Liebes Forum,
angeregt durch einen Artikel von Jörg Piper und Gunther Chemela im Mikrokosmos (März 2010) und Diskussionen in der Mikrogruppe Hamburg habe ich versucht herauszufinden, ob sich der Einsatz eines normalen Grünfilters bei meinen Objektiven lohnt. Ich habe dazu eine Nitzschia ausgewählt, die ich in einem Streupräparat fand:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59490_36733988.jpg)
Es handelt sich hierbei um eine normale Hellfeld Aufnahme, die ich wie alle Aufnahmen mit GIMP bearbeitet habe. Im Folgenden vergleiche ich zwei Objektive, bei denen jeweils eine normale Hellfeld Aufnahme in S/W umgesetzt wurde und eine Aufnahme mit normalem Grünfilter, die ebenfalls entfärbt wurde. /Die kleinen Kreise sind Verunreinigungen auf dem Sensor meiner Kamera, da muß ich bei Gelegenheit mal ran).
1. Objektiv GF Planachromat fl 50/0.95. Die fl Objektive sind Apochromaten vergleichbar.
a. Ohne Grünfilter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59490_29698511.jpg)
b. Mit Grünfilter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59490_9679421.jpg)
Schlußfolgerung: kaum ein Unterschied zu erkennen.
2. Objektiv GF Planachromat 100/1,25, Kondensor nicht immergiert. Ein mittelklassiges Objektiv
a. Ohne Grünfilter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59490_61311958.jpg)
b. Mit Grünfilter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59490_30762349.jpg)
Hier ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Dieser beruht darauf, dass das Objektiv nicht so gut chromatisch korrigiert ist, schon die normale Hellfeldaufnahme läßt grüne Ränder sehen. Eine Aufnahme mit Grünfilter führt zu einer deutlichen Verbesserung. Also lohnt sich der Einsatz eines solchen Filters bei nicht hochklassigen Objektiven!
Der Artikel im Mikrokosmos hatte als Ziel, Effekte von Interferenzfiltern auf die Auflösung zu untersuchen und konnte deutliche Verbesserungen beim Einsatz von grünen und besonders blaugrünen Interferenzfiltern zeigen. Bei meinem einfachen Grünfilter kann ich keine Verbesserung der Auflösung beobachten. Meine Frage in die Runde: Lohnt sich der Kauf von Interferenzfiltern bei Objektiven der Qualität, die ich nutze? Wie sind die Erfahrungen mit Interferenzfiltern zur Verbesserung der Auflösung? Lohnt sich die nicht unerhebliche Investition?
Gruß
Klaus
Hallo Klaus,
in dem zitierten Artikel ging es nicht um irgendeinen Grünfilter, sondern ganz speziell um den schmalbandigen Interferenzfilter O III (z.B. von Baader). Dieser hat ein Durchlass-Maximum bei ca. 500 nm mit einer Bandbreite von nur 8,5 nm.
Außerdem ist es so: Dieser Grünfilter verbessert zwar wirklich etwas die Auflösung (500 nm gegen normalerweise 550 nm). Sein Haupteffekt ist aber eine sehr deutliche Steigerung des Kontrasts. Dieser Effekt ist eindrucksvoll.
Eine echte Steigerung der Auflösung bekommt man allerdings mit dem Interferenfilter H-Beta (485 nm, Bandbreite 8,5 nm). Allerdings kann dort das blaue/blaugrüne Licht die Kontrastwahrnehmung wieder verschlechtern.
Ich habe für den zitierten Artikel die visuellen Tests an verschiedenen typischen "Testdiatomeen" durchgeführt - bis hinauf zu der schwierigsten Struktur der Schale von Amphipleura pellucida. Ich war begeistert! Seither verwende ich bei der visuellen Beobachtung von Diatomeenschalen fast immer den Filter O III, er befindet sich aus- und einschwenkbar unter dem Kondensor.
Beste Grüße!
Gunther Chmela
Guten Morgen
Auch mich hat der Artikel motiviert den beschriebenen Filter bei Baader zu bestellen. Ich habe den Olympus Gruenfilter mit diesem verglichen. Dabei habe ich S-Plan APOs und D-Plan APOs verwendet ...
Die beiden Filter unterscheiden sich deutlich und der Kauf war eine gute Entscheidung ...
:-)
Gerhard
Zitat von: Rawfoto in Februar 23, 2011, 10:01:56 VORMITTAG
Ich habe den Olympus Gruenfilter mit diesem verglichen. Dabei habe ich S-Plan APOs und D-Plan APOs verwendet ...
Gerhard
Hallo Gerhard,
war das der Interferenzfilter IF 550 von Olympus?
viele Grüße
Christian
Hallo Christian
Ja
:-)
Gerhard
Zitat von: Gunther Chmela in Februar 23, 2011, 09:26:15 VORMITTAG
Ich habe für den zitierten Artikel die visuellen Tests an verschiedenen typischen "Testdiatomeen" durchgeführt - bis hinauf zu der schwierigsten Struktur der Schale von Amphipleura pellucida. Ich war begeistert! Seither verwende ich bei der visuellen Beobachtung von Diatomeenschalen fast immer den Filter O III, er befindet sich aus- und einschwenkbar unter dem Kondensor.
Hallo,
das würde mich interessieren, kann man das ausser in visuellen Tests auch in Bildern zeigen ?
Ich dachte bisher Amphipleura pellucida sei ein Fall für blaue oder ultraviolette LED Beleuchtung, siehe auch die schönen Bilder von Peter Höbel hier im Forum.
viele Grüsse
Wilfried
Zitat von: wilfried48 in Februar 23, 2011, 11:07:19 VORMITTAG
Hallo,
das würde mich interessieren, kann man das ausser in visuellen Tests auch in Bildern zeigen ?
Ich dachte bisher Amphipleura pellucida sei ein Fall für blaue oder ultraviolette LED Beleuchtung, siehe auch die schönen Bilder von Peter Höbel hier im Forum.
viele Grüsse
Wilfried
Das kann man durchaus, doch sind meine mikrofotografischen Fähigkeiten und auch meine diesbezügliche Ausrüstung dazu nicht ausreichend geeignet. Doch ich werde demnächst das ursprünglich erstellte Beobachtungsprotokoll hier veröffentlichen, wenn der Hauptautor des betreffenden Artikels dazu sein placet gibt.
Doch zu Amphipleura: Man kann durchaus mit der Apertur 1,3 visuell an die Grenze der Auflösung kommen und zumindest ein Streifensystem erkennbar machen, vor allem mit dem Filter H-Beta. Mit Ap. 1,4 und H-Beta geht's natürlich noch besser, aber das Objektiv 63 / 1,4 hatte ich damals leider noch nicht.
Beste Grüße!
Gunther Chmela
Liebe Auflösungsfreunde,
hier ein kleiner Beitrag zu meinen Versuchen. Frustulia rhomboides als Test, Zeiss PlanApo 100/1,3 Öl immergiert. Kondensor auf NA 1,1 immergiert , Kamera monochrom ImagingSource DMK72.
Gut der zunehmende Kontrast bei Reduzierung der Beleuchtungswellenlänge zu erkennen. Bei der UV-LED verändert sich aber leider durch die LED Anordnung auch etwas der Gesamteindruck.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59526_7614380.jpg)
Mit Baader Kontinuum-Filter 542nm , HWB 8nm
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59526_43754131.jpg)
Mit Astronomik Hbeta Filter 490nm , HWB 20nm
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59526_49088909.jpg)
Mit blauer LED 455nm , HWB 18nm
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59526_66488236.jpg)
Mit Roithner UV-LED 385nm , HWB 9nm
Viele Grüße
Peter H.
Lieber Herr Höbel,
Sie haben den Effekt der Wellenlände hier sehr schön dokumentiert. Danke.
Kann mir jemand eine Bezugsquelle für ein OIII Filter mit 32mm Durchmesser nennen? Baader bietet 35 mm an oder Filter mit 11/4" Schraubgewinde. Notfalls muß ich mit der 35 mm Version Vorlieb nehmen.
Gruß
Klaus
Hallo Klaus
Du kaufst den 35er und gehst damit zu einem Optikermeister und kurz darauf hast Du den richtigen Durchmesser. Wenn die eine Werkstaette dabei haben ist das Schleifen kein Problem ...
:-)
Gerhard
Zitat von: Klaus in Februar 23, 2011, 16:29:20 NACHMITTAGS
Kann mir jemand eine Bezugsquelle für ein OIII Filter mit 32mm Durchmesser nennen? Baader bietet 35 mm an oder Filter mit 11/4" Schraubgewinde. Notfalls muß ich mit der 35 mm Version Vorlieb nehmen.
Schauen Sie einmal hier: http://www.baader-planetarium.de/sektion/s_filteruebersicht/s_filteruebersicht.htm
Sie müssen ein bisschen suchen, aber in "Sektion 42" werden Sie fündig werden. Der Filter mit 1 1/4 Zoll hat zusammen mit der Fassung ziemlich genau 32 mm Durchmesser und passt in die Filteraufnahme z.B. der Zeiss-Mikroskope. Der Preis ist - so meine ich - verglichen mit anderen Angeboten, eher moderat.
Grüße!
Gunther Chmela
Zitat von: Rawfoto in Februar 23, 2011, 16:55:37 NACHMITTAGS
Du kaufst den 35er und gehst damit zu einem Optikermeister und kurz darauf hast Du den richtigen Durchmesser. Wenn die eine Werkstaette dabei haben ist das Schleifen kein Problem ...
Ich glaube kaum, dass das funktionieren wird! Interferenzfilter sind keine gefärbten Gläser, sondern sehr dünne Schichten, die zwischen zwei Glasplatten gefasst sind. Das Schleifen würde wohl ziemlich viel ruinieren.
Die Baaderfilter sind (laut Hersteller) am Rand versiegelt, um eine Beschädigung (Delamination!) der Filterschicht möglichst zu verhindern.
G.Ch.
Hier das versprochene Beobachtungsprotokoll, das von mir für den Mikrokosmos-Artikel seinerzeit erstellt worden ist:
Auflösungs- und Kontrastverbesserung bei der mikroskopischen Beobachtung von Diatomeenschalen im monochromatischen Licht
Alle im Folgenden protokollierten Beobachtungen wurden mit Blendenstellungen von NAKond = 2/3 NAObj bis NAKond = NAObj gemacht.
Einschlussmittel der Präparate: ,,Balsam" (nach GÖKE, keine nähere Bezeichnung).
Nitzschia sigmoidea (Gelegtes Präparat mit drei Schalen)
Nach GÖKE*) beträgt die Gitterkonstante dieser Art 0,33 – 0,45 µm. Daraus errechnet sich für weißes Licht eine zur Auflösung erforderliche numerische Apertur von 0,75 – 1,00. Die in der Praxis erforderliche NA soll aber nach GÖKE 1,0 – 1,2 betragen.
(Anmerkung: Bei GÖKE*), Seite 102, sind in einer diesbezüglichen Tabelle die Werte für Nitzschia sigma und Nitzschia sigmoidea vertauscht. Da das Werk nie in einer zweiten Auflage erschienen ist, wurde dieser Fehler nicht korrigiert!)
>>> Objektiv: Zeiss Neofluar 40:1/0,75
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 (trocken)
Vergrößerung: 400fach
Weißes Licht
Beginnende Auflösung der Querstreifen höchstens erahnbar (linke = kleinste Schale).
Grünfilter O III
Deutlich beginnende Auflösung an allen drei Schalen erkennbar.
Blaufilter H-Beta
Querstreifen gut aufgelöst.
Surirella gemma (Streupräparat, es wurden mehrere Schalen untersucht)
Gitterkonstanten: 0,5 µm für die Querrippen, 0,4 µm für die Längsrippen. Für Letztere ergibt sich rechnerisch eine erforderliche Apertur von 0,8. In der Praxis sind jedoch Aperturen von 1,0 – 1,2 erforderlich – vor allem wegen der Kontrastarmut der Längsrippen.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 40:1/1,0 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 (trocken)
Vergrößerung: 800fach
Weißes Licht
Querstreifen deutlich zu sehen, Längsstreifen (,,Punkte") höchstens sehr schwach wahrnehmbar.
Grünfilter O III
Auflösung und Kontrast der Punkte gut.
Blaufilter H-Beta
Beste Auflösung, Kontrast allerdings etwas schlechter.
Weiterer Vorteil beider Filter: Es kann ohne Kontrastverlust bei NAKond = NAObj (ganz geöffnete Kondensorblende) gearbeitet werden, was mit weißem Licht kaum möglich ist!
Die Wiederholung der Beobachtungen mit immergiertem Kondensor brachte bei allen drei Beleuchtungsarten keine nennenswerten Vorteile.
Nitzschia obtusa (Streupräparat, es wurden mehrere Schalen untersucht)
Gitterkonstante: 0,33 µm, erforderliche Apertur (rechnerisch und praktisch) 1,0. So besehen sollte die Auflösung der Struktur für alle Objektive mit NA ab 1,0 kein Problem sein. Dies scheitert aber oft selbst mit den besten Objektiven am sehr geringen Kontrast der Feinstruktur. Daher eignet sich diese Schale besonders gut zur Beurteilung des Kontrasts bei verschiedenen Beleuchtungsarten.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 40:1/1,0 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 (trocken)
Vergrößerung: 800fach
Weißes Licht
Beginnende Auflösung der Querstreifen gerade eben schwach erkennbar.
Grünfilter O III
Beginnende Auflösung etwas deutlicher erkennbar – wohl wegen des verbesserten Kontrasts.
Blaufilter H-Beta
Querstreifensystem deutlicher erkennbar. Von vollständiger Auflösung kann aber nicht gesprochen werden.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 40:1/1,0 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 immergiert
Vergrößerung: 800fach
Alle Beleuchtungsarten
Nur unwesentliche, kaum wahrnehmbare Verbesserung.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 100:1/1,3 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 (trocken)
Vergrößerung: 1000fach
Weißes Licht
Querstreifensystem einigermaßen aufgelöst.
Grünfilter O III
Gute Auflösung der Querstreifen. Auflösung der Längsstreifen (,,Punkte") bereits deutlich erkennbar.
Blaufilter H-Beta
Punkte noch etwas besser aufgelöst.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 100:1/1,3 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 immergiert
Vergrößerung: 1000fach
Weißes Licht
Gute Auflösung der Querstreifen. Auflösung der Punkte erkennbar. Insgesamt kaum Verbesserung gegenüber dem trocken verwendeten Kondensor.
Grünfilter O III
Sehr gute Auflösung beider Struktursysteme bei sehr gutem Kontrast.
Blaufilter H-Beta
Auflösung optimal. Kontrast gut, aber etwas schlechter als im Grünlicht (dies kann aber auch eine subjektive Empfindung sein!).
Frustulia rhomboides (Streupräparat, es wurden mehrere Schalen untersucht)
Gitterkonstante: 0,25 – 0,29 µm. Erforderliche Apertur (berechnet) 1,1 – 1,3 bzw. (in der Praxis) 1,3 – 1,4.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 100:1/1,3 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 (trocken)
Vergrößerung: 1000fach
Weißes Licht
Querstreifensystem allenfalls schwach erahnbar.
Grünfilter O III
Beide Streifensysteme deutlich zu sehen. Allerdings kann von einer vollständigen Auflösung nicht unbedingt gesprochen werden.
Blaufilter H-Beta
Nochmals deutlich Verbesserung. Die Punkte können nun als aufgelöst wahrgenommen werden.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 100:1/1,3 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 immergiert
Vergrößerung: 1000fach
Weißes Licht
Geringfügige Verbesserung gegenüber dem trocken verwendeten Kondensor.
Grünfilter O III
Auch hier eine leichte Verbesserung gegenüber dem trockenen Kondensor.
Blaufilter H-Beta
Sehr gute Auflösung beider Systeme.
Wie schon gesagt: Ein großer Vorteil der Filter ergibt sich daraus, dass der gesteigerte Kontrast es erlaubt, die Kondensorapertur so groß wie die Objektivapertur zu machen!
Amphipleura pellucida (Streupräparat, es wurden mehrere Schalen untersucht)
Gitterkonstante: 0,25 µm. Berechnete erforderliche Apertur zur Auflösung der Struktur: 1,3. Nach GÖKE gelingt die Auflösung allerdings auch mit den allerbesten Objektiven nur im Dunkelfeld.
Amphipleura pellucida gilt als die Diatomee mit der feinsten im Lichtmikroskop noch auflösbaren Struktur.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 100:1/1,3 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 (trocken)
Vergrößerung: 1000fach
Weißes Licht
Keine Auflösung erkennbar, die Schalen erscheinen innerhalb der Umgrenzung leer.
Grünfilter O III
Erste Spuren eines Systems von Querstreifen mehr erahnbar als sichtbar.
Blaufilter H-Beta
Querstreifen deutlich zu sehen, allerdings keine wirklich vollständige Auflösung.
>>> Objektiv: Zeiss Planapo 100:1/1,3 Öl
Achromatisch-aplanatischer Kondensor NA = 1,4 immergiert
Vergrößerung: 1000fach
Weißes Licht
Keine Auflösung, höchstens hie und da ein Hauch von Struktur erkennbar.
Grünfilter OIII
Querstreifen deutlich zu sehen – der Kondensor kann dazu sogar etwas abgeblendet werden.
Blaufilter H-Beta
Querstreifen aufgelöst, Kontrast aber wieder etwas schwächer als im Grünlicht.
Hier stößt meine Ausrüstung ganz offensichtlich an ihre Leistungsgrenze, was die visuelle Beobachtung betrifft.
Literatur:
*) GÖKE Gerhard, Moderne Methoden der Lichtmikroskopie, Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart, 19881
Gunther Chmela
P.S. Ich bitte um Entschuldigung für die Fehlformatierung gegen Ende des Protokolls (durchgehende Unterstreichung). Sie ist mit der Änderungsfunktion nicht zu korrigieren.
G.Ch.
P.P.S. So, jetzt hab ich es doch geschafft. Man lernt halt nie aus - nicht am Mikroskop und nicht am Computer.
G.Ch.
[das würde mich interessieren, kann man das ausser in visuellen Tests auch in Bildern zeigen ?]
Hallo,
man kann im Falle von Amphipleura pellucida bei Beleuchtung im sichtbaren Spektralbereich eine feine Streifung nicht nur sehen, sondern auch fotografieren; bei dieser Aufgabenstellung kann die Erkennbarkeit dieser Streifen durch eine Filterung mit schmalbandigen (wichtig!) monochromatischen Filtern verbessert werden, vor allem bei Verwendung kurzer Wellenlängen (blaugrün oder grün). Wer den Mikrokosmos im Bestand hat, kann ein entsprechendes Beispielfoto in unserem dort veröffentlichen Beitrag finden. Wer den Mikrokosmos nicht abonniert hat, kann im Internet den folgenden Link anwählen:
http://www.microscopy-today.com/jsp/search/groupsearch.jsf
Hier ist ein Beitrag zum selben Thema in Englisch hinterlegt. Die dortige Fig. 8 zeigt die Streifung (leider etwas komprimiert und daher weniger scharf abgrenzbar als im Original).
Alle sonstigen Aspekte hat Herr Chmela m.E. schon angesprochen.
Schöne Mikrogrüße
Jörg Piper
Kleiner Nachtrag:
Der angegebene Link führt nicht direkt zu der PDF-Datei, obwohl er so im Broswer-Adressfeld angezeigt wird. Man muss doch die Homepage des Journals anwählen: www.microscopy-today.com und dort auf das abgebildete Titelbild mit einem Diatomeen-Vierersplit clicken. Dann kommt man auf ein Inhaltsverzeichnis. Im zuoberst erscheinenden "Feature-Artikel" die "PDF" anclicken. Dann kann man den Beitrag lesen und bei Bedarf auch gratis herunterladen.
Jörg Piper
Liebe Kollegen,
vielen Dank für die gute Diskussion und die Tipps. Ich teile die Meinung von G. Chmela, dass es nicht gut ist, Interferenzfilter am Rande zu bearbeiten und werde mir einen eingefassten Filter zulegen.
Noch eine Frage: Ist meine Beobachtung korrekt, dass es sinnvoll sein kann, ein einfaches Grünfilter zu nutzen, um die Bildqualität weniger gut korrigierter Objektive durch "Entfärben" mittels einer Fotosoftware zu verbesern? Den Effekt konnte ich ganz gut beobachten, ist das allgemeingültig?
Gruß
Klaus
Hallo O III Fans
nur von wegen " nicht unerhebliche Kosten" hier noch zwei Alternativen:
http://cgi.ebay.de/Orbinar-31-7mm-1-25-OIII-Filter-Deep-Sky-Kontrast-Plus-/200539487041?pt=Optik_Zubeh%C3%B6r&hash=item2eb115bb41
http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p2702_1-25--Premium-O---III-Filter-von-TS-Optics.html
So wild ist es also nicht!
Viele Mikrogrüsse
Bernhard
Liebe Grenzauflöser ;)
man kann selbst mit einer blauen LED @455nm eine ganze Menge an Auflösung gewinnen. Zugegeben, das Medium ist nicht für alle verfügbar, aber auch in ZRAX eingebettete Amphipleura lassen sich mit heutiger Technik ausgezeichnet abbilden.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59543_40000258.jpg)
Viele Grüße
Peter H.
Lieber Herr Lebeda,
leider erfahren wir in beiden Links nichts über die Halbwertbreite dieser Filter. Diese ist für optimale Ergebnisse aber sehr wichtig (siehe mehrere Beiträge weiter oben)!
Nach allem, was ich weiß, würde ich von übertrieben billigen Filtern abraten, wenn man an den Ergebnissen wirklich Freude haben will.
Beste Grüße!
Gunther Chmela
Lieber Herr Chmela
...o.k., dann müsste man diese Aussage:
Zitat
in dem zitierten Artikel ging es nicht um irgendeinen Grünfilter, sondern ganz speziell um den schmalbandigen Interferenzfilter O III (z.B. von Baader). Dieser hat ein Durchlass-Maximum bei ca. 500 nm mit einer Bandbreite von nur 8,5 nm.
in der Tat auf den Baader Filter beschränken, wenn der Wert der Halbwertbreite hier so kritisch ist. Der Wert von 8nm wird in diesem Preisegment bis 100€ nämlich von keinem Konkurrenzfilter erreicht!
Die preiswerten Filter kommen unserem Astrofreund Sven Wienstein gemäß soo schlecht nicht weg, liegen aber bei 20nm
http://www.svenwienstein.de/HTML/seben_orbinar_uhc_und_oiii.html
Und selbst die teureren Astronomik O III erreichen nur 18nm.
http://www.vtsb.eu/Astronomik-OIII-Filter-125-Zoll
Diese Streuung bei den Nebelfiltern hat übrigens nicht zwingend was mit Qualität zu tun, sondern sollen auch Besitzern kleinerer Teleskopöffnungen die Nutzung von Kontrastfiltern für Planetarische Nebel jenseits von UHC ermöglichen-aber das nur am Rande
Viele Mikrogrüsse
Bernhard
Zitat von: Klaus in Februar 23, 2011, 19:24:51 NACHMITTAGSIst meine Beobachtung korrekt, dass es sinnvoll sein kann, ein einfaches Grünfilter zu nutzen, um die Bildqualität weniger gut korrigierter Objektive durch "Entfärben" mittels einer Fotosoftware zu verbesern? Den Effekt konnte ich ganz gut beobachten, ist das allgemeingültig?
Hallo Klaus,
diese Eigenschaft nutzten die Hersteller bis weit in die Zeit der Farbfotografie schon viele, viele Jahrzehnte. Das übliche Zubehör zu einer Aufsetzkamera war... ein Grünfilter (natürlich für s/w-Aufnahmen ;)). Und zwar aus eben diesem Grunde: aus einfachen Achromaten wurden dadurch "Monochromaten".
Grünstichige Grüße, Thomas
Zitat von: Bernhard Lebeda in Februar 23, 2011, 20:31:44 NACHMITTAGS
...in der Tat auf den Baader Filter beschränken, wenn der Wert der Halbwertbreite hier so kritisch ist. Der Wert von 8nm wird in diesem Preisegment bis 100€ nämlich von keinem Konkurrenzfilter erreicht! Die preiswerten Filter kommen unserem Astrofreund Sven Wienstein gemäß soo schlecht nicht weg, liegen aber bei 20nm
http://www.svenwienstein.de/HTML/seben_orbinar_uhc_und_oiii.html
Und selbst die teureren Astronomik O III erreichen nur 18nm.
http://www.vtsb.eu/Astronomik-OIII-Filter-125-Zoll
Diese Streuung bei den Nebelfiltern hat übrigens nicht zwingend was mit Qualität zu tun, sondern sollen auch Besitzern kleinerer Teleskopöffnungen die Nutzung von Kontrastfiltern für Planetarische Nebel jenseits von UHC ermöglichen-aber das nur am Rande
Lieber Herr Lebeda,
es ist richtig, vor allem mein Beobachtungsprotokoll bezog sich ausdrücklich auf die Baader-Filter. Dass dies nicht ausdrücklich erwähnt ist, liegt daran, dass das Protokoll nicht für die Veröffentlichung hier bestimmt war, sondern für Jörg Piper. Und wir beide wussten ja, worum es geht.
Ob der Wert der Halbwertbreite
so (!) kritisch ist, das vermag ich nicht zu beurteilen. Ich weiß nur, dass er eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Ich denke, Peter Höbel könnte darüber vielleicht mehr sagen.
Was die Beurteilung solcher Filter durch die Astronomen angeht - wir reden hier über die Verwendung der Filter in der Mikroskopie, über nichts anderes.
Ich wollte nur grundsätzlich darauf hinweisen, dass, wenn es schon um das "Herausholen" der letzten Feinheiten an Auflösung und Kontrast in der mikroskopischen Beobachtung geht, man sich nur mit dem (in diesem Sinn) Besten zufriedengeben sollte. Die Unterschiede sind ohnehin im Extremfall grenzwertig - da kann ein (in diesem Sinn) schlechterer Filter schnell zu der Überzeugung führen: Nützt ja doch nichts! Und das wäre schade.
Beste Grüße!
Gunther Chmela
Zitat von: Klaus in Februar 23, 2011, 19:24:51 NACHMITTAGS
Ist meine Beobachtung korrekt, dass es sinnvoll sein kann, ein einfaches Grünfilter zu nutzen, um die Bildqualität weniger gut korrigierter Objektive durch "Entfärben" mittels einer Fotosoftware zu verbesern? Den Effekt konnte ich ganz gut beobachten, ist das allgemeingültig?
Dass dem so ist, hat Thomas ja bereits bestätigt. Ich möchte hier noch eigene Erfahrungen bei der
visuellen Beobachtung hinzufügen.
Bei der Betrachtung rein schwarzweißer Strukturen (Diatomeenschalen), aber u.U. auch anderer Objekte bringt auch ein "einfacher" Grünfilter durchaus Vorteile. Neben den genannten ("Entfärben" der farbigen Ränder bei Verwendung von Achromaten) sind vor allem noch zwei andre zu nennen:
1. Der Kontrast bei schwarzweißen Strukturen wird deutlich erhöht. Bei Verwendung von Glasfiltern (z.B. VG 9) führt das aber nicht zu einer sichtbaren Verbesserung der Auflösung, sondern es wird lediglich der besseren Empfindlichkeit unserer Augen in diesem Spektralbereich Rechnung getragen. Nebenbei: Das Grünlicht nimmt man nach einer gewissen Zeit bei der Betrachtung von Diatomeenschalen gar nicht mehr wahr.
2. Gewisse Färbungen (z.B. Hämatoxylin) werden ebenfalls mit stärkerem Kontrast wiedergegeben. So erscheinen etwa mit Hämatoxylin gefärbte Zellkerne in Pflanzengeweben schwarz, was bei sich optimaler Färbung sehr günstig auswirken kann. (Vergleiche dazu auch: GERLACH, Das Lichtmikroskop, Thieme, 1985)
Beste Grüße!
Gunther Chmela
Liebe Filterspezialisten,
ich bin gerne bereit einen "Bandbreitenvergleich" anzustellen, jedoch ich weiß nicht wie !
Das klingt sicher etwas merkwürdig, aber :
1. welche Lichtquelle ?
2. welche Kamera , monochrom oder color ?
3. welches Objekt , Diatomeenschale oder doch besser eine hell/dunkel Kante ?
4. wie auswerten ?
5. bei color , wie auswerten ? Nur den Grünkanal bewerten, oder rot-grün-blau als Mix (wird grauenhaft)
6. welches Objektiv , Achromat , Plan-Achro , Apo , PlanApo , UV-Optik ?
7. welche Auflösung soll sichtbar sein ? XYZ Pixel / µm ?
Und je länger ich nachdenke, um so länger wird die Liste mit vielen Fragen.
Am Ende dann .............. was kann Amateur X daraus für sich ableiten ?
Sehr gespannt auf die Antworten zu den einfachen Fragen 1...7, oder wird zunächst die Frageliste erweitert ?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59575_22727863.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/59575_59427182.jpg)
Das Olympus IF550 Interferenzfilter könnte auch noch dabei sein, oder X, oder Y, oder Z.
Schönen Abend
Peter H.
Hallo Herr Höbel,
Sie schreiben genau das, was ich auch denke, wer das allgemeingültig beantworten will, der hat eine Menge Arbeit vor sich. Speziell Farbkameras sind noch einmal ein zusätzliches, individuelles Problem.
Werner Jülich
Liebe Filtergemeinde,
nun habe ich doch eine Versuchsreihe gefahren um zu sehen, ob sich und wie plausibel sich eine Kontrast- und Auflösungssteigerung durch Grünfilter mit unterschiedlicher Bandbreite und unterschiedlicher Lichtquelle erkennen lassen. Da das Thema zu meinen Filtermessungen paßt, habe ich die Beispiele mit der Auswertung auf meine HP gepackt.
Auf der HP http://www.mikroskopie-ph.de/ ganz unten zu Messungen an Farbfiltern gelangt man zur Grünfilterauswertung. Keine Überraschungen, nur sehr schön erkennbar wie klein oder groß der Einfluß ist.
Viel Spass
Peter H.
Zitat von: peter-h in Februar 24, 2011, 17:20:36 NACHMITTAGS
Auf der HP http://www.mikroskopie-ph.de/ ganz unten zu Messungen an Farbfiltern gelangt man zur Grünfilterauswertung. Keine Überraschungen, nur sehr schön erkennbar wie klein oder groß der Einfluß ist.
Hallo Peter
Vielen Dank für den Test!!
Du schreibst von "meßtechnisch nachweisbarer Verbesserung" beim Vergleich der HBW 120nm und 8nm.
Für mich sieht der Unterschied aber doch hinreichend klein aus. Könnte man sich zu der Aussage versteigen, dass zwischen den OIII mit 20nm (den ich besitze) und dem Baader 8nm (den ich nicht neu anschaffen möchte) kaum Unterschiede festzustellen sein dürften?
Viele Grüsse
Bernhard
Hallo Bernhard,
natürlich habe ich befürchtet, dass nun die Fragen kommen, ob nicht ein 2nm HWB Filter noch besser sein könnte, oder ein 25,8nm HWB Filter auch noch reicht. Der Unterschied ist verdammt gering ! Oder mein Meßaufbau und die Auswertung schlampig :o
Ein dunkeles Grünfilter bingt in jedem Fall etwas oder noch besser man geht zu 500nm oder sogar 450nm in der Zentralwellenlänge. Nur für das Auge ist blau garnicht so gut !!! Blauschädigung , bitte nachlesen.
Viele Grüße
Peter H.
Liebe Hochauflöser,
soeben ist mein Baader OIII Filter eingetroffen (Samstag bestellt, Mittwoch geliefert). Das 11/4" Filter hat eine Schraubfassung und passt gut in den 32mm Filterrevolver des Jenamed. Hier meine ersten Versuche:
1. Surella mit 100x/1,25 Öl ohne Filter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/60092_38937117.jpg)
2. wie 1. mit Filter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/60092_52917964.jpg)
3. Nitzschia mit 100x/1,25 Öl ohne Filter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/60092_22152906.jpg)
4. wie 3. mit Filter
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/60092_35853919.jpg)
In beiden Fällen ist eine deutliche Verbesserung zu sehen, sowohl bzgl. Auflösung als auch Kontrast. Das von mir verwendete 100/1,25 Objektiv scheint jetzt ziemlich an seine Leistungsgrenze zu kommen. An die gezeigten Bilder mit Objektiven höherer Apertur komme ich nicht heran, aber der OIII Filter lohnt auf jeden Fall.
Gruß
Klaus
Hallo Auflösungs-Spezialisten,
darf ich diesen zwar alten (!!), aber hochinteressanten Beitrag nochmals hochziehen behufs der Frage:
Welche Su(ri)rella ist das auf dem drittuntersten Bild im letzten Beitrag von Klaus?
Ich habe diese Diatomee gerade in einem unbenannten Testpräparat und kann die Innenstrukturen (Poren?)
nur gerade so mit einem Zeiss Planapo 100/ 1,3 [Immersion des Kondensors (0,9) mit H2O] erahnbar machen,
obwohl diese Diatomee in der Göke-Liste (so es denn Surirella gemma sein sollte) als mit n.A. 0,8 auflösbar benannt ist.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Reinhard,
ja das dürfte Surirella gemma sein.
Diese kann auch ich nur auflösen, wenn sie optimal am Deckglas liegt.
Dann geht es aber super gut.....
lg
anne
Hallo Anne,
danke für Deine prompte Information.
Viele Grüße
Reinhard
Hallo Reinhard,
hier ein Bild aufgenommen im DIC ohne weiteren Schnick Schnack (Grünfilter, monchrome Beleuchtung usw.) mit dem DPlanApo 100 NA 1,3 geölt.
lg
anne
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/282211_426867.jpg)
Hallo Anne,
danke für das wunderschöne Bild!
Zumindest bin ich zufrieden, daß mein Zeiss PlanApo 63/1,4 Ph3 Imm. die feinen Poren einigermaßen gut auflöst;
der Phasenring scheint nicht dabei sonderlich zu stören.
LG
Reinhard
Liebe Auflöser,
nach grün kommt blau und violett dann UV ! Nur Mut zu kurzen Wellenlängen, dann geht noch mehr ;D
Bilddaten: altes Leitz Apo 90/1,4 Öl + Kondens. 1,4 immergiert + UV-LED @365nm.
Gruß
Peter
Hallo Peter,
hätte ich doch mal eine von meinen Rö-Durchleuchtungskameras und ihren Monitor aufbewahrt, vielleicht hätte ich dann mit Deiner
Hilfe alles nochmal toppen können;
hätte...hätte....
Wie hätte man eine DL-Röhre von etwa 50x50 cm unter den Kondensor gekriegt ??
Aber Spaß beiseite; nur ganz kurz hatte ich überlegt, einen ganz kleinen Abstecher in die UV-Mikroskopie zu wagen, mich dann
aber, nach dem Studium Deiner Seite und des hieraus ersichtlichen Aufwandes, eines besseren belehren lassen.
Also weiterhin Ende bei "surirella gemma".
viele Grüße
Reinhard
Hallo liebe Auflösungsfreunde,
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/282249_32347029.jpg)
Zum Vergleich: CZJ Apo 100x/1.40 250CF, Kondensor nicht immergiert, schiefe Beleuchtung.
VG,
Erik