auch auf, dass auf deinem Bild alles recht unscharf ist. I c h zumindest traue mir da keine Beurteilung zu.
Klar, irgendwie ist das schon DIC, aber eben von sehr mäßiger Qualität. Man hat den Eindruck, dass da irgendetwas einfach nicht stimmt. Der Helligkeitsgradient ist so extrem, dass da etwas gewaltig daneben liegen muss; das kenne ich sonst nur, wenn DIC-Komponenten nicht zueinander passen. Letztlich weiß ich natürlich nicht, ob es nicht auch an irgendeiner Fehlstellung einer Komponente des Beleuchtungsstrahlenganges oder einer Fehlzentrierung irgendwo im Strahlengang liegt oder gar an der Fototechnik(?). Vielleicht hast Du den DIC einfach nur schlecht eingestellt?
Die Vorticella-Bilder in deinem vorherigen Beitrag sehen jedenfalls schon recht ordentlich aus, da sieht man meines Erachtens einen guten DIC-Effekt, genau wie erwartet.
Und nochmal, Samuel: Ich meine es nicht böse und natürlich musst Du nicht auf mich hören, aber teste doch bitte alles an einem vernünftigen Objekt (wie z.B. den Mundschleimhautepithelien) und nicht immer wieder an einem solchen "Mist"-Präparat (sorry) wie diesem Diatomeen-Präparat.
Inzwischen fürchte ich, dass Du nur weiterkommst, wenn sich mal ein erfahrener Mikroskopiker mit an dein Gerät setzt und schaut, was da los ist.
Herzliche Grüße
Peter
Du machst nicht zuffällig mal Urlaub in der Steiermark ;)
Hallo Samuel,
hats Du die Präparate in Ebay gekauft und schon bekommen?
lG
anne
Zitat von: anne in Mai 04, 2026, 08:22:16 VORMITTAGHallo Samuel,
hats Du die Präparate in Ebay gekauft und schon bekommen?
lG
anne
Jaja, sehr schön :)
Hallo Samuel,
bitte schaue Dir noch einmal meine persönliche Nachricht an, die ich Dir vor einiger Zeit geschickt habe. Ein derartiger Umbau wäre einfach und würde Dich in die Lage versetzen, kostengünstig einen DIC-Kondensor eines Alt-Axioplanes (nicht ie) zu verwenden. Ein solcher Kondensor mit drei DIK-Prisman (I, II und III mit einer N.A. von 0,9 kostet gebraucht zwischen 600 und 900 Euro (plus Versand und Zoll; Alles in Allem ca. 1100 Euro). Derartige Kondensoren werden regelmäßig von amerikanischen Verkäufern angeboten, mit der Garantie, dass alle DIK-Prismen frei von Delamination sind (und das sind sie auch)!
Viel Erfolg!
Dieter
Hallo Samuel,
und warum nimmst Du die dann nicht als Testpräparate, wenn es schon Diatomeen sein sollen? Stattdessen quälst ;) Du uns mit Bildern dieser Schrottpräparate...ts ts ts
Hast Du bei deinen letzten Bildern eigentlich die ,,Dunkelfeldstellung" des DIC gewählt oder sind die Bilder unterbelichtet? Ich frage mich immer noch, wieso der Hintergrund rechts derart dunkel ist.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in Mai 04, 2026, 08:56:07 VORMITTAGHallo Samuel,
und warum nimmst Du die dann nicht als Testpräparate, wenn es schon Diatomeen sein sollen? Stattdessen quälst ;) Du uns mit Bildern dieser Schrottpräparate...ts ts ts
Hast Du bei deinen letzten Bildern eigentlich die ,,Dunkelfeldstellung" des DIC gewählt oder sind die Bilder unterbelichtet? Ich frage ich immer noch, wieso der Hintergrund rechts derart dunkel ist.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: DieterS. in Mai 04, 2026, 08:53:58 VORMITTAGHallo Samuel,
bitte schaue Dir noch einmal meine persönliche Nachricht an, die ich Dir vor einiger Zeit geschickt habe. Ein derartiger Umbau wäre einfach und würde Dich in die Lage versetzen, kostengünstig einen DIC-Kondensor eines Alt-Axioplanes (nicht ie) zu verwenden. Ein solcher Kondensor mit drei DIK-Prisman (I, II und III mit einer N.A. von 0,9 kostet gebraucht zwischen 600 und 900 Euro (plus Versand und Zoll; Alles in Allem ca. 1100 Euro). Derartige Kondensoren werden regelmäßig von amerikanischen Verkäufern angeboten, mit der Garantie, dass alle DIK-Prismen frei von Delamination sind (und das sind sie auch)!
Viel Erfolg!
Dieter
Ich schau gleich. Und ich schau auch nach kondensoren, nun die die ich gesehen habe haben überwiegend delaminationen. Aber deine Nachricht suche ich jetzt. 1100 Euro wäre mir das sofort wert :)
Hallo Samuel,
jetzt sind es bereits über 80 Beiträge in diesem verwirrenden Faden.
Ich gebe zu, ich blicke nicht mehr durch. Mal ist es dieses, mal jenes Mikroskop, Kondensor, Präparat, Objektiv, Kamera?,..., von dem Bilder gezeigt werden. Und immer wieder irgendwie andere Einstellunugen.
Ich verstehe deinen Enthusiasmus für die vielfältigen "Neuentdeckungen", aber diese unstrukturierte "Versuch-Irrtum-Reihe" wird nur schwer (oder sehr langsam, über viele Umwege, kostenintensiv und aufwendig) zum Erfolg führen können.
Gruß
Peter
Hallo Samuel,
der DIC ist ja durchaus da!!! Vielleicht mangelt es einfach noch an Deinen Skills, den DIC richtig einzustellen und auch zu fototgrafieren!?
Ich weiß nicht, ob "kaufen..kaufen...kaufen.." der richtige Weg ist.
Ich mache leider keinen Urlaub in der Steiermark, aber dennoch denke ich, dass Du in irgndeiner Form "Vor-Ort-"Unterstützung benötigen würdest.
@Dieter: Lass uns doch einfach an den Informationen teilhaben, die Du Samuel per PN geschickt hast. Vielleicht ist es ja auch für andere Foristen interessant.
Herzliche Grüße
Peter
PS @ Peter Reil: Wie recht du hast!!!! Dieses Chaos überblicke ich nicht mehr, anscheinend geht es auch anderen so. Ich hatte Samuel ja auch schon mehrfach darauf hingewiesen, 1) genaue Angaben zu den Aufnahmebdingungen zu machen und 2) nicht dauernd das Testobjekt zu wechseln. Aber er hört ja nicht auf mich..uns... :'( Ich denke auch langsam: So wird dat nix..!
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ja, ich bin mir sicher, dass der Tip, den ich Samuel per PN gegeben habe, auch für alle anderen Axioplan 2ie-Besitzer interessant wäre, die nach DIK-Kondensoren suchen. Da Samuel aber für mich der Erste war, der sein Problem beschrieben hat, möchte ich ihm Vorrang geben und bitte hierfür um Verständnis.
Viele Grüße!
Dieter
Ok. Mein Fehler, das sehe ich ein. Und mein Zitieren von kommentaren ist ebenfalls nicht vorteilhaft. Der Grund dass ich das mit den Ephitelzellen nicht mehr mache bzw das Präperat häufig wechsle, durchs Okular ist der Gradient nicht zu sehen.
Alle Aufnahmen (immer): köhler Beleuchtung, richtiger Schieber.
Was ich ändere, sind die Kameraeinstellungen. Ich gelobe besserung. Keine experimente mehr und zurück zu den Zellen
Aufnahme: Handy durchs Okular.
Das ist der einzige Unterschied zu den anderen Bildern. Der Gradient ist bei weitem nicht so stark.
Ach schau an! Geht doch!!!! :D Mann ey...!
Die Bilder sind doch völlig in Ordnung! Ok,. beim DIK hat man fast immer einen kleinen Gradienten. Damit aber kann man arbeiten... ;)
Was hast Du denn da mit den Diatomeen veranstaltet, dass die Bilder so gruselig sind (vor allem der grauenvolle Gradient)? Liegt das an Deiner Kameraadaption? Mit dem Handy durchs Okular sieht es doch ganz anders aus!?
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Peter V. in Mai 04, 2026, 08:56:07 VORMITTAGHallo Samuel,
und warum nimmst Du die dann nicht als Testpräparate, wenn es schon Diatomeen sein sollen? Stattdessen quälst ;) Du uns mit Bildern dieser Schrottpräparate...ts ts
Herzliche Grüße
Peter
Wenn ich übung habe, die Diatomeen vom e bay präperat sind etwas kleiner als die vom Schlick. Da ist das 20 er fast zu wenig.
Um den Faden ab jetzt etwas übersichtlicher zu gestalten, werde ich auf das permanente Zitieren verzichten. Der Herr (name fällt mir gerade nicht ein) hat schon recht. Da kennt sich keine *** mehr aus ;) .
Ja mit den Diatomeen war ich nahe an der Dunkelfeldeinstellung.
Mit der Kamera werden die Dik bilder wesentlich schlechter als durchs Olular. Wobei ich davon ausgehe, dass das an meinen einstellungen liegt. Hab viel versucht aber der Gradient ist immer eine Katastrophe.
Hallo Samuel,
jetzt mach dich mal Folgendes, dann haben wir ja einen Vergleich:
Setz Deine Kamera (Canon, welches Modell?) auf Werkeinstellungen zurück (da Du vemrutlich schon alles Mögliche verstellt hast). Dann in der Stellung "Av" (Zeitautomatik) und 100 ASA das gleiche Präparat fotografieren wie soeben mit dem Handy durchs Okular. Löst Du eigentlich aus dem Live View heraus aus (Das solltest Du!!)? Fokussierst Du auf dem Kameramonitor, ggf. mit der Lupe? (Auch das ist sinnvoll).
Herzliche Grüße
Peter
Naja, besser als auf manuell, aber gegen das Klicken des Spiegels hilft auch die Liveaufnahme nicht
Hallo Samuel,
du weißt jetzt, dass der DIK funktioniert. Das hat dein Handybild gezeigt.
Bei der CANON-Aufnahme ist der Fokus nicht korrekt (deshalb unscharf). Den solltest du vorher mit der Kameralupe kontrollieren.
Das Bild ist zu hell, da hilft die Belichtungskorrektur (+1, -1, +2, -2); einfach mal probieren.
Gruß
Peter
Hallo Samuel,
Zitataber gegen das Klicken des Spiegels hilft auch die Liveaufnahme nicht
doch doch!!! Außer der 60D lösen alle alle zwei- und dreistelligen Canons aus dem Liveview verschluss- und spiegelschlagfrei aus. Wenn Du Verschluss und Spiegel hörst, ist die Aufnahme schon "im Kasten".
In deinen Bildern, die Du jetzt zeigst, ist aber eh keine
Verwacklungsunschärfe. Allerdings finde ich auch hier den Gradienten schon heftig...
Das Handyfoto war offenbar nur ein kleiner Ausschnitt den (Okular)-Bildes, oder?
Herzliche Grüße
Peter
Naja, ich musste etwas zoomen um die ränder wegzubekommen, der gradient war schon da, aber kaum sichtbar. Durchs Okular fällt der kaum auf, also wirklich nur wenn man danach sucht.
Er lässt sich naütürlich etwas verbessern, mit dem schieber allerdings zulasten des Reliefs.
Das mit der Kamera ist frustrierend, im prinzip bin ich damit zufrieden - ausser bei Dik. Da klappt das wirklich eher schlecht
Das mit der Kameralupe checke ich noch
Gut, dass Smartphone-Foto der Mundschleimhautzellen durch das Okular hat Zweifel am Kondensor mit lockerer Frontlinse ausgeräumt.
Der Gradient durch die Kamera sollte nicht mit der Vignettierung durch meine Adaption verwechselt (Lichter Durchmesser theoretisch 23,976mm) werden, wir reden ja von einem APSC-Sensor mit einer Diagonale von 26,68mm. Sonst wollen viele Fotografen einen großen Sensor, am besten Vollformat, hier ist sogar der "kleine" APSC-Sensor anscheinend zu groß :o ;D
Nach der Aufnahme mit LiveView am PC, klappt der Spiegel hoch und runter, das passiert nach der Belichtung.
Im LiveView ist auch ein Histogramm sichtbar, das kann helfen. Am wichtigsten: Ebenso kann man mit der Lupe den gewünschten Fokus exakt einstellen.
Auch ist zu beachten, dass die Adaption vermutlich eine höhere Sehfeldzahl hat, als die verwendeten Okulare. Welche Okulare verwendest du? Etwa Zeiss Pl 10x/22 123456-01. Bei Sehfeldzahl 22 ist das Kamerabild wesentlich größer und so kann ein möglicher Gradient überhaupt erst sichtbar werden.
Die Prismen im Binokularteil des Trinokulartubus haben ein polarisierende Wirkung. (Am Ende hilft die polarisierende Wirkung des Binokularteils)
Ohne DIK-Prismen im Strahlengang: Sind Polarisator und Analysator in Auslöschungsstellung?
Grüße
Peter
Hat das Axioplan eigentlich eine Schaltstellung bei der 100% des Lichtes zur Kamera gehen? (Also sodass die Okulare dunkel sind?). Das wäre auch mal einen Versuch wert.
Je nach System kann es sinnvoll sein, sicherzustellen, dass kein Fremdlicht durch die Okulare fällt.
Auch den Kamerasucher abdecken kann sinnvoll sein.
Hmm,
Spinne ich oder ist der Gradient mit dem 63 Apo nicht so schlimm? Der Schieber ist vor 5 Minuten gekommen, die Auflösung ist vermutlich dem zu schwachen Kondensor geschuldet. Das Bild ist von der canon
Peter le, Ja hier sind 100 Prozent auf der Kamera Okular ist schwarz
Na endlich! :D
Gruß
Peter
Hallo,
ich kann mir nicht helfen, aber bei dem Bild mit dem starken Gradienten in Beitrag #92 habe ich den Eindruck, dass trotzdem irgendetwas nicht passt. Z.B. das Objektiv nicht zum Schieber oder zum Kondensorprisma. Selbst wenn die Kameraeinstellung nicht ideal war, belichtet diese ja über den ganzen Sensor gleichmäßig. Ein solcher Helligkeitsgradient kann ergo nicht durch eine falsche Einstellung der Kamera hervorgerufen sein, allenfalls durch eine schräge Lage der Kamera (wovon ich natürlich nicht ausgehe, denn die Adaption von Peter Lehmann wird sicher in ordnung sein).
Es gibt zwar überall einen plastischen DIC-Effekt und wenn man ins Bild hineinzoomt wie mit dem Smartphone, macht sich in dem kleinen aufgenommenen Bezirk der Gradient natürlich weniger bemerkbar. Die Canon hingegen mit dem größeren "Sehfeld" bildet den vorhandenen Gredienten gnadenlos ab. Nur - woher kommt er? Ich kenne so extreme Gradienten zum Beispiel, wenn man beim alten endlichen Zeiss-DIK nicht wirklich passende Objektive (z.B. bestimmte Leitz Fremdobjektive) nutzt. Man hat einen DIC-Efekt, aber eben auch einen deutlichen Gradienten.
Das Bild mit dem 63er sieht eigentlich auf den ersten Blick ganz ordentlich aus!!
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: SamuelReicher in Mai 04, 2026, 12:27:17 NACHMITTAGSSpinne ich oder ist der Gradient mit dem 63 Apo nicht so schlimm?
Hallo Samuel,
Der Gradient ist je nach Objektiv und Prismen unterschiedlich. Das braucht dich nicht zu verwundern.
Viel Grüße
Alexander
Peter V, naja der schieber III 20 Plan-Neofluar ist zwar für das Kondensorprisma III, aber ob das Ideal ist, ist eine andere Frage.
Eigentlich ist das III er durchweg für höhere Objektive. Es gibt zwar schieber für 20 und 40 luft, aber wenige. Die meisten sind für 40 öl, 63 öl und 100.
Vieleicht ist Zeiss hier einen Kompromiss eingegangen?
Dik geht zwar prinzipiell wird aber nicht perfekt? Dafür ist es günstiger in der Anschaffung. Wäre das möglich?
Hallo,
Gradient hin oder her, mir ist der nicht besonders wichtig. Ich finde das letzte Bild prima.
Das ist ein gutes Ergebnis. Jetzt geht es noch darum, mit Bildbearbeitung den "Rest" heraus zu holen.
Gruß
Peter
Hallo Peter
Zitat von: Peter Reil in Mai 04, 2026, 13:18:07 NACHMITTAGSHallo,
Gradient hin oder her, mir ist der nicht besonders wichtig. Ich finde das letzte Bild prima.
Das ist ein gutes Ergebnis. Jetzt geht es noch darum, mit Bildbearbeitung den "Rest" heraus zu holen.
Gruß
Peter
das ist zwar richtig (bezogen auf das Bild mit dem 63er), aber i c h wäre mit dem Ergebnis in Beitrag 92 mit dem 20er nicht zufrieden - woran auch immer es liegt..
Hezrliche Grüße
Peter
Das muss jetzt sein (es ist eine Entschuldigung an die Dame die mich gefragt hat, warum ich nicht die Guten EBay Präparate verwende)
Das sind sie jetzt, die vorher waren eine Schlickprobe ;)
Ich bitte um Entschuldigung, das war mein Fehler :'(
63 Planapochromat
Das und die letzten Mundschleimhaut-Bilder, nenne ich Fortschritte 8) . Schönes Präparat. Am besten noch die verwendeten Objektive nennen, oder wenigstens die Vergrößerung. Das Kontrastverfahren kennen wir ja ;)
:)
Mach ich
Hallo Samuel,
na, langsam wirds ;) Die Bilder mit dem 63er sind gut.
Hezrliche Grüße
Peter
Na toll jetzt kann ich nicht mehr aufhören.
Frage: Würde ein stärkerer Kondensor wirklich keinen Unterschied machen?
Hallo Samuel,
ich würde sagen: Nein. So dramatisch kann der Unterschied zwischen 0.8 und 0.9 nicht sein und wenn Du die volle Apertur ausnutzen wolltest, müsstest Du den Kondensor ohnehin immergieren - was aber kaum jemand macht.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: SamuelReicher in Mai 04, 2026, 15:24:38 NACHMITTAGSFrage: Würde ein stärkerer Kondensor wirklich keinen Unterschied machen?
Du kannst einen 400 PS Motor auch in einen VW Polo setzen. Du würdest trotzdem beim Durchqueren der Großstadt keinen zeitlichen Vorteil feststellen. 8)
Gruß
Peter
Hallo Samuel, hallo Peter,
falls man vorhätte einen Kondensorkopf mit 1,4 (Öl) zu verwenden ist zu bedenken dass die Brennweite des Kondensors um vermutlich etwa 1/3 abnimmt, die Bildaufspaltung in der Objektebene nimmt damit auch ab.
Dies müsste man objektivseitig wieder "auffangen" oder kompensieren können, was u.U scheitern wird, da obere Prismenaufspaltung und Objektivbrennweite ja fix sind!
Zudem zeigt Samuels DIK jetzt schon eher weniger Kontrast (dafür mehr Auflösung), was ja die bessere Wahl ist da sich Kontrast in der Postproduktion erhöhen lässt, Auflösung nicht ;), noch weniger Bildaufspaltung würde dann aber auch, jenseits des Kompensationsproblems, noch weniger Kontrast bedeuten.
Samuel, ein kleines Detail am Rande, diese schwarzen Streifen in den Bläschen in deiner Diatomee oben ist übrigens nicht real, sondern der Nullstreifen aus dem Kondensorprisma, welcher abgebildet wird:
nstr.jpg
Beste Grüße Stefan
Äh an stefan, der nullstreifen, ist das ein Fehler? (Ich weiß es wirklich nicht)
Zitat von: SamuelReicher in Mai 04, 2026, 17:27:28 NACHMITTAGSÄh an stefan, der nullstreifen, ist das ein Fehler? (Ich weiß es wirklich nicht)
Ist in jedem Bläschen zu sehen. Z.b. in Luftbläschen. Ist also kein technisches Problem
Morgen,
Also ich hab noch eine Frage, ich hab jetzt Schieber für 20 und 63, 100 und 40 (0,75) sind am Weg (Danke Diana :) )
damit fehlt nur noch das 40 er Öl, ich habe diese Bilder damit gemacht mit dem Schieber für das 63.
naja und das 10 er aber da habe ich das kondensorseitige Prisma schon nicht und keine Möglichkeit eins in meinen einzubauen.
Mit ein paar Anpassungen wäre sicher noch mehr drin, also stellt sich die Frage ob sich die Investition in den richtigen Schieber lohnen würde? Das wären wieder 350 Euro und der Dik scheint ja auch mit dem falschen Schieber zu funktionieren, wenn auch nicht perfekt...
Übrigens mit dem 100 er und dem Schieber für das 63er funktioniert es überhaupt nicht, falls mal jemand diese Frage hat. Komplett unbrauchbar.
Die Färbung bitte ignorieren, ich suche etwas mit dem 100 er im hellfeld und am weg dahin wollte ich das 40 er testen ;)
Aufnahmen mit 40 Fluar 1,3 Öl und Schieber für Planapo 1,4 Öl. Objektiv Immergiert, kondensor nicht
Samuel, wir wissen immernoch nicht auswendig welche Objektive etc. du genau hast, alleine eine Aperturangabe und ggf. Immersionsmittel würden helfen. Wir wissen nur, dass du mittlerweile konsequent Zeiss unendlich-Objektive verwendest. Zeiss druckt bei Objektiven nicht umsonst eine Kennung, bzw. graviert die Plan-Apochromaten.
Grüße
Peter
Oh, alles Plan-Neos. Ausser der 63 Plan-Apochromat und das 40 er Fluar 1,3 Öl. Die Frage, ergibt es sinn den schieber für das 40 Öl anzuschaffen wenn der 63 Schieber halbwegs funktioniert
Hallo Samuel,
Du kennst dich aus, die Mitlesenden eher gar nicht mehr, also bitte JEDES BIld in Beitrag 115 (*uff) und fortfolgende (!) wie folgt mit Überschrift versehen:
Objektiv XY (Vergr./ Apertur, geölt?);
Schieber f- Objektiv XY;
Kondesorprisma f. Objektiv XY
sonst kriegt hier keiner die Tür mehr zu ;D
Noch eines: Bei Verwendung eines Kondensorprismas für dtl höhere Vergrößerungen mit einem niedrig vergrößerndem Objektiv bekommt man mehr oder minder DIC-ähnliche Effekte (den Relief-Effekt), "rich man's oblique contrast" oder wie hier gezeigt und VOILA (http://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?p=25934#25934) genannt. Es fehlt aber die deutliche Kontrastierung wie im DIC bei Kanten mit geringerem Brechungsunterschied.
Beste Grüße Stefan
Noch eine Bitte: Bleib beim ungefärbten und unfixierten Mundschleimhaut-Präparat, auch hier bringt der ständige Wechsel keine Erkenntnis.
Beste Grüße Stefan
Hallo Samuel,
die letzten Schreiber haben es schon ausgeführt und auch von mir nochmal: Bitte bei jedem Bild all das angeben, was Stefan aufgeführt hat. Und bitte die genauen Beschriftungen angeben. Nur ,,40 Objektiv" etc. reicht nicht. Nicht jeder hat immer Deine genaue Konfiguration im Kopf und hat auswendig gelernt, ob Du einen Planapochromaten, ein Fluar oder ein Neofluar hast. Es blickt wirklich keiner mehr durch und auch bezüglich des Objektes hatte (nicht nur) ich Dir doch schon mehrfach empfohlen, nur bei den frischen Mundschleimhautzellen zu bleiben! Wir vergleichen sonst dauernd Äpfel und Birnen. Und bitte immer Angeben, ob das Bild mit der adaptierten Kamera oder dem Handy aufgenommen wurde und ob es ein Ausschnitt oder das ganze Bild ist.
Himmeloarschundzwirn nochamo! ;)
Was die Schieber betrifft, ist natürlich davon auszugehen, dass der korrekte Schieber schon ein besseres Bild liefern wird als ein nur halbwegs passender Schieber. Ob Du mit dem Ergebnis des Fremdschiebers zufrieden bist, kannst Du nur selbst beurteilen.
Herzliche Grüße
Peter
PS: Auch solltest Du Objekte so wählen, dass sie mehr oder weniger das ganze Bild ausfüllen, um Fehler besser erkennen zu können. Auch das ist ja mit einem Mundschleimhautzellenpräoarat möglich. Was nützt ein Bild, in dem 90 Prozent des Bildfeldes ohne Objekt ist?
Also,
40 Fluar 1,3 Öl, immergiert, mit Schieber 63 Plan-Apochromat
Ganzes Bild
Ich denke mir reicht das im Prinzip, ich denke ich verzichte auf den Schieber für das 40 er Öl
Der weißabgleich passt mal wieder nicht
Hallo Samuel,
hast Du eine Idee, woher der Farbfleck im rechten oberen Quadranten kommt?
Hezrliche Grüße
Peter
Ja. Vom kondensor, ironischerweise ist er nur da wenn köhler eingestellt ist.
Fahre ich etwas runter ist er sofort weg
Hallo,
für mich sieht das nicht wie ein Fleck sondern wie Interferenzstreifen aus, da man auch einen rötlichen Farbverlauf in dem fraglichen Bereich sieht.
Wenn das nur bei dem Objektiv auftritt zu dem der passende Schieber fehlt, ist die falsche Kombi aus Schieber und Kondensorprisma die wahrscheinlichste Ursache.
Sonst: Prismen im Kondensor nicht richtig justiert, Objektivfehler?....
Abhilfe: Die einfachste Lösung kennst Du, auf strenges Köhlern verzichten, ...oder im postprocess Farbverlauf korrigieren, ...richtigen Schieber kaufen (mit Rückgaberecht).
O.T.: Als erstes: Bild von der Kamera auf Monitor schicken und einmal den richtigen Weissabgleich für die Beleuchtung an der Kamera einstellen. Dann sieht man besser wie groß das Problem ist, und ob die veränderte Kondensorstellung das Problem tatsachlich löst.
Viel Erfolg,
Michael/M59
Hallo Samuel,
darf ich jetzt mal ganz ehrlich sein, ohne dass du mir böse bist? Ich hoffe, du erkennst, dass man dir nur helfen möchte, zu besseren Ergebnissen zu kommen; da nutzt es wenig, Probleme nicht klar und offen anzusprechen. Es geht nicht darum, dich zu demotivieren!!
Also: Deine Bilder sind - sorry - allesamt ziemlich schlecht! Mir so einer teuren und modernen Ausrüstung müssten nun wirklich ganz andere Ergebnisse erzielbar sein - wenn denn alles stimmt! Das heißt, wenn die Komponenten zueinander passen und alles korrekt justiert ist.
Ninmm doch zunächst einmal den Braunfilter aus dem Strahlengang. Diese Brauntöne sind ja grauenvoll!! ;)
Im Ernst: Du hast doch sicher einen Blaufilter, der sich auch im Strahlengang befinden sollte. Dann führe bitte bei Bildern, die du uns zeigen möchtest, zuvor einen korrekten Weißabgleich an der Kamera durch. Braune Hintegründe mögen zwar manche mögen, aber sie sind schon eher...sagen wir mal.."ungewöhnlich". Mir zumindest erschwert es die Beurteilbarkeit deiner Bilder. Wenn du doch selbst bemerkst, dass du den Weißabgleich vergesen hast - ja, dann zeig uns doch nicht die Bilder, sondern fertige vor der Veröffentlichung neue mit korrektem Weißabgleich an.
Da Du extrem viele Bilder mit unterschiedlichen Objekten, Einstellungen, Objektiven etc. zeigst, habe nicht nur ich, sondern vermutlich niemand mehr einen Überblick.
Jetzt zunächst noch einmal die Frage, welchen Kondensor du genau hast mit welchem Kondensorprisma oder welchen Kondensorprismen (ich meine, Du hast nur ein Prisma, oder?). Dann möchte ich dich bitten, einmal eine Serie zu zeigen, und zwar wie folgt:
Mundschleimhautzellen, dünn und relativ dicht, nicht nur vereinzelte Zellen. Die Kamera auf "Av" stellen und keine extremen Schärfe/Sättigungs-Voreinstellung in der Kamera aktvieren.
Dann bitte je eine(!) Aufnahme mit jedem Deiner Objektive und diese bitte jeweils mit den verwendeten Komponenten beschriften (welches Objektiv, welche Bezeichung des DIC-Schiebers). Hat der Kondensor eine Vorklapplinse? Falls ja, bitte angeben, ob diese im oder außerhalb des Strahlenganges ist.
Ich denke immer noch, dass es mit einer so modernen Optik bei passenden Komponenten keinesfalls einen so extremen Gradienten geben darf wie auf vielen deiner Bilder. (Bei nicht wirklich passenden Kompententen, die in Ermangelung des richtiges Schiebers genommen werden, ist das natürlich etwas anderes).
Mir ist auch noch nicht ganz klar, ob der wirklich extreme Hellingkeitsunterschied in einem einzigen Bild von teilweise überstrahlt an einer Ecke bis zu fast pechschwarz an der anderen ein DIC-bedingter Gradient ist oder ob dein ganzer Beleuchtungsstrahlengang irgendeine Dejustage hat.
Gut wäre es auch, wenn du mal zum Vergleich mit allen Objektiven jeweils auch ein ganz schnödes Hellfeldbild zeigst, am besten von einem gefärbten Präparat (Pflanzenschnitt etc., falls Du so etwas hast). Dazu Polarisator und Analysator raus, DIC Schieber raus, Kondensor in die Hellfeldstellung. Dann würden man evteuell erkennen können, ob deine Beleuchtung an sich schon inhomogen ist.
Geh das Ganze mal bitte strukturiert und in Ruhe an und zeig uns dann die Ergebnisse. Ich fürchte, dass wir ansonsten nicht weiterkommen.
Und es wurde auch schon einmal gebeten, uns doch einmal ein Bild des gesamten Mikroskops mit Kameraadaption und auch des Kondensors zu zeigen.
Es sei denn, DU bist bereits mit dem Erreichten zufrieden.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Samuel, werte Mitdiskutanten,
➠(nach Weißabgleich) zeigt sich der Fleck, zwar farbähnlich dem Hintergrundsgradienten bläulich aber von einem rötlichen und gelblichem Hof umgeben, also eine Interferenzerscheinung an Fett, öl, etc.
➠ an dieser Luftblase (?) müsste eigentlich ein diagonaler mittiger Nullstreifen zu sehen sein (wie oben bei der Diatomee), was wir hier also vor uns haben ist eine schiefe Beleuchtung. Hast Du das untere Prisma mittig eingestellt ?, bitte beim Blick von oben ohne Okular, ohne oberen Schieber aber mit gekreuzten Polfiltern überprüfen!
dik402wb.jpg
Beste Grüße Stefan
...und noch eine Bitte, Samuel: Stell Deine Bilder doch bitte im QUERformat ein. Wieso sind die Bilder mal im Hoch-, mal im Querformat aufgenommen? Das erschwert auch an diversen Endgeräten die Beurteilbarkeit, da nicht das gesamte Bild ohne Scrollen überblickbar ist.
Man kann die Ausrichtung irgendwo im Kameramenü einstellen. Möglicherweise heißt der Menüpunkt ,,Automatisches Ausrichten" oder so ähnlich. Ds solltest Du ausschalten oder zumindest das Bild in der Nachberbeitung ins Querformat drehen.
Herzliche Grüße
Peter
PS: So sollte es gehen:
Zitat
Automatisches Drehen der Bilder bei Hochformat
1. Automatisches Drehen der Bilder ausschalten
Wenn Fotos automatisch gedreht werden (z. B. Hochformatbilder):
Menü öffnen
Zum gelben Schraubenschlüssel-Menü gehen
,,Autom. Drehen" auswählen
Auf ,,Aus" stellen
Optionen sind meist:
Ein (Computer)
Ein (Computer + Kamera)
Aus
Wähle ,,Aus".
.....wenn das Kameraobjektiv auf dem senkrechten Tubus befestigt ist, funktioniert die von Peter beschriebene Funktion bei diversen Kamerabodies nicht zuverlässig. Also, besser Aufnahmen kontrollieren und drehen.
Ich benutze schon lange keinen 'Sabber mit Mundschleimhautzellen' mehr, sondern ein ungefärbtes histologisches Präparat als Referenz. Bevor man jetzt stundenlang Artefaktforschung betreibt, könnte auch ein besseres Präparat sinnvoll sein. Vorher Objektträger mit 70%Isoprop. beidseitig reinigen.
Viel Erfolg,
Michael/M59
Hallo Michael,
das mag für d i c h gut sein, weil du dein Präparat kennst. Für Dritte es schwieirg. Der Vorteil des "Sabber"-Peräparates ist, dass es jeder kennt und nachvollziehen kann.
Die hier zur Diskussion stehenden Fehler benötigen auch nicht unbeidngt ein spezielles Präparat. Es geht haupsächlich um die ganz extreme Inhomogenität der Helligkeit und deren Ursache. Und bezogen auf Setfans Anmerkung ist in diesem Fall sogar der "Sabber" mit den Fettkügelchen" besser geeignet als ein ungefärbte Histopräparat, in dem es zum Beispiel keine Struktur gibt, in der sich der Nullsterifen zeigen würde.
Herzliche Grüße
Peter
Das wird ein Bisschen dauern. Ich setz mich nacher ran :)
Schritt für Schritt
Hallo,
Vorschlag in die unendliche Runde: Wäre es nicht hilfreich, wenn dieser Thread hier geschlossen wird um mit einem neuen Thread zu beginnen? z.B. "Wie stelle ich mein Mikroskop ein", beginnend auf der Basis Durchlicht/Hellfeld? ;)
Grüsse Arnold
👍👍👍
Hier. Es ist eingestellt ;D
Und was das 20 er betrifft - gegen den Gradienten ist leider wirklich nichts zu machen. Naja ich kann den BIAS so einstellen, dass es wie ein Hellfeldbild aussieht und den minimal vorhandenen Kontrast mit Bildbearbeitung hervorheben. Nur will ich das eigentlich nicht.
Oh ich hab vorher nicht dazugeschrieben, das sind Bilder mit 63 Planapo und korrektem Schieber. Kamera auf AV ISO 100,
Belichtungszeit 1/40, Schärfe Hoch, Kontrast mittel und Farbsättigung niedrig, damit geht der Braunstich weg
Und das ist das Bild vom Kondensor, ich weiß dass ein anderer nicht automatisch bessere Bilder bringt. Aber ich bin mit diesem trotzdem nicht glücklich. Er hat keine eigene Hellfeldstellung und der lange Abstand irritiert mich.
Zitat von: SamuelReicher in Mai 16, 2026, 16:52:25 NACHMITTAGSUnd das ist das Bild vom Kondensor.....
Er hat keine eigene Hellfeldstellung und der lange Abstand irritiert mich.
Der Kondensor hat keine Hellfeldstellung?
Ich wusste nicht, dass es so was gibt.
Gruß
Peter
Er hat H/Dic. Ja leider :-\
Ich bin auf der Jagd nach einem Kondensor ;D
Einmal noch in die Tasche greifen, aber dann bin ich fertig. Und ich kann wahrscheinlich über meinen Arbeitgeber im Sommer einen Mikroskopiekurs machen.
Hallo Sanuel,
aber dem Braunton entfernt man doch nicht durch deine Extremeinstellubgen Kontrast, Sättigung etc! :o Weißt Du etwa nicht, was ein Weißabgleich ist und wie man ihn durchführt????
Herzliche Grüße
Peter
Ich kann auswählen, zwischen verschiedenen, Automatisch, Glühlampe usw.
Irgendwie funktioniert aber keiner so wie ich will. Ja das ist ein Problem.
Zitat von: Peter Reil in Mai 16, 2026, 17:12:13 NACHMITTAGSDer Kondensor hat keine Hellfeldstellung?
Ich wusste nicht, dass es so was gibt.
Hallo Peter,
Diese Sorte Kondensor hat 3 Positionen für Phasenblenden, eine für DIC und eine für Hellfeld/DIC. Man muss sich also zwischen 2 DIC-Prismen oder einem DIC-Prisma plus Hellfeld entscheiden. ich habe nur 1 Prisma 0.5-1.4 drin und damit die Postion H/DIC fürs Hellfeld frei. Der Preis dafür ist, dass DIC mit Aperturen unter 0.50 nicht möglich ist.
Viele Grüße
Alexander
Zitat von: SamuelReicher in Mai 16, 2026, 17:32:30 NACHMITTAGSIch kann auswählen, zwischen verschiedenen, Automatisch, Glühlampe usw.
Stell mal 3.200 Kelvin ein.
Hallo Samuel
na so gehts auch nicht!! ;) Du musst natürlich einen manuellen Weißabgleich durchführen! Und das immer, wenn Du die Lampenspannung veränderst.
Ich habe gerade nur das Smartphone parat, wenn es Dir in der Zwischenzeit keiner erklärt, wie man das macht, zeige ich es Dir später. Ich schreibe ungern am Handy. Steuerst Du die Kamera vom PC aus?
LG Peter
Hallo Samuel,
du tanzest auf zwei Bühnen ( mit zwei Bühnen meine ich mikroskopie-forum.de und mikroskopie-forum.at) und strapazierst viele gutmeinende Ratgeber. Lass dir doch etwas sagen.
Eigentlich beginnt Mann nicht zuerst mit DIC sondern ganz einfach mal mit Durchlicht/Hellfeld. Das kannst du auch mit deinem Axioplan 2. Klaro ;) ? Nimm einmal ALLE Schieber aus dem Strahlengang: der Polarisator, der Analysator, die DIC Schieber und was du auch immer noch Strahlengang hast. Benutze die Halogenbeleuchtung und lege ein Blaufilter ein, benutze das 20er Objektiv lege ein gefärbtes Dauerpräparat auf den Tisch öffne die Aperturblende ganz und köhlere dein Mikroskop. Dann mache mit deiner adaptierten Kamera ein optimal belichtetes Bild.
Das geht doch, oder...?
Grüsse Arnold
Das geht. Mach ich
Ich bin am manuellen abgleich dran,
Ok, ich glaube ich bin kurz vorm Ziel.
Ich hab mir angeschaut was der Weißabgleich eigentlich ist und ihn auf manuell gestellt. Die Temperatur kann ich nicht selber auswählen aber aus einer Farbskala wählen.
Außerdem hilft der Tipp auf 3200k zu schalten von Alexander sehr gut und ich habe das Format von 16/9 geändert wodurch der Gradient wesentlich besser geworden ist. Als nächstes ein Hellfeld ohne alles
Ich bin nicht sicher welches eher passt, beim linken habe ich in den blauen Bereich geklickt und beim rechten in den lila Bereich (B9, M8)
Hallo Samuel,
Irgendwas aus einer Farbskala auswählen?? Ich fürchte, Du weißt immer noch nicht, was ich meine.
Ich wiederhole meine Frage: Steuerst Du die Kamera mit dem EOS Utility am PC?? Da musst Du im Lifebild VOR der Aufnahme einfach mit der "Pipette" auf den Bildhintegrrund klicken und dann hast Du den korekten Weißabgleich. Ist eigentlich total easy!
Wenn Du den Weißabgleich in der Kamera einstellen willst, geht das etwas umständlicher:
Fotografiere mit den Einstellungen, die du verwenden willst, ein Leerbild, also ein Bild ohne Objekt (einfach auf eine objektfreie Stelle des Objektträgers fahren)
Drücke die MENU-Taste.
Gehe zum roten Aufnahme-Menü → ,,Custom WB / Eigener Weißabgleich".
Wähle das eben aufgenommene Foto aus und bestätige mit SET.
Jetzt drücke die WB-Taste oben auf der Kamera.
Wähle das Symbol für Benutzerdefinierter Weißabgleich (zwei Dreiecke mit Kreis).
Danach verwendet die Kamera deinen manuellen Weißabgleich für natürliche Farben unter genau deinen Einstellungen.
Änderst Du die Lampenspannung massiv, musst Du den Vorgang ggf. wiederholen.
Hezrliche Grüße
Peter
hab ich gerade. Endlich. Ich musste 10 Bilder machen bis ich eins bekommen habe dass er für den Weißabglich akzeptiert. Danke für deine (endlose) Geduld. Das war komplizierter als ich dachte, ich hoffe das passt jetzt
Ist der Weißabgleich hier in Ordnung?
Ich sehe das anscheinend nicht
Hallo Samuel,
ich denke schon.
Herzliche Gtüße
Peter
Hallo Samuel,
nochmal back to the roots: Kann es sein, dass der Kondensor überhaupt nicht zu Deinem Mikroskop passt und nur irgendwie ,,passend gemacht" wurde? Ich kenne mich mit all den verschiedenen Zeiss Unendlich-Kondensoren nicht wirklich gut aus, aber Dein Kondensor ist doch eigentlich ein Kondensor für das Axioplan 1, oder? Die Kondensoren für die Axio 2 Mikroskope haben doch eine ganz andere Bauform mit einem Kunststoffgehäuse. Ich denke, dass bei Dir einfach die Komponenten nicht zueinander passen.
Herzliche Grüße
Peter
Nein. Laut Anleitung ist er für mein Axioplan 2 Imager :-\
Wirkich... Nummer identisch,optik identisch und sogar das Prisma III 0,8 wird Zahl für Zahl genau so in der Anleitung aufgelistet.
Ich hab den wink gestern verstanden. Die Farbe hat wieder nicht gepasst, stich ins Magenta. Hab das mit einer Software ermittelt.
Nun, mit LED werden die Farben besser. Ich hab es nur noch nicht hochgeladen weil ich kein schönes Bild zusammengebracht habe und die Geduld nicht überstrapazieren will, ist ja schon hart an der Grenze.
Des weiteren hab ich mich mit Digicamcontroll auseinandergesetzt und mir die Diagramme angeschaut, also wie sie sein sollten. Etwas passt da nicht. Die Prismen und das Equippment sind glaube ich nicht schuld. Es liegt wohl eher an meinen Fähigkeiten. Zu meiner Verteidigung... ich hab erst gestern zum ersten mal nachgelesen was der Weißabgleich ist und wie er eingestellt wird.
Aber der Kondensor ist ein LD. Das wusste ich nicht mal als ich ihn gekauft habe. Ausserdem kommen meine Epithelzellpräperate erschwerend hinzu. Ich übe gerade ein wirklich sauberes zu machen.
Hier das sind die Kondensoren aus der Anleitung. Für Axioplan 2
Es gibt auch die von dir beschriebenen.
So jetzt mache ich ein Zellpräparat und dann ein gutes Bild. Dismal wird es was ;)
Hallo Samuel,
Das mit dem LD kondensor ist eine interessante Feststellung. Ich habe keine Ahnung wie es mit unendlich aussieht bei Zeiss. Aber im endlichen System war es so das zum bsp Phasenkontrast nur funktioniert mit LD objektiven und einem LD kondensor (inverses System mit dem sehr langen arbeitsabstand!) aber auch da gab es ja viele zwischen Dinger wie die Kondensoren mit 0,63 Apertur..... also war damals schon kompliziert genug😂💪
Liebe Grüße Daniel
Zitat von: Daniel Scheibenstock in Mai 17, 2026, 10:20:42 VORMITTAGAber im endlichen System war es so das zum bsp Phasenkontrast nur funktioniert mit LD objektiven und einem LD kondensor (inverses System mit dem sehr langen arbeitsabstand!)
Hallo Daniel,
Ich hoffe das war unpräzise ausgedrückt.
Im endlich System gab es Revolver-Kondensoren mit Frontlinsen und Bestückung ab Werk:
1,4 Phasenkontrast für Ph2, Ph3
0,63 Phasenkontrast Ph1, Ph2, Ph3
Klappkondensor 0,9 Ph1, Ph2, Ph3.
Sicherlich auch für Achr. Apl. 0,9. Mit Ph1-3
Grüße
Peter
Morgen Daniel,
Ja. Hätte ich das gewusst hätte ich mir ein Leica gekauft :-\
Ich mach ja nicht gerade Werbung für Zeiss ;) Es ist zum heulen. Ich probiere und lese, aber irgendwas ist immer. Wenn es nicht die Farben sind ist es der Gradient. Aber gut, das Problem betrifft tatsächlich nur das 20er. Mir sind schon gute Bilder gelungen, aber bei gewissen Präparaten wie den Zellen klappt es einfach nie so wie ich mir das vorstelle.
Ich stehe mit Immel in Kontakt wegen dem Kondensor und Diana konnte mir auch Tipps geben. Ihr Freund der bei Zeiss arbeitet meint die römischen Zahlen auf den Schiebern sind nicht so wichtig wenn die Nummer passt und richtig schräg - der Schieber 40 Plan-neofluar und der 40 Plan-neofluar III haben exakt die selbe Nummer, das betrifft auch weitere :o . Sie hat mir zur Probe einen 40er geschickt ohne die II. Ich hoffe der kommt nächste Woche, wenn er passt kaufe ich ihn. Ich bin außerdem gerade am recherchieren ob meine Schieber kompatibel mit dem 0,5-1,4 Prismen wären. Davon werden wesentlich mehr und günstiger angeboten. Immel hätte mehrere.
Es ist ein steiler und teilweise mehr als frustrierender Lernprozess. Aber aufgeben ist keine Option.
Zitat von: SamuelReicher in Mai 17, 2026, 10:42:21 VORMITTAGIch mach ja nicht gerade Werbung für Zeiss ;)
Genaugenommen ist das falsch. Richtig:
Du machst keine Werbung dafür als Anfänger ein DIC-Mikroskopsystem zusammenzuwürfeln und Modifikationen (Tausch des fest installierten Revolvers) vorzunehmen, die eigentlich mindestens einem qualifizierten Kundenservice vorbehalten waren.
Grüße
Peter
Stimmt, deine Definition ist sicher besser. War irgendwie wohl nicht gut durchdacht. Aber der Revolvertausch hat bilderbuchmäßig geklappt ;) das war noch das einfachste.
Hallo Samuel,
ZitatJa. Hätte ich das gewusst hätte ich mir ein Leica gekauft :-\
ich bin zwar eher im "Team Leica" ;) , aber das ist eben wie bei Mercedes/BMW ;) Ehrlicherweise muss man sagen, dass Dein Problem natürlich nicht "Zeiss" an sich ist (die haben selbstvertsändlich genau so gute Mikroskope wie Leica), sondern es daran liegt, dass Du vermutlich einfach nicht die passenden Komponenten zusammen hast.
Es ist immer schwieirg, sich - ausgehend von nur einem Stativ - aus Einzelteilen ein komplettes und funktionierndes System zusammenzustellen, insbsondere ohne profunde Kenntnis des jeweiligen Systems und ganz speziell für DIC. Und bei Zeiss ist es auch nicht gerade übersichtlich. Insbesondere für einen Anfänger wie Dich ist so etwas eine Herkulesuafgabe und sicher auch oft frustrierend.
Hezrliche Grüße
Peter
PS: Sehe gerade "Peter_le"s letzten Beitrag. Genau so ist es!! An Zeiss liegt es nicht!! Vielleicht erinnerst Du Dich noch ganz an den Anfang hier, als (nicht nur) ich Dir relativ dringend davon abgeraten habe, dieses Projekt mit diesem Stativ anzugehen. Das "Elend" war leider absehbar...
Zitat von: SamuelReicher in Mai 17, 2026, 10:54:12 VORMITTAGAber der Revolvertausch hat bilderbuchmäßig geklappt ;)
Kann sein. Aber: Wir wissen es nicht genau.
Die DIC-Aufnahmen von Diatomeen mit dem PlanApo 63x/1,4 (mit passendem Schieber)? Sind gelungen. Krasse Farbfehler sind mir keine aufgefallen.
Und in der ganzen Aufregung hier, wurde zwar wiederholt auf Mundschleimhautzellen verwiesen, aber ich glaube nicht auf eine Aufnahme mit Objektmikrometer (im Hellfeld).
Manchmal braucht man einfach entweder Viel Geduld für die richtigen Komponenten, viel Geld wenn es sofort sein soll, manchmal Kontakte, und sicherlich manchmal eine Kombination aus allem.
Grüße
Peter
Hallo Peter,
na ja, ein schnödes Hellfeldbild wurde ja auch schon mal eingefordert (vor mir ;) ). Ob Samuel allerdings überhaupt ein Objektmkrometer hat? (Wobei das für eher wenig Geld zu bekommen ist)
z.B.
https://www.ebay.de/itm/264735941242?_skw=Obhjektmikrometer&itmmeta=01KRTKY0SN7D5GXFTMGNNS65AR&hash=item3da37de27a:g:kH8AAOSw6CxdGbDy&itmprp=enc%3AAQALAAAA8GfYFPkwiKCW4ZNSs2u11xCPg9xGfZCkKCGvZmSuv1I7G4ROosT7YNkA9ZJBGx9yJ%2FTYZoU0XxLkoCkFElB9JbnWOYWY%2BMUoveAm5cmtGvG7HUPzKqnnoUCqAEZjs7YBDpUhAnPJ%2FBGXeV0ic41oGvn4y%2Bf5mBds0r7WlslVxEy2fH4mVaotijWE7YgKSXxBNpk%2Fglw5HmfX1qfO7SljW19DECJ86jruVJJsyqozMNwoz928CUiaaKKsvPbnrinIWz20JHlWVnY%2Bhee3umSqKwgEjmC4j4EJIzw4pEKUEt7yzM3F%2BeXIPRVXxvzN%2BBOuVA%3D%3D%7Ctkp%3ABk9SR-KN-NPGZw
https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=Obhjektmikrometer&_sacat=0&_from=R40&_sop=15
Noch etwas: Der Teufel steckt oft im Detail, weshalb eben eine profunde Kenntnis der Systeme erforderlich ist, wenn man es sich selbst "zusammenstoppeln" will. Ich erinnere mich daran, dass ich einmal lange Zeit verzweifelt versucht habe, einen Zentralschieber-Endlich-DIK am Standard einzurichten. Ich bekam einfach kein vernünftiges DIC-Bild hin. Bis ich irgendwann mal festgestellt habe, dass es zwei auf den ersten Blick identische Zwischentuben mit dem Schieberschlitz gibt, die sich ganz minimal in der Bauhöhe unterscheiden (was man nur sieht, wenn man den Vergleich hat) und nur einer dieser Zwischentuben für DIC geeignet ist.
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32480.msg240099#msg240099
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Ja mein Beitrag hat eine absichtliche Unschärfe, weil es hier ja nichts zur Sache tut🙂 ich führe gerne aus welche Komponenten ich genau meine🙂
Hallo Samuel,
Wie hier schon angemerkt kommt es bei gebrauchten Mikroskopen auch sehr darauf an wer einem helfen kann und was am Markt verfügbar ist. Im Prinzip ist es egal welches. Hersteller man wählt solange man die Sachen dafür bekommen kann die man sich wünscht. Ich habe mein Leica hier von Hermann (Micropol) gekauft nachdem ich mit Diana W. gesprochen habe ob sie die Teile dich möchte besorgen kann und wie realistisch meine Wünsche sind. Ich habe es mir im Prinzip einfach gemacht und mir jemand gesucht der sehr viel Ahnung hat. Aber nur zur Beruhigung es wäre dich auf dem weg schon viel teurer gekommen🙂 aber du hättest Sachen die getestet sind und funktionieren 🙈
Liebe Grüße Daniel
Er hat ein Objektmikrometer 8)
Sogar mehrere und eine Zählkammer, die zweite habe ich gestern einem anderen Foristen geschenkt und verschickt.
Hallo Daniel
ZitatHallo Peter,
Ja mein Beitrag hat eine absichtliche Unschärfe, weil es hier ja nichts zur Sache tut🙂 ich führe gerne aus welche Komponenten ich genau meine🙂
Wen meinst Du und worauf beziehst Du Dich? "Peter" ist hier im Forum leider ein Gattungsname 8)
Herzliche Grüße
Peter (einer der vielen..)
Oje.
Mit der Kamera wird es nicht gleichmäßig scharf.
Man verzeihe bitte das Okularfoto aber da klappt es
Noch mal, anderes mikrometer
Okular und kamera
Hallo Samuel,
ZitatMit der Kamera wird es nicht gleichmäßig scharf.
äh...wie jetzt?? Das sollte aber schon sein! Sonst ist doch irgendetwas schief.
Jetzt zeig doch mal bitte ein ganz normales Hellfeldbild mit den verschiedenen Objektiven und dem Objektmikrometer.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
ach Du lieber Himmel! ??? Was ist denn das los? Wie kommt denn diese Doppelung der Linie zustande? So etwas habe ich noch nie gesehen.
Hast Du den Trino so eingestellt, dass es einen freien Durchgang gibt, also kein Strahlenteiler im Weg ist?
Herzliche Grüße
Peter
PS: Samuel, Österreich ist doch nicht so groß ;) Ich an Deiner Stelle würde mal das Mikroskop ins Auto packen und zu irgendjemandem fahren, der sich mit Mikroskopen auskennt. Gibt es keine Vereinigung in Deiner Nähe? Sonst halt mal nach Wien (ist doch immer eine Reise wert). Ich denke, dass sich wirklich mal jemand mit Erfahrung das Gerät anschauen sollte.
Ich muss was kochen, aber es könnte sein dass das wirklich das problem ist. Das würde erklären warum der Gradient nur auf den Kamerabildern zu sehen ist
Ich hatte Samuel ein Zeiss-Jena-Objektmikrometer (natürlich mit Deckgläschen) verkauft und als Dreingabe ein Zentrierkreuz (das scheinbar nicht nur hilfreich ist Entschuldigung! ::) ) Ich denke die Doppellinie kommt vom Zustand des Kreuzes- direkt an der Mitte fängt die Doppelung an.
Was für ein Objektiv ist es denn? Das Neofluar 20x/__?
Die Fehlersuche wird mühsam:
- Revolverwechsel (nicht vorgesehen)
- Tischwechsel?
- liegt das Präparat eben?
- die Adaption von mir (ich habe die Trennstelle 60 nicht, die T60 lässt sich aber drehen mittels Sechskant wie ich von einem Nutzer erfahren habe (Danke)
- Schaltstellung Trino
- Filter und Prismen aus Strahlengang entfernen.
Grüße
Peter
Hallo Peter,
ZitatIch denke die Doppellinie kommt vom Zustand des Kreuzes- direkt an der Mitte fängt die Doppelung an.
aber auf dem Handyfoto durch das Okular sieht man doch keine Doppelung!? Wenn es am Kreuz-Präparat läge, müsste man es doch auch auf dem Handyfoto sehen - und natürlich auch beim Blick durch das Okular.
Und wenn beide Aufnahmen mit dem gleichen Objektiv gemacht wurden, stellt sich mir die Frage, wieso die Bilder der Canon an den Rändern wieder so massiv abgeschattet sind.
@Samuel Bitte,
zum xten Male: Gib doch bitte exakt die Aufnahmebedingungen an! Welches Objektiv? Hellefld ohne DIK-Schieber, ohne Polfilter? Oder wie?
Ich fürchte wirklich, dass wir so nicht weiterkommen und mit unserer "Telemedizin" langsam am Ende sind. Da muss sich einmal ein "Arzt" den "Patienten" persönlich ansehen ;) Die möglichen zahlreichen Fehlerquellen hat Peter_le ja gerade aufgeführt. An dem Mikroskop wurde so viel umgemodelt, dass es zig potenzielle Fehlerquellen gibt.
Herzliche Grüße
Peter
Oh sorry beides 10 er objektiv ohne irgendwelche filter im strahlengang. Wir sind spazieren, hab die bilder nur vorhin als ersten versuch gemacht.
Hellfeld
Die Orientierung ist eine andere.
Im Handyfoto ist das schwarz an dieser Stelle weniger intensiv: Linie 10 Uhr - 4Uhr. Oben links
Ok leute wir machen hier Schluss. Ich habe das Problem soeben gefunden und das wird ein fall für einen Techniker.
Das Prisma im Trinonotubus dürfte verkippt sein. Auf das hätte ich viel früher kommen können.
Die Mitte durchs Okular ist nicht die mitte für die Kamera. Ich lade davon noch bilder hoch
Hier
10 er, Hellfeld durch Canon.
10 er hellfeld selbe einstellung durch Okular
Hallo Samuel,
Jetzt mach das ganze noch mit dem objektmikrometer:
Stell es dir im Okular so ein das es in der Mitte ist ( also rechte Schenkel des Kreuzes gleich wie der Linke) und mach dann nochmals ein Foto. Das könnte interessant sein
Liebe Grüße Daniel
Ps. Den Umschalter des trinotibus hast du schon richtig gezogen oder?
20 er, es ist fürs 10 er zu klein.
Erstes okular zweites kamera. Selbes ergebnis.
Sorry das erste ist im hochformat
Das Problem verschlimmert sich nach oben. Ab 40 bekomme ich es nicht mal durchs Okular auf der ganzen länge Scharf. Und kamera ist sowieso unmöglich :-\
Auf die idee dass der Trinotubus schuld sein Könnte, bin ich bislang nicht gekommen. Ich war komplett auf die Prismen und den Kondensor fixiert
Jetzt musst du rausfinden was krumm ist, oder wo es hackt, war eventuell der revolver Tausch doch nicht so erfolgreich?
Hallo Daniel,
Zitatwar eventuell der revolver Tausch doch nicht so erfolgreich?
Das kann eigentlich nicht die Ursache sein. Was unterhalb des Trinos passiert, hat keinen Einfluß darauf, ob die Bilder im Bino und im Fotoausgang identisch sind. Das Problem wird wohl schon im Tubus selbst liegen.
Herzliche Grüße
Peter
Ich verstehe die Welt nicht mehr.
Ich hab den Trinotubus entfernt, gereinigt neu festgeschraubt, das Selbe mit den Okularen. Der Gradient ist viel besser. Ich weiß aber nicht warum.
20 Dik.
Die bilder sind noch immer nicht deckungsgleich, aber näher beieinander.
Hallo Samuel,
hat der Trino eine Stellung, in der ein freier Durchgang nach unten ist, also ohne Strahlenteiler dazwischen? (Hatte ich schon einmal gefragt, aber..na ja... ;) )
Wenn das so ist, dann mach doch bitte mal ein Foto ohne und mit Strahlenteiler.
Und bitte die Fotos beschriften!! Mit "ichchecksnicht.jpg" können wir wenig anfangen. Was also bitte sind das für Bilder? Vor und nach Reinigung oder was?
Mann, Du machst es uns aber auch schwer... ::)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Samuel,
auf dem Bild in Post 135 liegt Dein Präparat auf dem Objektführer aber nicht plan auf dem Tisch. Ich kenne das Mikroskop nicht, aber dass wundert mich sehr. Falls das schon jemand auf den vergangenen x-Seiten kommentiert hat, vergiss die Idee.
Grüße,
Michael
Allerdings. Das sind Bilder die ich jetzt gemacht habe, nachdem ich herumgeschraubt und geputzt habe. Bei dem dunkleren, hab ich den Bias hart an der Grenze zum Dunkelfeld gehabt. Deswegen bin ich so überrascht. Der Gradient war vorher viel stärker obwohl der Bias eher richtung Hellfeld gegangen ist.
Alles 20 er, Aufnahmen, das ist das welches Probleme macht
Das,mit dem Trino, weiß ich nicht. Daher habe ich nicht geantwortet.
:-\
Aber KI
Ja: In Stellung "100% Okular" hast du freien Durchgang.
In dieser Stellung wird der Strahlenteiler komplett aus dem Strahlengang rausgeklappt. Das Licht geht direkt von den Objektiven in die Okulare. Kein Prisma, kein Glas, kein Lichtverlust.
Hallo Samuel,
dazu musm man doch nicht die KI befragen - das siehst Du doch, wenn Du hindurchschaust! ;) Also von unten in den Tubus oder von oben in den Fotostutzen. Und dann die hebel hin- und herbewegst; dann siehst Du doch, ob Du den Strahlenteiler völlig aus dem Strahlengang verafhren kannst.
Und wenn es eine Stellung gibt, in der Du im Bino kein Bild siehst, ist doch logischerweise der Strahenteiler herausgefahren und der Durchganz Objektib - Fototubus ist frei.
Herzliche Grüße
Peter
Stimmt :)
Ja das geht natürlich. Ich probiere jetzt noch etwas rum. Passen die Farben der letzten 2 Bilder?
Ich wollte es eigentlich nicht zugeben. Aber die Okulare waren auf 1,5 Dioptrien eingestellt.
Das hat jetzt (auf null gestellt) aber den nebeneffekt dass okular und kamera nicht gleichzeitig scharf sind.
Hallo,
was haben denn jetzt die Dioptrienkorrektur der Okulare damit zu tun? Jetzt geht aber alles durcheiander :o Diese Einstellung dient doch dazu, Deine Augenfehler zu kompensieren.
Wenn - ja wenn! - 1) Die Kameraadaption korrekt ist und 2) Der Trino in Ordnung ist und Du dann mit der O-Stellung der Dioptrien keine Parfokalität hast, hast Du eben einen Sehfehler. den zu kompnsieren ist dann doch genau die Aufgabe der Dioptrienkorrektur.
Herzliche Grüße
Peter
Vollkommen richtig, ich weiß.
Naja ich habe sie einfach in der Einstellung gelassen wie ich sie bekommen habe. Hab erst jetzt die Anleitung an der stelle gelesen und sie auf null gestellt.
Ich hab wohl immer daneben fokusiert glaube ich. Ich kann den Hintergrund im Dik jetzt einstellen. Von hellgrau über dunkelgrau zu einem blau und dann schwarz. Das ging noch nie.
Hallo Samuel,
das kann aber alles nichts damit zu tun haben, ob die Dioptrienkorrektur auf 0 oder 1.5 steht...
Herzliche Grüße
Peter
Fällt dir was ein was das erklären könnte?
Es ist doch besser oder?
Aufnahmen 20 er Objektiv
Ich hab nichts anders gemacht, weder bei der Kamera noch bei den Einstellungen am Mikroskop
Die strahlenden Bereiche, das kann einfach doppelbrechender Krempel im Präparat sein.
Fair ist der Vergleich mit der Sehfeldzahl
Hallo Samuel,
nun habe ich es zum Äußersten kommen lassen und das Axioskop 2 hervorgeholt und eine Vollformatkamera (Canon EOS RP) mit dem von Zeiss vorgesehenen 2.5x-Adapter angeschlossen.
Nun ja, der Gradient auf dem Kamerabild ist bei mir tatsächlich gar nicht weniger als bei Dir. :-[
Ich hatte das s o nicht in Erinnerung. Da muss ich mich ja beinahe entschuldigen...
Bei den Mikroskopen, mit denen ich hauptsächlich mikroskopiere (Leica DMRB, Zeiss Jenaval) ist der Gradient meines Erachtens nicht so ausgeprägt. Ich muss das aber nochmal wirklich gezielt vergleichen.
Bild 1 Plan Neofluar 20
Bild 2 Plan Neofluar 40
Die Bilder sind völlig unbearbeitet.
Herzliche Grüße
Peter
Echt?
Na das würde einiges ändern. Das würde heißen vieleicht liegt es nicht an mir ;D
Was mich zum zweiten Punkt bringt, warum hat man so ein Mikroskop im Schrank stehen? Meine Frau hat mir die Hölle wegen zwei Mikroskopen bzw den Kosten dafür Heiß gemacht. Das Axiolab musste ich verkaufen um Ruhe zu haben ;)
Hallo Samuel,
keine Sorge, die Bilder sind nicht etwa gefaked, um Dich zu trösten :D Dei sind wirklich genau so wie sie aufgenommen wurden. Frisch von der Speicherkarte ins Forum - nein, halt, sie wurden natürlich etwas JPG-komprimiert, da sie sonst zu groß fürs Forum gewesen wären.
ZitatWas mich zum zweiten Punkt bringt, warum hat man so ein Mikroskop im Schrank stehen?
Tja...darüber sollte man nicht wirklich nachdenken. Einen Tick haben wir doch alle, manche mehr, manche weniger.. ;)
Herzliche Grüße
Peter
Zwei Mikroskope sind kein Mikroskop. Oder zähle ich falsch?
Nacht
Carsten
Hallo,
den Mechanismus hatte ich hier doch schon einmal erläutert:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=35784.msg261653#msg261653
Insofern, Samuel, ist es schon gut, dass Du das Axiolab verkauft hast. Wer weiß, was sonst noch passiert wäre...?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
da ich jetzt selbst verunsichert war, habe ich nochmal Testaufnahmen am Jenaval erstellt. Zunächst ein leeres Hellfeldbild ohne Polschieber und ohne Konensorprisma, das Objektivprisma wurde nicht entfernt. Ganz homogen ist die Beleuchtung meines Erachtens nicht, in der Mitte erscheint es mir schon etwas heller, aber noch im Rahmen.
Dann je ein DIC-Bild mit dem GF-Planchromaten 25x und 40x.
Ja, es ist auch nicht gredientenfrei, aber meines Erachtens schon geringer als beim Axio. Man muss bei den Vergleichen aber auch immer berücksichtigen, welches Bildfeld eigentlich aufgenommen wurde - sprich, welcher Vergrößerungsfaktor des Adapters, welche Kamerachip? Ich habe hier jeweils bei den Axio- und Jenaval-Bildern eine Vollformat-Kamera mit der jeweils dafür vorgsehenen Kameraadaption verwendet.
Morgen teste ich es auch nochmal am DMR, dort habe ich allerdings eine APS-C-Kamera mit einem Telekonverter, da ich dort sonst eine Vignettierung bekomme.
Herzliche Grüße
Peter
Cool 8)
Jetzt hab ich einen Dik am jeneval auch gesehen. Gibt ja leichte unterschiede. Ich muss zur Arbeit und setze mich am abend wieder ran, vieleicht bekomme ich gute Proben im Außendienst. :)
Ich hoffe der Lamdaschieber von Diana kommt die Tage und der testschieber für das 40 Plan-Neo.
Oh eine Frage noch an Peter, welche Prismen trägt dein Kondensor im Axio? 0,5-1,3 oder die III? Und welche Schieber? Ich würde gerne wissen ob meine Schieber mit dem erstgenannten Kondenaorprisma ein Ergebnis liefern?