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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: peter-h in Oktober 09, 2010, 19:56:15 NACHMITTAGS

Titel: Ein giftiges Präparat
Beitrag von: peter-h in Oktober 09, 2010, 19:56:15 NACHMITTAGS
Nach der Rotschlammkatastrophe und der Veröffentlichung der Bestandteile incl. Quecksilber, Cadmium und Arsen, fiel mir ein, dass ich auch ein Bruchteil eines µL einer giftigen Pampe unter einem Deckglas habe.  :o
Gut mit mehreren Lackringen abgedichtet hält sich das Präparat doch recht ordentlich - wie lange ?

Es soll zeigen, wie früher mit Medien experimentiert wurde um den Brechungsindex > 2 zu treiben. Das praktisch ausgestorbene gelbe Medium zeigt tatsächlich, dass bei hoher Differenz zwischen Objekt und Medium sich Auflösung und Kontrast steigern läßt.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/48601_20616249.jpg)

Amphipleura pellucida , gelbes Medium , Objektiv CZJ Apo 100/1,32 Öl , Beleuchtung mit blauer LED @ 455nm, Kondensor und Objektiv immergiert, schiefe Beleuchtung. Ca. 300 Bilder gemittelt (Rauschreduzierung) und Flatfieldkorrektur, danach Bearbeitung in Kontrast und Helligheit.
Es geht also auch ohne UV-Technik, aber .......  >:(

Arsenhaltige Grüße
Peter