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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: listenpreis in März 15, 2011, 18:22:13 NACHMITTAGS

Titel: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: listenpreis in März 15, 2011, 18:22:13 NACHMITTAGS
Moin!

Mein erstes Posting hier - schönes Forum - freue mich, hier ein neues Mitglied sein zu dürfen. Ich bin neu und möchte in Zukunft gerne Videos erzeugen mit meiner Canon EOS 550D. Doch erstmal werde ich, um mich etwas in das ja doch nicht ganz so einfache Mikroskopieren einarbeiten (Kurse besuchen etc.).

Ich las so eben, dass es ja StereoMikroskope (Binokulare) gibt. Also letztendlich einen räumlichen Eindruck des Materials vermittelt - also 3D. Nun habe ich mir ein paar StereoMikroskope angeschaut und sehe aber, dass es da dann nur ein Objektiv (also mono) für die Anbringung einer Kamera hat. Gibt es denn generell Mikroskope, die es erlauben, zwei Augen / Bilder (jeweils rechts und links) mit einer Kamera aufzunehmen?

Und wenn es diese Lösung gibt, ist sie bezahlbar?

Beste Grüße aus dem Norden!
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: liftboy in März 15, 2011, 18:24:50 NACHMITTAGS
Hallo erstmal (ein Name wäre schön),

Stereo ist grundsätzlich machbar; läuft ja auch schon im Kino und bald auch im Fernsehen.
Ob das auch bezahlbar ist, bleibt eine andere Sache!
Gruß
Wolfgang
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: listenpreis in März 15, 2011, 18:36:09 NACHMITTAGS
Ja, dass es grundsätzlich, technisch möglich ist, sagt ja schon der Begriff StereoMikroskopie. Und - auch wenn viele Leute jetzt schon 3D totsagen - 3d wird kommen! In der letzten Zeit mal bei einer der großen Elektronikmärkte gewesen? Die bieten fast nur noch Flatscreens an, die 3D-tauglich sind. Die ersten 3D-consumer Fotoapparate sind auch schon längst in den Regalen. Da wäre jetzt die stereoskopische Mikroskopie doch genau das richtige ;) The next level quasi.

Jemand 'n Tipp, wer solche Aufsätze anbietet? Die gängigen Mikroskope haben alle nur einen Monookular für die Kamera, oder?
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: ortholux in März 15, 2011, 18:59:03 NACHMITTAGS
Hallo in den Norden,

wenn Du ein "echtes" Stereomikroskop benutzt, also eines mit zwei getrennten Strahlengängen (sog. Stereo-Prismenlupen bzw. Greenough-Mikroskop (Wikipedia), dann schaust Du ja mit beiden Augen aus verschiedenen Winkeln auf Dein Objekt. Somit erhältst Du natürlich auch zwei verschiedene Bilder. Also - die Kamera einmal aufs linke Okular und einmal aufs rechte. Fertig. Wie Du dann ein Stereobild daraus machst bleibt Dir überlassen. Z.B. getrennt auf Dia ausbelichten und getrennt projizieren, Anaglyphen (dafür gibt's Software) oder Doppelbilder nebeneinander (->Stereoskopie, Wikipedia).

Im "normalen" Mikroskop (ein Objektiv, Mono- oder Bino-Aufsatz) geht das nicht, da beide Augen das selbe Bild sehen. Hierfür haben findige Köpfe sog. Stereowippen erfunden (für Auflicht). Damit bewirkt man durch Kippen der Probe, daß man aus zwei Winkeln fotografieren kann. Der Rest bleibt identisch.

Viele Grüße
Wolfgang
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Werner Jülich in März 15, 2011, 19:52:14 NACHMITTAGS
Hallo Sonderpreis,
kann es sein, dass Sie das Prinzip Stereomikroskop nicht verstanden haben? Einfach mal Stereo gegoogled und aus Versehen dann auf eine ernsthafte Seite geraten?
Sie können selbstverständlich Stereomikroskope haben, bei denen zwei Kameras Bilder erzeugen, die in einem Winkel von ca. 14° zueinander aufgenommen wurden. Diese Stereomikroskope sind dann zwar nicht ganz billig, aber möglich ist das schon und neu ist das auch nicht.
Werner Jülich
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Bernhard Lebeda in März 15, 2011, 23:11:58 NACHMITTAGS
Zitat von: Werner Jülich in März 15, 2011, 19:52:14 NACHMITTAGS
Hallo Sonderpreis,
kann es sein, dass Sie das Prinzip Stereomikroskop nicht verstanden haben? Einfach mal Stereo gegoogled und aus Versehen dann auf eine ernsthafte Seite geraten?
Sie können selbstverständlich Stereomikroskope haben, bei denen zwei Kameras Bilder erzeugen, die in einem Winkel von ca. 14° zueinander aufgenommen wurden. Diese Stereomikroskope sind dann zwar nicht ganz billig, aber möglich ist das schon und neu ist das auch nicht.
Werner Jülich

Verehrter Herr Jülich,

also jetzt platzt mir wirklich langsam der Kragen: nun haben sich mehrere Forumsmitglieder in letzter Zeit über den rüden Umgangston neuen Mitgliedern gegenüber beklagt und Sie kommem mit so etwas! Sie gehören für mich zu denjenigen, die sich in 99% ihrer Antworten im Ton vergreifen!!  Ich sehe keinen Grund eine höfliche erste (!)Anfrage in einem Hobbyforum (kein Fachhändlerforum!!), so arrogant abzuwatschen.


Mit freundlichen Grüßen


Bernhard Lebeda
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Jens Jö in März 15, 2011, 23:41:22 NACHMITTAGS
Da kann ich Bernhard nur zustimmen und hoffen, daß unser neues Mitglied sich nicht stinksauer abgemeldet hat . . .

Die Frage ist doch völlig berechtigt. Mein Stemi hat leider keinen Fotoport. Aber wenn es einen hätte: welches Bild zeigt denn dieser Port ?
Das linke, oder das rechte ? Die heutigen Kameras haben doch so viele Megapixel, daß überhaupt nichts dagegen spricht, beide Bilder im Split nebeneinander auszugeben.

Freundliche Grüße
Alfred
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Heribert Cypionka in März 16, 2011, 00:04:28 VORMITTAG
Hallo L.,

auch einäugig fotografiert und aus einer konstanten Perspektive lassen sich ohne technischen Aufwand und kostenfrei 3D-Bilder mit dem Stereomikroskop erstellen. Hier ein Beispiel, das sogar ohne technische Hilfsmittel betrachtet werden kann:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/61191_1615870.jpg)

Die animierte Gif-Datei wurde aus einem Bilderstapel von 39 Bildern erzeugt, bei dessen Aufnahme lediglich der Fokus jeweils leicht verschoben wurde. Vorteil: Es werden - anders als bei Einzelaufnahmen durch die beiden Okulare - alle Ebenen des Objekt scharf erfasst. Es gibt da ein kleines Freeware-Programm, mit dem man aus solchen Stapeln 3D-Bilder erzeugen kann:

- Die Verschiebung, die bei Fokusänderungen im Stereomikroskop auftritt, lässt sich mit einem Klick korrigieren.

- Aus den ausgerichteten Bilder wird ein scharfes Gesamtbild errechnet (Fokus-Stacking, 2. Klick).

- Aus der Information darüber, aus welchem Abstand die scharf abgebildeten Strukturen stammen, kann ein 3D-Bild errrechnet werden (3. und 4. Klick)

- Die Darstellung kann als Schielbild für Kreuz- oder Parallelblick erfolgen, als Anaglyphenbild (rot-cyan, dies empfiehlt sich nicht in diesem Falle, da das Objekt rot-dominiert ist), oder wie hier gezeigt als rotierendes Objekt (animiertes Gif-Bild).

Gesamter Zeitaufwand minimal 2 Minuten, wenn man noch einige Einstellungen optimieren möchte, 10 Minuten. Für den Programmierer waren das mal einige hundert Stunden, Sie müssen die Formeln nicht kennen, sollten aber etwas geübt sein.

Ich lade herzlich ein, von diesem leicht verfügbaren Objekt andere 3D-Darstellungen, die mit anderen Techniken erzeugt wurden, zum Vergleich einzustellen.

Beste Grüße

Heribert Cypionka

www.picolay.de





Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: liftboy in März 16, 2011, 07:04:51 VORMITTAG
Hallo Heribert,
das ist jetzt mal eine saubere Erklärung, ich denke, das wird unserem Minipreis weiterhelfen.
Gruß
Wolfgang
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Dr. Jekyll in März 16, 2011, 07:58:48 VORMITTAG
Sehr geehrter Herr Jülich,

ist es wirklich so schwer sich ein wenig freundlicher auszudrücken???

Mit freundlichen Grüßen
                                Dr. Harald Maage
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Herbert Dietrich in März 16, 2011, 08:54:14 VORMITTAG
Hallo Listenpreis,

etwas Grundsätzliches zu den Stereo-Mikroskopen.
Es wird leider in der Bezeichnung Stereomikroskop heute meist keine klare Unterscheidung getroffen (nicht in diesem Forum!)

Steremikroskope haben Objektivpaare die das Objekt aus unterschiedlichem Blickwinkel (meist 14°) zeigen,
dadurch ensteht zusammen mit einem Okularpaar ein echter räumlicher Einduck.
Der Vergrößerungsbereich liegt meist zwischen 5fach bis 100fach.

Die gebräuchlichen Kurs- und Forschungsmikroskope bilden das Objekt durch "ein" Objektiv ab.
Die Betrachtung kann durch ein Okular im Monokulartubus oder heute meist durch zwei Okulare im "Binokulartubus" erfolgen.
Dabei wird in jedem Okular das gleiche Bild gesehen.
Mikroskope mit Binokulartubus werden heute fälschlich oft als Stereomikroskope bezeichnet.

Wenn Ihnen das so schon klar war, dann entschuldigen Sie meine einfache Darstellung

Viele Grüße
Herbert

Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Mila in März 16, 2011, 09:02:42 VORMITTAG
Hallo Herbert,

genau dieses Unterscheidungsproblem gibt es aber wirklich immer wieder:
ich wurde gefragt, ob wir an der Schule "Binos" haben (ja, haben wir), gemeint waren aber "Stemis" (und Stereomikroskope haben wir leider nicht!)

Und schon lief die Kommunikation aus der Spur!

Viele Grüße
Mila

Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Stefan_O in März 16, 2011, 09:26:37 VORMITTAG
Hallo Herbert,

stimmt das überhaupt: "Steremikroskope haben Objektivpaare". Mein MZ6 wird von Leica als Stereomikroskop verkauft. Die mehrmalige Zählung ergab, dass es nur ein Objektiv hat, was bei den Preisen auch gut ist.  :D

Getrennte Strahlengänge durch ein Objektiv wäre vermutlich eine passendere Definition für Stereomikroskop.

Gruss,
Stefan

Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Herbert Dietrich in März 16, 2011, 10:10:00 VORMITTAG
Hallo Stefan,
da hast Du schon recht. mir ging es hier ja nur um die Unterscheidung des räumlichen Sehens im echten Stereomikroskop bei dem
es meines Wissens grundsätzlich zwei Typen zu unterscheiden gibt: Das Greenough-System und das Abbe-System. Wenn ich richtig informiert
bi, hat das Greenough zwei Objektive (also Objektiv-paar) wie mein "Krüss Optronic". Im Gegensatz dazu hat das Abbe eine große Objektivlinse
und durch zwei Gallilei-Fernrohre werden aus einem Winkel von 14° zwei getrennte Strahelngänge gebildet, wie bei Deinem Leitz und auch bei
meinem LOMO MBS 10.
Ich hoffe ich habs einigermaßen korrekt hingekriegt, ich bin ja nur ein einfacher "Auch-Mikroskopiker" und wollte den oder die Listenpreis
mit zuviel Details nicht verunsichern.

Bei Deiner Vorstellung habe ich gesehen, dass Du ein "steiniger" bist, also wenn ich mal mit Dünnschliffen anfange, darf ich mich dann
an Dich wenden?

Viele Grüße
Herbert
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Klaus Herrmann in März 16, 2011, 10:21:34 VORMITTAG
Hallo Stefan,

ZitatGetrennte Strahlengänge durch ein Objektiv wäre vermutlich eine passendere Definition für Stereomikroskop.

Nein eigentlich nicht, denn es gibt 2 Typen: nach Greenough mit 2 getrennten Strahlengängen (die 14-16° gegeneinander geneigt sind) bis zur Frontlinse und den heute fast nur noch gebauten Teleskoptyp mit ebenso geneigten separaten Strahlengängen und einem gemeinsamen Hauptobjektiv, das oft auch gewechselt werden kann durch einen Revolver (ganz vornehm) oder durch schrauben. Damit kann man den Vergrößerungsbereich verändern um Faktor 0,5 1,5 usw.

Zwischen drin ist oft noch ein pankratisches System ("Zoom")  Dein - nicht ganz schlechtes und auch nicht ganz billiges MZ 6 hat das auch!
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: listenpreis in März 16, 2011, 23:17:53 NACHMITTAGS
Okay, das bringt mich schon mal etwas weiter. War auch eher eine Schnapsidee, aber hätte ja sein können, dass es mit einfachen (bzw. bezahlbaren) Mitteln möglich ist, ein stereoskopisches Bild (oder Video, wie ich es vorhatte) zu erzeugen.

Die Idee wird also aufgeschoben, bis ich im Lotto gewonnen habe ;)

Also vielen Dank für die Antworten!
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: ortholux in März 17, 2011, 09:56:44 VORMITTAG
Das ist doch Quatsch!
Warum denn gleich die Flinte ins Korn werfen? Lies Dir den Stereoskopie-Artikel auf Wikipedia durch! Wenn Du einmal verstanden hast, wie das funtioniert, kannst Du mit Phantasie und Hausmitteln sehr beeindruckende Ergebnisse erzielen.
Einfachster Versuch: Stell Dich auf Deinen Balkon (oder wo auch immer Du willst) und mach ein Foto von Eurem Garten. Dann gehst Du einen Schritt nach links (oder rechts, das ist völlig egal) und machst das "gleiche" Foto nochmal.
Diese beiden Bilder pappst Du mit einer Anaglyphen-Software zusammen und schaust Sie mit einer Rot/Grünbrille an. Unglaublich aber wahr - ein 3D-Bild. Genauso funktioniert's im Mikroskop, nur daß Du da nicht einen Schritt zur Seite gehen kannst sondern durch andere Mittel die beiden Blickwinkel erzeugen mußt.

Und los!
Wolfgang
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: Bernhard Lebeda in März 17, 2011, 11:19:33 VORMITTAG
Zitat von: ortholux in März 17, 2011, 09:56:44 VORMITTAG
Das ist doch Quatsch!
Warum denn gleich die Flinte ins Korn werfen? Lies Dir den Stereoskopie-Artikel auf Wikipedia durch! Wenn Du einmal verstanden hast, wie das funtioniert, kannst Du mit Phantasie und Hausmitteln sehr beeindruckende Ergebnisse erzielen.
Einfachster Versuch: Stell Dich auf Deinen Balkon (oder wo auch immer Du willst) und mach ein Foto von Eurem Garten. Dann gehst Du einen Schritt nach links (oder rechts, das ist völlig egal) und machst das "gleiche" Foto nochmal.
Diese beiden Bilder pappst Du mit einer Anaglyphen-Software zusammen und schaust Sie mit einer Rot/Grünbrille an. Unglaublich aber wahr - ein 3D-Bild. Genauso funktioniert's im Mikroskop, nur daß Du da nicht einen Schritt zur Seite gehen kannst sondern durch andere Mittel die beiden Blickwinkel erzeugen mußt.

Und los!
Wolfgang

Das sehe ich auch so!

Aber ich glaube er meinte mehr den mikroskopischen Teil des Gebietes.

Allgemein heisst das Stichwort "Stereoskopie" und dazu findet man sehr viel im Netz

z.B.  http://www.stereoskopie.com/

http://www.stereoskopie.org/

http://www.3d-historisch.de/Geschichte_Stereoskopie/Geschichte_Stereoskopie.htm


http://www.stereoforum.org/viewforum.php?f=13



Viele stereoskopische Grüsse


Bernhard
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: listenpreis in März 17, 2011, 12:30:13 NACHMITTAGS
Mir ist sehr wohl bewusst, was Stereoskopie ist, denn sonst hätte ich aus lauter Interesse diesen Thread hier nicht eröffnet. Ich weiß vor allem, dass man aus der Hand Fotografiert, nicht super weit kommt. Und wie ich in meinem letzten Post schon erwähnt habe, interessiert mich vor allem das Videografieren und da ist es dann leider nicht mehr ganz so einfach mit der 'freihand' Methode.

Für all die, die ihr Material schon mal in 3D begutachten konnten: Wie sind denn die Ergebnisse so (damit meine ich den Stereo3D-Effekt)? Würde es sich denn überhaupt 'lohnen' z.B. Pilzsporen oder ähnliches, die ja eh super klein sind, in 3D zu Fotografieren? 

Beste Grüße,

Jan

Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: olaf.med in März 17, 2011, 12:54:10 NACHMITTAGS
Hallo Jan,

versuch's doch einfach einmal mit dem von Herrn Cypionka früher in diesem Thread vorgeschlagenen Verfahren. Das funktioniert auch bei allen mikroskopisch kleinen Objekten (also auch bei Pilzsporen) und ist einfach genial :). Ich bin zwar zu dumm zu kapieren, wie man aus einem Stapel von Bildern aus einer und derselben Richtung einen stereoskopischen Effekt erzeugen kann, jedoch es funktioniert!

Hier ist übrigens noch ein sehr schöner Link zu "echten" stereoskopischen Aufnahmen:

http://krebsmicro.com/3Dstacks/index.html

Gruß, Olaf
Titel: Re: Stereoskopische Mikroskopie
Beitrag von: listenpreis in März 17, 2011, 13:05:59 NACHMITTAGS
Vielen Dank Olaf für die wundervollen Beispielaufnahmen - das gibt mir wieder Mut, weiter in die Richtung zu forschen! Aber erstmal werde ich morgen ein Praktikum zum Mikroskopieren machen - das ist erstmal noch komplettes Neuland für mich.

Grüße,

Jan