Heute auf Außendienst gewesen und mir was schönes mitgenommen :)
Grünalgen, beim Dunkelfeldbild habe ich wohl mit der Farbsättigung übertrieben ;D
Hallo Samuel,
was lange währt ... ;)
Bild 1 finde ich (durch meine nicht tümpelnde Brille) schon ziemlich gelungen.
Schöne Grüße
Peter
Hallo Samuel,
es wird! ;) Ich finde das Bild auch schon ganz ok. Vor allem - im Gegensatz zu vielen Deiner bisherigen Bilder - nicht so "matschig" (hatte die Prismenreinigung evtl. Erfolg? ;) ).
Nun ist ja alles Geschmacksache, aber die "Gestaltung" des Bildes finde ich nicht so gut gelungen. Das Objekt an den Rand gequetscht und der größte Teil des Bildes eine Leerfläche. Ich würde es beschneiden und auch die Ausrichtung ändern. Ich habe auch Helligekit/Kontrast mal ganz minimal verändert. Aber - wie gesagt - alles Geschmacksache.
Herzliche Grüße
Peter
Haha,
wenn Peter V. schon zum Feintuning übergeht, kannst Du das durchaus als Erfolg werten!
;)
Ich weiß nicht was sich geändert hat. Ich kann jetzt den Hintergrund einstellen, vorher ging das nur sehr bedingt. Ich muss jetzt mal schauen was die brauchbarsten Bilder bringt.
Das 63 hat von Anfang an weniger Probleme gemacht.
Die Probe ist aber denkbar schlecht, ein Bach der durch eine Deponie fließt und allen möglichen mineralischen Abfall mitbringt der stark doppelbrechend ist. Wir haben da jetzt ein Sondermessprogramm weil er komplett überwuchert ist und keiner weiß warum eigentlich. Ich war aber neugierig wie die Grünalgen 8und Diatomeen) aussehen, bestimmt haben sie unsere Ökologen schon.
Hallo Samuel,
ich habe zwar auch keine Idee, was Du veranstaltet hast, dass es nun so ist, aber die Bilder sind jetzt völlig ok! Da macht sich - auch bei uns ;) - sicher eine gewisse Erleichterung breit.
Herzliche Grüße
Peter
PS: Was mich noch etwas wundert: Wieso haben Deine Bilder ein fast quadratisches Seitenverhältnis?
Zitat von: SamuelReicher in Mai 18, 2026, 19:25:12 NACHMITTAGSEin Bach der durch eine Deponie fließt und allen möglichen mineralischen Abfall mitbringt der stark doppelbrechend ist. Wir haben da jetzt ein Sondermessprogramm weil er komplett überwuchert ist und keiner weiß warum eigentlich. Ich war aber neugierig wie die Grünalgen 8und Diatomeen) aussehen, bestimmt haben sie unsere Ökologen schon.
Hallo Samuel,
Schöne Bilder.
Womit ist dieser Bach denn überwuchert?
Gruß Holger
Algen. In Massen, also wirklich ein Teppich.
Im betroffenen Bach sind O2 und ph Wert wie auch Leitfähigkeit in Ordnung. Wir schauen uns von dem her alle Vorfluter an, in einem ist die Leitfähigkeit stark erhöht (1600 Mikrosiemens, aber da eine Autobahnbrücke in der Nähe ist, vermuten wir Salz von dort als Ursache.
Es gibt auch keine Landwirtschaft oder Kläranlagen in der Nähe die das erklären würden. Und da der Sauerstoff in Ordnung ist, naja unterm Strich, da passt einiges nicht zusammen. Unsere Gewässerökologen sind auf Zack. Jetzt schauen wir uns regelmäßig die Werte aus dem Labor an und dann sehen wir weiter.
Hi,
auch wenn ich da jetzt reingrätsche:
ZitatGrünalgen, beim Dunkelfeldbild habe ich wohl mit der Farbsättigung übertrieben
Das ist doch kein Dunkelfeld, sondern endlich DIK?
???
Carsten
Zitat von: SamuelReicher in Mai 18, 2026, 20:27:16 NACHMITTAGSAlgen. In Massen, also wirklich ein Teppich.
Hallo Samuel,
Klingt interessant,welche Algen sind das denn?
Holger
Ganz oben ist ein dunkelfeldbild, das seitenverhältnis habe ich eingestellt. Werde es wieder zu 16:9 ändern
Hallo Samuel,
das 16:9 Format würde ich nicht nehmen, sondern das für APSC gängige Format 3:2, da nur dieses den Sensor voll ausnutzt und sich auch besser für Bilder im Forum eignet. Helligkeitsunterschiede im Bild fallen zudem bei einem Format wie 16:9 deutlicher auf. Alle anderen Formate als das native 3:2-Format für APSC sind ja insofern eigentlich nur "Mogelpackungen", weil sie nichts anderes machen als nur den entsprechenden Ausschnitt aus der Sensorfläche nutzen.
Herzliche Grüße
Peter
Spitze. Na dann 3:2 :)
Hallo Samuel,
na da bist wohl nicht nur Du erleichtert, dass es jetzt so schön klappt.
Zum "Dunkelfeld"- das nicht so heißt, weil der Begriff für eine andere Methode reserviert- also bei der vollständigen Dunkelstellung, oder vollständigen Kompensation, findet keine Phasenverschiebung statt und somit auch kein Reliefeffekt. Verschiebst Du sachte Dein oberes Prisma wird der Hintergrund zunehmend heller grau, erhältst Du den Phasen/Relief-Effekt. Ist der Hintergrund hell und die Kanten des Objektes beiderseits dunkel (invers zur Dunkelstellung) hast Du das Prisma so verschoben, dass es den einen Teil des Lichts um eine halbe Wellenlänge verzögert.
Weiterhin viel Spaß und viele schöne Stunden mit Deinem Mikroskop
Beste Grüße Stefan
Hallo Samuel,
mir hat es keine Ruhe gelassen, dass Du beim Foto durch die Okluare einen geringeren Gradienten hast als bei einer Aufnahme mit der Canon und ich habe mich gefragt, wie das sein kann.
Ich habe daher nochmal etwas an meinem Axioskop 2 ausprobiert, an dem ich auch den Trino-Tubus mit der Trennstelle 60 habe (also den gleichen Trinotubus, den Du hast).
Der Zeiss-Kamerassistent empfiehlt für diesen Tubus mit Trennstelle 60 den 2.5x-Adapter für Vollformatkameras und den 1.6x-Adapter für APS-C-Kameras. Ich habe an meiner Vollformat-Canon den 2.5x-Adapter (der Bildausschnitt würde also etwa dem entsprechen, den man mit dem originalen Zeiss 1.6x-Adapter und deiner EOS 700D bekäme. Da ich den 1.6x.Adapter nicht habe, habe ich mir das Bildfeld mit der VF-Kamera und dem 2.5x-Adapter angeschaut (damit sind auch meine Beispielfotos angefertigt worden).
Ich habe dann freihändig eine APSC-Canon über den Lichtaustritt der Trennstelle 60 o h n e Adapter so gehalten, dass das Bild auf dem Kameramonitor scharf ist, also parfokal zu den Okularen. Das entspricht Deiner "Ofenrohr"-Adaption von Peter Lehmann.
Dabei zeigt sich auf dem Kameramonitor ein deutlich größerer Bildausschnitt als bei der von Zeiss vorgesehen Adaption (VF/2.5x oder APSC/1.6x)! Er ist sogar minimal größer als das überblickbare Feld mit den 25(!)er-Okularen.
Es ist also kein Wunder, dass man auf Deinen Bildern mit der Kamera diesen massiven Gradienten zu den Rändern hin sieht!! Das liegt schlicht an der Adaption, die mehr Bildfläche zeigt als von Zeiss vorgesehen.
Was heißt das nun? Ist der Ofenrohr-Adapter "schlecht"? Nein - er bildet nur ein größeres Bildfeld auf dem Kamerachip ab als von Zeiss vorgesehen und damit auch die zunehmend fehlerbehafteten dunklen Ränder! Mit einem originalen 1.6x-Adapter hättest Du gegenüber Deiner Ofenrohr-Adaption keinen so starken Gredienten, weil eben die Ränder damit gar nicht abgebildet würden.
Insofern würde ich Dir einfach empfehlen, Deine Bildern in der Nachbeabeitung so zu beschneiden, dass man die stark abgedunkelten Ränder nicht mehr sieht ;)
Ist das noch verständlich? ;) Die grobe Skizze unten soll das verdeutlichen (Maßstäbe sind da aber nicht genau..). Wie Du erkennst, sieht man einen Gredienten stärker, je größer das aufgenomme Bildfeld ist.
Ich bin inzwischen doch optimistisch, dass das mit Dir und dem Axio noch "was wird" ;)
Herzliche Grüße
Peter
Adaption.jpg
Lustig, ich wollte heute nämlich nachfragen ob eine 2,5 er Optik besserung bringt bzw habe ich diana (ich gehe davon aus dass ihr euch kennt) deswegen geschrieben. Aber mit Zeiss kennt sie sich auch nicht allzu gut aus.
Nun ihr schieber kam heute, der für das 40 er. Der Dik ist durchs Okular sehr gut, aber der Gradient ist heftig. Schlimmer noch als beim 20er.
Ich hatte den Verdacht dass eventuell das Sehfeld von 25 da auch negativ mitspielt. Aber mit deiner Skizze dürfte tatsächlich der brauchbare Bereich drin sein, ich muss vorerst halt was wegschneiden.
Ich habe mich entschlossen den Schieber trotzdem zu behalten und ihn gekauft. Für die Fotos muss ich mir was überlegen, Gebraucht hab ich nichts passendes gefunden und 650 Euro für das ding in neu sind mir ein klitzekleinwenig zu viel ;)
1,6 hab ich noch nicht gesucht
Aber ganz herzlichen Dank für deine Mühe, das weiß ich sehr zu schätzen :D
Ich werde auch dieses Problem über kurz oder lang lösen 8)
Hallo Samuel,
aber für die APSC-Kamera benötigst Du den 1.6x-Adapter (nicht 2.5x!) 2.5x ist für Vollformat! Also, meinen Adapter habe ich mal mit Glück für sehr wenig Geld bekommen. Ich würde keinesfalls soviel dafür ausgeben!!! Beschneiden ist deutlich preiswerter ;) Vielleicht läuft Dir ein 1,6er irgendwann mal über den Weg...Ebay oder so.
Aber...bitte nicht reflektorisch auf irgendetwas von Zeiss klicken, worauf 1.6 steht (wir kennen ja Deine manchmal Ungedulds-Impulskäufe ;) ). Erst mal nachfragen. Du kannst da auch schnell das falsche Teil erwischen. Und Not ist ja wirklich nicht, beschneide halt! Muss man ja eh manchmal, auch wenn man nit dem "richtigen" Adapter fotografiert hat.
Hezrliche Grüße
Peter
Danke, ja ist klar. Gott sei dank hab ich keinen 2,5 gefunden.
Hab sogar so eine Optik. Blöderweise von Leica und dann auch noch 0,5 mal ;D
War dazu da das Bild auf eine Kamera mit kleinem Senor zu bekommen und wurde ausgemustert.
Hallo Samuel,
Ja, der ist genau das Gegenteil, der verkleinert das Bild, um es auf einen kleinen Sensor zu projizieren. Würde auch in keiner Weise passen. Und wäre zudem noch für c-mount, nicht für APSC etc., damit könntest Du auch schon vom Auflagemaß her nichts anstellen.
LG Peter
Echte Vorteile bringt ein Fotookular m.E. nicht:
- Zuschneiden kann man digital
- Flatfield-Korrektur ist theoretisch einfach
- Kostet
- Warum ein Mikroskop mit unendlich-Optik haben, wenn man es durch ein Fotookular quasi zum endlich-Optik Mikroskop degradiert? Ich denke der Dreck auf der Feldlinse ist vermutlich auch beim Fotokular oder Projektiv ein für unendlich-Systeme ein Problem.
- Für andere Kontrastverfahren außer DIK sollten eigenlich keinerlei Einschränkungen bestehen. Dunkelfeld hast du auch mal gerne benutzt.
Hallo,
Ich stimme zu mit was Peter hier oben schreibt. Und in diesem Fall wäre eine MFT Kamera die bessere Wahl. Eigentlich finde ich MFT auch das bessere Format für die Mikrofotografie im Algemeinem, sowohl endlich als unendlich. Eine gebrauchte MFT würde vielleicht nicht mehr kosten als der 1.6x Glasklotz. Beste Grüsse,
Rolf
Hallo Samuel,
noch 2 oder 3 Tipps:
1.) Beschnitt: pro Objektiv ein Referenzbild machen. In der Nachbearbeituung diese Bilder beschneiden abspeichern. Mit dem Bildeditor den ich ich verwende und ich vermute mal, dass das geht mit vielen Programmen geht, kann man diesen immer gleichen Beschnitt auf ganze Bildserien übertragen. Das ist sinnvoll u.A. wenn man stacken möchte.
2.) An der Kamera Bildausschnitt 1:1 einstellen und mit Beschnittbild aus 1.) vergleichen. Wenn der Bildausschnitt ähnlich ausfällt, mag diese Option am einfachsten sein. Quadratische Bilder gab es zu Analogzeiten im Mittelformat schon. Mich stört das Format nicht, im Vollformat verwende ich das auch am Mikroskop. Mit dem Ausschnitt 1:1 ergibt sich beim APS-C sensor eine Fläche von 324 mm2 gegegenüber der Fläche des ganzen MFT Sensors von 225mm2.... Aber bevor hier eine Diskussion über 'das beste Format' aufkommt, gute Bilder kann man mit vielen Formaten und Bildausschnitten machen. Das entscheidende ist, dass man sich da dransetzt und da bist ja dabei!
3.) ...andere Kamera, ...andere Probleme.
Viel Erfolg! Michael/M59
Hmm, ja. Ich lass mir Zeit und überlege mir was.
Ich hab aus einem alten Bino zum Spaß die 1,6 er Linse ausgebaut und mal Probiert sie richtig einzupassen (mit übereinander geschichteten Dichrungsringen aufgelegt ;) )
So schlecht war das Ergebnis gar nicht, aber die linse ist vom Durchmesser zu klein wodurch der schwarze Rand des Okulars abgebildet wird. Ich habe Zeit. Einstweilen werde ich zurechtschneiden ;D
Die Qualität bitte ignorieren, ich will veranschaulichen warum ich über die 1,6 Optik nachdenke.
Ich habe mir eine (natürlich nicht ordentlich funktionierende) 1,6 Optik gebastelt, aber es wird deutlich worauf ich hinaus will. Das Bild ohne Optik ist zu klein, bzw sehe ich durchs Okular von der Größe her ziemlich exakt das was auf dem Bild mit der 1,6 optik zu sehen ist.
Andereseits: wenn ich das ohne optik so zuschneide hab ich exakt das selbe Ergebnis