Hallo,
auch am Rand von einem Feldweg lässt sich Interessantes finden. z.B. ein Klappertopf. Er ist ein Halbschmarotzer. Seine Wirte sind Gräser. Und seine Blüten sind für die Spezialisten unter den Blütenbesuchern gebaut. Es sind vor allem Falter und Hummel die den Nektar erreichen und dabei zur Bestäubung beitragen.
Feldweg .JPG
Der zottiger Klappertopf Rhinanthus alectorolophus hat einen behaarten Kehlch.
K. topf .JPG
Die Blüte. li ragt der Griffel weit heraus; daran sitzt die grünliche Narbe. Die blauen Flecken markieren dem blütenbesuchenden Falter die Öffnung für den Rüssel um an den Nektar zu gelangen.
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Ein kleiner Teil der Narbe mit ihren Noppen an der Oberfläche. An der Stellung 12Uhr sitzt ein keimender Pollen.
Narbe II .JPG
Sogar die Oberfläche der Noppen ist strukturiert.
Oberfläche .JPG
Grüsse Arnold Büschlen
Hallo Arnold,
vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Der Grenzbereich zwischen Anatomie und Morphologie, der in deinen Bildern sehr gut zum Ausdruck kommt, ist der Grund weshalb ich mich der Mikroskopie zugewendet habe.
Grüße
Alex
Hallo Arnold,
ein sehr schöner Botanik-Beitrag. Mir gefallen auch Deine Bilder vom Standort immer sehr gut.
Sehe ich das richtig, dass das letzte Bild einen einzelnen der im vorletzten Bild gezeigten Noppen zeigt, dessen Oberfläche wiederum genoppt ist?
Schöne Grüße
Peter
Den Klappertopf nehme ich gerne in die Botanik-Liste mit auf.
Lieber Arnold,
wieder ein lässig-elegant sich entfaltender, perfekter Beitrag von Dir! Herzlichen Dank.
Hallo Alex,
Zitatist der Grund weshalb ich mich der Mikroskopie zugewendet habe.
Die Vertiefung die Detail am Mikroskop zu betrachten, ist auch für mich der Antrieb das Mikroskop zu benutzen.
Peter, genau so ist es!
Danke Jürgen.
Nun noch ein Bild mit den Pollen; angefärbt, im Durchlicht mit zwei Schärfeebenen. Mehr zu den Pollen: https://www.paldat.org/pub/Rhinanthus_alectorolophus/305143
Pollen .jpg
Grüsse Arnold