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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: wollpferd in Oktober 10, 2010, 14:43:58 NACHMITTAGS

Titel: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: wollpferd in Oktober 10, 2010, 14:43:58 NACHMITTAGS
Hallo liebe Forenbesucher,

ich habe mich bei Keyence als Sales Manager beworben und bin zum Assessment Center eingeladen worden.
Habt ihr eher gute oder schlechte Erfahrungen mit dieser Firma gemacht?
Sind die Produkte gut?
Wie stehen sie im Vergleich zu ihren Wettbewerbern?

Vielen Dank für nützliche Infos.
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 10, 2010, 18:43:04 NACHMITTAGS
Hallo liebes Wollpferd,

wenn Du Dich beworben hast und zum Assessment eingeladen bist und auch tatsächlich vor hast für diese Firma zu arbeiten, wenn Du als Auserwählter aus dem Prozess herausgehst ...dann hast Du Dich sicher super vorbereitet und kennst das gesamte Firmenportfolio auswendig, hast alle infrage kommenden Wettbewerber studiert... schlicht: musst hier keine Fragen stellen die, bei eventueller negativer Bewertung, nie im Leben in aller Öffentlichkeit ehrlich beantwortet werden.

Also wenn ich ehrlich antworten sollte: ich würde gerne zu Olyzeilei gehen oder Zeiolylei oder Leizeioly  ;D

Vielleicht kommen ja noch hilfreichere Antworten! Aber aus vielerlei Gründen bin ich eher skeptisch - denn wer garantiert mir bei einem Anonymus, der nicht mal mit einer Grußformel endet - dass er nicht ein Marktforscher eben dieser Firma ist?
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: HDD in Oktober 10, 2010, 19:16:22 NACHMITTAGS
Hallo Herr Wollpferd,

Ich muss mich da voll und ganz der Meinung von Klaus anschließen. Wenn Sie schon so weit gekommen sind, würde ich an Ihrer Stelle ganz schnell die Finger davon lassen, mich in einem öffentlichen Forum über die Qualität der Produkte meines zukünftigen Brötchengebers zu erkundigen. Das sollte man vorher eruieren.

In einem modernen Management hat man Augen und Ohren die heutzutage weltumspannend funktionieren.

Nur mal so zum nachdenken ... ;)

Viele Grüße

Horst-Dieter
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Eckhard F. H. in Oktober 10, 2010, 20:49:46 NACHMITTAGS
Das Anliegen assoziiert den Satz der Braut zur besten Freundin betreffs erwägter Heirat:
"Rate mir gut, aber rate mir nicht ab". ;D
Gruß - Eckhard N.
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: wollpferd in Oktober 10, 2010, 22:14:19 NACHMITTAGS
Vielen Dank für die bisherigen Antworten, leider waren sie bislang nicht sonderlich hilfreich.

Bitte zeigen sie mir Wege auf, wie ich die Qualität der Produkte eruieren kann. Gibt es eine Art Fachzeitschrift für Mikroskope, Sensoren, etc.?

Da ich mich bislang bei über 50 Unternehmen beworben habe ist es mir nur schwer möglich mich umfassend über die Geschäftstätigkeiten, Produkte, Kultur jedes einzelnen eingehend zu informieren.

Ich bleibe annonym, da ich meine Chancen für den bevorstehenden Auswahltag nicht schmälern möchte.

@Klaus Herrmann die Namen der Wettbewerber sind mir bekannt
@Eckard N. : Ich bin durchaus bereit die Hochzeit platzen zu lassen. :-)


Gruß, wollpferd

Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Winfried Todt in Oktober 10, 2010, 23:51:50 NACHMITTAGS
Hallo Herr Wollpferd
Hallo Frau Wollpferd


Sie scheinen ja ganz schön aufgeregt zu sein; ob das was wird mit dem Assessment-Center?

Unter Wikipedia findet man:
"Ein Assessment-Center (AC) (von englisch to assess = beurteilen, deutsch etwa Beurteilungszentrum) ist das Gremium in einem Personalauswahlverfahren, das unter mehreren Bewerbern diejenigen ermittelt, die den Anforderungen eines Unternehmens und einer zu besetzenden Stelle (am besten) entsprechen. Hierzu werden die Bewerber vor verschiedene Probleme gestellt und im Umgang mit diesen bewertet..

Nach Ihren vielen Bewerbungen will ich Sie nicht verhöhnen, aber ich meine, dass dieses Forum für Ihre Fragen nicht geeignet ist.

Viel Glück bei Ihren Bemühungen
Winfried
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Peter V. in Oktober 11, 2010, 00:04:35 VORMITTAG
Hallo,

zwar finde ich Ihr Anliegen auch leicht befremdlich*, aber damit Sie sehen, dass fehlende Antworten nicht nur auf bösem Willen der hier Schreibenden basieren:
Keyence vertreibt sehr spezielle Mikroskope für spezielle technische Anwendungen, die mit den Mikroskopen, die üblicherweise Hobbymikrokopiker verwenden, relativ wenig gemein haben. Insofern hat hier sicher praktisch niemand Berührungspunkte mit Keyence und kann Ihnen vermutlich auch nicht mehr zu diesem Unternehmen sagen.
Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Glück beim Auswahlgepräch. Sollte es mit der Stelle nicht klappen, bekommen Sie bestimmt als Trostpreis einen Kaffeewärmer... ;)

http://www.mikroskopie-treff.de/viewtopic.php?t=1103

* na ja, so befremdlich auch wieder nicht, Keyence selbst betreibt ja sehr professionelle Marketingsstudien offenbar auch in Hobbymikroskopiker-Internetforen.....

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: wilfried48 in Oktober 11, 2010, 01:10:47 VORMITTAG
Hallo Wollpferd,

hier gibt es z.B. eine Diskussion zwischen den Hobbymikroskopikern im forum
bei der auch Keyence Mikroskope und Mitarbeiter der Firma vorkommen.

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3064.msg26605#msg26605

vielleicht hilft sie dir bei der Vorbereitung bei deinem Auftritt beim Assessement Center.

Aufgabenstellung:
"Im Internet gibt es so ein Forum von Mikroskopikern, die einfach nicht begreifen wollen,  dass die Schärfentiefe
einer physikalischen Gesetzmässigkeit unterliegt von der zwar grosse optische Firmen mit Zeiss, Leitz, Olympus ...
aber nicht Keyence betroffen sind ....
Mit welchen Argumenten würden sie diesen ein Keyence Mikroskop verkaufen ? ;D"

viel Erfolg

Wilfried
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: wollpferd in Oktober 11, 2010, 13:59:34 NACHMITTAGS
Vielen Dank Wilfried und Peter.

Da ich in diesem thread http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5095.0 einige Hinweise zu dem Thema gefunden habe, war ich der Ansicht, dass mir einige User hier nützliche Hinweise in Bezug auf meine Fragen geben könnten.

Offenbar bin ich aber doch im falschen Forum gelandet. Trotzdem finde ich es erstaunlich wie herablassend sich manche unbedarften Neulingen gegenüber verhalten, ganz nach dem Motto: "wer dumme Fragen stellt, der kriegt auch dumme Antworten".

Viel Spaß weiterhin beim mikroskopieren, vielleicht demnächst mit einem von mir angedrehten Keyence-Mikro. :-))

Gruß, wollpferd
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Christian Linkenheld in Oktober 11, 2010, 15:04:07 NACHMITTAGS
Hallo Wollpferd,

Beiträge hier im Forum werden bei google immer sehr schnell und ziemlich weit oben in der Ergebnisliste geführt.
Wer dort jetzt etwas über Keyence und seine Produkte wissen will gibt wohl leicht die Begriffskombination "Keyence" + "Erfahrungen" ein. Als Resultat erhält man über 1200 Ergebnisse. Dieser Thread hier steht - nach gerade 24h - dort schon auf Platz 3. Dort liest dann der Suchende, dass er es möglicherweise demnächst mit einem "Sales Manager" zu tun hat, der offensichtlich komplett fachfremd ist und der gedenkt die Produkte der Firma künftig nicht zu verkaufen sondern Interessenten "anzudrehen". Als Zugabe kann ich dir jetzt noch mitteilen, dass man bei Keyence - meiner Kenntniss nach - dieses Forum sehr wohl im Auge hat. Möglicherweise wird sich dort jetzt gerade jemand die Frage stellen, wie es kommen kann, dass man sich so jemand wie dich ins "Assessment Center" holt...



viele Grüße

Christian
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Rene in Oktober 11, 2010, 15:19:29 NACHMITTAGS
Sometimes I use the google translation service to check if I understood some of the replies rightly. This topic came up in a funny way:

Zitathorse wanted

[...]

Greetings, willing horse

We have a saying in dutch that might apply to you: You don't look the complimentary (gratis) horse in the mouth.

Good luck,
Rene
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Frank D. in Oktober 11, 2010, 19:48:32 NACHMITTAGS
Zitat von: Christian Linkenheld in Oktober 11, 2010, 15:04:07 NACHMITTAGS
Hallo Wollpferd,

Beiträge hier im Forum werden bei google immer sehr schnell und ziemlich weit oben in der Ergebnisliste geführt.
Wer dort jetzt etwas über Keyence und seine Produkte wissen will gibt wohl leicht die Begriffskombination "Keyence" + "Erfahrungen" ein. Als Resultat erhält man über 1200 Ergebnisse. Dieser Thread hier steht - nach gerade 24h - dort schon auf Platz 3. Dort liest dann der Suchende, dass er es möglicherweise demnächst mit einem "Sales Manager" zu tun hat, der offensichtlich komplett fachfremd ist und der gedenkt die Produkte der Firma künftig nicht zu verkaufen sondern Interessenten "anzudrehen". Als Zugabe kann ich dir jetzt noch mitteilen, dass man bei Keyence - meiner Kenntniss nach - dieses Forum sehr wohl im Auge hat. Möglicherweise wird sich dort jetzt gerade jemand die Frage stellen, wie es kommen kann, dass man sich so jemand wie dich ins "Assessment Center" holt...



viele Grüße

Christian


köstlich ......  :D :D :D
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Jens Jö in Oktober 12, 2010, 00:54:36 VORMITTAG
Zitatköstlich ......  Lächelnd Lächelnd Lächelnd

Frank: ja, kann ich nur zustimmen !

ZitatBeiträge hier im Forum werden bei google immer sehr schnell und ziemlich weit oben in der Ergebnisliste geführt.

Christian: Ist mir auch aufgefallen. Wie machst Du denn das ? Ein bezahlter Service ?
Gruß
Alfred
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: wollpferd in Oktober 12, 2010, 03:04:16 VORMITTAG
@ Christian Linkenheld

Ich gebe zu das meine Wortwahl etwas unglücklich war. Es war als Scherz gemeint, wie man hoffentlich aufgrund des angefügten smileys erkennen kann.
Es geht mir natürlich nicht darum irgendjemanden etwas "anzudrehen" sondern die Bedürfnisse des Kunden zu befriedigen.

Neue Vertriebsmitarbeiter werden, so wurde mir mitgeteilt, bevor es zum ersten Kundenkontakt kommt, ausführlich in dem jeweiligen Produktbereich (Sensorik, Messtechnik und Bildverarbeitung, Mikroskopie,  Markiertechnologie) geschult. Die grundlegenden Fachkenntnisse werden vermittelt, bei komplexeren Fragestellungen stehen Experten (in der Zentrale) zur Verfügung. Sicherlich wäre es sinnvoll, wenn ausschließlich Ingenieure des jeweiligen Fachgebietes den technischen Vertrieb übernehmen würden. Über die Frage, warum dies nicht so gehandhabt wird kann man nur spekulieren. Vielleicht gibt es nicht so viele Ingenieure die Spaß am Außendienst haben?

Gruß, wollpferd
 
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: derda in Oktober 12, 2010, 06:41:59 VORMITTAG
Hallo Wollpferd,

Zitat"... Vielleicht gibt es nicht so viele Ingenieure die Spaß am Außendienst haben? ..."

Ingenieuren fällt es schwer, jemanden etwas von einem Pferd zu erzählen. Das überlassen wir den BWL'ern und WIWIS  ;D. (auch mit Smiley)

VG

Wollschaf
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Jens Jö in Oktober 12, 2010, 09:24:47 VORMITTAG
Tipps für Wollpferde von einer Gummisau:

es werden sicher mehrere Bewerber eingeladen. Die besten Chancen hat natürlich immer der, der etwas anzubieten hat.
Wie wäre es mit einer neuen Produktidee ?
Der Schwachpunkt an Mikroskopen sind ja nun die Objektive: teuer, empfindlich, fehlerbehaftet, etc.
Da aber für eine normale Dokumentation Bilder im VGA Format (640*480, das entspricht 300k Pixeln) völlig ausreichen, könnte man bei Einsatz einer CCD Kamera mit 500 MPixeln die Vergrößerung von 1666 durch einfache Wahl des Ausschnitts realisieren. Zusammen mit einer einklappbaren 2x Barlow-Linse (Gesamtvergrößerung 3332 mal) wäre man schon im Bereich der sehr teuren REMs . . .

VG
Gummisau
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: liftboy in Oktober 12, 2010, 10:08:09 VORMITTAG
Hallo werte Festgemeinde,
so will denn nun auch meinen Senf dazutun, obwohl ich bei solchen Themen generell den Schnabel halte.

In meiner Branche (Aufzüge, Fahrtreppen; daher der nickname [sic]] ist es ähnlich.
Es werden im Aussendienst gute erfolgreiche Verkäufer gesucht. Was die bisher verkauft haben spielt keine Rolle!
Es gibt eine kurze! Einweisung und dann wird man auf den Kunden losgelassen.
Wir als Fachpersonal haben nun leider mehr Spaß an der Arbeit als am Verkaufen; das wird woanders nicht besser sein.

mfG
Liftboy
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: wilfried48 in Oktober 12, 2010, 11:56:50 VORMITTAG
Zitat von: jaracim in Oktober 12, 2010, 09:24:47 VORMITTAG
Da aber für eine normale Dokumentation Bilder im VGA Format (640*480, das entspricht 300k Pixeln) völlig ausreichen, könnte man bei Einsatz einer CCD Kamera mit 500 MPixeln die Vergrößerung von 1666 durch einfache Wahl des Ausschnitts realisieren. Zusammen mit einer einklappbaren 2x Barlow-Linse (Gesamtvergrößerung 3332 mal) wäre man schon im Bereich der sehr teuren REMs . . .

Hallo,

ich weiss es sollte ironisch gemeint sein. Aber auch in die in der Ironie enthaltenen Wahrheiten sollten stimmen. Daher will ich die Rechnung berichtigen.
Die geometrisch benötigte Chipgrösse  geht leider quadratisch mit der Vergrösserung. Du musst daher aus deinen errechneten Vergrösserungen leider noch die Wurzel ziehen und landest daher eher bei bescheidenen 40 bzw. 80 fach.
Die geometrische Vergösserung wäre zudem auch erst die halbe Miete. Ich bezweifle dass es ein Objektiv gibt (eine 2x Barlowlinse schon gar nicht), das die benötigte Bildpunktzahl auflöst um einen 500 Mpixel chip auszunutzen es sei denn er wäre sehr gross, also weit mehr als Vollformat.
Aber vielleicht könnte eine guter Verkäufer bei Keyence diese Idee trotzdem verkaufen. ;D

viele Grüsse
Wilfried
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Jens Jö in Oktober 12, 2010, 15:10:40 NACHMITTAGS
Klar doch Wilfried, danke für die Korrektur. Eine Gummisau ist wirklich so blöde, wie sie aussieht.
Kurz nachdem ich diesen Scherz geschrieben habe, ist es mir selber aufgegangen.
Macht aber nix: Keyence braucht dann eben eine 250 GigaPixel Kamera . . .

Gruß
Alfred
Titel: Re: Erfahrungen mit Keyence
Beitrag von: Guy Marson in Oktober 15, 2010, 20:25:09 NACHMITTAGS
lol.. und dieser Abend ist wieder mal gerettet.. LOL (Smilie nicht nötig).

Guy