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Foren => Bestimmungshilfe => Thema gestartet von: Oliver S. in April 19, 2010, 23:22:05 NACHMITTAGS

Titel: Rädertierchen
Beitrag von: Oliver S. in April 19, 2010, 23:22:05 NACHMITTAGS
Hallo,
dieses Rädertierchen stammt aus einem durchnässten Moosbüschel, der an einer Felswand hing. Könnte das vielleicht eine Rhinoglena frontalis sein?

Abb. 1
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/38216_7095280.jpg)

Abb. 2
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/38216_50852166.jpg)

Abb. 3
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/38216_6646117.jpg)

Weiß jemand was für ein Rädertierchen das ist?
Gruß, Oliver


Titel: Re: Rädertierchen
Beitrag von: Michael Plewka in April 20, 2010, 06:23:43 VORMITTAG
hallo Oliver,
Deine Fotos und auch die Dokumentation werden von Tag zu Tag besser! Dein Rädertier ist mit Sicherheit kein Rhinoglena, sondern ein bdelloides Tier. Aufgrund der Lage der "Augen", die sehr schon rausgekommen sind, würde ich auf Philodina tippen. Die Anhängsel am Rumpfende sind zwar der Versuch, die Zehen zu dokumentieren, jedoch wahrscheinlich eher die Sporne, die vor den Zehen sitzen. Insofern ist eine Artbestimmung nicht möglich. Leider zeigst Du das Tier auch nicht rädernd, so dass wichtige Merkmale nicht erkennbar sind.
beste Grüße Michael Plewka


Titel: Re: Rädertierchen
Beitrag von: Oliver S. in April 22, 2010, 00:33:20 VORMITTAG
Hallo Michael,
danke für die Rückmeldung.
Rädertierchensystematik ist wirklich nicht so ganz einfach!

Gruß, Oliver
Titel: Re: Rädertierchen
Beitrag von: Michael Plewka in April 22, 2010, 07:07:09 VORMITTAG
hallo Oliver,
ZitatRädertierchensystematik ist wirklich nicht so ganz einfach!
da möchte ich Dir nicht widersprechen. Andererseits: wenn Du hiermit mal vergleichst:
http://www.plingfactory.de/Science/Atlas/KennkartenTiere/Rotifers/source/Rhinoglena%20frontalis.html,
kann man schon Unterschiede erkennen....

beste Grüße Michael Plewka

Titel: Re: Rädertierchen
Beitrag von: Oliver S. in April 22, 2010, 08:03:23 VORMITTAG
Hallo Michael,
ja, kein Zweifel, auch im "Leben im Wassertropfen" hätte man das,  schon allein an der Position der Augen, erkennen können.
Gruß, Oliver