Hallo liebe Mikroskopie-Profis
Ich habe leider nicht viel Ahnung von Mikroskopen. Ich habe zwar schon mit Durchlichtmikroskopen gearbeitet, das ist aber schon ein paar Jahre her.
Nun bin ich auf der Suche nach einem Stereomikroskop. Ich möchte eine möglichst grosse Vergrösserung, da ich unter dem Stereomikroskop arbeiten (handwerklich) möchte und zwar im ganz Kleinen.
Kann mir jemand helfen, welches Stereomikroskop ist gut und erschwinglich?
Ich bin um alle Tipps dankbar!
Liebe Grüsse
noudemm
Hallo!
Du müsstest mal Dein Anforderungprofil etwas konkretisieren.
Was genau möchtest Du mit dem Stereomikroskop machen?
Möchtest Du damit fotografieren?
Welche Vergrößerungen brauchst Du ( der Bereich bei Stereomikroskopen liegt etwa zwischen10 und max. 45-fach )?
Benötigst Du verschiedne Stufen oder reichen zwei Vergrößerungen ( ca. 20x und 40x )?
Falls Du mehrere Stufen benötigst, reicht eine stufenweise Umschaltung in ca. 5 Schritten oder soll es "Zoom" sein?
Möchtest Du nur im Auflicht betrachten oder auch im Durchlicht?
Wie groß sind Deine "Arbeiten" und Objekte, die Du bearbeiten möchtest? Benötigst Du evtl. ein Schwenkarnstativ, wie es zum Beispiel für Reataurationen etc. erforderlich wäre?
Es ist schon ein Unterschied, ob Du auf lange Sicht hochwertige Insektenfotos anfertigen möchtest oder das Stemi eher als bessere Lupe für Bastelarbeiten, Löten etc. verwenden wirst. oder ob Du ein Gemälde damit restaurieren möchtest.
Die Spanne reicht hier von ca. 100 EUR für ein einfaches Stemi mit zwei vergrößerungen bis locker 15.000 oder mehr für ein hochwertiges Zoom-Stemi mit planapochromatischer Optik von Leica oder Zeiss.
Alles eine Frage des Preises. Wobei es bei Stereomikroskopen meist etwas einfacher ist als bei Durchlichtmikroskopen, da hier aufgrund des Preises meistens neue "Markenmikroskope" nicht in Betracht kommen und den meisten Benutzern in diesem Segment "Chinamikroskpe" reichen.
Bei den meisten Hobbymikroskopikern dient das Durchlichtmikroskop dem eigentlichen Mikroskopieren, das Stereomikroskop wird hingegen zumeist nur als "Arbeitsgerät" für vorausgehende Schritte ( Probenauswahl, Präparationen, Qualitätskontrolle von Schnitten ) etc. verwendet und deshlab dort nicht ein nicht ganz so hoher Wert auf höchste optische Qualität gelegt.
Nicht viel falsch macht man mit gebrauchten Stereomikroskopen der großen Marken Zeiss, Leitz ( die allerdings nicht so viele Stemis gebaut haben ), Leica ( meist noch zu teuer, da noch zu neu ) und Wild - natürlich nur, solange nicht defekt.
Und dann muss man halt einfach schauen, ob die jeweils von diesen Firmen angebotenen Gebrauchtgeräte die Anforderungen erfüllen, die ich benötige ( wie oben beschrieben: Fototubus oder nicht, welche Vergrößerungssufen bzw. Vergrößerugsbereich, Zoom oder nicht, Durchlicht oder nicht ).
Als Neugeräte kommen bei üblichem Geldbeutel in der Regel eben besagte Chinamikroskope infrage, die sich vermutlich alle "nichts tun":
Gib mal bei ebay in die Suche " Novex Stereomikroskop binokular" oder "Novex Stereomikroskop trinokular" ein und klick das Kästchen "Beschreibung einschlißeen" an.
Sehr viel kann man zu all diesen Geräten nicht sagen. Was sie "können", steht in der Beschreibung, und zur Bildqualität kann man allgemein sagen, dass sie die Anforderungen des üblichen Anwenders halt gut bis befriedigend erfüllen.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo!
ich hade gerade die Sache mit der "Miniaturistin" in Deiner Vorstellung und Klaus' Antwort dazu gelesen - kann ich also davon ausgehen, dass Du unter dem Mikroskop malen möchtest?
Wie groß sind denn die Gemälde?
Dann wäre evtl. so etwas geeignet http://cgi.ebay.de/Bino-Stereo-Zoom-Mikroskop-10-80x-Schwenkarm-Stativ-/400178117775?pt=DE_Computer_Elektronik_Foto_Camcorder_Optik&hash=item5d2c797c8f , verbunden mit 2 Ikea Jansjö Tischleuchten als Beleuchtung oder einem Lichtring http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3836.msg24062#msg24062
Herzliche Grüße
Peter
Arbeiten unter dem Stereomikroskop erfordert Arbeitsabstand.
Preiswerte Systeme bieten hier > 100 mm Abstand bei 50facher Vergrößerung.
50fach ist aber schon ein Vergrößerungsbereich, da möchte ich nicht mit der Lötspitze oder dem Messtaster hantieren müssen.
Besser sind da > 150 mm Arbeitsabstand, das erreichen bzw. übertreffen die besseren Einsteigermikroskope locker. Problem sind da oft die angebotenen Stative, denn spätestens dann, wenn das Werkstück noch fixiert werden muß, reicht die Säulenhöhe nicht aus. Abhilfe bieten dann oft Auslegerstative, die in verschiedenen Varianten angeboten werden, wobei die besonders preiswerten auch als seismische Messinstrumente eingesetzt werden können, da lohnt es dann schon, wenn man etwas genauer hinschaut.
So, jetzt warten wir gespannt auf Ihr Wünsche, der Tag ist noch lang.
Werner Jülich
Lieber Peter
Danke für Deine schnelle Antwort.
Da sieht man: Ich hab echt halt keine Ahnung:-). Ich bin froh, denn ich scheine hier am richtigen Ort, wo mir geholfen werden kann.
So, also nun etwas konkreter: Ich suche nicht nach einer etwas besseren Lupe für Bastelarbeiten, aber es geht schon in die Richtung. Ich stelle Miniaturen her-und zwar ganz besonders kleine. Das heisst, ich muss unter dem Stereomikroskop arbeiten können und es heisst eben auch, dass 45x nicht ausreichend ist. Gibt es denn keine, die noch mehr vergrössern?
Fotografieren oder so muss ich nicht, ich brauche aber eine sehr farbechte Wiedergabe und auch eine gute Lichtquelle.
Ist das genug konkret oder benötigst Du noch andere Angaben?
Vielen Dank!
noudemm
Lieber Peter, die zweite;-)
Ja, ich bin Miniaturistin. Ich zeichne oder male aber nicht, sondern stelle Miniaturen allerlei Art her. Ich werde mich mit Deinen Tipps nun mal auf die Suche machen, nur vielleicht noch eines: Hast Du evt. noch ein paar Tipps, auf welche Merkmale ich besonders Acht geben sollte, also welche Eigenschaften mir eine gute Qualität aufzeigen?
Herzlichst, noudemm
Hallo!
Ups! 45x reicht nicht???
Was machst Du denn? IVFs auf dem Küchentisch? ( O.k., o.k.,.....schon gut ;) )
Bist Du Dir da ganz sicher, dass 45x nicht reicht? Hast Du es mal ausprobiert? ich kann mir kaum vorstellen, wie man bei noch wesentlich höherer Vergrößerung ohne Mikromanipulator handwerklich tätiog werden kann...
Dann wird es vermutlich schwierig. Man kann zwar 20x-Okulare einsetzen, die das Bild dann eben bis 90x vergrößern - nominell nur, wohlgemerkt. Die Auflösung wird dadurch nicht verbessert. Möglicherweise reciht es aber trotzdem schon für Deine Anforderungen. Und jetzt kommts: Man kann auch 2x-Vorsatzlinsen verwenden, und dann noch die 20x-Okulare und ...schuwpps...bist Du bei sagenhaften 180x!!! Toll, nicht wahr? Nein, natürlich nicht, denn
1) durch ein solche Vorsatzlinse sinkt in der Regel der Arbeistabstand ( also Abstand zwischen Optik und Objekt ) so, dass nun wirklich nicht mehr an "Arbeiten" zu denken ist. Und
2) die Bildqaualität dürfte - um es mal vorsichtig auszdrücken - suboptimal sein.
Ich rede jetzt hier von den üblichen "Billiggeräten".
Natürlich bieten auch bei solchen hohen Ansprüchen die "Großen" ( Zeiss, Leica, Olympus ) Lösungen. Herr Jülich wird Dir sicher verraten, in welcher Preisklasse wir uns dann aber bewegen....
Da müsstest Du vermutlich schon russische Ikonen fälschen und an den Mann bringen, um solch ein Gerät finanzieren zu können.
Überprüf doch mal Deine Anforderungen - ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Du Du wirklich eine höhere Vergrößerung als 45 benötigst. Oder Du sagst uns mal konkereter, was für Miniaturen Du wie bearbeitest.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Werner
Vielen Dank auch Dir!
Ja, einen gewissen Abstand ist schon wichtig. Allerdings kann ich bei meinen Miniaturen eh nur mit kleinsten Werkzeugen arbeiten, Löten käme da nicht in Frage;-).
Ich war jetzt mal auf dem Link von Peter und das Stereomikroskop auf ebay gefâllt mir ganz gut. Nun bin ich aber noch gespannt, was Ihr zu meiner Konkretisierung meint und ob Ihr noch ein paar zusätzliche Tipps für mich habt!
Herzliche Grüsse und vielen Dank!
Noemi
Hallo Noemi (gefällt mir schon besser, hört sich menschlich an! :D )
Also jetzt sind wir an dem Punkt wo Du sinnvollerweise in den Praxistest gehen solltest. Ich arbeite täglich mit Mikroskopen und das Stemi ist immer die erste Stufe um mir was anzusehen und kleine Manipulationen/Präparationen zu machen. Aber dabei gehe ich fast nie über 40fach - obwohl ich bis 135fach gehen kann mit dem Stemi - wenn ich irgendwas manuell bearbeiten muss.
Schau hier oben in der Kopfseite, in der Mikromap, ob jemand bei Dir in der Nähe wohnt, kontaktiere den und frag, ob er ein ordentliches Stemi hat.
Dann gehst Du da hin und schaust Dir die Winzlinge an! Ein Ringlicht bietet sich an, damit Du schattenfreie Ausleuchtung hast.
Ich vermute, das Du mit 2 Stufen hinkommst 20 und 40fach. Ein Zoom ist nur unnötig teuer.
Denk mal an ein gebrauchtes der großen Marken aber lass Dich von einem beraten, der Ahnung hat - oder ein seriöser Händler ist auch ok! Haben wir hier! :D
Hallo!
ZitatAlso jetzt sind wir an dem Punkt wo Du sinnvollerweise in den Praxistest gehen solltest. Ich arbeite täglich mit Mikroskopen und das Stemi ist immer die erste Stufe um mir was anzusehen und kleine
Das sehe ich genau so!
Hier kann man nicht mehr "fernberraten", Du musst mit Deinen Objekten und Werkzeugen mal an ein Stereomikroskop heran und dann erst kannst auch Du beurteilen, was Du benötigt.
Nenn uns doch einfach die Stadt oder Region , aus der Du kommst ( das ist ja noch ganz unverfänglich ;) ) und es wird sich vielleicht schon jemand melden, bei dem Du mal durch ein Stemi schauen darfst.
( In der von Klaus erwähnten Map sind leider, wie ich da so sehe, nicht alle Mitglieder aus dem Forum vertreten ).
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Klaus
Wars also der Name;-). Gut, dass wir das geklärt hätten.
Danke für Deinen Tipp, das finde ich eine gute Idee! Aber ich hab mich schon richtig informiert oder wäre ein Durchlichtmikroskop besser für meine Zwecke? Ich hab einfach das mit der Dreimensionalität so wichtig gefunden.
Noch ein kleiner Nachtrag: Ich selbst verkaufe meine Werke nicht, es gibt aber einen "bekannten" Miniaturisten, auf den ich hier gerne verweise, da er schön aufzeigt, wie klein man mit der richtigen Technik arbeiten kann. So in etwa ist das mit den Miniaturen gemeint. Für alle, die es interessiert, er heisst Willard Wigan und hat eine eigene Homepage mit Fotos.
Bin gespannt auf Reaktionen und verbleibe mit liebsten Grüssen
Noemi
Ein gutes Stereomikroskop ereicht bei 50facher Vergrößerung eine Auflösung in der Größenordnung von 5 µm, richtige Beleuchtung vorausgesetzt. Das muß man aus der freien Hand erst einmal bringen.
Ich will noch mal auf dem Arbeitsabstand herumreiten, weil der meiner Meinung nach ganz entscheidend ist, wenn man ein Werkzeug zuführen muß. Dummerweise gibt es einen fast reziproken Zusammenhang zwischen Auflösung und Arbeitsabstand, es wird also schwierig und teuer, wenn man an beiden Schrauben gleichzeitig dreht.
Beispiel:
Discovery.V12 mit 0,63 Objektiv,
Werner Jülich
Hallo Noemi,
ZitatDurchlichtmikroskop besser für meine Zwecke?
kurz und präzise: nein ganz sicher nicht! :D
Hallo Noemi,
ich nehme alles zurück! Habe gerade auf der Website geschaut bei dem englischen Kollegen, du brauchst tatsächlich 60fach :-[
Dann bestehen Deine Pinsel aber nicht aus mehr als 5 Haaren!
Hallo Noemi,
Ich habe mir die Fotos von Willard Wigan angesehen und möchte nur ganz kurz meinen Senf dazugeben: Bist Du dir sicher, dass du mit dem Stereomikroskop nicht auch fotografieren möchtest? Ich finde Fotos sind doch wichtig um die Kunstwerke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (Aber das ist meine pers. Meinung).
Vielleicht hilft es mit Willard Wigan Kontakt aufzunehmen und anzufragen welche Geräte er einsetzt.
Durchlichtmikroskop bringt gar nichts, denn Deine Objekte sind nicht transparent. Man wird also nur einen dunklen Umriss sehen.
Oliver.
Hallo Klaus
Hihi, ich hab gedacht, dass wohl nur noch etwas Anschauliches meinen Worten Glaubhaftigkeit verleihen würde;-).
Nein, aus einem:-). Er malt sogar mit Fliegenhaaren. Das tue ich nicht;-).
Hast Du evt. eine Idee, welches Stereomikroskop Vergrösserungen um etwa 100-fach bieten könnte? Oder wäre doch ein Durchlichtmikroskop besser?
Liebste Grüsse
Noemi
Hallo Noemi,
das sind ja wirklich beeindruckende Miniaturen! Ich kenne Das Abendmahl gemalt auf einem Reiskorn, aber das hier ist noch viel faszinierender.
Hier ein Foto von Willard Wigan mit seinem Stemi: http://i75.photobucket.com/albums/i306/kestincornwall/_45305189_willard1_416bbc.jpg
Viele Grüße
Mila
Und noch eins: http://www.guy-sports.com/fun_pictures/willard_wigan.jpg
Hallo Oliver, Klaus und Werner
Ich habe erst jetzt Eure vorherigen Antworten entdeckt. Danke, bin echt um jeden Senf dankbar;-)!
Also, erstens: Dann bin ich froh, dass ich wenigstens über die Durchlichtmikroskope richtig informiert war.
Zweitens: Das mit den Fotos finde ich einen guten Einwand. Was gäbs denn da für Modelle?
Drittens: Wenn ich mir ein Stereomikroskop kaufe, dann möchte ich mir auch etwas Raum für Verbesserung offen lassen und da bei Miniaturen alles eine Frage der Übung ist, kann es gut sein, dass ich immer kleiner arbeiten können werde.
Viertens: Das V12 habe ich mir angesehen. Das ist aber so schweineteuer und ich hatte gehofft, es gäbe noch günstigere Alternativen!?
Liebste Grüsse
Noemi
Hallo Noemi
vielleicht ein anderer Tipp: nicht dass hier keine Experten versammelt wären, aber vielleicht hilft parallel eine Anfrage bei den Paläo-Freaks:
http://www.palaeontologie.geowissenschaften.uni-muenchen.de/ueber_uns/einricht/praeparation/index.html
http://www.geosciences-forum.com/forum13.html
Wir haben auch noch gar nicht über Geld gesprochen. Dir ist doch klar, dass Du bei 100x Stemi in Spitzenqualität deutlich im vierstelligen Bereich landest!?!
Viele Grüsse und guten Rutsch!!
Bernhard
Hallo Noemi
Ich habe mir gerade die Nähnadeln angesehen, unglaublich was da von Menschenhand geschaffen wurde, faszinierend:-)
Also falls Du aus der Gegend von Wien bist kann ich Dir anbieten ein STEMI (4x bis 80x) und ein Auflichtmikroskop (40x bis 500x) zu vergleichen ...
Guten Rutsch & liebe Grüße
Gerhard
Noemi,
ZitatOder wäre doch ein Durchlichtmikroskop besser?
Das glaube ich mit ziemlicher Sicherheit nicht. Hier ist ein Foto von einer Nähnaldel mit Faden im Durchlicht (kein Stereomikroskop, ein biologisches Durchlichtmikroskop bei neidrigster Vergrößerung (4x Objektiv, 2.5x Fotoprojektiv, 40x beim Durchsehen). Es gibt keine Tiefeninformation (kein 3D) und man kann auch nicht die Oberfläche (Bemalung?) erkennen. Ich kenn mich zwar beim Miniaturen anfertigen nicht aus, aber ich kann mir nur schwer vorstellen wie das im Durchlicht gehen soll.
Ich nehme an, dass Du mit einem Durchlichtmikroskop liebäugelst, wegen der höheren Vergrößerungen?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/54862_46138747.jpg)
Oliver.
Zitat von: noudemm in Dezember 31, 2010, 14:08:50 NACHMITTAGS
Hallo Oliver, Klaus und Werner
Ich habe erst jetzt Eure vorherigen Antworten entdeckt. Danke, bin echt um jeden Senf dankbar;-)!
Also, erstens: Dann bin ich froh, dass ich wenigstens über die Durchlichtmikroskope richtig informiert war.
Zweitens: Das mit den Fotos finde ich einen guten Einwand. Was gäbs denn da für Modelle?
Drittens: Wenn ich mir ein Stereomikroskop kaufe, dann möchte ich mir auch etwas Raum für Verbesserung offen lassen und da bei Miniaturen alles eine Frage der Übung ist, kann es gut sein, dass ich immer kleiner arbeiten können werde.
Viertens: Das V12 habe ich mir angesehen. Das ist aber so schweineteuer und ich hatte gehofft, es gäbe noch günstigere Alternativen!?
Liebste Grüsse
Noemi
Natürlich gibt es preiswertere Altrnativen. Alles nur eine Frage der Zeit. Ein Stemi 2000 gebraucht müsste schon sehr geeignet sein, ohne Fototubus für sicher unter 1000 EUR gebraucht erhältlich. Es hat einem Zoomratio von 1 - 7,7.
Auch das hier ein Top-Gerät, scheint mir aber noch etwas überteuert für ebay-Niveau:
http://cgi.ebay.de/Olympus-Stereo-Mikroskop-SZH10-Vollausstattung-/140494150976?pt=DE_Computer_Elektronik_Foto_Camcorder_Optik&hash=item20b61a9d40
Zum Arbeitsabstand kann ich aber nichts ganz Sicheres sagen. Das Durchlicht wäre natürlich nicht erforderlich.
Wenn ich mir die Videos anschaue ( leider ohne Ton, mein Rechner hat gerade Soundprobleme ), scheint mir zumindest das Meiji-Mikroskop nicht gerade "highendig" zu sein! )
Das andere Gerät kann ich leider nicht identifizieren.
Jedenfalls stehen dort keine Mikroskope in der 5000 - 10.000 EUR-Klasse herum, swoeit ich das erkennen kann.
Herzliche Grüße
Peter
http://www.youtube.com/watch?v=CYRE0TKI5P4
Das muss man sich ansehen!
Viele Grüße
Mila
Hallo Noemi,
jetzt mische ich mich auch noch ein. Es ist gut, dass Du mal über Deine finanziellen Möglichkeiten nachdenkst. Musst Du ja nicht öffentlich machen. Wichtig ist vor Allem, dass Du Dir in Ruhe ein Gerät anschaust und dann entscheidest in welcher Richtung Du nach einem Kompromiss suchen solltest. Und dazu wäre es gut, wenn man wüsste, in welchem Großraum Du zu Hause bist.
Ich will Dir ein Beispiel geben. Ich bin ehem. wiss. Mitarbeiter der TU-Darmstadt, also Rhein-Main. Ich hatte Zugang zu folgenden Geräten: ein Zeiss Stemi 2000 C mit Fotoausgang (ca. 3000 €) einem Leica, das Deinen Anforderungen bezüglich Vergrößerung und Auflösung näher käme (ca. 4000 € + ca. 600 € für die Beleuchtung) und dann das BonnTec Advanced von meinem bevorzugten Fachhändler Werner Jülich in Bonn (ca. 1400 € inkl. Ringbeleuchtung). Außerdem könnte ich dir zeigen, was man auf dem Gebrauchtmarkt so bekommen könnte.
Wie gesagt, nur ein Beispiel. In jedem Großraum im deutschsprachigen Raum gibt es einen Freund oder Kollegen, der das bieten kann. Ich denke nur so kommst Du zu einem passablen Ergebnis. Im augenblick ist das, was Du machst eher Stochern im Nebel, d.h. keiner von uns ist in der Lage konkrete Antworten zu geben.
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo!
Im Ruhrgebiet könnte ich auch eine Möglichkeit bieten, Dir sowohl ein einfaches Stereomikroskop ( wie von mir als link gezeigt ) samt 2x-Vorsatzlinse, ein "besseres" Olympus mit ebenfalls um die 45-facher Vergrößerung als auch auch ein hochwertiges Olympus mit einem Zoom bis zur 90-fachen Vergrößerung ( bei 10x-Okularen ) anzuschauen.
Evtl. wäre ein Technival 2 ( gelegentlich bei ebay für 250 - 400 EUR zu bekommen ) nicht die schlechteste Lösung.
In der Beschreibung finet man auch eine ausführliche Auflistung derr möglichen Vergrößerungen und Arbeitsabstände, wobei zu erwähnen ist, dass man an die Vorsatzlisen praktisch nicht mehr kommt. Aber auch so erreicht es schon eine Vergrößerung bis 50-fach.
http://www.mikroskop-online.de/Mikroskop%20BDA/30-722-1.G%20%20TECHNIVAL%202%20(T).pdf
Herzliche Grüße
Peter
Hallo an Alle,
ich habe gerade in Noemis Vorstellungs-Thread (was ein Wort!) gesehen: Nord-Schweiz. Das ist ein Fall für Klaus Herrmann.
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
ZitatDas ist ein Fall für Klaus Herrmann.
....hat sich gerade aus der Schlinge gewunden und an die MGZ verwiesen! ;D
Die sind näher dran. Nicht dass ich ein Verständigungsproblem hätte - bis zu meinem 7. Lebensjahr habe ich alemannisch gesprochen - aber so ist es einfacher!
Hallo zusammen!
Vielen Dank allen für all die guten Informationen und Tipps! Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mir so viele nette Menschen helfen und ich so viel weiter komme in diesem Jahr;-))! Ich bin echt froh um alle Tipps. Nun noch ein paar konkretere Antworten:
Liebe Mila
Vielen Dank für die Bilder und das Video, die ich aber leider schon kenne. Ich bin völliger Laie auf dem Gebiet der Mikroskopie und weiss daher auch nicht, was für eines er benützt.
Ich finde seine Arbeit sehr inspirierend. Gut, dass er bekannt ist und so auch der Öffentlichkeit zeigt, dass Miniaturisten durchaus auch Beeindruckendes leisten können;-)!
Vielen Dank fürs Mitdenken und Mitposten!
Lieber Bernhard
Ja, das mit dem Preis ist eben so ne Sache. Ich habs mir schon gedacht, weil ich mich mal bei den Herstellern erkundigt habe. Aber ich dachte, dass ich hier vielleicht noch den einen oder anderen Tipp bekomme, welches ich nehmen soll und wos die etwas günstiger gibt. Hat ja auch geklappt aber teuer sind sie halt. Ich werde einfach abwarten, mich mal umschauen und dann zuschlagen, wenn das Preis-Leistungsverhältnis bei einem Angebot passt.
Danke vielmals für den Tipp mit den anderen Foren, da werde ich gleich mal noch nachsehen und evt. eine Frage stellen.
Auch Dir vielen herzlichen Dank!
Lieber Gerhard
Leider, leider bin ich nicht aus Wien. Das hätte mich jetzt schon sehr Wunder genommen! Eine ganz dumme Frage: Ist ein Auflichtmikroskop das gleiche wie ein Stereomikroskop? Wahrscheinlich ja nicht, sonst hättest Du es nicht so differenziert hingeschrieben. Was ist denn der Unterschied?
Vielen herzlichen Dank für das Angebot!
Lieber Oliver
Du hast mich durchschaut, am Durchlichtmikroskop gefällt mir die grosse Vergrösserung. Aber eben, es kommt leider nicht in Frage.
Danke für das Bild, es zeigt noch einmal ganz klar, dass dies für mein Vorhaben nicht das Richtige ist. Danke auch fürs Mitdenken und Erklären!
Lieber Peter
Super, dass Du Dir die Videos angesehen hast und beeindruckend, dass Du das so genau sagen kannst. Was bedeutet denn "highendig"? Und was bedeutet Zoomratio 1 - 7,7? Ich hoffe, dass ich mich nicht lächerlich mache mit meinem Unwissen;-(. Das auf ebay gefällt mir ganz gut. Der Preis ist etwas hoch, läge aber gerade noch gang, ganz knapp drin, wenns das perfekte Mikroskop wäre.
Vielen herzlichen Dank, mit Deinen Infos zum Willard Wigan hast Du mir echt weiter geholfen. Und auch sonst, ganz toll!
Ach ja, noch zum nächsten Eintrag: Das Ruhrgebiet ist nicht gerade in der Nähe der Schweiz, oder?
Lieber Detlef
Vielen Dank, dass Du Dich "eingeschaltet" hast. Ich bin echt dankbar um jeden Hinweis, jede Info. Ja, der Preis ist bei mir halt schon wichtig. Ich werde aber mal noch etwas abwarten und alle Tipps befolgen. Mir einige im Internet ansehen und dann auch in echt vergleichen. Ich werde mich auch mit der MGZ (Kontakt habe ich von Klaus Herrmann;-)) in Verbindung setzen und dann werde ich irgendwann schon eines finden, das irgendwie passt;-). Vielen Dank für Deine Mithilfe!
Liebste, ganz dankbare Grüsse Euch allen!
Noëmi
Hallo!
ZitatAch ja, noch zum nächsten Eintrag: Das Ruhrgebiet ist nicht gerade in der Nähe der Schweiz, oder?
Na ja, das kommt darauf an. Im Vergleich zu z.B. Melbourne schon... ;)
Zoomratio bedeutet das Verhältnis zwischen niedrigster und höchster Vergrößerung.
In der Regel kann man die zahlen dann aber auch mit der Endvergrößerung gleichsetzen ( multiliziert mit der Maßstabszahl des Okulars ).
Herzliche Grüße
Peter
PS: Der Mann hätte Neurochirurg werden sollen. Wirklich beeindruckend! Aus welchem Material sind eigentlich die Figuren? Hoffen wir mal, dass sie UV-beständg sind. Falls die mal von der Nachwelt restauriert werden müssen....oh je!
Liebe Noëmi
Bei Auflichtmikroskop würdest Du die Figuren im Nadelloch gut farbig sehen, das Licht kommt aus der Betrachtungsrichtung auf das Objekt. Zum Gegenteil hast Du ja bereits das Beispiel mit Durchlicht wo Du im Nadelloch nichts siehst. Vorteil, Vergrößerungen zwischen 5 und 2500fach sind möglich, Nachteile: Preis und geringer Arbeitsabstand (2 bis 0,1mm)
Beim Stemi kannst Du wie beim Mikroskop auch von beiden Seiten Licht auf das Objekt schicken, bis aber in der Vergrößerung beschränkt, dafür hast Du zwischen 8 bis 10cm Arbeitsabstand ...
:-)
Gerhard
PS: es gibt auch Mikroskopiker aus Ch im Forum, ich hatte da schön öfters netten Kontakt ==> Du solltest einen neuen thread aufmachen und so eine Anschau-Möglichkeit in Deiner Gegend suchen. Wenn Du die mit angibst bin ich sicher, dass da ein Kontakt mit Deinen Landsleuten zustande kommt ...
Lieber Peter
Dann habe ich ja Glück, dass Du nicht in Melbourne wohnst;-).
Ach so, ich hatte mir schon so etwas unter Zoomratio vorgestellt, wollte aber ganz sicher sein. Und was ist "highendig"?
Ja, er ist ein Künstler! Ich bin froh, ist er nicht Chirurg;-)! Er arbeitet mit Allerlei, ist sehr einfallsreich. Zum Beispiel mit Fasern seiner Kleidung oder Fasern, die mit dem Staub durch die Luft fliegen, weil sie so klein und leicht sind. Oder er hat auch schon mal ein Sandkorn zu einer Figur geformt. Und er arbeitet auch mit Gold. Ich hoffe auch, dass er an diese Dinge denkt. Nicht nur die Farben, sondern auch die Materialien sollten ja möglichst unzerstörbar sein. Ich arbeite deshalb vorwiegend mit Plastik.
Liebste Grüsse
Noemi
Lieber Gerhard
Vielen Dank für diese gute Erklärung! Ach mann, wenns nur etwas gäbe, dass die Vergrösserung des einen und den Arbeitsabstand des anderen hätte. Aber das hängt halt zusammen, ist ja klar;-)!
Ich werde das tun und hoffe dann auf so nette Schweizer wie Ihr alle!
Liebste Grüsse
Noemi
Hallo!
Zitat
"highendig"
ist eine Wortkreation von mir und meint ein Mikroskop, das eben "High End" ist. Das ist ja ein gängiger Ausdruck für die leistungs- oder preismäßig am höchsten angesiedelten Geräte einer Produktklasse.
Also bei Limousinen wäre das etwa so "ab" Mercedes S-Klasse.
Vielleicht ist der Künstler ja ein freundlicher Mensch und gbt Dir Auskünfte, wenn Du ihn mal anschreibst? Nicht jeder "Große" ist automatisch abgehoben und bezgl. seiner Arbeitsweise verschlossen.
Unser mikroskopischer "Foto-Großmeister" Charles Krebs z.B. ist wohl offenbar - wie ich hörte - gerne zur Kommunkation selbst mit Anfängern bereit und gibt Tips.
Vielleicht ist es bei ihm ja auch so!?
Herzliche Grüße
Peter
Guten Morgen
Also einer der netten Schweizer, er ist nicht im Forum, wuerde Dir helfen und hat mich gebeten Dir seine email zu senden walter.naenny@bluewin.ch ... Ob er in Deiner Gegen wohnt kann ich Dir allerdings nicht sagen ...
:-)
Gerhard
Gueds Neus!
Mal ne etwas kreativere Idee: Die Kunstform die Du betreibst ist ja ziemlich innovativ - zumindest hab ich das bisher noch nicht in der Form gesehen.
Hast Du mal drüber nachgedacht, die großen Mikroskophersteller zu fragen, ob sie Dir ein geeignetes Gerät zur Verfügung stellen, wenn sie mit Bildern von Deinen Kunstwerken werben können? Hängt natürlich etwas davon ab, wie gut Du bist bzw. ob Du gerade erst anfängst, das zu lernen, oder schon echte, gute Exponate vorzeigen kannst...
Gruss,
Chip
Hallo Noemi,
wenn ich das im Internet richtig lese, ist die Kunst von Willhard Wigan wohl die extremste Form des "Miniaturismus". Der "Miniaturismus" fängt ja offenbar bei "Puppenhäusern" an und geht dann in die Richtung Schnitzerei komplexer Kunstwerke aus einem Strechholz.
Was mir gerade noch so in den Sinn kommt: Als Freundin dieses Wiganschen "Mikro-Miniaturismus" ( oder fast schon "Nanon-Miniaturismus" ) müsste Dich eigentlich auch das Thema "Diatomeen legen" ansprechen.
Hast Du schon jemals davon gehört?
Wigan ist ja ein wenig der Johann Diederich Möller unserer Tage!
http://www.mikrohamburg.de/Burba/m%F6ller.pdf
Gibt es eigentlich noch weitere in der Szene bekannte Künstler, die sich auch in den "Dimensionen" eine Wilhard Wigan tummeln ( wenn auch vielleicht nicht mit so sensationellen Ergebnissen )?
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: noudemm in Dezember 31, 2010, 18:27:32 NACHMITTAGS
Lieber Gerhard
Vielen Dank für diese gute Erklärung! Ach mann, wenns nur etwas gäbe, dass die Vergrösserung des einen und den Arbeitsabstand des anderen hätte. Aber das hängt halt zusammen, ist ja klar;-)!
Ich werde das tun und hoffe dann auf so nette Schweizer wie Ihr alle!
Liebste Grüsse
Noemi
Hallo Noemi
Ich wohne in der Schweiz in der Nähe von Zürich.
Besitze ein Stereo Mikroskop und ein Biologisches Mikroskop.
Falls Du in der Nähe von Zürich wohnst, so kannst Du ja mal meine testen.
Bin mir sicher, dass dann viele Fragen geklärt sind. Auch kann ich Dir viele Fragen beantworten.
Da ich ein großes Geschäft besitze bin ich sehr viel weg, aber wir finden sicher einen geeigneten Termin.
Also melde Dich, sollte mein Angebot Dir weiterhelfen.
Gruß Amiga,
Hallo!
Auch, wenn es bisschen Stochern im Nebel ist, möchte ich nochmal intervenieren: Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es keines bombastischen Mikroskopes bedarf, um dieser Kunst nachzugehen.
Schaut mal bitte hier:
http://supernetx.net/wp-content/uploads/2009/11/obras-arte-miniatura-microscopicas-nikolai-aldunin-1.jpg
http://www.visuallee.com/weblog/images/hagop_at_work.jpg
Auch diese beiden Miniaturisten sitzen nicht gerade vor Highend-Stemis!
Also, wenn Herr Aldundin mit einem MBS-10 auskommt.....( bei ebay zwischen manchmal für 150-180 EUR als Schnäppchen und in der Regel 250 - 300 EUR erhältlich... )
Ich habe derzeit kein MBS-10 mehr, meine mich aber zu erinnern, dass die einen recht großen Arbeitsabstand haben.
Und wenn ich Noemi richtig vestehe, möchte sie ja mit dieser Kunst beginnen. Da wird sie ja bermutlich auch nicht gleich in die extremen Mikrodimensionen und die Detailfülle von Willard Wigan vordringen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die üblichen Stemis ausreichen und sie für weit, weit unter 1000 EUR ein Mikroskop bekommt, mit dem sie gut arbeiten kann.
Herzliche Grüße
Peter
PS: So als allgemeine Warnung: Sollte jemand auf die Idee kommen, sich dieses Buch zu bestellen: http://www.amazon.de/Microminiature-Sculptors-Mallikarjuna-Willard-Sandaldjian/dp/1158275374/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1293887818&sr=8-1 DAS genau sind die typischen sinnfreien Zusammenschriften aus Wikipedia-Artikeln, die zu Abertausenden als angebliche "Bücher" neuerdings verkauft werden. http://www.asml.de/index.php/warnung-vor-books-llc/
Zitatwobei die besonders preiswerten auch als seismische Messinstrumente eingesetzt werden können,
Gut dass Bonn so nahe an einer Verwerfung liegt und Sie (Herr Jülich) genau wissen wovon Sie schreiben.. Prost Neujahr! - Allerseits!
;D :D ;D :D
Guy
Zitat von: Peter V. in Januar 01, 2011, 14:12:13 NACHMITTAGS
... Ich habe derzeit kein MBS-10 mehr, meine mich aber zu erinnern, dass die einen recht großen Arbeitsabstand haben. ...
Hallo,
der Arbeitsabstand für das MBS-10 beträgt 95mm,
die für die Bearbeitung filigraner Objekte wichtige Schärfentiefe liegt bei Einsatz des 8x-Okulars bei
Gesamtvergrößerung/
Schärfentiefe 4,8x/
1,95mm,
8x/
0,80mm,
16x/
0,17mm,
32x/
0,10mm,
56x/
0,07mmNoch etwas zum Arbeitsabstand. 95mm hört sich erst einmal sehr gering an.
Aber durch die seitlich aufliegenden Hände kann selbst mit spitz (Winkel) zulaufendem Präparierbesteck problemlos gearbeitet werden.
Herzliche Grüße
Frank
Hallo,
56x/0,07mm
eine Schärfentiefe von einem 3/4tel mm setzt halt eine ruhige Hand voraus!
Hallo Klaus -
wie hat mein Vetter, der Schlosser, schon immer gesagt:
"Zentimeter isch a Maurermaß"
Gruß
Rolf
Hallo liebe Mikroskopie-Profis!
Zuerst einmal wünsche ich Euch allen einen wunderbaren, gesunden und glücklichen Start in dieses Jahr!
Ich möchte mich für alle Beiträge bedanken, wieder habe ich viel Neues gelernt.
Nun nehme ich einzeln auf alle Beiträge Bezug:
Lieber Peter
Ach so, das bedeutet "highendig", finde ich gut;-). Es beruhigt mich, dass diese drei, vor allem die zwei lebenden (Wigan und Aldunin), nicht enorm teure Geräte verwenden. Du hast ja die Namen aller Extrem-Miniaturisten selber gefunden, mehr kenne ich auch nicht. Danke, dass Du über ihre Mikroskope gebrütet hast, es erleichtert mich echt.
Ich habe bereits mit Willard Wigan Kontakt aufgenommen und bin gespannt, ob und wie er reagieren wird. Noch hat er nicht geantwortet, ich weiss also nicht, wie nett er bei allem Erfolg geblieben ist.
Echt beeindruckend, was Johann Diederich Möller geschaffen hat. Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört und habe mit Interesse den Link gelesen.
Du hast mich richtig verstanden, ich werde erst mit solch extremen Miniaturen beginnen. Noch bewege ich mich, und das noch ohne Mikroskop oder Lupe, bei etwa 0,5 mm. Nun möchte ich mich verbessern, denn noch ist es nicht sehr beeindruckend. Aber mein Anliegen ist eben, schon jetzt ein besonders gutes Stemi zu haben, damit ich so klein arbeiten kann, wie es nur möglich ist. Nicht, dass ich damit rechne, schnell so gut wie Willard Wigan zu werden aber ich habe es mir in den Kopf gesetzt, noch kleiner zu arbeiten. Diese Möglichkeit will ich mir zumindest offen halten. Ja, er ist der extremste (bekannte, und das zu erwähnen ist wichtig!) Miniaturist!
Ach ja, diese Bücher bitte nicht kaufen, habe auch schon davon gehört. Soweit ich das weiss, gibt es nur einen Bildband von Willard Wigan und ansonsten keine Bücher über ihn.
Danke also für all deine Beiträge, Du hilfst mir echt weiter!
Lieber Gerhard
Vielen Dank für die Mailadresse Deines Schweizer Kollegen. Ich habe schon einige sehr liebe Angebote bekommen und werde mich zuerst einmal mit diesen Schweizern treffen. Aber ich bin sehr froh, einen weiteren Kontakt zu kennen!
Danke auch an Walter und Dir fürs Übermitteln!
Lieber Chip
Das ist echt eine gute Idee! Leider bin ich noch nicht gut genug. Ich werde es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und dann mal versuchen, wenn ich so weit bin mit meinen Fertigkeiten.
Also ein super Einfall, vielen herzlichen Dank fürs Ymitdenken und Melden!!
Liebe Amiga
Ich werde Dir gleich noch persönlich schreiben, danke für Dein Angebot!
Lieber Guy
Danke für Deinen Beitrag!
Lieber Frank
Herzlichen Dank für die Infos. Noch weiss ich nicht, ob 95 mm ausreichen. Ich werde mir aber ja in nächster Zeit einige Stemis anschauen und dann das sicher auch herausfinden.
Lieber Klaus
Da hast Du sicher Recht;-)!
Ich danke noch einmal herzluch und sende allen liebste Grüsse
Noemi
Zitat"Zentimeter isch a Maurermaß"
und das Maß des Zimmermanns? "So weit er die Axt schmeißen kann" hat jedenfalls mein Maurer immer philosophiert.
Prosit Neujahr!
Detlef
Hallo Noemi,
falls Dich die Diatomeen und "Möller" auch etwas fasziniert haben sollten, empehle ich Dir, dieses kleine, aber feine 112-seitige, reich bebilderte Büchlein zu bestellen. Kostet nicht die Welt und ist ein recht umfassender "Aufsatz" über Möller, sein Leben und sein Werk. Vielleicht eine interessante "Bettlektüre" für zwei oder drei Abende.
http://www.amazon.de/Diatomeen-19-Jahrhundert-Typenplatten-Salonpr%C3%A4parate/dp/3937783407/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1293895838&sr=8-1
Maßgeblich mitbeteiligt an diesem Buch war Matthias Burba ( hier im Forum als "CMB" bekannt ), ein aboluter "Möller-Experte", von ihm stammen fast alle Fotos der Möllerschen Mikropräparate.
Es gab aber auch noch weitere bekannte Diatomisten zu jener Zeit, wenngleich es eigentlich keiner zu der extremen handwerklichen und künstlerischen Perfektion gebracht hat wie Möller, und selbst in der heutigen Zeit gibt es noch einige Wenige, die sich auf diese Kunst verstehen ( Dr. Ralf Nötzel, ebenfalls hier im Forum, oder Domnique Prades aus Frankreich oder Klaus Kemp in Großbritannien ).
Herzliche Grüße
Peter
Liebe Noemi,
ZitatLieber Klaus
Da hast Du sicher Recht;-)!
leider nicht, wie Du an den intelligenten Hinweisen der netten Kollegen sehen kannst. Du brauchst noch eine 100 mal ruhigere Hand! ::)
Das leicht verschobene Augenmaß kann ich nur erklären mit folgendem Bild:
(Trinkfolge von rechts nach links und dann wieder nach rechts!) :o
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/55004_45318964.jpg)
Lieber Peter
Danke für den Tipp. Ich war total beeindruckt und werde mir das Buch sicher kaufen. Wahnsinn, was das für ein qualitativ hochstehendes Forum ist!!
Ich bin schon gespannt auf das Buch!
Liebste Grüsse
Noemi
Lieber Klaus
Ich steh grad etwas auf dem Schlauch und verstehs irgendwie nicht ganz. Ach, wie peinlich;-(.
Liebe Grüsse
Noemi
Zitat von: noudemm in Januar 01, 2011, 16:48:48 NACHMITTAGS
Wahnsinn, was das für ein qualitativ hochstehendes Forum ist!!
Du meinst sicher die Weine von Klaus... ;D
Liebe Noemi,
ZitatIch steh grad etwas auf dem Schlauch und verstehs irgendwie nicht ganz. Ach, wie peinlich;-(.
ich hatte Franks Schärfentiefe-Angabe etwas großzügig mit einem 3/4 mm umgerechnet, aber sie ist tatsächlich um den Faktor 10 kleiner bei der Vergrößerungsstufe 56x. Die Kollegen haben "freundlich" drauf hingewiesen - und diesmal ausnahmsweise noch nicht die Polizei gerufen! ;D sondern nur ihre Scherze gemacht!
Zitat von: beamish in Januar 01, 2011, 16:56:20 NACHMITTAGS
Du meinst sicher die Weine von Klaus... ;D
... die sich negativ auf die oculi auswirken ::)
;D
Zitatdie sich negativ auf die oculi auswirken
von wegen liebe Mila, ich kann sehr wohl erkennen, dass Du Dich nicht rasiert hast! ;D ;D
Zitat von: Klaus Herrmann in Januar 01, 2011, 17:03:46 NACHMITTAGS
von wegen liebe Mila, ich kann sehr wohl erkennen, dass Du Dich nicht rasiert hast! ;D ;D
... auf den Zähnen... ;D
Lieber Klaus
Ach so, danke für die Erklärung! Eine ruhige Hand braucht man aber trotzdem! Dazu meinte ich, dass Du Recht hast.
Ihr seid ja lustig;-)!
Liebste Grüsse
Noëmi
Guten Abend und ein herzliches gutes neues Jahr!
Jean-Pierre Bovard beschrieb im Mikrokosmos Heft 8 / August 1982 wie er Legepräparate von Mikrofossilien legte. Er verwendete ein Olympus Stemi und schrieb dazu: Ich arbeite meistens bei Vergrösserungen zwischen 15fach (für Foraminiferen) und bis zu 40fach (bei Radiolarien und Diatomeen). Er legte bis 1410 Formen auf einen Quadratzentimeter.
Um sich in die Arbeit an Miniaturen am Stemi ein zu arbeiten wird der Vergrösserungsbereich 50x in der Anfangszeit wohl kaum überschritten werden.
Vermutlich wird Noemi auch mit Farben arbeiten. Damit sie diese auch wirklich echt sieht, wird sie deshalb eine hochwertige Optik und Beleuchtung benötigen.
Das sind Gedanken dir mir zur oben gestellten Frage in den Sinn kommen.
Gruss Arnold Büschlen
Lieber Arnold
Vielen Dank für Deinen Beitrag. Damit hast Du sicher Recht. Ich bin auf jeden Fall jetzt auf die Praxis gespannt und werde mich dann mit all meinem gesammelten Wissen an den Kauf wagen.
Liebste Grüsse und bis bald;-)
Noëmi
Hallo noudemm,
eines der empfohlenen Stereomikroskope habe ich in zweifacher Ausfertigung und zwar das MBS 10,
allerdings mit Original 14fach Okularen, das ergibt somit Vergrößerungen von ca. 8,4x, 14x, 28x,56x und 98x
das würde doch der von Dir gesuchten Vergrößerung entsprechen.
Der Arbeitsabstand ist 95 mm. Das Gerät läßt sich in der Höhe verstellen, so dass ein Gegenstand von 150 mm
Stärke noch scharf gestellt werden kann.
Solltest Du interessiert sein, so schicke mir doch eine e-mail an: herbert.dietrich@online.de
Viele Grüße
Herbert
Hallo Frank,
MEIN REDEN!
MBS-10
nicht schön aber gut
(und bezahlbar)
schönes Neues
Wolfgang
Hallo Herbert,
bitte beachte, dass die 14x Okulare gelbstichig sind und sich für eine farbtreue Wiedergabe absolut nicht eignen! Besser wären da die 8x/23 Okulare.
Auch sollten für eine andauernde Arbeit bei hoher Konzentration alle optischen Komponenten genauestens zentriert sein.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Hallo Noëmi,
ich möchte Dir auch anbieten meine Mikroskope für Deine Zwecke zu testen. Ich wohne ca. 40 Km nördlich von Freiburg i.B., Du findest mich in der Member Map. Ich habe ein Will M3Z und ein Zeiss Stemi 2000, jeweils mit Objektiven für normalen und vergrößerten Abstand. Dadurch kannst Du Dir die jeweiligen Vor- und Nachteile selbst anschauen. Als Gegenleistung würden mich Einblicke in Deine Beschäftigung sehr interessieren.
Liebe Grüße
Manfred
Hallo liebe Leute;-)
Danke für Eure Beiträge, ich weiss ja gar nicht, was ich ohne Euch machen würde! Das mit dem Gelbstich ist ein guter Einwand, ich habe das mit Herbert schon "persönlich" besprochen. Ich bin echt dankbar um so kritische Beiträge, denn ich als Oberlaie weiss halt gar nix;-).
Und noch an Manfred: Das tönt sehr gut, vielen herzlichen Dank für Dein Angebot. Ich habe schon so viele tolle Angebote aus der Schweiz, die ich nun erst einmal "ausprobieren" möchte. Ich werde mich sonst persönlich bei Dir melden, wenn ich alle besucht habe. Ist das gut für Dich? Über die Miniaturen kann ich Dir jederzeit Auskunft geben, Du kannst mich gerne kontaktieren!
Liebste Grüsse an alle!
Noemi
Hallo liebe Mikroskopiker
Ich möchte mich noch einmal für alle Antworten herzlichst bedanken.
Ganz besonders möchte ich mich an dieser Stelle bei Arnold bedanken, bei dem ich heute Morgen mehrere Stereomikroskope anschauen und ausprobieren durfte und den ich mit Fragen zur Anwendung, Material und Werkzeug löchern durfte! Vielen herzlichen Dank, lieber Arnold! Der heutige Morgen hat mich unglaublich viel weiter gebracht und ich habe sehr viele Informationen erhalten und viel Neues und Interessantes gelernt!
In diesem Sinne hoffe ich, dass ich bald mein Mikroskop kaufen kann. Ich weiss nämlich inzwischen, welches ich möchte und brauche;-)!
Liebste Grüsse
Noëmi
Hallo!
ZitatIn diesem Sinne hoffe ich, dass ich bald mein Mikroskop kaufen kann. Ich weiss nämlich inzwischen, welches ich möchte und brauche;-)!
Schön, dass es erfolgreich für Dich war!
Dürfen wir denn erfahren, was Du jetzt benötigst bzw. Dir kaufen möchtest?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter
Ja, sicher! Ich habe mich heute in ein Wild M5A "verliebt", wenn man das so sagen kann;).
Liebe Grüsse
Noëmi
Zitat von: noudemm in Februar 05, 2011, 22:17:29 NACHMITTAGS
Hallo Peter
Ja, sicher! Ich habe mich heute in ein Wild M5A "verliebt", wenn man das so sagen kann;).
Liebe Grüsse
Noëmi
Hallo Noemi,
ich denke, diese Liebe wird nicht unerfüllt bleiben. Ich hatte dieses Mikroskop auch einmal, ein schönes, grundsolides Gerät. Der große Vorteil dieser Serie von Wild ist, dass man den Fototubus zuerst einmal nicht kaufen muss und später nachrüsten kann.
Du wirst ein solches Gerät mit etwas Geduld sicher auch mal in der "Bucht" finden, allerdings ist der Preis, zu dem aktuell ein Gerät von einem Händler angeboten wird, ärgstens überzogen.
Stereomikroskope sind ( in aller Regel, die manche Ausnahmen natürlich bestätigen ) nicht so "abgerödelt" wird Durchlichtmikroskope, hier hätte ich keine so großen Bedenken, einem Anfänger auch zum ebay-Kauf zu raten, zumal Stereomikroskop bei den üblichen Gebaruchthändlern eher selten zu bekommen sind.
Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Suche!
Peter
Lieber Peter
Ja, ich denke auch, dass ich mit diesem Mikroskop glücklich werden könnte;-).
An einen Kauf auf ebay würde ich mich nicht rantrauen. Da ich nichts über Mikroskope weiss, muss ich es ausprobiert haben und kann es auch nicht selbst "aufarbeiten".
Ich habe aber schon eines gefunden, das wunderbar ist und der Preis stimmt auch. Jetzt muss es nur noch gekauft werden.
Liebste Grüsse
Noëmi