Liebe µm-Gemeinde ;D
Hat jemand von euch vielleicht auch die MicroScan5821 USB-Kamera mit 1.3 und hat das selbe Problem oder habe ich ein Montagsprodukt ?
Mein Problem....
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67501_10715755.jpg)
Was kann ich gegen diesen Blaustich machen ?
Ich erwarte ja keine Wunder,aber dieses Ergebnis ist mehr als enttäuschend für mich !
mfg
Johannes
Hallo,
leider kann ich zu der Kamera im Netz nichts finden!
Hast Du mal einen Link? Wo hast Du sie gekauft? Wie teuer war sie?
In der Mitte hast Du den klassischen "Hot Spot", der bei fast allen preiswerten USB-Kameras vorhanden ist und verschiedene Ursachen haben kann.
http://www.mikroskopie.de/mikforum/search.php?0,search=dcm+hot+spot,page=1,match_type=ALL,match_dates=0,match_forum=ALL,body=1,author=1,subject=1
Wenn Du durch Einstellungen der Software den Blaustich nicht eliminieren kannst, helfen nur Photoshop und Co.
Was mikroskopierst Du denn hauptsächlich? Macht es sich denn auch bei anderen ( z.B. farbigen ) Objekten so störend bemerkbar?
Herzliche Grüße
Peter
PS: Ist es diese Kamera?
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?lng=de&tid=25#ccd-microqpro-co
Falls ja, würde ich mal behaupten: Viel mehr kann man für 119 EUR kaum erwarten. Selbst die DCM 130 ( von mir immer als recht brauchbare preiswerte USB-Kamera eingestuft ) kostet ja schon 139 EUR.
Danke für die schnelle Antwort
ZitatPS: ist es diese Kamera?
http://www.teleskop-austr...p;tid=25#ccd-microqpro-co
fast, es ist die etwas weiter oben
http://www.teleskop-austria.at/prod.php?tid=25&lng=de#ccd-microq-co
mfg
Johannes
Hallo,
welche genau?
Herzliche Grüße
Peter
foto-miq-130-co
Aber für die wird sicher das selbe gelten wie für die Du meintest ........auch 119€.
Gibt es eine Kamera die auf dieser Seite zu empfehlen ist (das Geschäft ist 15min von mir entfernt,deshalb) ?
Danke für deine Geduld
Johannes
Hallo!
Das ist leider nicht so einfach.
Was hast Du denn genau vor? Brauchst Du wirklich eine solche Kamera? Manchmal ist die Adaption einer alten Coolpix 990 / 995 mit einem Periplanokular die bessere Lösung und für unter 200 EUR zu realisieren. Wenn man das Bild nicht unbedingt diekt auf einem PC darstellen muss.
Da wird heute oft "gefordert", wobei ich mch immr frage: Wieso eigentlich? Ein gescheite "Livebild" bekommt man mit diesem Kameras ohnehin kaum ruckelfrei auf den Monitor, und ob ich das Foto nun direkt auf dem Rechner speichere oder erst mit z.B. einer Coolpix auf eine Speicherkarte fotografiere und dann via Kartenleser in den Rechner einlese...ich sehe da nicht so große Probleme.
Im unteren Preissegment muss man bei den "Mikroskopkameras" leider immer massive Abstriche machen. Sehr gut sind die CCD- oder CMOS-Kameras von Imaging Source ( die es auch bei Deinem Händler gibt ) , aber da liegst Du schon in einer ganz anderen Preisklasse. Dazu kommt dann noch ein passender Adapter ( also die Optik, die die Kamera mit dem Mikroskop verboindet ). Da ist man schnell bei 500 EUR, bei hochwertiger Adaption sogar deutlich darüber.
Welches Mikroskop hast Du denn?
Ich persönlich habe, was die "Billigkameras" betrifft, einigermassen gute Erfahrungen mit der 1,3 MP-DCM 130 gemacht. Sie wird unter der Bezeichnung nicht mehr angeboten, es dürfte aber diese Kamera sein.
http://cgi.ebay.de/USB-PC-Mikroskop-Digital-Video-KAMERA-Camera-1-3-MP-/400220051364?pt=Optik_Zubeh%C3%B6r&hash=item5d2ef957a4
Im "alten" Forum findest Du, wenn Du nach DCM 130 suchst, -zig Beispielaufnahmen von mir.
Bei gefärbten Schnitten etc. ist die Kameera o.k, bei Tümpleraufnahmen schon "grenzwertig".
Herzliche Grüße
Peter
http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?2,50567,50567#msg-50567
http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,41663,41663#msg-41663
http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,46391,46391#msg-46391
Lieber Johannes
Du hast in dem Bild nicht nur einen Farbstich, Du hast auch einen Hotspot - mit anderen Worten eine sehr ungleichmaessige Lichtverteilung. Da die Korrektur sehr aufwaendig ist wuerde ich die Finger von dieser Loesung lassen ...
Hast Du eine DSLR im Einsatz, wenn ja sollte man ueberlegen ob dan nicht diese besser verwenden kann ...
:-)
Gerhard
Ich bin wirklich dankbar für eure Hilfe
Ich überlege mir eine gebrauchte EOS 450 um 420€ zuzulegen.
Das eine Problem dabei ist,das sie mir von jemanden mit (verflixt wo ist die liegende 8 auf der Tastatur? ) Optik empfohlen wurde und ich nur ein 160mm Tubus besitze.
Das andere Problem ist das mein Mikroskop eins um 338€ ist und das dann die Kamera plus passenden Adapter in keinen Verhältnis mehr steht (auch in der Qualität der Bilder?).
Zur Erklärung, bin Tischler und Zahle Unterhalt für 2 Kinder, da ist ganz schön wenig Spielraum für dieses schöne Hobby.
Ich habe mal ein wenig herumgewerkt und versucht die USB-Kamera mit Okular und einem Objektiv einer zerlegten Kamera dazwischen mit den Händen haltend zu verwenden.
Das Ergebnis war trotz der Abenteuerlichen Fingergymnastikübung weit aus besser als das Beispielbild von Oben ,da ich keine Hand mehr frei hatte gibt es leider kein Vergleichsbild ;D.
Liege ich damit richtig das ich mit der EOS dann auch durch das Okular fotografieren müsste um ein brauchbares Ergebnis zu bekommen ?
mfg
Johannes
Hallo Johannes,
eindeutige Antwort : ja.
Für lange Erklärungen fehlt mir gerade die Zeit, aber lies dir doch mal die Seiten von Herrn Prof. Piper durch:
http://www.mikrofotografie.info/
Da sind viele Deiner Fragen schon beantwortet.
Hallo!
Also, bei der Adation eines EOS 450 D sehe ich bei einem vermutlich leichten Stativ ohne Auslösungmöglichkeit aus dem LiveView heraus ( so wie bei der 500 und 550 D ) sowie der Notwendigkeit einer Zwischenoptik erhebliche Probleme.
Sag doch bitte noch einmal genau, welches Mikroskop genau Du hast!
Warum macht Ihr es Euch eigentlich immer so schwer? Anscheinend durch den DSLR-Hype mit Video, HD und Blitzmöglichkeit ( dem auch ich etwas verfallen bin, ich gebe es zu ) etwas aus der Mode gekommen, aber immer noch eine wirklich gute Lösung insbesondere für die Adaption an einfache Endlichsysteme ist die alte Coolpix mit Periplanokular.
Dazu kaufst Du Dir eine Coolpix 990 oder 995 bei ebay für ( oder wie man bei Euch sagt, "um" ) ca. 60 EUR und ein Leitz Periplan 10x / 18 Brille Okular. Dafür muss man bei ebay ca. 50 - 100 EUR je nach Marktlage auf den Tisch legen. Und das wars dann auch schon. Damit hast Du ein komplettes Fotosystem, und damit waren jahrelang viele Mikroskopiker glücklich und sind es zum Teil immer noch. Jedenfalls ist die Lösung sicher erheblich besser als die Billig-CMOS-Kameras oder ein umständliche DSLR-Adaption mit allen Fehlermöglichkeiten ( Verwacklungsunschärfe etc. ).
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Johannes,
wie wäre es genau so einfach wie Peter V. schon sagte mit so einer Lösung:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=987.0 ?
Preislich liegt das Ganze sogar unter 119 Euro.
Ich kann sie wirklich empfehlen!
Freundliche Grüße
Peter R.
Hallo zusammen,
kann jemand ganz kurz die Unterschiede zwischen Coolpix 990, 995 und 4500 nennen ?
Geht die Lösung von Peter R. auch mit der Powershot A720 oder hat die eine andere Pupillenlage ?
Vielen Dank
Alfred
Hallo!
990 und 995 im Wesentlichen identisch, die 995 ist etwas neuer. Keine nennenswerten Unterschiede. Beide 3.34 MP.
Die 4500er hat 4 MP, ein leicht modifiziertes Gehäuse mit einem noch kleineren(!) Monitor. Sie soll mehr Probleme mit Coolpix-Ringen machen als die 990 und 995.
990 und 995 habe ich im Einsatz, die 4500er habe ich persönlich noch nicht ausprobiert.
Aber alle nehmen mit ihren Filtergewinden das besagte "Periplan" auf.
Hrzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
das Problem bei der schönen und simplen Coolpix Lösung ist aber das Alter der Kamera. Genau das hat mich davon abgehalten, eine zu kaufen. Die Dinger, die man noch bekommt, haben meist zigtausende Auslösungen hinter sich und eigentlich ihre Milch gegeben. Ob Nikon noch einen Service anbietet weiss ich nicht, aber jeder Handgriff eines Technikers wird teurer als die Anschaffung der Kamera. Ich würde eher eine gebrauchte EOS 550D mit der Möglichkeit, erschütterungsfrei aus dem Liveview heraus "auszulösen", in Betracht ziehen. Die sind auch nicht mehr so teuer.
Lieber Hugo,
Du hast recht, aber dennoch müsste der Lehrer jetzt schreiben: "Thema verfehlt" ;)
Die besagten Coolpixe sind bezogen auf die Geschwindigkeit des digitalen Zeitalters sicherlich schon Dinosaurier, aber trotzdem noch nicht ausgestorben!
Eine Coolpix kostet im Schnitt 50 EUR, ein gebrauchter 550D-Body mindestens 450-500 EUR ( also das Zehnfache! ). Und dann hast Du noch keine Adaption!
Der Fragesteller schrieb, dass das Mikroskop mit 338 EUR bei seinem Finanzrahmen wohl schon eine arge Investition war. Er sucht explizit eine
preiswerte Adaption.
ZitatDie sind auch nicht mehr so teuer.
ist also sehr relativ!
Klar ist ein Golf-Jahreswagen vermutlich besser als ein 13 Jahre altes Auto, aber wenn ich nur Geld für Letzteres habe, kann ich auch nur das fahren.
Service gibt es für die Coolpix natürlich nicht mehr, und wenn sie defekt ist, muss sie halt in den Müll. Aber meine diversen gebraucht gekauften Coolpixe tun schon seit Jahren klaglos ihren Dienst. Die alten Coolpixe scheinen ( bis auf den obligat defekten Batterienfachdeckelverschluss ) eh recht robuste Gesellen gewesen zu sein, zumindest werden auf dem Gebrauchtsmarkt wesentlich weniger defekte Coolpixe angeboten als z.B. Canons. Typische Probleme aus jeder Ära wie Sensoren, die sich nach einer bestimmten Zeit selbst zerlegten, scheint es auch bei den Coolpixen nie gegeben zu haben.
Eine außerhalb der Garantie defekte 550D ist übrigens sicherlich in der Reparatur doch erheblich teurer als der Totalverlust einer 50 EUR Coolpix.
Ich bin überzeugt, dass für Leute mit sehr schmalem Geldbeutel die Coolpix/Periplan-Lösung immer noch erste Wahl ist. Wie auch andere Adaptionen von Kompakt-Digicams ( z.B. die vielen Canon Powershots ), die aber auch meist schon etwas teurer werden und natürlich für den technisch nicht so Beschalgenen schweiriger zu adaptieren sind. Ein Periplan in das Filtergwinde der Coolpix zu schrauben schafft hingegen auch der Ungeschickteste, und schon kanns losgehen.
Fotografierst Du schon oder adaptierst Du noch?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Johannes
Wenn Du ein gebrauchtes Perilan-Okular brauchst lass es mich wissen. Diese Leitz Brillenokulare haben wirklich eine gute Qualitaet - ich teste da gerade eine Adaption vom Wild STEMI auf 16 und 21Megapixel Canons und da ist dieses Okular ein Kernstueck ...
:-)
Gerhard
Hallo Peter,
meine Erfahrung (besser: die meines Kumpels) ist, daß seine Coolpix insgesamt 3 Sensoren verschlissen hat. Deswegen auch meine Zurückhaltung bzgl. der Coolpix 99x.
Muss ja nicht bei jeder so sein, aber man muss mit Enttäuschungen rechnen.
Das, was ich knipse, mach ich z.Z. noch freihändig mit einer Coolpix S210, die ich mir bei meiner Tochter "leihen" muss :D.
Hallo zusammen.
Ich bin etwas verwundert über manche Vorschläge, sorry wenn ich das so frei schreibe.
Warum nicht zunächst einmal versuchen die Fehler EINZELN zu analysieren?
1. die Kamera scheint richtig mit dem PC verbunden zu sein und die Software speichert auch Bilder.
2. da die Kamera bereits vorhanden ist könnte man doch auch versuchen die Fehler zu beseitigen.
3. Fehler A , die ungleichmäßige Ausleuchtung.
4. Fehler B , die horizontalen Streifen im Bild.
Die Mikrometerskala ist recht gut abgebildet, keine extreme Bildfeldwölbung, keine CVD zu erkennen. POSITIV !
Leider fehlen die Aufnahmedaten, wie Objektiv, Belichtungszeit, ein Bild der Kameraadaption usw.
Dazu die Frage:
Sind die Streifen immer da? Verändern sich die Streifen? Verändern sich die Streifen bei der Variation der Belichtungszeit?
Ist es eine Halogenleuchte oder eine LED?
Die ungleichmäßige Beleuchtung (farblich) kann von einer Kondensoreinstellung kommen, oder von einem falschen Abstand der Kameraoptik. Beispiele könnte ich dazu ohne Ende bringen :o und das, obwohl teure DSLR oder sonst eine gute Kamera.
Weiter würde ich NIE ein Periplan empfehlen, da die letzte Linsenkrümmung konkav ausgeführt ist und es sehr leicht zu ganz extremen HotSpots kommen kann. Mit der Coolpix funktioniert es , keine Frage, aber wehe das Kameraobjektiv kat eine ungeeignete Eingangslinse incl. der Entspiegelung ! Und weiter kann ich ein Periplan nicht zu jedem Objektiv der Firma XY empfehlen. Es sei denn der Spruch - ein Bild gibt es immer - gilt.
So, nun warte ich, ob noch Daten nachgereicht werden.
Prügel und Ohrfeigen nehme ich gerne an, verstehe ja von Optik nix ;D
Grüße
Peter
Nachtrag:
Ein wunderschönes Bild, trotz PlanApo Objektiv, trotz Kpl W 10x/20 Br Okular, trotz guter Kamera mit reichlichen 5 MPixel, trotz ...... ja was nicht noch ...... und ein Bild zum weglaufen. Nur 2 kleine Fehler !
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67639_8173138.jpg)
Hallo!
Coolpix 990 mit Leitz Periplan 10x/18 Brille am unendlichen Leica DMLB ( der reinen Lehre nach paßt da NIX! ). Eine Adaption für ( nach aktueller Marktlage geschätzt ) sicher unter 150 EUR.
VÖLLIG unbearbeitet, also auch kein Weißabgleich bzw. Farbstichkorrektur, keine Kontrastveränderung etc.....
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67640_66663219.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67640_48837458.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67640_56178725.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Also, was mich immer wieder wundert, sind die "einarmigen Handstände" bei der Adaption von Kameras aller Art an trinokulare Endlich-Mikroskope, bei denen man nun mal durchs Okular "knipsen" muß. Schon ZEISS (West) hat früher dazu ein Stativ im Programm gehabt, auf dem die Kamera berührungsfrei zum Mikroskop (mit Lichtschutz-Manschette) über dem Okular des Phototubus angebracht wurde. Ich benutze dazu u.A. ein altes Vergrößerungs-Stativ. Man kann sich auch aus geeigneten Baumarkt-Komponenten - siehe Abbildung (habe ich vor einiger Zeit schon mal gezeigt) - brauchbare Stative selbst basteln. Die dazu wichtige Komponente Tragarm läßt sich aus Haltern für Kameras an astronomischen Fernrohren (ca. 30 - 50 €) herstellen. Das Mikroskop steht dabei auf dem Grundbrett des Stativs; ein überdimensionaler Platzbedarf resultiert deshalb auch nicht. Die Kamera selbst ist so nicht festgelegt und uneingeschränkt anderweitig verwendbar.
Ich benutze auch Digi-Spiegelreflexe, u. A. eine Olympus 420 oder eine Pentax K-m, beide mit den einfachsten, dazu üblicherweise gelieferten 3-fach Zoom-Objektiven. Bei den Halbformaten dieser Kameras lassen sich mit Brennweiten ab ca. 35 mm durch Okulare 10x/18 bzw. 10x/20 Brille - also mit höher liegender Austrittspupille - einwandfreie Mikrobilder machen, beschnitt-und vignettierungsfrei (Kamera-Blende zweckmäßig voll öffnen). Aber - mit 17,5 mm - auch einwandfreie Bilder über das ganze Sehfeld des Okulars.
Die "vielen Linsen" fürchte ich dabei nicht. Die Objektive wirken hier auch nur als Bildversetzer; sie verlegen das Bild aus "unendlich" (man kann es im dunklen Zimmer - genügend starke Mikroskopleuchte vorausgesetzt - ja an der Zimmerdecke sehen) in die Ebene des Kamerasensors; machen also aus dem Okular ein Projektiv.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67641_21626384.jpg) (https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67641_14266522.jpg)
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Natürlich gibt es tausend oder mehr Lösungen, wie man zu guten bis sehr guten Mikroaufnahmen kommen kann.
Aber ich habe diese Sätze gelesen:
Das andere Problem ist das mein Mikroskop eins um 338€ ist und das dann die Kamera plus passenden Adapter in keinen Verhältnis mehr steht (auch in der Qualität der Bilder?).
Zur Erklärung, bin Tischler und Zahle Unterhalt für 2 Kinder, da ist ganz schön wenig Spielraum für dieses schöne Hobby.
Warum also nicht Fehler beseitigen und gleich eine neue Kameraversion vorschlagen.
@ Peter (V) , freu Dich dass es so gut geht ! Ich würde es nutzen und schweigen ;)
Gruß
Peter
Also "meine" Konstruktion lässt sich auch auf "einfachere" Mikroskope und alle Kameras anwenden; wenn ich es insgesamt betrachte, ist sie auch die flexibelste und wohl auch preiswerteste.
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Lieber Herr Husemann,
absolut kein Widerspruch von mir zu "Ihrer" Lösung. Voraussetzung, dass ein Trinotubus vorhanden ist und das Kameraobjektiv die Blendenlage nicht zu tief im Objektiv gelagert hat. Aber wem sage ich das :D
Schöne Grüße
Peter Höbel
Hallo!
ZitatAlso, was mich immer wieder wundert, sind die "einarmigen Handstände" bei der Adaption von Kameras aller Art an trinokulare Endlich-Mikroskope, bei denen man nun mal durchs Okular "knipsen" muß.
Genau so sehe ich es doch auch, und genau aus diesem Grunde verteidige ich hier doch die gute alte Coolpix-Lösung - eben, weil sie so bestechend einfach ist. Periplan in die Coolpix schrauben, einstecken, fertig! Das kann wirklich JEDER! Und relativ preiswert ist es auch.
Nun findet vermutlich jeder seine eigene Aaption vergleichsweise "einfach", für den völlig Unbedarften können solche vermeintlich simplen Lösungen riesige Hürden dasretellen. Nicht jeder ist begnadeter Bastler.
Das ist so ein wenig wie mit dem Nippel und der Lasche....
Da nimmt man mal schnell ein altes Sowieso-Stativ ( oder baut es sich selbst aus Baumarktteilen), dann braucht man nur noch Filterhalter Nr.xxxxx und Reduzierscheibe von Gewinde GHK auf LKJ aus dem Sowieso-Shop......ach ja, eine Kamera muss natürlich auch schon verhanden sein. Und werden dann erst wie bei Peter Höbels zweifellos hervorragenden Lösungen spezielle Linsen mit Brennweite XYmm und Drehteilen ins Rennen geschickt, raucht dem unbedarften drehbank- und optikkenntnisfreien sowie finanziell wenig potenten Mikroskopiker mit seinem Einfach-Bresser erst richtig der Kopf.Und genau deshlab scheinen ja die unsäglichen Okularkameras so "attraktiv", weil sie ein "plug-and-play" versprechen und damit die ganzen sonst notwendigen Basteleien umgangen werden.
Natürlich können Puristen zudem einwenden: Periplan an Nicht-Leitz-Objektive, das geht doch gar nicht. Kann man doch locker mit der Aufnahme eines Objektmikrometer bewesien ( ich selbst habe ja auch schon mehrere Fotos dieser Art hier gezeigt ). Nur: Objektmikrometer sind ja nicht das klassische Fotobjekt des durchschnittlichen Hobbymikroskopikers. Und mal Hand aus Herz: Die ganzen CVD-Geschichten etc. machen sich doch
in praxi bei Aufnahmen in der Bildmitte und besonders bei gefärbten Schnitten etc. kaum bis gar nicht bemerkbar.
Aber viele Wege führen halt nicht nur nach Rom.....
Was die Optimierung der Okularkamera betrifft, sehe ich allerdings wenig Spielraum. Im Gegensatz zu hochwertigen Kameras wie der Imaging Source haben diese Billigcams entwdder eine
feste Optik ( somit hier also schon einmal keine Korrekturmöglichkeit ) oder es werden nur optische schlechte Adapter mitgeliefert. Hochwertige Adapter würden aber sicher schon wieder das Budget überstiegn, wir kennen ja alle die abstrus hohen Preise der Hersteller für Kameraadapter. Fernerhin erlaubt die zumeist katstrophal programmierte Treibersoftware selten sinnvolle und zielführende Eingriffe. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber da ist es natürlich schlecht, Ferndiagnosen zu stellen, wenn man selbst die Kamera nicht vor sich hat.
Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass der Fragesteller wohl die Kamera auch zurückgeben könnte...
Hrzliche Grüße
Peter
Hallöchen!
Das Fotografieren mit einer "objektivbehafteten" Kamera durch systemeigene Okulare ist zunächst einmal - was die Bildkorrektion angeht - immer "optisch korrekt"; im Prinzip egal, mit welcher Kamera man es tut. Man ist also nicht auf einen bestimmten Kamera-Typ angewiesen. Bei der Stativlösung braucht man auch keinen weiteren - eventuell auch noch kameraspezifischen - Adapter; es kann eine kleine einfache "Consumer"- oder eine schwere Spiegelreflex sein (mancher schwärmt ja auch für mehrere, für leichtere und...), zumindest solange es - z.B. bei zu "langen" Zooms - keine zu großen Pupillen-Probleme (Vignettierung) gibt. Und warum soll man auf "optical correctness" verzichten?
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Hallo,
Zitat von: Peter V. in Juni 28, 2011, 00:12:21 VORMITTAG
990 und 995 im Wesentlichen identisch, die 995 ist etwas neuer. Keine nennenswerten Unterschiede.
kleine Anmerkung, nachdem ich jetzt mit beiden spielen konnte:
An der Elektronik scheint doch etwas geändert worden zu sein.
Der USB-Zugang zur Coolpix 990 funktioniert sowohl mit
photopc (http://www.math.ualberta.ca/imaging/)
als auch mit
gphoto2 (http://www.gphoto.org/)
wobei photopc den Fernauslöser schneller anspricht und man so ziemlich alles
vom Computer aus einstellen kann.
Bei Coolpix 995 geht Fernauslösung per USB nicht (weder photopc noch gphoto2),
angeblich aber über eine serielle Schnittstelle.
Gruß
Franz
Hallo,
ich mische mich jetzt auch noch mal Coolpixmäßig ein. Es werden immer nur die CP 9xx und 4500 erwähnt, nie aber die CP 5000. Bei der kann man zwar das Periplan nicht direkt anschrauben, sondern nur über den Adapter UR-E6 (inzwischen auch billig). Dafür hat die 5000 5MP und macht nur schwache Ringe (ich hab 3 davon, das scheint also durchgehend so zu sein).
Die Periplan-Adaption muß auch nicht das Ende der Fahnenstange sein, man kann auch "in der Familie bleiben". Ich verwende z.B. eine Adaption von J. Stahlschmidt, die er mir für ein Zeiss CPL-Okular gemacht hat, die an den Adapter UR-E5 paßt.
Nachteil der 5000: sie läßt sich nicht fernsteuern, ein Livebild an einem externen Monitor zum scharfstellen per AV-Ausgang ist jedoch möglich.
Grüße
Martin
Hallo Martin,
ja, man kann..... ;)
Es gibt sicher Hunderte von Kombinationen und Lösungen und viele davon sind sicher um Längen besser.
Ich schlage ja nur dashlab für Anfänger immer wieder die CP99x/Periplan-Lösung vor, weil sie die einfachste ist und ohne Bastelei, Adapter, Drehbank und Jürgen Stahlschmidt funktioniert :D
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Leute
Hab mir heute eine Canon EOS 1000d um 299€ gekauft !!!!! (http://www.saturn.at/produktinfo/?cat=N08.03.06.&groupId=1&parentCat=T00.00.12.10.&sku=1118959&keyword=canon%201000%20D&searchtype=nav und nur beim Saturn im Gerngross um diesen Preis , Glück und Urlaubsgeld muss man haben ;D )
Ich hoffe damit bekomme ich brauchbare Ergebnise .
Auf jedenfall bin ich euch dankbar für die rege Anteilnahme .
Gruß
Johannes
PS: Die Streifen auf dem Bild sind dadurch entstanden weil ich das Mikrogitter nur schnell mit einem Tuch abgewischt habe. :-[
Hallo!
Boah! DAS ist aber ein echter Kampfpreis!!!! Glückwunsch!
Das schlägt ja sogar bei Weitem die preiswertesten Internetangebote, und sooo günstig sind doch die geilen und blöden Märkte sonst gar nicht.....
Ich hoffe, dass die 1000D auch die komplett verschlussfreie Auslösung aus dem Liveview-Modus hat, sicher weiss ich das nur von der 450, 500 und 550 D.
Aber es wird schon klappen.
Herzliche Grüße
Peter
ZitatUnd genau deshlab scheinen ja die unsäglichen Okularkameras so "attraktiv", weil sie ein "plug-and-play" versprechen und damit die ganzen sonst notwendigen Basteleien umgangen werden.
Nicht nur solche Leute wollen Plug and PLay Lösungen.
Hier im Institut haben wir auch nur solche einfachen (und "etwas" teureren Kameras) von Olympus und Zeiss und co, die kosten zwar viel aber man braucht sie im Prinzip auch nur in den Adapter stecken / drehen, an den PC anschließen und los gehts!
Diese Bastellösungen sind doch für die Mehrheit der Leute einfach nichts und nicht jeder hat auch die Lust auf diese Frimelei...
Ich will (sowohl daheim als auch in der Arbeit) mit meinen Geräten arbeiten und nicht Nächte damit verschwenden mir drüber Gedanken zu machen wie ich mit obskuren Adaptern irgendwelche Dinge zusammmenfrickeln muss die nicht primär dafür gemacht wurden zusammen zu sein....
Soll sich doch die Firma damit rumschlagen und mir die fertige Lösungen auf den Tisch stellen, denn ich bin Biologe und kein Ingenieur...
Jetzt mal zum Vergleich
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67845_44414744.jpg)
Selbes Objektiv (10x Achromat ohne Okular) nur eben mit der EOS 1000D, ich denk mal der Unterschied spricht für sich.
Johannes
Hallo!
Ja, Glückwunsch!
Darf ich mal fragen, wie Du die Kamera mechanisch an das Mikroskop adaptiert hast?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
auch ich hätte dazu noch einige weitere Fragen: Hat Ihr Mikroskop Endlich- oder Unendlich-Optik? Warum ist das Bild unscharf berandet? Woher kommen die - wenn auch schwachen - Newton-Ringe?
Interessierte Mikrogrüsse
H. Husemann
Montiert ist es mit einem Bajonett von T2 auf Canon EOS und einen Adapter für das Mikroskop,beide Teile zusammen für 45€.
(das mittlere Bild)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67850_4870292.jpg)
Quelle: http://www.mikroskop-shop.at
So sieht mein Baby dann aus:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/67850_65464274.jpg)
@H. Husemann
Es hat eine Endlich-Optik und der Rest resultiert so vermute ich von der Qualität des Mikroskopes oder aus meiner Unerfahrenheit.
Gruß Johannes
Hallo,
ich finde das Ergebnis überzeugend. Für ein so preiswertes Mikroskop macht das einen wirklich brauchbaren Eindruck. Die Vignettierung stört ja nicht und kann ja hinterher per Bildverarbeitung beschnitten werden, dieser Abbildungsmaßstab erlaubt dafür auch das Ablichten großer Objekte.
Eine etwas inhomogene Helligkeitsverteilung dürfte der Qualität des Mikroskops geschuldet sein, aber man fotografiert ja überlicherweise auch keine leeren Flächen mit Objektmikrometern.
Ich denke, dass mit dieser doch insgesamt preiswerten Lösung ordentliche Ergebnisse zu erzielen sind.
Viel Spass bei Mikroskopieren und Fotografieren! Vielleicht zeigst Du uns ja gelegentlich mal Ergebnisse.....
Herzliche Grüße
Peter