Mikro-Forum

Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 16:16:47 NACHMITTAGS

Titel: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 16:16:47 NACHMITTAGS
Hallo Mikrofotografen,
bei folgendem Problem versagt meine sonst lebhafte Fantasie völlig:
Die ans Mikro adaptierte Kamera liefert auf ihrem Display vor dem Auslösen ein scharfes Bild des Objektes und nach Knopfdruck ein völlig verschwommenes Foto. Verwacklung scheidet aus. Gerade so, als wäre der Strahlengang zum Display kürzer oder länger als zum Chip. Gänzlich verwirrend ist, daß der Effekt mal mehr und mal weniger ausgeprägt ist (je nach Parameter im Adapterweg). Der schon bemühte Olympus-Kundendienst (normale Fotografie) hatte dazu zwar die Stirn gekräuselt, schließlich aber mit den Schultern gezuckt. Die Kamera liefert mit Standardobjektiven passable Bilder. Wer hat eine Idee zur Ursache des Effektes?
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Horst Isele in Dezember 27, 2010, 16:21:54 NACHMITTAGS
Bist du dir sicher, dass die Kamera beim Auslösen nicht noch einmal mit dem Autofokus scharfstellt?
Das ist oft ein grosses Problem. Wenn es das war, dann manuell fokussieren.

Gruss  Horst
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Jürgen Boschert in Dezember 27, 2010, 16:23:01 NACHMITTAGS
Hallo,

nur mal so aufgefallen:

warum wird ein Posting von Eckhard mit Franz Heinrich signiert ?

Verwirrte Grüße !

JB
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Detlef Kramer in Dezember 27, 2010, 16:37:14 NACHMITTAGS
Lieber Eckhard,

ich denke, Horst hat recht; da hat der Autofokus mitgespielt. Schalte ihn ab.

Und das mit dem Horst-Heinrich wirst Du wahrscheinlich noch öfter erklären müssen.

Herzliche grüße

Detlef
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 17:08:05 NACHMITTAGS
ZitatBist du dir sicher, dass die Kamera beim Auslösen nicht noch einmal mit dem Autofokus scharfstellt?
Das ist oft ein grosses Problem. Wenn es das war, dann manuell fokussieren.

@ Horst, Detlef: Das ist ein guter und berechtigter Gedanke. Aber was soll fokussieren, wenn das ´Okularobjektiv´ fest im Rohr sitzt? Der Chip kann doch nur Zittern etwas ausgleichen, oder?

@JB: Hier posten noch zwei andere gleichen Vornamens. So bin ich denn auf meine restlichen ausgewichen.

@Safari:
Zitatverwendest Du die Kamera mit, oder ohne Objektiv?
Ist das Bild im Live View Modus bei 10facher Vergrößerung scharf?
:
Bis jetzt (wahlweise) ohne alles, mit Okular oder Projektiv. Das Livebild auf dem Monitor ist dabei immer scharf, auch beim 10er Okular.

Gruß - Franz Heinrich

Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 18:06:13 NACHMITTAGS
ZitatDas kann praktisch nur verwackelt sein.

Hallo Safari,
ich fotografiere seit meinem 9. Lebensjahr und  habe die gängigsten Bildfehler unfreiwillig zur Genüge verkosten müssen. Nein - Verwacklungen sehen anders aus. Es läuft einiges auf getrennte Abbildungsstrahlengänge hinaus, für die jeweils Einschränkungen existieren. Möglich scheint auch, die Bildstabilisierung führt unter bestimmten Bedingungen ein frevelhaftes Eigenleben und läßt davon auch nicht ab, wenn man sie abschaltet.
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 18:58:03 NACHMITTAGS
ZitatEs wird beim Live View der gleiche Sensor benutzt wie bei der Aufnahme
Zitatund der Strahlengang ist auch gleich.
[/b]

Bist Du sicher? Meine Unterlagen zur Olympus E-30 sind diesbezüglich nicht sehr eindeutig.
Gruß - Franz Heinrich

Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 27, 2010, 19:12:26 NACHMITTAGS
Hallo Franz Heinrich,

ZitatDie Kamera liefert mit Standardobjektiven passable Bilder.
Das scheint nun aber ziemlich unverständlich, wenn es an der Kamera liegen soll, die nur am Mikroskop unscharfe Bilder liefert.
Schon mal andere Kameras ausprobiert, ob diese die gleichen Sperenzien machen?

Oder mal ein anderer Vorschlag: Ist dieser Efekkt sowohl bei starken als auch bei schwachen Objektivvergrößerungen?
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 19:13:21 NACHMITTAGS
Sehr dienlich - danke.
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 19:16:14 NACHMITTAGS
@Bernd

Sorry, der letzte Satz war Safari angedacht.
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 27, 2010, 19:39:18 NACHMITTAGS
ZitatDie ans Mikro adaptierte Kamera liefert auf ihrem Display vor dem Auslösen ein scharfes Bild des Objektes und nach Knopfdruck ein völlig verschwommenes Foto.
Läßt sich dieses Bild vielleicht auch auf den PC-Monitor übertragen? Oder hat man im Display wenigstens eine Lupenfunktion?
Die optimale Schärfeeinstellung läßt sich sonst auf dem kleinen Flecken schlecht finden.
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 20:18:19 NACHMITTAGS
ZitatLäßt sich dieses Bild vielleicht auch auf den PC-Monitor übertragen? Oder hat man im Display wenigstens eine Lupenfunktion?

Bezüglich Übertragung des Livemodus der Kamera auf den PC-Bildschirm bin ich am werkeln. Der Schärfeunterschied zwischen Livebild und zugehörigem Foto ist aber gewaltig. Es bedarf also weder eines größeren Bildschirms noch höherer Auflösung, um den wahrzunehmen. Letztere Option existiert zwar, aber nur betreffs Fotos.
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 27, 2010, 20:41:30 NACHMITTAGS
Tja, dann mußt du vielleicht mal die Kamera vom Mikroskop nehmen, kräftig schütteln und dabei horchen, ob etwas darin klappert. Vielleicht hat sich was gelockert.
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 27, 2010, 22:13:32 NACHMITTAGS
Hallo Safari,
Deine Argumentationn akzeptiere ich widerspruchslos. Aber selbige Mechanismen wirken auch bei ´normalen´ Fotografien, und dort unterbleibt besagter Unschärfeeffekt. Hmm, hmm...
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 27, 2010, 22:25:43 NACHMITTAGS
ZitatBeim Live View geht das Bild direkt auf den Sensor und von da auf das Display. Da ist nichts zwischen was sich verstellen könnte. Bei der Aufnahme klappt der Spiegel in den Strahlengang und geht wieder zurück.

Wenn der Kasten angeblich nur einen Sensor hat, also für die Aufnahme und die Displayanzeige vorab, dann wird er wohl noch einen optischen Sucher haben. Ich wüßte sonst nicht, wofür dieser Spiegel in den Strahlengang klappen sollte. Dieser optische Sucher taugt zwar in der Regel nicht für die Scharfeinstellung, kann aber bei schwachen Vergrößerungen genommen werden. Ist es da auch so, daß die Kamera ein unscharfes Bild macht, wenn im optischen Sucher die beste Schärfe eingestellt ist?
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Gerd-G in Dezember 28, 2010, 00:45:22 VORMITTAG
Hallo Franz Heinrich,

hmm, wie sind denn Deine Verschlusszeiten für die unscharfen Bilder ?
Gibts ein Bild von Deiner Adaption ?
Dieses Problem hatte ich so noch nicht, angefangen mit E1 bis E620.....

Gerd
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 28, 2010, 10:16:17 VORMITTAG
Hallo Gerd,
die letzten Aufnahmen entstanden mit 1/100s/Bl 4. Eben hatte ich mit meiner kleinen Knipse ein Bild der Adaption gemacht, aber deren Karte wird vom PC plötzlich nicht mehr erkannt. Ein Bild ist also derzeit nicht verfügbar. Der mechanische Aufbau ist aber überstabil und Verwacklung halte ich für ausgeschlossen und die Art der Bildunschärfe untermauert das:  Typisch falscher Fokus oder beschlagene Optik.
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 28, 2010, 11:11:12 VORMITTAG
Ein berechtigter Einwand! Die besagte Einstellung entnahm ich unkritisch der Anzeige auf dem Kameradisplay. Wieso dort eine Blende angegeben war, weiß ich auch nicht.
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Guy Marson in Dezember 28, 2010, 12:46:44 NACHMITTAGS
Hallo EFH,

Vielleicht hilft es, die Kamera auf Unendlich (im manuellen Modus) einzustellen - wenn das nicht übers Objektiv gemacht werden muss, sondern sich an der Kamera, unabhängig von Objektiv überhaupt einstellen lässt. Die Scharfstellung würde dann rein über den Feintrieb erfolgen.
OT: Mich wundert es dass man die Kameras nicht sowieso auf unendlich einstellt und das auch so beim Abgleich der Parfokalität vorsieht.  

Ciao,
Guy  
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Detlef Kramer in Dezember 28, 2010, 13:19:28 NACHMITTAGS
Lieber Eckhard alias Franz-Heinrich,

die Schwingungen durch Spiegelschlag und Schlitzverschluss übertragen sich bei starrer Verbindung auf das Mikroskop-Stativ. Dagegen bist du (fast) machtlos. Schau Dir einmal die diversen Tests an, über die Peter Höbel hier mehrfach berichtet hat.
ZitatDeine Argumentationn akzeptiere ich widerspruchslos. Aber selbige Mechanismen wirken auch bei ´normalen´ Fotografien, und dort unterbleibt besagter Unschärfeeffekt.

Genau das ist der entscheidende Irrtum (s.o.). Deswegen trennen Charles Krebs und Andere die Kamera mechanisch vom Stativ!


@ Guy: wenn Eckhard kein Objektiv verwendet, spielt die Entfernungseinstellung auch keine Rolle.
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 28, 2010, 14:44:00 NACHMITTAGS
Hallo,

die Schwingungen durch den Spiegelschlag sind zwar nicht besonders förderlich für die Bildqualität, aber bei langen Belichtungszeiten >1s fallen sie weniger ins Gewicht, insbesondere, wenn man von der Spiegelvorauslösung Gebrauch macht.
Aber scheinbar kann diese Olympus E-30 nur mit 1/100s belichten. Und alle anderen Hilfsmittel, die helfen sollen, dem Problem auf der Spur zu kommen, wie z.B. "die kleine Knipse", funktionieren nun komischerweise auch nicht mehr. Bilder die zeigen, wie stark sich diese Unschärfe auswirkt bei langen oder kurzen Belichtungszeiten oder irgendwelchen anderen Einstellungen der Kamera gibt es auch nicht. Wie soll man da noch irgendwo ansetzen?
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 28, 2010, 14:56:51 NACHMITTAGS
Lieber Detlev,
ich hatte diese Doku auch sehr interessiert verfolgt.  Aber daß ein Spiegelschlag so große Unschärfe bewirken soll, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Während des Auslösens hielt ich paar mal die Hand an die Kamera, spürte aber nicht die geringste Vibration. Als qualitative Begründung von Unschärfe paßt dieser Gesichtspunkt gut.
Gruß - EFH (danke, Guy  :) )

@Bernd: Die Knipse funktioniert wieder. Wahrscheinlich bringt sie aber keine Erleuchtung.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures006/54466_7969314.jpg)
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Gerd-G in Dezember 28, 2010, 18:05:49 NACHMITTAGS
Hallo Franz Heinrich,

na, bei dem superlangenlangen Ofenrohr könnte es durchaus Verwacklungen durch Verschuss-Schwingungen geben,
auch wenn man das manuell eher nicht spürt....
Einfach mal Bilder mit 5 sec. belichten anstatt 1/100 und dann hier posten bitte....

Grüße,
Gerd
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Guy Marson in Dezember 29, 2010, 00:46:02 VORMITTAG
ZitatEinfach mal Bilder mit 5 sec. belichten anstatt 1/100 und dann hier posten bitte....

Jaaa, super Idee: prozentual viel Licht und  % wenig Schwingung.. Hab mir noch kein Bild der Unschärfe machen können.. mal sehen wo das sich versteckt..

Ciao,
Guy
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Herne in Dezember 29, 2010, 01:07:12 VORMITTAG
Hallo zusammen,
ich hatte mit ´ner Canon EOS 100D auch unerklärliche Unschärfe-Probleme am Mikroskop. Nach einigen Überlegungen und Beobachtungen geriet der Verschlussablauf in mein Visier. Auch bei der Canon klappt der Spiegel, wohl zu Messzwecken, kurz und heftig wieder in die Ausgangslage.
Es gibt eine ganz einfache, objektive Methode, Schwingungen des Aufbau zu erkennen:
Man stelle ein kleines, zur Hälfte mit Wasser gefülltes Glas auf die Kamera und löse dann aus. Jede noch so kleine Erschütterung zeigt sich dann als Wellenmuster auf dem Wasserspiegel.
Der Test ist rasch durchgeführt, kostet nix und liefert etwas mehr Klarheit über die Ursachen.  ;)
Nach einschlägigen Beobachtungen habe ich dann Kamera und Mikroskop mechanisch getrennt und eine Lichtschleuse dazwischen gefügt. Seitdem ist buchstäblich Ruhe.  :D
Die Kamera "schwebt" dabei an einer Repro-Säule frei über dem Mikroskop. Sie schwingt zwar immer noch geringfügig, diese Schwingungen werden aber nicht mehr mit vergrößert und das Bild wird scharf.
Mit freundlichem Gruß
Herbert
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 29, 2010, 09:15:18 VORMITTAG
Moin Herbert,
danke für den Beitrag. Nachdem ich (unwillig) paar Fotos mit Spiegelvorauslösung und langer Belichtung machte und die sehr viel besser waren, schaue ich auch stirnrunzelnd in diese Richtung. Wahrscheinlich muß ich umdenken, schließlich ist man ja lernfähig. ;D  Aber letztlich soll eh der Blitz das Fotolicht liefern und so ist die mechanische Trennung der Kamera vom Mikro vorerst nicht auf dem Tapet.
Gruß - Franz Heinrich
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 29, 2010, 10:13:00 VORMITTAG
Moin,

so wie das hier abgelaufen ist, hätte ich gedacht, daß die Versuche bei langer Belichtungszeit schon längst stattgefunden hätten und zwar vor dem ersten Posting. Also scheint die Kamera nun doch in Ordnung zu sein und es liegt an dem Aufbau.
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 29, 2010, 11:54:16 VORMITTAG
ZitatLäßt sich dieses Bild vielleicht auch auf den PC-Monitor übertragen?
Das geht, aber dazu bedarf es der Kartenerweiterung meines PCs, und in arbeite daran.
ZitatOder hat man im Display wenigstens eine Lupenfunktion?
Die hat man, aber soviel ich der Beschreibung entnahm, erst nach der Aufnahme.
ZitatDie optimale Schärfeeinstellung läßt sich sonst auf dem kleinen Flecken schlecht finden.
Wem sagst Du das! Erstens die dabei verrenkte Körperhaltung. 2. Selbst mit Brille ist meine Sehschärfe eingeschränkt. 3. Mittels Lupe ist nur die Rasterung des Kamera-Monitorbildes gut erkennbar.

Immerhin kann auf dieser Stufe die Schärfe-Feinarbeit beginnen und man kann sich auch den restlichen Bildmängeln widmen.
Gruß - EFH

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/54575_65723821.jpg)

Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 29, 2010, 12:49:14 NACHMITTAGS
ZitatImmerhin kann auf dieser Stufe die Schärfe-Feinarbeit beginnen und man kann sich auch den restlichen Bildmängeln widmen.
Das ist doch schonmal was und sieht doch gar nicht so schlecht aus!
Mit welcher Belichtungszeit und welcher Objektivvergrößerung wurde denn diese Aufnahme gemacht?
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 29, 2010, 13:55:31 NACHMITTAGS
@Safari:
Zitat... und nur da ist sie wirklich interessant
Eben, aber in der Beschreibung habe ich sie nirgends gelesen. Ist sie da überhaupt drin? Vielen Dank, Die Hilfe ist für mich ein weihnachlicher Geschenksepilog. ;D
@Bernd:
Danke! Mit dem Hunderter, einer Sekunde und 3 Sekunden Antishockmodus.

Gruß - EFH
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 29, 2010, 15:50:34 NACHMITTAGS
ZitatJa, Handbuch E-30 Seite 34
Stimmt! Ein paar mal hatte ich diese Thematik überschlagen und immer betraf es die fertige Aufnahme und so erlahmte das Interesse dafür schnell. Ich habe die Kamera noch nicht lange.
ZitatDurch das dreh- und schwenkbare Display brauchst Du Dich auch nicht zu verrenken, sondern kannst ganz bequem auf das Display schauen.

Doch, ich muß mich verrenken! Zwar ist das Bild auf dem (schwenkbaren) Kameramonitor bequem einsehbar, aber nicht groß genug, um die Schärfe mit meinen müden Augen zu beurteilen. Dazu muß ich aufstehen (Monitorniveau 138cm über Fußboden), nahe herangehen, dabei dem Bino mit dem Oberkörper ausweichen und 60cm weiter unten den Feintrieb betätigen. Mit großem PC-Livebild und sitzend wäre alles bequemer. Außerdem sollen auf dem PC-Monitor auch mal Meßpunkte markiert werden.
Gruß - EFH
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 29, 2010, 16:53:31 NACHMITTAGS
ZitatDanke! Mit dem Hunderter, einer Sekunde und 3 Sekunden Antishockmodus.

Aha! Also doch eine etwas wackelige Angelegenheit. Nun könntest du die Beleuchtung hochdrehen und dabei mit der Belichtungszeit immer schrittweise kürzer werden, dabei eine Bildreihe machen.
Wenn es mit kurzen Belichtungszeiten nicht geht, bliebe die Möglichkeit einen Prontor-Verschluß dazwischenzubauen, den man betätigt, solange die Kamera mit B belichtet. Das wäre dann zwar etwas umständlich, aber ich mache das teilweise auch so, da ich bei mir den Spiegelschlag und die Verschlußöffnung auch nicht unterdrücken kann.
Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Eckhard F. H. in Dezember 30, 2010, 12:43:42 NACHMITTAGS
ZitatAlso doch eine etwas wackelige Angelegenheit.

Also, lieber Bernd, dagegen protestiere ich ganz entschieden.  Das Ofenrohr hat einen Außendm von 50mm, eine Wandstärke von 4mm, ergo ein axiales Widerstandstandsmoment von 3,7qqcm. Da drin sind nochmals 2Teleskoprohre mit 3,4 bzw. 3mm Wandung. Da wackelt auch bei einer Länge von 150mm garantiert nix, bestenfalls vibriert was. ;D

Apropos Wackeln. Ich finde Herrn Höbels Schwingungsdoku nicht. Kann jemand helfen?
Gruß - EFH

Titel: Re: Schweres Rätsel zur Olympus E-30
Beitrag von: Nomarski in Dezember 30, 2010, 13:51:21 NACHMITTAGS
ZitatAlso, lieber Bernd, dagegen protestiere ich ganz entschieden.  Das Ofenrohr hat einen Außendm von 40mm, eine Wandstärke von 4mm, ergo ein axiales Widerstandstandsmoment von 3,7qqcm. Da drin sind nochmals 2Teleskoprohre mit 3,4 bzw. 3mm Wandung. Da wackelt auch bei einer Länge von 150mm garantiert nix, bestenfalls vibriert was.

...was scheinbar schon reicht für ein unscharfes Bild (was immer noch niemand hier gesehen hat).
Es gab da übrigens noch die Konstruktion, bei der die Kamere an einer parallelen Laufstange über einen Tragarm schwebend über dem Okular gehalten wurde. Eine Lichtschleuse hatte den Eintritt von Streulicht verhindert.
Das braucht dann zwar etwas mehr Platz auf dem Tisch, aber so schlecht ist das System gar nicht.

ZitatApropos Wackeln. Ich finde Herrn Höbels Schwingungsdoku nicht. Kann jemand helfen?
Herr Höbel mit Sicherheit!

Frohes Weiterphilosophieren!
Bernd