Hallo Forumsmitglieder
In der Mikrofibel ist sehr gut die Bedeutung der Okularabgleichlänge beschrieben und eine Tabelle dabei, die die Okularabgleichlänge(OAG) für verschiedene Hersteller auflistet.
Nun meine Frage: Kann man mit Hausmitteln feststellen welche OAG ein NoName-Okular hat?
- ich denke sollte die Feldblende des neuen Okulars an der selben Stelle zu liegen kommen wie beim Originalokular des Herstellers dann sollte
es eigentlich passen???
Um meine Frage etwas präziser zu gestalten: die Problematik mit Kompensation von Objektivfehlern im Okular ist mir bekannt - soll aber nicht
Bestandteil meiner Frage sein, es geht hier nur um die Okularabgleichlänge(OAG)!
Ich habe vor längerer Zeit ein AO Spencer in ebay erworben und da waren von der Vergrößerung her für mich nicht passende Okulare dabei.
Und diese Okulare waren eigentlich auch nicht für diesen Mikroskoptyp bestimmt - wieder ein Grund warum ich Anfänger nicht gerade zu einem Gebrauchtkauf bei Ebay rate - gerade als Anfänger kann man da auf die wildesten Komponetenmischungen reinfallen.
Dieses Mikroskop hat unendlich Optik und ob dafür die für AO verwendete OAG von 11,3 erforderlich ist oder nicht kann ich nicht sagen (weil unendlich), und wenn, dann ist es auch egal, weil es bei einem NoName-Okular sowieso nichts drauf steht und das Wissen um diesen Wert mich in diesem Fall nicht weiter bringt!
Welche Probleme im Mikroskopbild würden eigentlich auftreten wenn ich ein Okular mit abweichender OAG verwende?
Ist ein Okular eigentlich kompatibel wenn ich das Originalokular (ich hätte eines - aber dieses Okular hat Absplitterungen an der Linse und eigentlich will es nun niemand mehr haben - würde für Vergleiche aber noch funktionieren) bei scharf gestelltem Mikroskopbild gegen das NoName austausche und ich brauche an der Scharfeinstellung des Mikroskop nichts zu ändern???
Herzlichen Dank für jede Hilfe
Leopold
Hallo,
ZitatIst ein Okular eigentlich kompatibel wenn ich das Originalokular (ich hätte eines - aber dieses Okular hat Absplitterungen an der Linse und eigentlich will es nun niemand mehr haben - würde für Vergleiche aber noch funktionieren) bei scharf gestelltem Mikroskopbild gegen das NoName austausche und ich brauche an der Scharfeinstellung des Mikroskop nichts zu ändern???
Das ist die korrekte Antwort, denn würde die Abgleichlänge nicht stimmen, müsste durch Umfokussieren das Zwischenbild in die, für das Okular richtige Höhe gebracht werden.
Mit endlich/unendlich hat das übrigens nichts zu tun, denn das betrifft nur den Raum zwischen Objektiv und Tubuslinse.
Den Effekt einer falschen Okularabgleichlänge probiert man, falls nötig am besten durch Vergleich aus - der kann, auch in Abhängigkeit von der Objektivvergrößerung, unsichtbar bis katastrophal sein.
Viel Erfolg,
Detlef Kramer
Hallo,
Using different or no-name eyepieces has often little visual impact. Use your own judgement and forget what has been written about it. Well, first learn what's written about is, then forget...........
There's the saying "If it looks good it is good". And the rest is purely theoretical.............
Rolf
@Dr. Detlef Kramer
Danke für die Antwort und die Bestätigung meiner Vermutung!
@Rolf
THX for answering
As a last resort I have to use my own judgement and forget what has been written about it - because sometime there is no other way.
I like the easy-going way of britain/american people where praxis is prefered to paper(theory), which makes sometimes things going where other
wouldn't even begin to try.
Leopold