Liebe Mikroskopiker/innen,
vor gut einem Jahr wurde folgender Link bei uns im Forum gebracht:
http://www.microskopy-uk.org.uk/mag/artnov02/diydic.html
Jetzt habe ich mir endlich diesen Filter gebastelt und auch gleich an einer Gyrosigma attenuatum ausprobiert. (aus einer Tümpelprobe)
Objektiv 63x.
Hier ohne diesen Filter im Hellfeld:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64293_61390788.jpg)
hier mit Filter:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64293_33994368.jpg)
Ich finde die kleine Bastelei hat sich gelohnt.
Liebe Grüße
Regi
Liebe Regi,
sieht gut aus!
Könntest Du den Link kontrollieren. Bei mir funktioniert der nicht.
Herzlich
Martin
Habs schon selbst rausgefunden: da muß ein c statt ein k ins Microscop!: ;D
http://www.microscopy-uk.org.uk/mag/indexmag.html?http://www.microscopy-uk.org.uk/mag/artnov02/diydic.html
;D
Zitat von: Nomarski in Mai 06, 2011, 23:14:09 NACHMITTAGS
;D
So ist es! Gyrosigma attenuatum
muss im normalen Hellfeld bereits ab einer Apertur von 0,65 aufgelöst werden. Dazu braucht es keinerlei Tricks oder Filter. Die Vergrößerung spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle, doch ich nehme an, dass das 63er mindestens 0,8 hat.
Gunther Chmela
hallo Regi,
als Mensch, der gerne Klartext redet, muss ich Dir leider mitteilen, dass Dein Foto keinen DIK-Effekt zeigen, so, wie er mit der im link erwähnten Blende möglich ist. Anders ausgedrückt, selbst wenn Du der Meinung bist, dass sich die Bastelei gelohnt hat, bin ich sicher: da geht noch viel !! mehr (mit Einschränkungen!). Ich selbst habe lange an und mit diesem Kontrastverfahren experimentiert und habe dazu auch mal Bilder gezeigt.
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3888.0
Fazit: das Verfahren verwendet im Prinzip eine zwei"farbige" Kreutzblende. Es klappt ganz gut mit Objektiven bis 25x. Mit Objektiven 40x und stärker ist dieser Effekt nicht möglich (physikalisch bedingt?). Deshalb kann bei Deinem Bild der Effekt wahrscheinlich gar nicht zu sehen sein (ich vermute ein 40fach Objektiv) . Das ganze hängt auch sehr stark vom Kondensor ab. Bei mir klappt es am besten mit dem Billig-Kondensor (55 512 656) für das Laborlux.
Meine Blende ist 3schichtig aufgebaut und besteht aus einem Diffusor (angerautes Plastik), einer V-förmig eingeschnittenen schwarzen Pappe und einer blauen Folie. schwarze Pappe und blaue Folie sind gegeneinander verschiebbar. DARAUF !! kommt es an. Die Verschiebung dieser beiden Teile um Bruchteile eines Millimeters bewirkt sehr unterschiedliche Beleuchtungseffekte. Da hilft wirklich nur experimentieren, wobei man dann im Vorteil ist, wenn man einen Kondensor hat, in den die Blenden / Filter eingeschoben (statt eingeschwenkt) werden können. Selbstverständlich muss die Irisblende des Kondensors maximal geöffnet sein.
Ich habe hier noch ein weiteres Beispiel eingestellt:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9101.0
viel Erfolg beim Basteln Michael Plewka
Hallo,
ZitatEs klappt ganz gut mit Objektiven bis 25x. Mit Objektiven 40x und stärker ist dieser Effekt nicht möglich (physikalisch bedingt?). Deshalb kann bei Deinem Bild der Effekt wahrscheinlich gar nicht zu sehen sein (ich vermute ein 40fach Objektiv) . Das ganze hängt auch sehr stark vom Kondensor ab. Bei mir klappt es am besten mit dem Billig-Kondensor (55 512 656) für das Laborlux.
Sowas geht auch mit stärkeren Objektiven, sofern der Kondensor auch die nötige Apertur dafür hat. Die Blende ist dann auch entsprechend anzupassen. Daß eine Blende für alle Aperturen geht, klappt höchstens beim Pankraten. Und die Stelle für die Plazierung muß auch dafür geeignet sein. In der Nähe der Luke ist das auf jeden Fall immer ungünstig.
Zitatals Mensch, der gerne Klartext redet, muss ich Dir leider mitteilen, dass Dein Foto keinen DIK-Effekt zeigen, so, wie er mit der im link erwähnten Blende möglich ist. Anders ausgedrückt, selbst wenn Du der Meinung bist, dass sich die Bastelei gelohnt hat, bin ich sicher: da geht noch viel !!
Es soll aber auch Menschen geben, die da anderer Meinung sind.
Beste Grüße
Bernd
Hallo Michael,
könntest Du diese "Sandwich-Blende" vielleicht mal zeigen ?
Gruß
Mark
Liebe Bastelfreunde,
wenn es schon um eigenwillige Blenden geht, dann zeige ich auch hier eine Variante von mir.
Ziel war es die Farbbrillanz zu erhöhen und den oft großen Kontrastumfang etwas zu reduzieren.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64334_63763202.jpg)
Rosmarin Stängel , Wacker Färbung , Plan 6,3 , einfaches Hellfeld , weisse LED , Adapterfaktor 0,32x , Kamera DFK72
Farben wirken grau bis dunkel.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64334_64154472.jpg)
wie Bild 1, jedoch im Dunkelfeld.
Enormer Kontrast und hohe Farbsättigung, jedoch entfallen sehr viele Bilddetails. Bild unbrauchbar !
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64334_13087673.jpg)
wie Bild 1, jedoch mit einer transparenten Dunkelfeldblende.
Wie sieht nun das "Wunder" aus ? Extrem einfach ;D
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64334_66832584.jpg)
Das Bild zeigt einen geöffneten Phasenkontrastkondensor (Zeiss Standard). In einer freien Öffnung befindet sich eine runde 3mm starke Plexischeibe mit einer zentralen Abschattung (M 2,5 Schraube) und einer größeren transparenten Abschattung.
Ein Mix aus ringförmiger Beleuchtung und Dunkelfeld. Die transparente Scheibe (grauer SW-Film) kann sehr einfach sowohl in Größe wie Transparenz gewechselt werden. Damit läßt sich wie Wirkung gut anpassen. Durch die M 2,5 Schraube ist nicht nur der Wechsel einfach, sondern auch die Zentrierung gegeben.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64334_55781387.jpg)
Wird diese Blende etwas aus der Mitte herausgedreht, so ergeben sich Wirkungen wie mit der Kreutzschen Blende. Da beim Phasenkontrastkondensor die Blendenlage an exakt der Stelle liegt, welche von den Objektiven benötigt wird, ergeben sich praktisch keine Helligkeitsgradienten im Bildfeld. Dies ist oft ein Manko bei anderen Blendenkonstruktionen, wenn nicht nahe genug an die Lage der Aperturblende vom Kondensor zu kommen ist.
Viel Spass und schönes Wochenende
Peter
Hallo an alle ;D er, lieber Michael,
daß es kein richtiger DIK-Effekt ist sehe ich auch. Die Beispielbilder die Wim van Egmont in seinem Link zeigt sehen da besser aus.
Ich erreiche damit eine Art schiefe Beleuchtung. Auch ohne diesen Filter sind die Details einer Gyrosigma attenuatum zu erkennen wie Bild 1 zeigt.
Der Link (Danke für die Korrektur lieber Martin!) war als Anregung gedacht für Hobbymikroskopiker die Spaß am Basteln haben. Nicht jeder hat ein höchstpreisiges und mit allen Schikanen ausgestattetes Mikroskop ;).
Lieber Peter,
diese interessante Blende ist eine tolle Erweiterung dieses Themas. Wünsche jedem der das nacharbeitet viel Erfolg.
Mein Will/Hund 500 hat nur einen ganz normalen Kondensor in den ich allerdings einen Schieber reinstecken kann. Gut für Dunkelfeld und eben Selbstgebautes.
Schief beleuchtete und gefärbte Grüße
Regi
Liebe Regi,
irgendwas verstehe ich nicht: Im ersten Bild ist die Struktur der Schale nicht aufgelöst. Im zweiten Bild erscheint sie so (bzw. eher schlechter), wie man das von einem Objektiv 63x (das auf jeden Fall wohl mindestens die Apertur 0,8 hat) erwarten sollte - wohlgemerkt im normalen Hellfeld!
Beste Grüße!
Gunther
Lieber Gunther,
also auf meinem Bildschirm sehe ich im 1. Bild durchaus die Struktur der Schale. Und beim 2. Bild (mit dem hellblauen Hintergrund) ist für mich die Struktur der Schale deutlich besser zu erkennen. Auf die Ränder der Schalen habe ich nicht scharf gestellt, die sind bei beiden Bildern etwas verschwommen.
Die Gyrosigma schwimmt ja im Tümpelwasser und liegt nicht exakt plan.
Liebe Grüße
Regi
Hallo Gunther,
ZitatDie Gyrosigma schwimmt ja im Tümpelwasser
und wenn der Wasserfilm dann noch zu dick ist, helfen auch keine Filter und Zentralblenden weiter, um die entsprechende Auflösung zu erzielen.
Dafür aber etwas Klopapier. ;D
Guten Nacht
Bernd
hallo zusammen,
ich habe jetzt mal ein Foto von der "Blende" eingestellt.
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9101.0
@ Nomarski:
ZitatDafür aber etwas Klopapier.
lese ich da eine gewisse Arroganz heraus? Es hätte einigen Deiner Bilder sicherlich ganz gut getan, wenn sie dieser Behandlung unterzogen worden wären. Ich verweise dazu mal kurz auf diese zuletzt gezeigten.
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9062.0
apropos Bilder:
ZitatSowas geht auch mit stärkeren Objektiven, sofern der Kondensor auch die nötige Apertur dafür hat.
Es mag ja Kondensoren mit einer Apertur größer als 1,4 geben, aber mit den beiden, die mir zur Verfügung stehen, waren -wie schon gesagt- keine DIK-ähnlichen Bilder im Sinne des von Regi angesprochenen links möglich . Deshalb wäre es sicherlich von großem Interesse für viele Forumsmitglieder, diese Behauptung mit entsprechenden Bildern zu untermauert zu sehen. Man könnte sich ja dann -zumindest für sehr viele Anwendungsfälle- die teure Anschaffung eines DIKs ersparen . Ansonsten sind Zweifel an der Aussage erlaubt.
beste Grüße Michael Plewka
Hallo,
meine persönliche Erfahrung ist, dass es sehr wohl grundsätzlich mit 0.9er-Kondensoren möglich, auch noch mit einem 40er-Objektiv eine schiefe Beleuchtung zu erzeugen, die eine "Near-DIC"-Qualität hervorbringt.
Offenbar funktioniert das aber nicht mit jedem Mikroskop ( oder besser gesagt, Kondensor-Objektiv-Kombination ), vermutlich spielen da noch andere Faktioren hinein. Ich denke, es hängt von der Konstruktion des Kondensors ab und wo exakt der Eingriff in den Strahlengang erfolgt bzw. überhaupt erfolgen kann.
Sehr gute Ergebnisse habe ich zum Beispiel am Orthoplan mit dem 0.9er-Phako-Revolverkondesnor erzielen können, indem einfach die Revolverscheibe etwas verdreht wird. An diesem Mikroskop kann ich mit diesem Kondensor bei allen Objektiven bis einschließlich 40x ein sehr gutes Schieflichtbild erzeugen, auch ein Dunkelfeld ist mit einer DF-Blende für das 40er-Objektiv möglich. ( Unten ein schon einmal von mir gezeigtes Beispiel )
Weitere Mikroskope, mit denen das seht gut funktioniert, sind nach meiner Erfahrung das Leitz/Leica Biomed, das über einen Kondensor mit einem "Schlitz" verfügt, über den sehr einfach Blenden an eine wohl sehr geeignete Position platziert werden können.
Und nicht zu vergessen das wirklich simpelst aufgebaute Zeiss KF2, dessen Kondensor ja kaum den Namen verdient, aber den "DIK für Arme" in nahezu perferkter Weise ermöglicht ( wie Bini ja oft genug beweisen hat ).
Es gibt aber auch zahlreiche Mikroskope bzw. Kondensoren, mit denen es nicht funktioniert, z.B. ist mir ein vernünftiges Schieflicht mit dem klassischen 0.9er-Kondesnor des Zeiss Standard noch nicht so richtig gelungen.
Ob also ein gutes Schieflicht erzeugt werden kann, hängt primär nicht vom Geldbeutel ab ( wie die Bildqualität generell ;) ), oft funktioniert das bei sehr einfachen Mikroskopen sogar wesentlich besser als bei den "hochgezüchteten" Geräten mit komplexen Strahlengängen. Beim weißen Leitz Diaplan wüsste ich z.B. nicht, wo noch ein entsprechender Eingriff in den Strahlengang ohne "Operation" möglich sein könnte.
Objektive: Planapo 25 und Planapo 40, CP 995, Periplan 10x/18 Br.
Nicht gestackt! Umwandlung in Graustufen, kein Nachschärfen!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64384_56251384.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64384_24605373.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64384_2187365.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64384_22573102.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
hallo Peter,
ich hatte erwartet, dass so etwas kommen würde ... Aber Dein Beitrag geht am Thema vorbei. Ich empfehle dringend, sich die entsprechenden Bilder in dem link noch einmal anzuschauen. Denn es geht genau um die Farbe im Bild bzw. um einen farbigen Hintergrund. Die von Dir gezeigten Fotos sind ja in der einen oder anderen Form bereits bekannt, können aber, da Graustufenbilder, den gewünschten Effekt deshalb gerade nicht zeigen: nämlich Objekt in "natürlichen" Farben vor blauem Hintergrund. Deshalb enthält ja die DIY-DIK-Blende in dem link ein farbiges Element. Über die Kreutz-Blende bzw. Schieflicht ist hier im Forum erschöpfend, so meine ich, verhandelt worden, auch in Bezug auf DIK hat der "Erfinder" dieser Blende genügend berichtet. Insofern warte ich weiter auf Farbbilder....
beste Grüße Michael Plewka
Das sagt der Richtige:
Zitatlese ich da eine gewisse Arroganz heraus? Es hätte einigen Deiner Bilder sicherlich ganz gut getan, wenn sie dieser Behandlung unterzogen worden wären. Ich verweise dazu mal kurz auf diese zuletzt gezeigten.
ich wollte lediglich auf die Umstände hinweisen, die dazu führen, daß sich die Struktur eines Objektes, in diesem Fall die Gyrosigma, nicht von einem Objektiv mit hoher Apertur und Vergrößerung auflösen läßt wie es schon mit Objektiven mit geringerer Apertur möglich ist. Gunther Chmela hatte darauf schon hingewiesen, das hat mit Aroganz auch nichts zu tun. Bei einem Dauerpräparat hat man dagegen wieder ganz andere Karten in der Hand.
Das sollte dabei berücksichtigt werden.
Der Link, auf den Du da verweist bezüglich der von mir gezeigten Bilder zeigt übrigens was ganz anderes als eine Gyrosigma. ???
VG
Bernd
P.S.: Deine Bilder werden nicht dadurch besser, indem du die von anderen schlechtmachst.
Eine Gyrosigma attenuatum habe ich nun leider momentan nicht greifbar, schon gar nicht im Tümpelwasser,
daher eine kurze Demo an einer Gyrosigma balticum:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64394_30649249.jpg)
Im Hellfeld bei geringer Abblendung ist die Struktur nicht sonderlich gut zu erkennen. Verwendet wurde hier ein 63/0,8.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64394_48659684.jpg)
Mit schiefer Beleuchtung ist der Kontrast etwas besser.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64394_48890011.jpg)
Und bei ringförmiger Beleuchtung läßt sich einiges schon mit einem 25/0,45-Objektiv erkennen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64394_58333398.jpg)
Die schiefe Beleuchtung beim 25/0,45 angewendet, ergibt bei mir dieses Resultat.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64394_42859086.jpg)
Hier ein Ausschnitt des letzten Bildes mit dem 25er, da es hier die Lupenfunktion nicht gibt.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Michael,
stimmt! Thema verfehlt....6!.....setzen!
Du hast recht.
Aber habe ich jetzt richtig verstanden, dass Du meinst, dass es nicht möglich ist, einen farbigen Hintegrrund ( und zwar nur Hintergrund ) und gleichzeitig den DIK-Effekt bei Objektiven wie z.B. dem 40-fachen zu erreichen?
Ich habe es mal quick and dirty probiert und komme zu diesen Ergebissen.
O.k., der Pseudo-DIK an den Mundschleimhautepithelien könnte ausgeprägter sein, ist aber erkennbar.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64417_27376253.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64417_48684550.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter Voigt,
bitte nicht böse sein, aber jetzt kommt von mir doch eine sehr ernst gemeinte und harte Kritik. Was, bitte, soll dieses Foto von einer Gyrosigma balticum denn eigentlich zeigen? Dass man es schafft, auch auch mit einem Objektiv, dessen Apertur auf jeden Fall ausreichen würde, die Struktur der Schale vollständig aufzulösen, so arbeiten, dass die Struktur eben nicht aufgelöst ist? Oder zu was sonst soll das Verfahren, das hier diskutiert wird, herhalten?
Gyrosigma balticum ist ohne weiteres ab Apertur 0,45 aufzulösen.
Noch einmal: Nichts für ungut! Ich bin sonst kein Freund harscher Kritik, aber diesmal ... solche Bilder ärgern mich!
Beste Grüße!
Gunther Chmela
Lieber Herr Chemla,
auch Sie haben völlig recht! Allein - es ging mir hier in keiner Weise um Auflösung und die Diatomee wurde nur "zufällig" gewählt. Mir ging es nur um die Aussage Michaels, dass es ( vermutlich ) nicht möglich sei, bei einem 40er-Objetiv gleichzeitg den "DIK-Effekt" und den farbigen Hintegrund zu erzeugen.
Hezrliche Grüße
Peter Voigt
hallo zusammen,
@ Peter: schön, dass jetzt das Problem mit dem DIY-DIK verstanden worden ist!
Deine neuen Fotos sehen prinzipiell genauso aus wie meine. Dabei spielt das Objekt eine eher untergeordnete Rolle; ob Gyrosigma oder Closterium oder ein Ciliat ist völlig egal. Deine Bilder bestätigen perfekt meine Aussage: dass nämlich (und da habe ich mich zugegebenermaßen unklar ausgedrückt; ich hätte sagen sollen: schlecht) es nicht gut mit dem 40er Objektiven funktioniert. Denn vor allem das Auflösungsvermögen ist in diesen Bildern absolut indiskutabel (wahrscheinlich beugungsbegrenzt). Genau das war meine Aussage. Nimmt man diese Bilder als ein Dokument für das Nicht-Funktionieren, ist die Konsequenz leider, dass "echter" DIK insbesonders für Objektive ab ca. 25x nicht durch die DIY-Blende ersetzt werden kann (von Schieflicht war wohlgemerkt nicht die Rede!)
beste Grüße Michael Plewka
Hallo Michael,
Stimmt....berauschend ist die Qualität mit dem 40er in der Tat nicht!
Herzliche Grüße
Peter
PS:
Zitat@ Peter: schön, dass jetzt das Problem mit dem DIY-DIK verstanden worden ist!
Manche brauchen eben länger.....
ZitatDabei spielt das Objekt eine eher untergeordnete Rolle; ob Gyrosigma oder Closterium oder ein Ciliat ist völlig egal. Deine Bilder bestätigen perfekt meine Aussage: dass nämlich (und da habe ich mich zugegebenermaßen unklar ausgedrückt; ich hätte sagen sollen: schlecht) es nicht gut mit dem 40er Objektiven funktioniert. Denn vor allem das Auflösungsvermögen ist in diesen Bildern absolut indiskutabel (wahrscheinlich beugungsbegrenzt). Genau das war meine Aussage. Nimmt man diese Bilder als ein Dokument für das Nicht-Funktionieren, ist die Konsequenz leider, dass "echter" DIK insbesonders für Objektive ab ca. 25x nicht durch die DIY-Blende ersetzt werden kann (von Schieflicht war wohlgemerkt nicht die Rede!)
Was habt ihr denn eigentlich?
Auch beim 40er Objektiv lassen sich die Strukturen sowohl von Gyrosigma als auch Pleurosigma noch auflösen, wenn man dieses Verfahren anwendet:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64427_49909506.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64427_33023833.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64427_11799901.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/64427_14033927.jpg)