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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Hans-Jürgen Koch in September 19, 2026, 08:24:45 VORMITTAG

Titel: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus *
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in September 19, 2026, 08:24:45 VORMITTAG
Hibiskus war die erste Pflanze, die den Weg in unseren Garten fand.
Er stammt aus China, Indien (Südostasien), nicht in Syrien vertreten, wird aber in den meisten Regionen mit tropischem bis gemäßigtem Klima kultiviert.

Der Straucheibisch kommt ursprünglich nur in China vor und ist dort in den folgenden Provinzen einheimisch: Anhui, Guangdong, Guangxi, Jiangsu, Sichuan, Taiwan, Yunnan und Zhejiang.
Dort kommt er an Küstenklippen, Abhängen, Flussufern und Straßenrändern bis in 1200 Meter Meereshöhe vor.

Seit ca. 200 Jahren er im  Mitteleuropa angepflanzt.

Der Hibiskus und der Eibisch sind im Sprachgebrauch meistens dasselbe, botanisch gesehen aber ein Oberbegriff und eine Verwechslungsgefahr.
Der botanische Name für den Hibiskus lautet Hibiscus. Im deutschen Sprachraum wird diese Gattung traditionell ebenfalls als Eibisch bezeichnet.

Bild 01 Habitus, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579565/1.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Dieser Strauch wächst in unserem Garten.

Systematik:
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie:    Malvengewächse (Malvaceae)
Unterfamilie:    Malvoideae
Gattung:    Hibiskus (Hibiscus)
Art:    Straucheibisch
Wissenschaftlicher Name: Hibiscus syriacus
Syn.: Althaea frutex
Trivialnamen: Roseneibisch, Scharonrose, Syrischer Eibisch, Garteneibisch, Gartenhibiskus  oder Festblume
Englische Bezeichnug: Rose of Sharon,  Syrian hibiscus

Die Bezeichnung Sharonrose ist übrigens streng genommen Unsinn – damit wird in der Bibel (Hoheslied 2,1: Ich bin eine Blume in Sharon und eine Rose im Tal) eine Blumenzwiebel Chavatzelet HaSharon bezeichnet und unzutreffend übersetzt.
Bei der Übersetzung ins Griechische (Septuaginta) und später ins Lateinische (Vulgata) sowie Englische (King-James-Bibel) wurde daraus fälschlicherweise das Wort ,,Rose".
Wer dafür in Frage kommt ist zweifelhaft, aber zu biblischen Zeiten gab es die Pflanze in Palästina noch überhaupt nicht.

Der Straucheibisch (Hibiscus syriacus) ist zweikeimblättrig (dikotyl). Er gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae).

Der Straucheibisch wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum erstveröffentlicht.

Kein echter Syrer:
Der Zusatz syriacus im wissenschaftlichen Namen ist ein Irrtum des schwedischen Naturforschers Carl von Linné: Er nahm fälschlicherweise an, die Pflanze stamme aus Syrien.

Der Umfang der Gattung Hibiscus wird kontrovers diskutiert.
Es gibt je nach Autor 200 bis 675 Hibiscus-Arten.
Hibiscus syriacus wird etwa 1,5 bis 3 Meter hoch und bis zu 1,5 Meter breit.
Der Straucheibisch ist ein Herzwurzler.
Der Straucheibisch (Hibiscus syriacus) hat eine lange Tradition in der asiatischen Volksmedizin – insbesondere in China und Korea.
In Korea wird er als nationales Symbol verehrt und seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin verwendet.

Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Schleimstoffe, ätherische Öle, Anthocyane, Gerbstoffe, organische Säuren, Polysaccharide, Phytosterole, Saponine, Tannine. Vitamine (vor allem Vitamin C).

Hauptsächliche Anwendung in der Volksmedizin:
Behandlung von Husten und Halsschmerzen
Linderung von Atemwegserkrankungen
Beruhigung gereizter Schleimhäute
Unterstützung bei Hautirritationen und Sonnenbrand
Förderung der Verdauung
Behandlung kleiner Wunden und Hautreizungen
Stress- und Angstlinderung
Verwendung in der Hautpflege
Unterstützung des Immunsystems

Bild 02 Blattunterseite, Blattoberseite, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579564/2.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Die jährlich abfallenden Blätter sind dreigefiedert, rauh und fühlen sich unangenehm an.
Die Blattform ist rhombisch, eiförmig, und 3-lappig, der Blattrand ist gezähnt und 5 - 10 cm lang.
Sommergrün, dreifingrig oder gelappt, treiben relativ spät im Frühjahr aus.
Wechselständige Blattanordnung.

Bild 03 Blütenknospen, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579563/3.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Bild 04 Blüte, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579566/4.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Die großen, trichterförmigen breiten Blüten ( 7 - 8 cm) erinnern an Malven und zeigen sich in zahlreichen Farben von Reinweiß über Rosa und Rot bis hin zu Blau- und Violetttönen.
Die Blüte hat 5 Kronblätter, die Blütenblätter sind oft dunkel geadert.
Die Blüten sind duftlos und öffnen sich nur einen Tag,

Die trompetenförmigen Blüten sind eine reichliche Pollenquelle für Bienen und Hummeln.
Liefert Bienen reichlich Pollen, aber nur wenig Nektar.

Blütezeit: Sommer bis Frühherbst (Juli bis September).
Seine Blüten sind zwittrig (zweigeschlechtig); monoklin.

Monoklin: Dieser Begriff  bezeichnet Blüten, die sowohl Staubblätter (männlich) als auch Fruchtblätter (weiblich) in derselben Blüte vereinen.
     
Beide Begriffe drücken aus, dass ein Geschlechtstyp allein nicht vorliegt, sondern beide Geschlechter in einer Einheit kombiniert sind.
Das bedeutet, dass jede einzelne Blüte sowohl männliche (Staubblätter) als auch weibliche (Fruchtblätter/Stempel) Fortpflanzungsorgane besitzt. Wie für Malvengewächse typisch, sind die vielen Staubblätter zu einer markanten Röhre verwachsen, die den Stempel in der Mitte schützend umhüllt.

Bild 05 Blüte, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579567/5.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Symbolik: Wegen seiner späten, reichhaltigen Blütezeit im Spätsommer steht er in vielen Kulturen für Beständigkeit und Anmut

Bild 06 Blüte, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579568/6.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Teil 1
Spross, Querschnitt
25 Mikrometer

Bild 07 Schnittstellen, Straucheibisch Hibiscus syriacus
Foto: H.-J_Koch
(https://www2.pic-upload.de/img/37579511/7.jpg)

Bild 08  Übersicht, ungefärbter Schnitt, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579495/8.jpg)

Bild 09 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579496/9.jpg)

Bild 10 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579494/10.jpg)

Bild 11 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt,Straucheibisch Hibiscus syriacus Autofluoreszenz,
(https://www2.pic-upload.de/img/37579497/11.jpg)
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 12  Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579498/12.jpg)

Bild 13 Lentizelle, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579499/13.jpg)

Bild 14 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579500/14.jpg)

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.15 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen.
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.
Fotos: Nikon D5000, Sony Alpha 6000

Bild 15 Übersicht, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579501/15.jpg)

Bild 16 Detailaufnahme mit Beschriftung, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579544/16.jpg)
RP = Rindenparenchym, PHST = Phloem-Strahl,  PH = Phloem, XY = Xylem, T = Trachee, ST = Steinzellen (Sklereiden), MP = Markparenchym

Bild 17 Detailaufnahme, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579504/17.jpg)

Bild 18 Detailaufnahme, . Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579505/18.jpg)

Bild 19 Detailaufnahme, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579503/19.jpg)

Bild 20 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579506/20.jpg)
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 21 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579507/21.jpg)

Bild 22 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579508/22.jpg)

Bild 23 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579510/23.jpg)

Bild 24 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579509/24.jpg)

Teil 2
Dichotome Verzweigung, Längsschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 25 Aufgeklebte Spross Gabel, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579533/25.jpg)
Foto: H.-J_Koch

Astgabel:
Die Triebe verzweigen sich oft spitzwinkelig. Das Holz des Hibiscus syriacus ist sehr zäh und hart. Veredelte oder ältere Exemplare neigen dazu, eine markante, straff aufrechte Basis mit stabilen Astgabeln zu bilden. Bei starker Schneelasten oder ungepflegtem Wuchs können enge Astgabeln (mit eingewachsener Rinde) allerdings anfällig für das Auseinanderbrechen sein.
In der Botanik wird eine gabelige Verzweigung des Sprosses als Dichotomie (oder dichotome Verzweigung) bezeichnet.
Dabei teilt sich die Scheitelmeristem-Zelle oder die Wachstumsspitze der Pflanze in zwei gleichwertige Äste auf.

Bild 26  Übersicht, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579534/26.jpg)

Bild 27 Übersicht, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579535/27.jpg)

Bild 28 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579536/28.jpg)

Bild 29 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579538/29.jpg)

Bild 30 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579537/30.jpg)

Bild 31 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579539/31.jpg)


Teil 3
Blattstiel, Querschnitt
20 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 32 Übersicht, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579543/32.jpg)

Bild 33 Übersicht, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579541/33.jpg)

Bild 34 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Straucheibisch Hibiscus syriacus
(https://www2.pic-upload.de/img/37579542/34.jpg)

Meine Recherche gleicht einer Entdeckungsreise, bei der ein Fakt oft zu weiterführenden Zusammenhängen führt.
Ich folge dem Schneeballprinzip:
Beim Verknüpfen der Informationen stoße ich kontinuierlich auf neue, spannende Aspekte.
Ich exploriere das Thema intensiv und erschließe mir fortlaufend neue Informationsquellen.
Ich arrangiere Informationen aus Büchern und Internet, um sie zu einer in sich geschlossenen Darstellung zu fusionieren.
Ich freue mich über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es Lob oder konstruktive Anregungen.

Hans-Jürgen
Titel: Aw: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus
Beitrag von: Daniel Scheibenstock in September 19, 2026, 08:34:07 VORMITTAG
Lieber Hans Jürgen,

Danke für die schöne Lektüre zum morgendlichen Kaffee ☺️

Mit stellt sich da aber eine interessante Frage: warum werden die Namen in der Botanik nicht berichtigt? Bei Algen und ähnlichem passiert das ja laufend (siehe Annes Beitrag🙈)

Liebe Grüße Daniel
Titel: Aw: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in September 19, 2026, 09:00:03 VORMITTAG
Lieber Daniel,

,, Warum werden die Namen in der Botanik nicht berichtigt" ?

Zuerst einmal meine Hochachtung für die kleine Gruppe der Männer und Frauen, die Pflanzen zuerst beschrieben haben.
Geregelt wird dies durch den Internationalen Code der Nomenklatur für Algen, Pilze und Pflanzen (ICN). Dieser folgt strikten Prinzipien, bei denen biologische Fakten manchmal hinter formale Regeln zurücktreten müssen.
Ein Beispiel:
Capsicum annuum (Spanischer Pfeffer/Chili):
Das Epitheton annuum bedeutet "einjährig". Chilis sind in ihrer tropischen Heimat jedoch mehrjährige Sträucher. Da der Name aber so erstbeschrieben wurde, darf er nicht in "perenne" (mehrjährig) geändert werden.

Danke für dein Feedback

Hans-Jürgen
Titel: Aw: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus
Beitrag von: Jürgen Boschert in September 19, 2026, 09:39:02 VORMITTAG
Wieder wundervoll, lieber Hans-Jürgen!
Titel: Aw: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus
Beitrag von: Wutsdorff Peter in September 19, 2026, 10:42:21 VORMITTAG
Grüß´ Dich Hans-Jürgen,
auch ich schließe mich den lobenden Worten meiner Vorgänger an!!
Ich staune über die brillanten Farben Deiner Fotos.
In Bild 32 sehe ich kein blau, erst in 33 ist in den Tracheen ein zartes Blau zu erkennen.
Gruß Peter W
Titel: Aw: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus
Beitrag von: Peter T. in September 19, 2026, 11:27:27 VORMITTAG
Lieber Hans-Jürgen,

wieder einmal herrliche Bilder und lehrreiche Darstellung. Mein erklärter Liebling ist Bild 26.


Schöne Grüße

Peter

P.S. Sobald ich dazukomme, lasse ich den Eibisch in der Botanik-Liste keimen.
Titel: Aw: Botanik: Straucheibisch Hibiscus syriacus
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in September 19, 2026, 14:06:45 NACHMITTAGS
Hallo Peter W.,Jürgen, Peter T.,

danke für eure Rückmeldung.

@ Peter W.,
ich arbeite mit dieser Färbung: W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Der Blattstiel ist gerade 1mm dick.
Bei der ersten Färbung mit Avridinrot gab es eine Überraschung: Beim Absaugen der ersten Farbe klebten alle Schnitte zusammen.
Das Astrablau ist durch Überlagerungen fast verschwunden.

@ Peter T.,
danke.

Bei dem Bild 26 habe ich genau das ,,Auge" getroffen.

Gruß nach München
Hans-Jürgen