Hallo zusammen,
ich möchte hier mal auf eine bemerkenswerte Dokumentation für Botanische Histologie hinweisen, die an einigen Beispielen in der Rubrik: Morphologie et Histologie... von Bernard gezeigt wird.
Ich finde sie so gut, dass ich mir wünschen würde, moderne Bücher wären so gemacht!
Hat jemand unter den Computerspezialisten eine Ahnung wie man so was machen kann?
http://www.lenaturaliste.net/forum/viewtopic.php?f=94&t=5624
http://www.lenaturaliste.net/forum/viewtopic.php?f=94&t=5605
Hallo Klaus,
wenn ich's recht verstehe, geht es Dir darum: mit welchen Werkzeugen erstelle ich solch zusammengesetzte und beschriftete Bilder (?).
Mein erster Gedanke ist Open Office Impress / Microsoft Power Point.
In so einer Präsentation ist es ja ein leichtes (wenn auch manchmal zeitaufwändig), die gewünschten Kombinationen von Grafik und Text zu erstellen. Dann kann man aus dem Präsentationsprogramm heraus jede Seite als jpg abspeichern und im Forum veröffentlichen.
Grüße
Günter
Danke Günter,
präzise meine ich das schematisierte Bild einer Fotografie, mit dem die Morphologie sehr schön verdeutlicht werden kann.
Muss man da die entsprechenden Strukturen händisch umrahmen und die entstehenden Flächen dann farblich markieren oder geht das auch einfacher mit einem Tool: anclicken fertig? ???
Edit: wie das 2. Beispiel zeigt im 1. hat ers nicht gemacht
Lieber Klaus,
danke für die Links, ich muss mal wieder öfter bei Le Naturaliste reinschauen, da gibt's auch gute Botaniker ;)
Tja, gute Lehrbücher..., gar nicht so einfach...
Herzliche Grüße
Mila
Hallo Klaus,
zur vereinfachten Darstellung der farblichen Strukturen bei Syringa vulgaris 2.jpg in http://www.lenaturaliste.net/forum/viewtopic.php?f=94&t=5605: da fehlt mir die Erfahrung und Kenntnis in der Bildbearbeitung. Ich würden jedoch vermuten, daß man bei Syringa vulgaris 2.jpg schon händisch eingreifen mußte, um die Bereiche so sauber farblich darzustellen.
Aber vielleicht kommt noch ein Tip.
Auch zB bei Hordeum murinum 1.jpg in http://www.lenaturaliste.net/forum/viewtopic.php?f=94&t=5624 könnte ich nur händisch den Bereich zwischen bzw. um Blattschiede und Stängel selektieren und grau färben.
Grüße
Günter
Lieber Klaus,
ich stimme mit Günter überein: Bernard hat hier sehr viel Handarbeit geleistet. Ich vermute, er hat ein Grafik-Tablett mit Stift benutzt, um mit Corel Draw oder einem ähnlichen Zeichenprogramm die Grafiken erstellt. Die Beschriftungen usw. sind kein Hexenwerk, aber erfordern Geduld, Geschick und Erfahrung; alles das scheint bei Bernard zuzutreffen.
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
mein Sohn meint auch, dass das nur händisch geht mit dem Zeichenstift auf einem Grafik-Tablett an einem vergrößerten Bild. Ist also schon aufwändig.
Seine Schnitte und Färbungen sind aber auch beachtlich gut. Er fand meine Etzold grünen Schnitte so schön, dass er auch mal wollte und jetzt kommt ein Beitrag nach dem anderen. Er schneidet nicht eingebettet, deshalb ist das Grasbild auseinander gefallen und er hat die Teile mit PS wieder zusammen arrangiert. Ein echtes Schmuckstück!
Lieber Klaus,
...warum fragst Du ihn nicht einfach???
( Ich kann es leider nicht, war "nur" Lateiner )
Herzliche Grüße
Peter
Cher Klaus -
qu'est-ce que tu veux?
<< Les coupes (et evidemment le reste) se font sans difficulté! Je recommande cet exercice à ceux qui s'initient à l'histologie végétale >>.
Avec ..etc.etc.....
Rolf
Du brauchst ein schnuckeliges Vektorgrafikprogramm und das wars auch schon.
Alles nicht weiter schwer.
XaraX z.B.
Grüße, Thomas.
Hallo zusammen,
Zitat...warum fragst Du ihn nicht einfach???
ich habs anders gemacht: ich hab meinen Sohn nochmal gefragt und der meinte man mache das mit Corel-draw, was wir ihm offensichtlich zu Weihnachten geschenkt haben - solche Eltern braucht man! - und solche Söhne auch! ;)
Nächstes WE will er ein Beispiel bearbeiten. Wir dürfen gespannt sein!
à bientôt!
Hallo Klaus,
qu'est-ce-que je t'ai dit!
à bientôt
Detlef
Hallo!
Zu meiner Zeit wählte man als anständiger Junge Latein - nur die Damen bevölkerten die Frazösischklasse ( wer sich allerdings als Junge dafür entschied, war dann dort Hahn im Korb ). Hätte ich retrospektiv doch wohl machen sollen... :D
Neben den Vorteilen, die man vielleicht seinerzeit gehabt hätte ( ;) ), würde es mir offenbar das Verständnis hier unter den zahlreichen Frankophonen erleichtern....
Aber im Ernst: Klaus, ich meint eigentlich, warum Du nicht Deinen französischen Kollegen fragst, nicht Deinen Sohn! Allerdings - wenn er es auch weiss.....
Wie Du siehst, lohnen sich Deine Investitionen in ihn :D
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
mein Bruder hatte Latein und Altgriechisch .. bis der im südlichen Urlaub gewusst hat, wie die Mädchen heißen hab ich schon mit dem Schwatzen aufgehört! ;D
ZitatAber im Ernst: Klaus, ich meint eigentlich, warum Du nicht Deinen französischen Kollegen fragst, nicht Deinen Sohn! Allerdings - wenn er es auch weiss.....
Wie Du siehst, lohnen sich Deine Investitionen in ihn
richtig, aber warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Bis ich das kapiert hab hat ers hoffentlich schon fertig!
Klaus,
die schöne schematische Zweiteilung des Bildes - und dabei auch so "scharfe" Grafik-Darstellung inkl. Beschriftung schafft nur ein gscheites Vektorprogramm. In (Adobe CS) Illustrator kannst du jedes Foto mit wenig Aufwand per Mausklick vektorisieren. Das heißt aus dem endlichen und nur bedingt skalierbaren pixelbild wird ein (theoretisch) unendlich "aufblasbares" Vektorbild "getract" (wobei man die Feinheiten bzw. die Vektorisierungs-Genauigkeit bzw. die entstehenden vielen Vektor-Verknüpfungspunkte selber definieren kann und auch den "Stil" zu dem dann die Beschriftungen kommen. Was man nicht braucht entfernt man einfach bzw. färbt die Fläche (muss geschlossen sein) "einfach" ein.
zu Günter: ich mag persönlich Powerpoint gar nicht, professionell beschriften geht eigentlich nur in einem Grafikprogramm,
aber für Präsentationen ist es halt der Standard geworden;
Will man die jeweils gleichen Pflanzenteile /-bestandteile in einem durchgängigen Layout und der gleichen Farbgebung haben, kommt man um die Profi-Tools nicht herum (das ist ja bei Photoshop genau gleich). Dann stellt man - innerhalb des gleichen Programmes das Pixelbild daneben.
So wäre m.E. der Workflow.
Adobe Illustrator kann damit - meines Erachtens - derzeit am professionellsten umgehen, Profis arbeite(te)n auch gerne mit dem älteren Freehand (in vielen Studios ist aber das Adobe Gesamtpaket mittlerweile aber oft vorhanden) Aber das günstigere Corel-Draw würde es auch tun, ist halt
immer sowieso Übungs-Sache; der PDF-Export ist jedenfalls aus Illustrator ein wirklich professioneller, da patzt Corel immer mit den Farbprofilen
(das neueste Corel X5 solls angeblich besser machen); will man aber ein durchgängiges Buch-Layout -CI - dann muss man für diese Sachen sich schon viel antun und am Anfang ist man mit den ganzen Profi-Werkzeugen sicherlich schnell "überfordert", bekommt dann aber auch den entsprechenden Aufmerksamkeitsgrad. Exportieren kannst du dann alles in ein Format deiner Wahl, für Web oder Buch, sprich JPG oder PDF oder anderes, die beiden sind halt der gemeine Standard;
Hat man dann das Bild soweit im einzelnen erstellt, packt man dann mit (Adobe) Indesign alles in ein (PDF-) "Buch"-
Da es in der BeschriftungVektorgrafiken sind, wirken diese immer schärfer als irgendeine Photoshop-Pixlerei und eignen sich
auch sehr gut für ein PDF-Kompendium, das man online Stellen kann und das auch durchsuchbar wäre bzw. einen Index bieten kann etc.
Das ist dann -insgesamt - wenn du die Wiese vor deinem Haus - so klassifizieren möchtest, glaube ich eine kleine Lebensaufgabe,
jedenfalls High-End Aufwand... aber wunderbar zu lesen/sehen...
Das war nur meine Idee dazu,
christian
Hallo Christian
Dein Workflow passt sicher, hat aber einen bedeutenden Nachteil.
Du verwendest nur Adobe-Programme ("Illustrator", "Indesign" und "Photoshop").
Für den angesprochenen Workflow genügen Open Source-Programme längstens.
Den hohen Preis für die "Adobe CS Suite" kann sich ja kaum ein Hobbyanwender leisten. (ausser mein Sohn; der ist in der Ausbildung ;))
"Scribus" anstatt "Indesign".
"Inkscape" anstatt "Illustrator".
"Gimp" anstatt "Photoshop".
Horst
Hallo!
Ein wirklich geniales Prgramm - mit dem auch solche Aufgaben zu bewerkstelligen gewesen wären - war seinerzeit "Apple Works", der Nachfolger von "Claris Works", vermutlich allen Macianer aus früheren Zeiten wohl bekannt. Es konnte einfach "alles". Nichts davon "professionell", aber eben alles genau in dem Maße, wie es für den üblichen Privtagebrauch ausreichend ist. Es war vergleichsweise einfach und intuitiv zu bedienen und nicht absolut funtkionsüberfrachtet wie MS Word sowie die gängigen Illustrations- und Layoutprogramme, in deren Funktion sich ein Laie kaum einzuarbeiten vermag.
Apple Works gab es auch kurz ( und nie ganz ausgereift ) für Windows, war nur geringst verbreitet und wurde 2003 endgültig eingestellt. Vermutlich bin ich der letzte verbliebene regelmäßige User in Deutchland. Ich benutze es nach wie vor ( haupotsächlich die sogenannte "Zeichenumgebung" ) für alle möglichen privaten "Publikationen", Skizzen etc.
Das für Windows vertriebe "MS Works" hieß nur so ähnlich, kam aber nicht ansatzweiee an Apple Works heran.
Falls jemand ein "einfaches" Programm für Windows, das der "Zeichenumgebung" von Apple Works annähernd entspricht, kennt, wäre auch ich für einen Tipp sehr dankbar!
Herzliche Grüße
Peter
@ Horst,
gefragt worden ist, wie man es macht oder machen könnte. Es war nur meine Idee, den Preis habe ich ausgeklammert.
ich liebe Open-Source ebenfalls - das sollte generelles Modell sein - vor allem - und gerade wenn man sich Microsoft-Programme erspart (also Open Office - wirklich genial, dort auch das kleine "Draw-Tool", Mozilla, Java-tools etc. etc.) - ich kenne die gelisteten open-source Programme auch. Aber wenn du einmal mit inkscape z.B. EPS oder Illustrator files laden bwz. editieren wolltest, dann sieht man, dass der Postscript-Code dort nur über Umwege eingebaut wird etc. - und vom Erfinder (ist nunmal Adobe) am besten beherrscht und implentiert ist. Wenn man weiß wie winzig kompakt PDF files aus Illustrator oder Indesign generiert werden -und dann noch absolut Druck-Industrie-konform ist, dann weiß man, warum die Drucker bei Corel etc. immer die Nase gerümpft haben.
Der gelistete Workflow war die event. "High-Endvariante", vielleicht gehts auch eleganter... Ich bin nicht mit Adobe verschwägert etc. und bin selber in der "Education-branche" -- aber diese Programme möchte ich gerne empfehlen - was mir bei Microsoft praktisch immer egal wäre. (auch wenn es eine defacto Monopol-Stellung geworden ist...)
@ Peter V.
Innerhalb des Open-Source Paketes "Open Office" gibt es eine kleine feine Zeichenumgebung, die heißt DRAW.
Die kann auch PDFs generieren - wie ich Open-office sowieso empfehlen möchte.
Die Suite gibt es gratis hier (Version April 2010)
http://download.services.openoffice.org/files/localized/de/3.2.0/OOo_3.2.0_Win_x86_install-wJRE_de.exe
Tutorial zu Draw gibt es hier:
http://de.openoffice.org/doc/howto/draw/index.html
Bezüglich der "Professionalität" bleibe ich selber aber bei Adobe - was seinen Preis (leider) hat. Aber da ich manchmal Publikationen
layouten darf/soll/muss/kann -- ist es halt das Gscheiteste...
Just my two cents...
Liebe Grüße an alle, die schöne Illustrationen lieben:
christian