Liebe ForumskollegInnen
Müssen die Lichtwellen unter 550 nm ausgefiltert werden um die Qualität der Digitalfotos sicherzustellen?!?
Habt Ihr da Erfahrungswerte ...
Ich bitte Euch um Rückmeldungen ==> Danke :-)
:-)
Gerhard
Hallo Gerhard,
Zitat"... Müssen die Lichtwellen unter 550 nm ausgefiltert werden um die Qualität der Digitalfotos sicherzustellen?!? ..."
und wie möchtest du dann die blauen Farben aufs Bild bekommen?
VG
Erik
Ups, Schande über mich :-)
Danke, ich meine natürlich kleiner 380, wobei, dort gibt's per Datenblatt nicht wirklich viel. Also Konkretisierung, muss man die beiden Grenzen ausserhalb des "sichtbaren" Bereichs abschneiden/ausfiltern ...
:-)
Gerhard
Zitat von: Rawfoto in Juni 29, 2010, 19:40:18 NACHMITTAGSMüssen die Lichtwellen unter 550 nm ausgefiltert werden um die Qualität der Digitalfotos sicherzustellen?!?
Hallo Gerhard,
ich verstehe diese Frage nicht - erst recht nicht vor dem Hintergrund, dass Du offensichtlich schon konkrete Pläne hast, ein Mikroskop auf LED-Beleuchtung umzubauen http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=6345.0. Was ist denn bei 550 nm? Wie hängt der Wert mit der Qualität von Digitalfotos zusammen?
Solche - ich nenne sie eimal
vage - Fragen haben den großen Nachteil, dass man sie kaum zielgerichtet und konstruktiv beantworten kann. Hast Du hier im Forum einmal Beiträge zu den Besonderheiten der LED-Beleuchtung gelesen? Wenn ja, wäre es hilfreich, die Beiträge zu nennen, auf die sich der 550 nm- Wert bezieht.
Ein paar Beiträge gibt es hier: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3355.0.
Ich antworte dann gerne und glaube auch durchaus, dazu konstruktiv beitragen zu können, aber einfach "ins Blaue" (hier sogar im Wortsinn)...?
LED-freundliche Grüße, Thomas
PS: gerade lese ich, dass 380 nm gemeint waren. In welchem Datenblatt ist denn bei diesem Wert noch Intensität angegeben? Warum immer so kurz und rätselhaft?
Hallo Thomas
Auf die 550 bin ich gekommen weil mir ein Olympus Sperrfilter mit dieser Wellenlänge empfohlen wurde. Das ist natürlich falsch und ein dummer Fehler von mir. Der Tipp kommt nicht aus diesem Forum und ich habe seit einigen Monaten das Thema LED verfolgt und auch alte Beiträge über die Suchfunktion gefunden. Wirklich super Infos ...
Bei den Datenblättern die ich studiert habe (Luxion 3 & 5 Watt Led und div. Vergleichstypen) ...
Ich hatte in der klassischen Digitalfotografie echte Qualitätsprobleme mit bestimmten Pflanzenmotiven gehabt, diese lagen daran das die Canon 1 DS zu weich arbeitende Sperrfilter hatte. Abhilfe war die Verwendung von Sperrfiltern vor dem Objektiv. Das ist zwar mit den aktuellen Gehäusen nicht mehr so ein großes Problem. Ich setze aber bei kritischen Motiven immer noch Sperrfilter ein. Bei der Standardbeleuchtung (100Watt Halogen) habe ich kein Problem. Jetzt will ich wissen ob im Forum wer diesbezüglich Erfahrungen mit LED-Licht hat ...
:-)
Gerhard
Ps: bezüglich Umbau habe ich zwar eine Vorstellung, bin aber für Einblicke in bestehende Lösungen dankbar und würde dann meine Vorstellungen weiterentwickeln.
Hallo -
also, für die praktische Arbeit mit dem Mikroskop bin ich ein Anhänger der LED-Beleuchtung, sei's Durchlicht, sei's Auflicht-Fluoreszenz.
Wenn es aber auf die gute Wiedergabe aller Farben ankommt, geht nichts über das im sichtbaren Bereich lückenlose Spektrum einer Glühbeleuchtung (Sonne oder Wolfram mit oder ohne Halogen), ob mit Farbfilm oder mit Sensor.
Das ist ja das ganze Problem der Sparbeleuchtungen, die allesamt m.o.w. Lücken im Spektrum aufweisen, seien es Fluoreszenzröhren oder LEDs. Das wird natürlich von den Energiesparern nie diskutiert - aber vielleicht stellt man ja in einigen Jahrzehnten verheerende Folgen auf die menschliche Psyche fest! :o
Schau dir mal das tiefe Tal im Spektrum der "weißen" LEDs an. Wenn dein Mikroskopisches Objekt oder auch das Gemälde an deiner Wohnzimmerwand ausgerechnet in diesem Bereich schöne Farben aufweisen, sieht das Ergebnis trübe aus.
Sperrfilter können einen lästigen oder gefährlichen Bereich (bei normalen LEDs nicht vorhanden) abblocken aber leider keine fehlenden Farben hineinbringen.
Gruß
Rolf
Hallo Gerhard,
ich würde mir die Umrüstung noch einmal gut überlegen und vorher die LED nicht nach der Leistung, sondern nach ihrer Eignung für die Fotografie auswählen.
Zitat von: Rawfoto in Juni 29, 2010, 20:56:14 NACHMITTAGSBei den Datenblättern die ich studiert habe (Luxion 3 & 5 Watt Led und div. Vergleichstypen)
Und dort steht, dass fototaugliche, also tageslichtähnliche LED nennenswerte Anteile unterhalb von 380nm haben? Glaube ich nicht. Um irgendeinen sinnvollen Hinweis geben zu können reicht die Angabe der Leistung nicht aus. Warum eigentlich keinen Link und die Nennung des Typs?
ZitatIch hatte in der klassischen Digitalfotografie echte Qualitätsprobleme mit bestimmten Pflanzenmotiven gehabt, diese lagen daran das die Canon 1 DS zu weich arbeitende Sperrfilter hatte. Abhilfe war die Verwendung von Sperrfiltern vor dem Objektiv. Das ist zwar mit den aktuellen Gehäusen nicht mehr so ein großes Problem. Ich setze aber bei kritischen Motiven immer noch Sperrfilter ein. Bei der Standardbeleuchtung (100Watt Halogen) habe ich kein Problem. Jetzt will ich wissen ob im Forum wer diesbezüglich Erfahrungen mit LED-Licht hat ...
Wenn Du mit der Halogenbeleuchtung keine Probleme hast, dann lautet mein Tipp: bleib dabei. LEDs sind eine tolle Sache, wenn man weiß, was da verbaut ist, aber je nach Typ für farbrichtige Fotografie ungeeignet (guckst Du hier: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5018.msg33930#msg33930, http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4039.0. Den Rest dieser Frage kann ich wieder nicht beantworten: Wie soll ich wissen, welche Sperrfilter gemeint sind? Geht es da wirklich um kurzwelliges Licht? Oder vielleicht doch IR? Ich warte jetzt einfach mal ab, bis das Problem ordentlich dargestellt ist...
Schönen Gruß, Thomas