Hallo liebe Mikrofreunde,
wir sind zwei langsam verzweifelte Chemiestudenten, die im Rahmen des Quali Praktikums Magnesiumammoniumarsenat und Chromalaun herstellen müssen. Unsere Mittel sind leider begrenzt: Als Arsenquelle für das Magnesiumammoniumarsenat liegt lediglich As2O3 vor und anstelle von Ammoniumnitrat müssen wir Ammoniumchlorid verwenden. Meist sind die Kristalle sehr unförmig, oder wenn Sargdeckel entstehen, sind sie zu lang und dünn. Beim Chromalaun kommt es entweder zu keiner Kristallisation oder zu viel zu großen Kristallen.
Habt Ihr vielleicht Tipps, wie wir diese Kristalle besser züchten können?
Schonmal vielen Dank für eure Hilfe
LG verzweifelte Studenten
Hallo,
Das As(III) muss ja erstmal zu As(V) werden. Wie macht ihr das? Welches Anion am Ammonium dranhängt, ist eigentlich wurst - das Arsenat ist schwerlöslich und fällt. Ihr müsst das Tempo halt kontrollieren über Konzentration und Temperatur. Gleiches gilt für das Alaun.
Dafür ist etwas Gefühl gefragt - deshalb sollt ihrs ja machen. Damit sich das entwickelt.
Ist allerdings schon ziemlich offtopic hier. Oder wollt ihr euch die Kristalle anschließend im Mikroskop ansehen?
Zitat von: Abrakadabra in Heute um 16:06:21 NACHMITTAGSDas As(III) muss ja erstmal zu As(V) werden. Wie macht ihr das?
Hallo,
Das ist eher einfach. Man kippt konzentrierte Salpetersäure auf das Arsentrioxid.
Die Synthese der Substanz dürfte selbst einem verzweifelten Studenten wenig Probleme bereiten. Mir ist trotz mehrfachem Lesen allerdings immer noch unklar, wo das Problem tatsächlich liegt. Dafür ist die Anfrage zu unpräzise.
Viele Grüße
Alexander
Dass die Oxidation einfach ist, ist klar. Das ist letzlich der Grund der Frage: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten - welche benutzen die Kollegen nun? Salpetersäure beispielsweise hätte ich früher eher vermieden und wäre auf HCl/Peroxid ausgewichen.
Ohne eine detaillierte Beschreibung dessen, was denn nun wirklich gemacht wird, wird das aber nichts.
Postet doch mal das Laborprotokoll, ihr Studenten. Wenn ihr am Verzweifeln seid, sollten davon ja schonmal 10 oder 15 Varianten vorliegen, oder?
Zusatzfrage: Wieso fragt ihr nicht den Laborassistenten?