Hallo zusammen,
es gibt seit einer Weile von ULANZI kleine würfelörmige Akkuleuten, die sehr praktisch sind.
Bei meinem Exemplar ist es jetzt zu einem massiven Aufblähen des Akkus gekommen, das Gehäuse wölbte sich auf der Rückseite und beim Zerlegen zeigte sich, dass die Leiterplatte stark verbogen worden war. Das ist ein Sicherheitsproblem, deshalb möchte ich hier darauf aufmerksam machen. Verbaut ist ein kleiner Akku in Bauform "Tütensuppe". Was genau den Schaden hervorruft kann ich nicht sagen, typisch wären wohl undichtigkeit des Akkus und falsche Behandlung durch die Lade- und Entladeschaltung.
Fühlen kann man das Aufblähen an der Rückwand, gegenüber dem Reflektor. Die Rückwand kann man mit einem Messer zerstörungsfrei abhebeln, dann kommen vier Schraubenschächte in Sicht, unten drin kleine Kreuzschlitzschrauben.
Falls Ihr so eine Lampe habt: Ist bei Euch der Akku noch soweit in Form, dass das Gehäuse auf der Rückseite ganz flach ist? Testen kann man das am einfachsten indem man die Lampe auf eine ebene Fläche legt und versucht, sie seitlich zu kippen.
Viele Grüße,
Bob
Hallo Bob,
danke für diesen Hinweis.
Ich hatte mir bei der Einführung dieser praktischen kleinen Leuchten gleich sechs Stück geordert. Die habe ich jetzt seit >5 Jahren und sie sind glücklicherweise alle noch in Ordnung.
Nabend Bob,
danke für den Hinweis, auch ich habe solche Leuchten, baugleich, von Rollei.
Ich bin inzwischen schon etwas skeptisch geworden, weil schon einige Akkus diese Aufblähungen hatten. Sowohl in Handys (alte Samsungs mit wechselbarem Akku), als auch in Kameras. Kritisch am Kameraakku war, das der eigentlich in der Kamera geladen wird, wenn der dann dicker wird, bekommt man den kaum mehr raus.
Die Ursachen sind sicher vielschichtig, besondere Aufmerksamkeit sollte man beim Laden haben, da wird wohl die Struktur am stärksten beansprucht.
Wir haben wohl alle derartige Zeitbomben im Haus. :'(
LG Frank
Hallo,
Ich will ja niemandem Angst machen, aber bei mir flögen jetzt solche Ulanzis sofort allesamt aus dem Haus. Andererseits habe ich leider auch vermutlich große Mengen Li-Ionenakkus im Haus und weiß nicht, wie diese ausschauen. In den meisten Geräten sind sie unzugänglich fest verbaut und es gibt ja kaum noch elektronische Geräte ohne Akkus.
Ich habe großen Respekt von diesen Dingen. Schon vor geschätzt 15 Jahren hatte ich ein prägendes Erlebnis. Ohne dass ein Ladevorgang lief, zischelte es plötzlich bedrohlich aus einem Sony Laptop, das unbenutzt herumstand. Sofort entfernte ich den bereits heißen und deutlich aufgeblähten Akku und legte ihn schnellstens auf den Balkon, wo er noch etwas vor sich hinzischelte. Ich kann mich nicht sicher erinnern, ob auch schon leichte Dampfschwaden austraten. Nach ca. einer Minute war dann zum Glück der Spuk vorbei, ohne dass es zu einer Stichflamme kam. Seitdem hege ich eine große Skepsis gegenüber diesen Akkus.
Herzliche Grüße
Peter