Dürfte vielleicht in der bonner Runde auf Interesse stoßen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=170664699022&ssPageName=STRK:MEWAX:IT
Nein, ist nicht von mir angeboten, und der Anbieter ist mir weder bekannt nocht mit mir verwandt oder verschwägert ;)
Viele Grüße
Wolfgang
Lieber Wolfgang,
das ist aber nur bedingt geeignet. Ich würde davon abraten! Es hat eine Zwangsführung und die Klemm-Möglichkeit ist stark eingeschränkt.
Wolfgang,
Eine Auktion hier im Forum zeigen wurde ich nicht so schnell machen.
So bieten vielleicht Forum-mitglieder gegen ein ander und wird es unnötig teuer!
Mit ein PN jemand aufmerksam machen geht auch sehr gut.
Grüße Ronald
ich habe das teil selbst mal für viel geld gekauft. ist dann verloren gegangen.
ich schliesse mich aus eigener erfahrung der meinung von klaus herrmann an!
mikrotomische grüsse elmar
Liebe Freunde,
bis vor kurzem hätte ich Klaus' und Elmars Aussage ungesehen unterschrieben. Ich hatte das Gerät auch einmal (da war ich 15 oder 16 ...) und es war sozusagen der Anfang vom Ende meiner ersten mikroskopischen "Karriere".
Mittlerweile musste ich meine Meinung revidieren. Rolf-Dieter Müller hat uns im Rahmen eines schönen MKB Workshops eines besseren belehrt - wenn man einige Kniffe und Einschränkungen (http://www.mikroskopie-bonn.de/bibliothek/botanische_mikrotechnik/index.html#a756) beachtet.
Ich habe das Mikrotom irgendwann entsorgt - was ich zur Zeit trotz Schlitten- und Zylindermikrotom bereue.
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jörg,
vorweg Eines: Eure website ist absolut super! Vorbildlich in der Darstellung der einzelnen Themenblöcke mit Hinweisen zu Bezugsquellen und einer vergleichenden Bewertung (wie im hier zur Debatte stehenden Fall des Mikrotoms)
Doch mit der - auch nur eingeschränkten - Empfehlung des "Ritsch-Ratsch-Mikrotoms" kann ich mich nicht anfreunden. Wo soll denn bei etwa vergleichbaren Gesamtkosten der Grund liegen dieses Mikrotom mit seinen Einschränkungen anzuschaffen, wenn es eine Alternative gibt, die viel größere Anwendungsfreiheiten zulässt?
Ich habe mit vielen Schülern Schnitte gemacht. Alle habe zum ersten Mal geschnitten und fast alle haben ein sauberes Präparat hinbekommen. Keiner hat sich je verletzt, auch nicht die paar Grobmotoriker, die es immer gibt.
Ich habe das Ding vor vielen Jahren selbst ausgiebig getestet im Lederinstitut in Reutlingen. Die hatten mich um Rat gefragt, weil sie mit dem Teil nicht zufrieden waren. Jetzt sind sie es!
Die Uni Reutlingen hat ebenfalls verglichen und sich dann schnell für das Handmikrotom mit SHK-Halter entschieden. Alle Studenten, die das Mikroskopiepraktikum durchlaufen machen damit ihre Schnitte.
Um es nochmal klar zu sagen: es ist nicht mehr "mein" Halter - ich mache also keine Eigenwerbung!
Lieber Klaus,
zunächst einmal vielen Dank für Dein großes Lob!
Ich teile Deine Einschätzung zum Kastenmikrotom! Auch ich habe an der Schule meiner Tochter im Rahmen meiner Projektwoche dort die Kombination Zylindermikrotom / SHK - Halter empfohlen.
Angeschafft wurden dann zwei SHK - Halter (weil schon bestellt) und das Kastenmikrotom. Ich war - auf Basis meiner eigenen Erfahrungen mit dem kleinen Gerät - entsetzt.
Aber eines ist nicht von der Hand zu weisen: die Verletzungsgefahr ist gerade wegen der festen Schneidebahn deutlich geringer. Ich kann verstehen, dass dies in der heutigen
Zeit ein starkes Argument ist.
Vorsicht, Polemik (wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten): Die Tendenz geht ja dahin, aus Haftungsgründen alles, aber auch wirklich alles, was auch nur ansatzweise gefährlich sein könnte, aus der Ausbildung fern zu halten.
Selbst an Universitäten ist das zu beobachten und über den Verkauf ach so gefährlicher Chemie an die unbedingt zu schützenden Privatanwender haben wir hier ja schon oft genug diskutiert.
Ich frage mich immer, was passiert, wenn der frisch gebackene Master of Science mit noch feuchter Unterschrift auf der Promotionsurkunde dann im Industrielabor seinen ebenfalls frisch gebackenen CTA's den praktischen Umgang mit z.B. Flußsäure nahe bringen soll ...
Man verzeihe mir meinen kleinen Exkurs, der bitte nicht als Kritik an den betroffenen Lehrerinnen und Lehrern verstanden werden soll, die sich ja nur in dem vorgegebenen engen Rahmen bewegen können. >:(
Dank Rolf-Dieters Workshop kann das Kastenmikrotom nun mit guten Ergebnissen im Unterricht eingesetzt werden. Ich denke, die Bilder im Artikel sprechen da für sich. Allerdings hoffe ich immer noch, dass die beiden SHK - Halter keine Schrank-Ware bleiben sondern bald durch zwei schöne Handzylindermikrotome ergänzt werden.
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jörg,
das ist doch mal ein klares Wort und deckt sich mit meinen Erfahrungen. Das Kastenmikrotom war mein erstes Mikrotom. Viel anfangen konnte ich damit nicht. Ich habe es mit allen möglichen Tricks versucht, auch mit einigen, die Du auf Deiner schönen Seite schilderst. Vielleicht hätte man es mit a l l e n euren Tipps noch ein gutes Stück besser hinbekommen. Aber nach kurzer Zeit habe ich das Kästchen irgendwo im Schrank verbuddelt, hab mir den Gerlach, botanische Mikrotechnik durchgelesen, hab die dort geschilderten Anweisungen für den Handschnitt beherzigt und siehe da. Parallel hatte ich später auch das Zylindermikrotom. Versuchsweise habe ich damals vom Kastenmikrotom den Klingenhalter abmontiert, auf der Unterseite plangeschliffen und als Klingenhalter am Zylindermikrotom verwendet. Vielleicht ist das ja eine Möglichkeit, wenn die Schule Geld für ein paar Zylindermikrotome hat. Dann gibt es für die Kästchenmikrotome noch eine eingeschränkte Verwendung.....
Auch von mir meine Bewunderung für eure schöne Mikroseite!
Schöne Grüße
Jürgen
Guten Tag
Kennt jemand dieses Mikrotom. Es wird in amerikanischen Schulbedarfsläden angeboten.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/69187_49261927.jpg)
Gruss
Jürg
Lieber Jürgen,
auch Dir vielen Dank für Dein Lob, das ich gerne mit meinen Mitautoren teile!
Tja, das mit dem Kastenmikrotom ist so eine Sache. Es polarisiert ... ;D
Herzliche Grüße
Jörg