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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Peter V. am Mai 06, 2012, 23:40:25 Nachmittag

Titel: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 06, 2012, 23:40:25 Nachmittag
Hallo,

Bezug nehmend auf dieses (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=12303.msg91671#msg91671) Posting habe ich einmal diese (http://www.ebay.de/itm/5-MP-Digitale-Mikroskop-Okular-Kamera-Mikroskopkamera-Microscope-USB-Kamera-CMOS-/200735781887?pt=Optik_Zubeh%C3%B6r&hash=item2ebcc8f3ff) für 179 EUR angebotene Mikroskopkamera mit auf einem c-mount-Gewinde aufgeschraubtem Okular getestet.

Die Kamera trägt die Modellbezeichnung UCMOS5100KPA.

Die Kamera ist aus Metall gefertigt, mattschwarz lackiert (oder eloxiert, das kann ich nicht sicher beurteilen), relativ schwer und macht einen „wertigen“ Eindruck.
Üblicher Lieferumfang mit einem ausreichend langen (2 m)  USB-Kabel und Software CD.
Kurios ist der beigelegte Adapter von 23,2 mm auf 30,5(!) mm! Ich habe ja nun doch einige Mikroskope und Stemis, aber keines davon hat einen Okulardurchmesser von 30,5 mm. So kann diese Kamera jedenfalls zunächst nur an Mikroskopen oder Tuben mit 23,2mm verwendet werden!
 
Die Installation der Treiber und der Software verlief unter XP problemlos und schnell.

Bei der Software „Toup View“ handelt sich wohl um eine Fortentwicklung der bekannten ScopePhoto-Software, die den Kameras der „DCM“-Serie beilag. Sie ist praktisch identisch.

Im Gegensatz zu den früheren DCM-Kamera, ihren Treibern und der Software finden sich hier nun wirklich deutliche Fortschritte, die die Bedienung erheblich komfortabler machen. Es gibt zahlreiche Einstellmöglichkeiten, die auch tatsächlich funktionieren und einen merklichen Effekt haben.
Insgesamt lässt sie sich an einem mittelalten Durchschnitts-PC-System (meines ist ca 3 Jahre alt, Intel Dual Core-Prozessor, Mittelklasse- Grafikkarte) sehr gut und flüssig bedienen.

Vorweg: Was die Menüs betrifft bzw. die Benennung der Regler, bedarf es keiner Worte. Krude unverständliche Übersetzungen, wie immer! Aber nicht anders kennt man es selbst von „Markenkameras“ für über 1000 EUR. Aber man bekommt ziemlich schnell heraus, dass eine Taste namens „Anklicken“ (die ist ernsthaft so beschriftet!) den Weißabgleich vornimmt.

Im zoombaren LiveStream-Vorschaufenster kann man einen frei positionierbaren Ausschnitt beliebiger Größe festlegen, in welchem alle relevanten Messungen für die Belichtungsautomatik und den Weißabgleich vorgenommen werden. Die Belichtungsautomatik funktioniert gut.  Insbesondere der „One-Klick-Weißabgleich“ funktioniert absolut tadellos (besser  als ich es auch von teureren Systemen gewohnt bin!). Bislang habe ich bei keiner Mikroskopkamera eine so ordentlich funktionierende Weißabgleichfunktion gesehen. Das Meßfeld in einen leeren Bildbereich gelegt, Weißabgleich angeklickt und der Hintergrund ist wirklich „reinweiß“!.

Für den Livestream können drei Auflösungen gewählt werden, sodass ein erstaunlich flüssiges Bild mit einer Framerate um 13 – 16/s erreicht wird. Damit hat das unerträgliche Ruckeln ein Ende und auch die Fokussierung ist damit problemlos durchführbar.

Mit zahlreichen Helligkeits-, Kontrast- und Sättigungsreglern kann das Bild effektiv optimiert werden.

Insgesamt bietet die Kamera deutlich mehr und bessere Einstellmöglichkieten als die alten DCMs.

Und nun das Wichtigste: Die Kamera erzeugt, man mag es kaum glauben, keinen (ja, ihr habt richtig gelesen: keinen!) Hot Spot!!!
Ich hoffe, dass ich nicht einen besonderen Glücksgriff getätigt habe, sondern dass es bei allen Kameras dieser Serie so ist. Alle Okularkameras, die ich bislang gesehen haben, erzeugen einen mehr oder wenigen intensiven, meist aber deutlich störenden Hot Spot.
Insofern wäre das die erste Okularkamera, mit der ich mich auch für bestimmte Einsatzbereiche „anfreunden“ könnte.

Die üblichen bekannten Nachteile aller Okularkameras ist natürlich (und zwangsläufig) auch hier vorhanden, nämlich eine deutliche CVD zum Rand hin bei Endlichsystemen. Ob das tatsächlich relevant die Bildqualität beeinflusst, hängt von den eigenen Qualitätsansprüchen ab und natürlich auch von Objekt. Bei Pflanzenschnitten / Histologie fällt das eher nicht ins Gewicht.

Mein persönliches Gesamturteil: Brauchbar und durchaus nicht schlechter als manche "suboptimale" Adaption einer deutlich teureren c-mount-Kamera.
Ich möchte die Kamera nun wirklich nicht „in den Himmel loben“, denn generell haben all diese Kameras Schwächen. Wenngleich ich nach wie vor andere Lösungen vorziehe, kann diese Kamera für den einen oder anderen Mikroskopiker durchaus sinnvoll sein, wenn die Ansprüche nicht zu hoch sind.  Für den Preis ist die Leistung wirklich o.k.! Denn ich kenne  "Marken"-Okularkameras und auch c-mount-Kameras, die bei mehr als dreifachem Preis keine nennenswert besseren Ergebnisse liefern. Im Zweifelsfalle: Bei Interesse bestellen und testen, ggf. 14-tägiges Rückgaberecht nutzen.

Hier einige Software-Fenster:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_55387945.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_56313267.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_27142596.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_39104612.jpg)

Hier ein paar Beispielbilder (nicht nachbearbeitet, also auch keine Nachschärfung etc.). Leitz Dialux 20 EB, Leitz Pl Apos und NPL-Fluotare.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_59785220.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_35274942.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_36986515.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_40052140.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_31525017.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_17457300.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_44660669.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_19148126.jpg)

Strichplatte


(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_46875688.jpg)


Darstellung der CVD am Bildrand

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_42855027.jpg)

Erwartungsgemäß gibt es auch einige (im normalen Bild nicht störende) Hotpixel:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92186_12225665.jpg)

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Erfahrungsbericht einer 5 MP Mikroskopkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 06, 2012, 23:47:06 Nachmittag
Lieber Peter,

dafür herzlichen Dank, daß du dir die Mühe gemacht hast. Das sieht ja besser aus als erwartet. Ich werde Heike den Link zu diesem neuen thread schicken.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: smashIt am Mai 07, 2012, 00:34:19 Vormittag
Kurios ist der beigelegte Adapter von 23,2 mm auf 30,5(!) mm! Ich habe ja nun doch einige Mikroskope und Stemis, aber keines davon hat einen Okulardurchmesser von 30,5 mm.

30,5 stinkt nach teleskop
dort is meines wissens nach 1,25" gebräuchlich
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: koestlfr am Mai 07, 2012, 07:01:50 Vormittag
Guten Morgen!

Der Adapter hat bei meiner Mikroskopkamera (Bresser) 30mm und passt somit in den Leitztubus mit dem gleichen Innendurchmesser. Der Adapter hat auch einen O-Ring, wodurch die Kamera dann sehr fest sitzt.

Kommt für den Preis recht gut!

Liebe Grüße

Franz
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 07, 2012, 08:14:54 Vormittag
Hallo,

ich werde heute noch an einem anderen Mikroskop einen Vergleich gegen eine Moticam 2300 mit originalem Leica c-mount-Adapter an einem DMLB fahren. Wobei das immer schwierig ist, da das Ergebnis ja sehr von den Einstellungen in der Kamerasoftware abhängig ist.

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: rheinweib am Mai 07, 2012, 15:06:16 Nachmittag
Na, das sieht doch garnicht so übel aus, Danke für die Mühe und den Bericht.
Ob die auch zum stacken geeignet ist? Ich werd sie mir wohl zulegen, mal sehen, was bei raus kommt.

lieber Gruss
Heike
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 07, 2012, 15:14:45 Nachmittag
Hallo,

hier einmal der Vergleich am Leica DMLB mit HC(X) Pl APOs zwischen der Okularkamera (OKU)  und einer "fachgerecht" adaptierten 3 MP Moticam 2300 (MOTIC) mit dem originalen 0,63 Leica c-mount-Adapter.
Ein solcher Vergleich ist sehr schwer, weil es kaum möglich ist, exakt gleiche Einstellungen zu finden. Beide Systeme sind allein schon sehr unterschiedlich in der Lichtempfindlichkeit, sodass die Aufnahmen bei völlig unterschiedlicher Beleuchtungsstärke aufgenommen wurden. Zudem gibt es in der Software sehr viele Einstellmöglichkeiten des Kontrastes, der Farbsättigung etc. (Die Faktoren muss man wohl bei der Bewertung außen vorlassen, denn die Einstellungen sind subjektiv)  Wobei die Farben generell bei der Moticam "nicht so knackig kommen".
Hier am Monitor-Livebild sieht man aber schon, dass die Moticam-Adaption bessere Ergebnisse liefert, insbeondere, was die "Auflösung" / Feinzeichnung und die Dynamik bzw. Differenzierung feiner Farbunterschiede betrifft. Auch ist das Rauschen deutlich geringer, wobei der Vergleich in diesem Punkt unfair ist, denn die Moticam 2500, also die 5-MP-Kamera von Motic, rauscht ebenfalls deutlich mehr als die 2300er.

Bedenken muss man natürlich, dass die 3-MP-Moticam 2300 (die auch besser ist als die 5MP Moticam 2500) allein um 900 EUR kostet und der Adapter sicher auch noch einmal um 500 EUR heurm kosten wird, also zwischen den beiden Adaptionen ein Faktor von gut 7 bis 8 liegt!!!

Ich denke, für den Preis ist die Okularkamera o.k., wenn man sich der Grenzen deren Leistungsfägigkeit bewußt ist.

MOTIC:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_53300124.jpg)


OKU:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_37821471.jpg)


MOTIC:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_7176449.jpg)

OKU:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_25798963.jpg)


MOTIC:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_51124560.jpg)

OKU:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_15732183.jpg)




MOTIC:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_41039729.jpg)

OKU:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92230_4907312.jpg)

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 07, 2012, 17:51:21 Nachmittag
Lieber Peter,

nochmals danke für deine Arbeit mit diesen Cams. Was mich nun interessieren würde ist die Frage, kann man mit der gleichen  Auflösung Videos, >> meinetwegen auch Bildfolgen mit weniger als 25 Hz genannt<<  aufnehmen ?

Das was ich "Videostacking" nenne, führt bei meiner NEX zu der reduzierten Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, auch als HDMI bezeichnet. Wenn nun diese Art Okularkamera ihr Einzelbild auch relativ schnell hintereinander weg liefert und auch noch speichern kann, wäre die schon mal etwas im Vorteil.

Film ab und die Vorrichtung legt in der Zeit ihren Weg zurück. Anfang und Ende abschneiden, Stacker füttern.  Das müßte normalerweise in den technischen Daten zu finden sein.

Danke fürs Nachschauen

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Mai 07, 2012, 19:05:07 Nachmittag
Lieber Peter,
danke für den Bericht.
Für alle Interssierten hier Links zur Cam (und anderen) und Software:
http://www.touptek.com/product/product.php?lang=en&class2=48
http://www.touptek.com/download/
viel Spass
Manfred
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 07, 2012, 20:11:44 Nachmittag
Lieber Manfred,

sei bedankt für das Ausgraben der Firma. Immerhin weiß man jetzt, daß 5 Frames per second bei der maximalen Auflösung machbar sind.

Das ergäbe immer noch eine vergleichsweise kurze Zeit, wenn man 20 Sekunden für 100 Aufnahmen anpeilt.

Schönen Abend allerseits

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 08, 2012, 15:17:27 Nachmittag
Hallo,

gerade fiel mir dieser schöne Schnitt von Jörg Weiß in die Hände. Ich habe ihn mal mit dieser Okularkamera fotografiert. Alle Einstellungen in der Kamerasoftware, keinerlei Nachbearbeitung außer einem Stitching aus 4 Einzelbildern, die mit einem Leica HC Pl Apo 10 aufgeommen wurden. Das Ganze übrigens in recht kurzer Zeit, ein paar Regler verschoben und schon sahen alle Farben im Kamera-Vorschaubild wirklich so brillant aus wie im Okular. Da habe ich mich mit anderen Okular- und c-mount-Kameras schon mehr abgemüht ( da diese oft seltsam "flaue" Farben liefern). Wenn das so weitergeht, behalte ich sie noch... ;)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92331_31133298.jpg)

Hier noch mit "geputztem" und im Farbton etwas verändertem Hintergrund....

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92331_1396818.jpg)

...und noch ein wenig scharfgezeichnet:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92331_57269565.jpg)

Ist doch brauchbar - oder?

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: beamish am Mai 08, 2012, 19:59:04 Nachmittag
Hallo Peter,

da könnt ich ja schon wieder ein T-Shirt draus machen... ;-)

Aber im Ernst, beeindruckend wie offenbar problemlos diese Kamera arbeitet.


Grüße

Martin
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Mai 09, 2012, 17:38:59 Nachmittag
Hallo Peter,
eins würde mich noch interessieren:
wie "groß" (%) ist denn das fotographierte Bild im Vergleich zum Blick durch das (10er/12.5er) Okular?
viele Grüße
Manfred
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 09, 2012, 20:31:24 Nachmittag
Hallo Manfred,

hier die gerade ausgemessenen Felder bei einem 10x/18-Okular. Das ist aber bei allen "Mikroskopkameras", die ich bisher hatte, so.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92421_48726214.jpg)

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Mai 09, 2012, 23:25:00 Nachmittag
Hallo Peter,
vielen Dank fürs ausmessen.
Da ist natürlich noch etwas "Luft" drin, speziell wenn man die Kamera z.B an einem SteMi einsetzen will und dort das Blickfeld von 10x23 Okularen gewöhnt ist.
Ist die Optik an der Kamera irgendwie bezeichnet?
schönen Abend
Manfred

Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 10, 2012, 08:26:55 Vormittag
Hallo Manfred,

die Optik ist nicht beschriftet.
Wenn Du den Weg über eine einfache Okularkamera wählen willst, wirst Du damit leben müssen. Bei allen Okularkameras, die ich bisher gesehen habe, ist das so.
Die Okularkameras stellen eine simple "Universallösung" mit brauchbaren Ergebnissen dar, können natürlich nicht jedem Anspruch genügen, da sie eben "universell" sind und nicht spezifisch an das Mikroskop und die Optik jeden Anwenders angepaßt. Ich habe Sie auch nie für eine gute Lösung für "anspruchsvollere" Mikrofotografen gehalten, aber für das "schnelle Bild zwischendurch", reine Dokumentation oder Livedarstellung des Bildes auf dem Monitor (bei ausreichend schnellem PC-System) reichen sie aus.
Die optimale Adaption einer Kamera ist oft nicht ohne bastlerisches Geschick, Drehbank und/oder teure Adapter möglich. Es ist alles eines Frage des Aufwandes und des Preises, den man in eine Fotolösung hineinzustecken bereit ist, um eine bestimmte Qualität zu erreichen.
Ich sehe es so: Für den gedachten Einsatzzweck ist die Kamera insbesondere unter Berücksichtigung des Preis-Leistungs-Verhältnisses o.k.
Jeder muss individuell seine Anfordrungsprofil an eine Kamera erstellen und dann entscheiden, womit er perösnlich am besten bedient ist.
Wenn man sich aber für den Weg über eine Okularkamera mit ihren Nachteilen entscheidet, liegt man mit dieser Kamera nicht soooo schlecht.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Mai 10, 2012, 19:16:31 Nachmittag
Hallo Peter,
ich hatte nur beim Hersteller selbst 3 verschiedene Optiken gesehen und dann an Optimierung gedacht:
http://www.touptek.com/product/showproduct.php?lang=en&id=31.
Ansonsten finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnisses durchaus ok und wollte auch nicht meckern.
schönen abend
Manfred

Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Michael_M am Mai 10, 2012, 22:08:37 Nachmittag
Ist bei dieser 5MP Kamera für 179€ auch messsoftware dabei und taugt die was?

Ansonsten finde ich die für den Preis für den Anfang gar nicht mal so schlecht.

bye

Michael
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: -JS- am Mai 10, 2012, 23:30:10 Nachmittag
Hallo Peter,
Du schreibst
Zitat
Die Okularkameras stellen eine simple "Universallösung" mit brauchbaren Ergebnissen dar, können natürlich nicht jedem Anspruch genügen, da sie eben "universell" sind und nicht spezifisch an das Mikroskop und die Optik jeden Anwenders angepaßt.
Ich kenne den Aufbau dieser Kameras nicht, insbesondere habe ich keine Vorstellungen zu einem 'universellen' Okular.
Zu diesem Thema sind ja an anderer Stelle recht viele bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt, welche ganz bedeutende Qualitätseinbußen bei Kopplung selbst hochwertiger optischer Elemente unterschiedlicher Hersteller (namentlich Okular - Objektiv) belegen. Dies nur zur Einleitung.
Wäre es Deiner Einschätzung nach denkbar, aus der von Dir für Deinen Test verwendeten Okularkamera durch geeignete Veränderungen sowie durch Verwendung eines auf das jeweilige Mikroskop genau abgestimmte Okular (also Leitz-Leitz, Oly-Oly, Zeiss-Zeiss usw.) 'bessere' Ergebnisse zu erzielen?
Sicher wäre hier einiges an technischem Aufwand nötig, eventuell müsste eine auf den Chip der von Dir vorgestellten Kamera angepasste abbildende Ooptik gefunden und eingebaut werden, aber auch dafür gibt es ja schon Beispiele mit Kameras anderer Hersteller hier im Forum.
Ich bin der Meinung, dass bei dem genannten relativ niedrigen Preis dieser Kamera der Gedanke an eine Adaption auf das zum verwendeten Mikroskop herstellerseits passende Okular zuzüglich, wenn nötig, einer evtl. geeigneten Übertragungsoptik, einmal zur Diskussion gestellt werden sollte.
Viele Grüße
Joachim

Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 10, 2012, 23:46:20 Nachmittag
Lieber Joachim,

wenn ich das richtig verstanden habe, kommt die Kamera bereits mit einer eingebauten Optik, ähnlich der indischen Coolpixvariante. In der Firmenschrift werden drei Varianten angeboten. Nun aber Zeiss->Zeiss, Oly->Oly und andere zu testen ist von daher fast nicht möglich. Es sei den, man setzt das Kamerateil mit einem Abstandsstück auf das jeweilige Okular? Daß das ein Kompromiss bleibt ist natürlich klar. Im speziellen Fall müßte man dann tatsächlich eine passende Kapsel für das jeweilige Okkular drehen und diese anstatt der mitgelieferten Optik einsetzen. Ist aber etwas viel verlangt, daß Peter das auch noch macht. Daß eine Verbesserung zu erwarten ist, nehme ich mal stark an.

Allen ein gutes Nächtle wünscht

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: -JS- am Mai 11, 2012, 00:36:32 Vormittag
Lieber Lothar,
Zitat
Ist aber etwas viel verlangt, daß Peter das auch noch macht
entschuldige bitte, ich habe nie gesagt, dass Peter das machen soll, sondern lediglich darum gebeten, die *Möglichkeit einer entsprechenden Optimierung* in die hier bestehende Diskussion aufzunehmen - nicht mehr und nicht weniger !
Wenn die Bild-Diagonale des Chips in der von Peter V. vorgestellten und geprüften Kamera bekannt ist, lässt sich in Verbindung mit einem auf das jeweilig verwendete Mikroskop (um nun einmal keine Marken nennen zu wollen) herstellerseits passende Okular und dessen Vergrösserung die Brennweite einer Übertragungsoptik berechnen. Hat man diese, braucht's dann noch einen Blick in das Angebot (wohlgemerkt nicht-kompensierender) Okulare aus dem Astro-Bereich mit von der Brennweite her passenden und optisch symmetrisch aufgebauten Okularen.
Der Rest ist dann ein bisschen Zeit am elektronischen Zeichentisch der eigenen Präferenz und eine anschliessende Umsetzung an der Drehbank, sei es der eigenen oder die eines im persönlichen Vertrauensverhältnis befindlichen 'begnadeten Zerspaners'.
Ein Hinweis hierzu sei noch genannt, ich hoffe nun, dass der 'andere' Peter mir nicht allzu böse sein wird:
http://www.mikroskopie-ph.de/Home-Page-Kamera.html
Hier werden die Zusammenhänge sehr gut und absolut eindrucksvoll dargestellt, von denen ich meine, dass sie für die hier zur Diskussion stehenden Kamera ebenfalls umsetzbar sind. Selbstverständlich ist ein gewisser Hang zu Entwicklungsarbeiten und ein gerüttelt Maß an Frustrationsbereitschaft damit verbunden, das steht ganz zweifellos ausser Frage.
Nur, lieber Lothar, ich habe mit keiner Silbe Peter V. dazu aufgefordert, dies in die Tat umzusetzen.
Es verbleibt nach wie vor deutlich klar zu stellen:
Ich habe lediglich um eine Diskussion über dieses zweifellos spannende Thema gebeten.
Mehr nicht. Weniger aber auch nicht.
Viele Grüße
Joachim


Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 12, 2012, 12:05:34 Nachmittag
Hallo,

Ich darf doch um Contenance bitte, meine Herren G. und S.!

Um mal alle aufgekommenen Fragen (auch die per PN) halbwegs zu beantworten

Aaalso, ich will die Kamera ja nicht zu sehr loben, sie ist jetzt vermutlich nicht die eierlegende Superbillig-High-Quality-Wollmilchsau für alle Fälle. Sie hat für diesen Anwedungszweck als Okularkamera ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ist leicht und gut zu bedienen und hat (vor allem!!!) nicht diese schlimmen Hot Spot wie alle anderen Okularkameras, die ich kenne. Und vergleichbare Okularkameras von Bresser ( deren Qualität ich nicht kenne) kosten mindestens 100 EUR mehr. Vegrlichen allerdfings mit dem, was ich bisher als "Okularkamera" (auch mehrfach(!) so teuer) gesehen habe, ist sie die Beste.

Die Einstellmöglichkeiten in der Kamerasoftware sind gut, einfach und intuitiv bedienbar, besser als z.B. bei einer Imaging-Source, bei der ich z.B. Kontrastregler etc. vermisste oder bei der Moticam, bei der man gar nicht weiß, was man eigentlich mit welchen kurios beschrifteten Reglern verstellt.
Allerdings ist dann letztlich die Bildqualität, wenn es um hohe Ansprüche geht, bei dieser Okularkamera doch begrenzt, das muss man ganz klar sehen! Sie ist aber nicht schlechter als z.B. bei der Moticam 2500. (Die 2300 ist allerdings besser!). Aber Wunder darf man jetzt bitte nicht erwarten!

Das "Okular" ist an der Kamera mittels eines Gewindes befestigt, das etwa 31 mm haben dürfte. Da ich noch nicht weiß, was ich mit der Kamera mache, möchte ich nicht daran herumschrauben. Gesichert ist die Verschraubung durch eine kleine Madenschraube.

Der Hersteller bietet ja verschiedene Kammeras an und die offenbar identische Kamera wird ja auch als c-mount-Version ohne Okular angeboten. http://www.touptek.com/product/showproduct.php?lang=en&id=24 Offensichtlich ist hier in das ca. 31-mm-Gewinde nur ein Reduzierring auf das c-mount-Maß eingesetzt.
Leider kann ich nirgendwo eine Bezugsquelle für all die andere Kameras finden.

Eine Meßsoftware ist vorhanden, die Maße werden in "Pixel" angegeben. Es finden sie sich die üblichen Parameter (Strecke, Kreisfläche, Winkel), evtl. auch weitere Funktionen, ich habe sie nicht alle durchgetestet. Ob es eine Möglichkeit der Kalibrierung bzw. autoamatischen Umrechnung auf Mikrometer etc. gibt, habe ich nicht ausprobiert. Leider habe ich die kamera nicht an diesem Rechner, von dem ich gerade schreibe, angeschlossen.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Mai 12, 2012, 20:23:22 Nachmittag
Guten Abend,
wer Lust hat, kann sich die Software ja mal installieren. Sie funktioniert auch ohne Kamera, man kann z.B ein beliebiges Bild (ich hab nur ein .jpg probiert) laden und dann spielen.
Man kann damit messen, eine Kalibrierfunktion gibt es. Die Software ist ziemlich umfangreich, ich hab nur mal schnell unter W7(64) in einer VM angestestet.
Viel Spass
Manfred
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: peter-h am Mai 13, 2012, 09:47:51 Vormittag
Lieber Peter,

Du hast Dir sehr viel Arbeit mit dem Test gemacht, dafür ein großes Dankeschön !
Dass es keinen Universaladapter für alle Systeme gibt haben nun sicher viele Mikrofotografen gelernt. Gibt es nach Deiner Erfahrung für die mitgelieferte Adaption eine Vorzugsrichtung ? Damit meine ich, ob die Kamera mit Adapter die Randbereiche besser bei einem endlich- oder unendlich System abbildet ? (Kompensation oder nicht?) Kritisch ist die Ebnung und der verbleibende Farbfehler.

Ich hoffe nicht, dass ich Dich hierdurch zu neuer Arbeit treibe  ;D

Einen schönen Sonntag und Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Detlef Kramer am Mai 13, 2012, 09:58:44 Vormittag
Lieber Peter (H.),
Zitat
Ich hoffe nicht, dass ich Dich hierdurch zu neuer Arbeit treibe

Das ist nun wirklich nicht nötig: die Fehler sind deutlich an allen Fotos zu erkennen, besonders klar natürlich an der Strichplatte.

Schönen Sonntag,
Detlef
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 13, 2012, 14:02:19 Nachmittag
Lieber Peter,

für Dich ist mir keine Mühe zu groß:

Zeiss unendlich Achroplan 10, A-Plan 20 Phase und Plan-Neofluar 40 Phase, darunter jeweils Ausschnitte, zunächst aus der Mitte, dann vom Rand. Sämtliche Bilder völlig unbearbeitet.
(Übrigens suche ich für das Axiostar, mit dem diese Fotos angerfertigt wurden, immer noch verzweifelt einen Phasenschieber....  :'(  :'(  :'( )

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_33109549.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_15314262.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_23904979.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_40580062.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_53169815.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_32478792.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_56562082.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_37343997.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_54708891.jpg)

Hier auch nochmal ein Foto, A-Plan 20:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_28472036.jpg)

und mit (wenig) Photoshop (Entrauschen, Nachschärfen):

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92691_26502827.jpg)

Je länger ich mit der Kamera herumspiele, desto besser gefällt sie mir (immer unter Berücksichtigung des Preises).

Herzliche Grüße
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 13, 2012, 15:11:55 Nachmittag
Ein kleines (Zwischen)-Fazit:


Dass man für "schlappe" 179 EUR keine Highend-Fotolösung bekommt, ist sicher klar. Und auch grundsätzlich bedingt, weil es eine "optimale" Universal-Adaption aus physikalischen (optischen) Gründen nicht geben kann. Dazu bedarf es jeweils individueller Adaption an das verwenedete Mikroskop bzw. die verwendete Optik.
Für Mikrofotografen mit hohem Anspruch gibt es daher bessere Lösungen (allerdings dann nicht mit derartigen "kompletten" Okularkameras).

Wer aber nicht basteln möchte und nur begrenzte Fnanzmittel zur Verfügung hat, eine "universelle", brauchbare, einfach einzusetzende und zu bedienende Fotolösung mit direktem PC-Anschluß und insgesamt "ordentlicher" Bildleistung sucht, ist meines Erachtens mit dieser Kamera wirklich gut bedient.
Besonders gefallen haben mir der hevorragend funktionierende Weißabgleich, die zahlreichen einfachen und effizienten Einflußmöglichkeiten auf die Bildqualität bereits in der Software und - insbesondere! - das Fehlen des Hot Spots, der ein großes Manko aller mir bisher bekannten Okularkameras war. Trotz des wirklich niedrigen Preises ist es die beste Okularkamera, die mir bisher untegekommen ist.

Natürlich habe ich nicht alle denkbaren Anwendungsfälle getestet, z.B. Fluoreszenz, Pol etc.  

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: peter-h am Mai 13, 2012, 16:02:45 Nachmittag
Lieber Peter,

ich weiß Deine Arbeit sehr zu schätzen und bedanke mich recht herzlich !
Wenn ich es richtig interpretiere, so zeigt am Bildrand ein blauer Farbsaum an den Mikrometerstrichen zur Mitte hin. Falls das so ist, dann ist der Adapter NUR für unendlich Systeme gut korrigiert, also keine Kompensationswirkung für ältere endlich Systeme. Sehe ich das richtig ? Ferndiagnosen sind immer ein großes Ratespiel  ;D Die Kamera selbst ist für den Preis wohl unschlagbar !

Viele Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 13, 2012, 17:24:09 Nachmittag
Lieber Peter,

so sehe ich es auch.

Die Frage ist natürlich immer, welche praktische Bedeutung es hat, denn das Diatomeenfoto in meinem Eingangsposting wurde an einem Leitz Endlichsystem erstellt.

Und wie sagt Jürgen Stahlschmidt immer so schön: "Gesunde Kinder und heile Möbel geht nicht".
Man muss halt Kompromisse machen.

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Mai 23, 2012, 18:24:45 Nachmittag
Hallo Peter!

Angestiftet von deinem Bericht über dei 5 MP Kamera, habe ich mir die Kamera auch bestellt, allerding in der 9MP Version. Die Kamera macht soweit klasse Bilder (zumindest für meine Verhältnisse). Bei Videoaufnahmen mit großen Aflösungen bekomme ich jedoch die Meldung, dass die Bandbreite des USB-Ports nicht ausreicht.

An einem USB3 Port angeschlossen, entstehen unter Windows der Fehler: "Das Gerät lässt sich nicht starten".

Weisst du, ob die Kamera prinzipiell USB3 Unterstützt? Läuft deine Kamera an einem USB3-Anschluss?

Gruß, Manuel
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 30, 2012, 18:44:55 Nachmittag
Hallo Peter,

hast du die Kamera jetzt behalten oder zurückgegeben ? Ich schwanke im Moment meine neuen Ziele festzuklopfen. Diese Kamera, vielleicht auch in 9 MP, eine gebrauchte NEX-5 N oder eine gebrauchte Canon EOS 1000 / 1100. Wenn meine NEX nicht so lärmen würde, wäre das überhaupt kein Thema.

Die NEX-5 von ihrem Verschluss zu befreien möchte ich erst angehen, wenn ein adequater Ersatz da ist. Das kann natürlich so eine CMOS sein, welche später  für anspruchsvolle Dinge von der modifizierten NEX ergänzt wird. ;D

@Hallo Manuel,

wäre nett, wenn du mal etwas von der 9 MP Kamera posten würdest.

Lieben Gruß

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 30, 2012, 20:35:34 Nachmittag
Hallo Lothar,

ja...ich habe sie behalten. Ist aber nicht meine einzige Fotolösung. Und sicher - wie ich schon mehrfach schrieb - auch nicht unbedingt für anspruchsvolle Anwender als einzige Lösung geeignet.
Allerdings verstehe ich Deine Auswahl auch nicht so ganz...
Ich würde an Deiner Stelle eher eine Canon EOS 450D, 500D, 550D oder 600D nehmen. Die 450 D fangen gebraucht ab 250 EUR in der "Bucht" an. Ich selbst habe hier die 550D und die 450D. Bei der 450er weiß ich ad hoc nicht, wie die Videofunktion ist (ob sie überhaupt eine hat, habe das nie ausprobiert, müsste mal nachsehen).
Ich komme mit den Kameras gut zurecht und bislang hat eigentlich auch noch niemand etwas Negatives darüber gesagt. Sie hat völlig erschütterungs,- da auch verschlußfreies Live View ( das die 1000er, soweit ich weiß, nicht hat).
Zur 9 MP-Kamera kann ich nichts sagen, aber Du weißt ja: Auf die Pixel kommts nicht an, vermutlich rauscht die 9MP-Kamera mehr, zudem kann ich mir nicht vorstellen, wie die Daten einigermßen flott per USB in den Rechner kommen sollen.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 30, 2012, 21:58:19 Nachmittag
Danke Peter,

ich werde dann zunächst auch in diese 197 € Richtung gehen. Nur muß ich erst wieder schauen, was ich so zum redundanten Material erkläre und in Biete einstelle.

Es könnte auch gut sein, daß bei der 5 MP Größe eine Art Optimum erreicht ist. Das Erlebnis hatte ich mal bei Olympus, wie ich die Camedia 2500 durch die E10 ersetzte um festzustellen, daß die Bilder qualitativ nicht vergleichbar sind. Die E10 arbeitet jetzt bei einem Zahnarzt in der Praxis und die Camedia 2500 liegt hinter mir im Regal.Die Pixelgröße bei der 5 MP liegt bei 2,2 µ und die beiden anderen bei 1,67 und 1,4 µ Die Chipgröße ist vernachlässigbar zunehmend. Mit 7,13; 7,28 und 7,67 mm fast unwesentlich. Bin mal auf Bilder von Manuels 9 MP gespannt.

Schönen Abend

Lothar


Edit: Nachtrag- >>>die 5 Mp ist bestellt und sollte Montag hier eintreffen.<<<
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Muschelbluemchen am Mai 31, 2012, 22:01:52 Nachmittag
Hallo Peter

Die zur hier besprochenen Kamera zur Verfügung gestellte Software: http://www.touptek.com/download/ funktioniert auch für die DCM310:
http://www.microscopecameras.com/images/typical/dcm130-m_5b.jpg
Die mit dem Hotspot! Gegen den auch hier von Peter angesprochenen Hotspot gibt es zwei Möglichkeiten:
+ Man sendet mir die Kamera und ich werde sie fachgerecht versorgen.
+ Abschrauben der miesen Optik und wegschmeisen (die miese Optik) - die Kamera dann am c-mount Adapter verwenden oder eine
andere bessere Okularoptik aufschrauben z.B. wie sie der Moticam beiliegt.

Zitat
Edit: Nachtrag- >>>die 5 Mp ist bestellt und sollte Montag hier eintreffen.<<<
hier  ??? ist dies eine großzügige Spende an das Forum ??? mei - klingt irgendwie nett  ::)

Leo
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 31, 2012, 22:11:12 Nachmittag
Hallo Leo,

Zitat
+ Man sendet mir die Kamera und ich werde sie fachgerecht versorgen.

Erst nach dem dritten Lesen habe ich es verstanden. Erst habe ich immer "entsorgen" gelesen und mir noch gedacht: "Netter Gag von Leo". Offenbar hatte mein Gehirn das anscheinend Naheliegendste lesen wollen...
Aber dann sah ich, das es doch "versorgen" heißt. Wie sieht denn deine Versorgung aus? Entfernen des IR-Filters? Das habe ich mal mit mäßigem Erfolg bei der uralten DCM 130 gemacht. Der Hot Spot wurde geringer - war aber keineswegs völlig verschwunden.
Oder hast Du noch andere Tricks auf Lager?
Läßt sich eigentlich bei Deiner DCM das Okular einfach so entfernen? Bei den alten Modellen war es mehr oder wniger eingeklebt und bedurfte auch noch des Föhn-Einsatzes.

@ Lothar: Da Du gerade einen heftigen Gegenfinanzierung-Ausverkaufs startest: Hoffentlich bist Du mit der Kamera zufrieden... :-\ Sonst bin ich's wieder gewesen... :'( Aber Du hast ja im Zweifelsfalle Rückgaberecht bei den Uzmännern (und -frauen) - allerdings nur, solange Du Dich nicht wieder mit einer Spitzzange über die Innereien hermachst, ich habe derartige angekündigte Metzeleien noch von der NEX-Geschichte im Hinterkopf ;)

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Muschelbluemchen am Mai 31, 2012, 22:22:03 Nachmittag
Hallo Peter

Ich hatte keinerlei Probleme die Original-Optik von der Kamera abzuschrauben. In das frei gewordene Gewinde habe ich die Okularoptik, die der Moticam beiliegt
einschrauben können (mein Mikrokopverkäufer hat sie mir geschenkt, da er keine Verwendung dafür hatte).
Nun kann ich sie an Unendlichmikroskopen als Okularkamera verwenden und nein, es gibt nun keinen Hotspot mehr!  :) oder einfach am c-mount Adapter
des Motic BA310 direkt aufschrauben!
Ja - der IR-Filter ist noch drinnen!

Von eingeklebter Optik konnte ich nichts bemerken - wie gesagt, es war überhaupt kein Problem die Optik abzuschrauben!

Leo
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Mai 31, 2012, 22:28:59 Nachmittag
Hallo,

bei der Kamera von Toup Tek kommt nach Abschrauebn der Okularoptik leider kein c-mount-Gewinde, sondern ein größeres Gewinde zu Vorschein. Für c-mount bedarf es eines Adapterringes, offenbar kann man den aber - wie auch andere Zubehörteile - direkt von Toup Tek beziehen.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Mai 31, 2012, 22:30:10 Nachmittag
Lieber Peter,

ich hoffe auf eine ähnlich gute Ausgabe wie deine und werde die dann auch entsprechend nutzen. Dann ist die NEX tatsächlich fällig und mit etwas Glück klappt das ja mit eventuell externer Dunkelsteuerung des chips falls überhaupt notwendig. Meine kleinen Schraubenzieher werde ich bis dann auch wieder an einer Stelle "kondensiert" haben. Nur noch ein Stückchen Tisch freischaufeln, was auch leichter fällt, da das Ortholux einen neuen Eigentümer gefunden hat.

 ;D Nein mach dir mal keine Sorgen. ;D Schönen Abend

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Josef Richter am Juni 01, 2012, 16:52:14 Nachmittag
Liebes Forum,

ich habe mir die Toup Tec 5MP Kamera über eBay bestellt. Soeben ist das Paket angkommen.

ich möchte nur sagen:

Das Okular lässt sich problemlos abschrauben und die c-Mount Verschraubung passt einwandfrei (am MTV-3 Adapter von Olympus).


Beste Grüße

Josef
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 01, 2012, 17:08:57 Nachmittag
Danke Josef,

da hast du mich erinnert, daß ich ja noch den einen oder anderen Adapter ordern muß um diese Kamera verwenden zu können.
Was immer du fotografierst, sobald du gute Ergebnisse hast bitte etwas zeigen.

Lieben Gruß aus dem heute verregneten Berchtesgadener Land

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 01, 2012, 17:36:08 Nachmittag
Hallo zusammen!

@Lothar:

Ich schicke dir gerne Fotos in geünschten Auflösungen udn Dateiformaten. Ich befürchte allerdings, dass ich nichts so richtig repräsentatives bieten kann. Als Anfänger habe ich kaum richtig gute (oder was ich so dafür halte) Präparate. Die zweite limitierende Komponente dürfte mein Mikroskop sein (Bresser Trino). Als einzig vernünftiges Objektiv kann ich ein Apochromat mit 6,3x bieten. Wenn du einen Vorschlag hast, wovon du ein Bild haben möchtest, schicke ich es dir gerne zu oder lege es auf einen Server.

Mein Erfahrung zu 9MP-Version der Kamera:
Bildrauschen konnte nicht nicht feststellen.
Die hohen Auflösungen sind für Videoaufnahmenn nicht geeignet, da die Kamera nur über USB-2 verfügt und so die Datenflut nicht an den Rechner schicken kann.
Die Kamera läuft bei mir unter WIndows Vista und Windows 7 mit den mitgelieferten Treibern gut. Die Kamera wird als Twain-Gerät erkannt, nicht als Webcam und sollte somit unter alle Standardanwendungen gut laufen, die die Twain-Schnittstelle nutzen können. Ich persönlich nutze sie mit Corel-Foto-Paint.
Unter Linux habe ich die Kamera noch nicht zur Mitarbeit bewegen können. ALlerdings habe ich mich auch nocht nicht wikrlich eingehend damit befasst.

Wenn du mcih in Hamm besuchen möchtest, kannst du dir dir die Kamera auch gerne ausleihen.


Gruß, Manuel
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 01, 2012, 17:38:00 Nachmittag
...Und hätte ich jetzt das Edit gelesen....

Naja, wer lesen kann ist im Vorteil.
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 01, 2012, 18:34:00 Nachmittag
Hallo Manuel,

Danke für das Angebot. Ein 6,3er Apochromat habe ich auch und da können wir sobald ich meine Kamera habe ja mal bekannte Dinge fotografieren und vergleichen.

Da wäre zum Anfang Millimeterpapier und zur Abwechslung mal eine Briefmarke. Nicht zu vergessen die Strukturen auf dem 20 Euroschein und auf Münzen.
"Last not least" auch das "Höbel-Normal". Hast du dir eines gekauft ? Wenn nicht kann ich dir meines dann ja mal schicken.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 01, 2012, 21:09:53 Nachmittag
So, hier dann mal einige Bilder der 9MP Kamera.

Ich hoffe ihr könnt etwas damit anfangen. Falls ich etwas bestimmtes aufnehmen soll, werde ich mich bemühen es umzusetzen.

(c)-Zeichen auf dem 10€-Schein
Wasserfloh

Die Aufnahmen liegen in den Auflösungen 1744*1308 zbd 3488*2616 als JPG-Datei vor. Komprimierung ist auf 100% Qualität eingestellt.
Bresser Trino Researcher, Objektiv: Carls Zeiss Jena Apochromat 6,3/0,20.

Die Dateien liegen auf meinem Heimserver (mit nicht so erquickender DSL-Leitung  :-\ )

http://manuellammers.dyndns-home.com/Kameratest/

Manuel
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 01, 2012, 21:23:24 Nachmittag
... und auch die 9MP Version ist äußerlich mit Peters Kamera identisch.

Manuel

Edit: Nun bin ich verwirrt. War hier nicht gerade noch ein Beitrag mit der Kamera mit abgeschraubtem Okular? - Ich sollte wohl besser schlafen gehen.
Titel: Re: Erfahrungsbericht über eine 5 MP Mikroskop-Okularkamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 01, 2012, 22:43:34 Nachmittag
Hallo Manuel,

keine Panik - mit Dir ist alles in Ordnung. Ich habe mein Posting gelöscht, weil ich mir die Frage mittlerweile selbst beantwortet habe.

Zunächst eine wichtige Info:

Ich habe nämlich gerade erst zu meiner Überraschung (und Freude!) festgestellt, dass die Toup Tek - entegegen meiner ursprünglichen Aussage - bereits so, wie sie geliefert wird, voll c-mount-tauglich ist!!!!


Ursprünglich saß das Okular bei mir so fest in dem c-mount-Gewinde, dass ich das Okular samt c-mount-Adapterring in einem Stück herausgeschraubt habe, weil ich den Adapterring gar nicht als Solchen erkannt habe! Und habe mich dann über das große Gewinde (im Gehäue) gewundert.
Die c-monut-Kompatibilität macht die Kamera für den Preis natürlich noch universeller! Außer einigen Hotpixeln (die man aber bei normalen Aufnahmen nicht sieht) habe ich kaum etwas auszusetzen und kann sie daher für den Preis wirklich empfehlen!!

Da offenbar mittlerweile einige Foristen diese Kamera gekauft haben, habe ich drei Fragen:

1) Kann mit jemand sagen, ob im Originlazustand (also bevor ein Peter mit seinen unegalen Fingern daran herumgeschraubt hat  ;) ) der mit der Madenschraube gesicherte Adaptering absolut plan zum umgebenden Gehäuse eingeschraubt ist oder etwas höher oder tiefer steht? Bei mir steht er jetzt 0,3 mm (mit dem Tiefenmaß einer Schieblehre gemessen) höher. Leider habe ich mit den Originialzustand nicht exakt gemerkt.

2) Habt Ihr auch sehr viele Hotpixel? Einfach Kamera in der Software aktivieren und die Kappe vorn auf dem Okular lassen.  

3) Es interssiert mich, wie Ihr mit der Kamera unter Berücksichtigung des Preises zufrieden seid.



Herzliche Grüße
Peter

Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 01, 2012, 23:22:56 Nachmittag
Hallo Peter,

mal eine ganz ulkige Frage: Steht da irgendwo Toup tek drauf ? Oder kaufen wir fleißig gut funktionierende Plagiate ? Oder deren zweite oder dritte Wahl ?

Schoss mir gerade so in den Kopf.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 01, 2012, 23:35:03 Nachmittag
Hallo Lothar,

Du stellst Fragen.....
Nein, TOUPTEK steht da nicht drauf, auch nicht TOUPCAM. Aber die Modellbezeichnung ist identisch und sie sehen identisch aus, die mitgelieferte Software heißt zudem "Toup View".
Ich dneke allerdings, dass einfach das Etikettendesign nur geändert wurde.

Im Zweifelsfallé müsste man mal bei Touptek nachfragen, ob die Kamera ohne den Aufdruck "Touptek" evtl. zweite Wahl sind! Seltsamerweise habe ich bislang internetweit auch noch keinen weiteren Händler für die Touptek-Kameras gefunden.

Das wäre ja noch kurioser, wenn ein Billigheimer von einem noch billigeren Billigheimer kopiert würde  ;)
Aber sicher kann man sich da heutzutage nie sein - aber das kann man noch nicht einmal mehr bei Medikamenten, und nicht nur Vi-agra und Co.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 02, 2012, 00:29:30 Vormittag
Da mich Peter nun doch nicht ins Bett schickt, habe ich noch Zeit zum Tippen:

Zitat
1) Kann mit jemand sagen, ob im Originlazustand (also bevor ein Peter mit seinen unegalen Fingern daran herumgeschraubt hat  Zwinkernd ) der mit der Madenschraube gesicherte Adaptering absolut plan zum umgebenden Gehäuse eingeschraubt ist oder etwas höher oder tiefer steht? Bei mir steht er jetzt 0,3 mm (mit dem Tiefenmaß einer Schieblehre gemessen) höher. Leider habe ich mit den Originialzustand nicht exakt gemerkt.

Der Ring ist bei mir absolut plan zum Gehäuse. Ich nahme an, dass das Gehäuse bei der 9MP Kamera zu deiner identisch ist.


Zitat
Habt Ihr auch sehr viele Hotpixel? Einfach Kamera in der Software aktivieren und die Kappe vorn auf dem Okular lassen.  Es dürften bei mir schon so ca. 400 - 500 Hotpixel sein [...]

Also ich sehe bei aufgesteckter Schutzkappe genau einen enzigen grünen Pixel.

Zitat
Es interssiert mich, wie Ihr mit der Kamera unter Berücksichtigung des Preises zufrieden seid.
Als einziger negativer Punkt fällt mir auf, dass die Vorschau auf voller AUflösung nicht flüssig läuft und die Bildrate daher heruntergestellt werden muss. Ansonsten meldet sicher der Kameratreiber, dass die USB-Schnittstelle nicht schnell genug sei. Vorschau mit geringer Auflösung und Foto mit hoeher aufzunehmen lässt sich leider nicht konfigurieren. Die Kamera hat leider nur eine Unterstützung für USB2. So beschwert sie sich dann über zu langsame Übertragung, kann aber schnelle Schnittstellen gar nicht nutzen.

Unter Linux habe ich die Kamera noch nicht zur Mitarbeit überreden können.

Nach dem Umschalten der Auflösung beginnt die Kamera nicht immer, ein Bild zu senden. Manchmal muss ich noch einmal hin und her schalten.

Mit der eigentlichen Bildqualität bin ich zufrieden, ich habe aber auch keinen Vergleich zu anderen Kameras, außer dem Bresser USB-Okular, welches in jeder Hinsicht viel schlechter ist.

Gute Nacht,

Manuel
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 02, 2012, 12:07:28 Nachmittag
Hallo,

Zuvor mal einen Tipp: Nach meinen Erfahrungen ist der JPG-Kompressionsalgorithmus von "Toup View" nicht sonderlich gut gut. Meine Empfehlung wäre, Bilder in Toup View als TIFF abzuspeichern, diese mit z.B. Photoshop etc. zu öffen und dort erst in JPGs umzuwaneln. Der Speicherdialog von Toup Vioew beinhaltet auch keine Funktion, das Ausmaß der JPG-Kompression und damit die endgültige Qualität festzulegen.

Dann noch zumThema Hotpixel: Manuel schireb, dass er bei seiner 9 MP-Kamera nur einen einzigen Hotpixel sieht.
Ich habe jetzt einmal ein Foto mit Abdeckkappe auf dem Okular angefertigt und dabei die Helligkeit in Toup Tek ganz heruntergefahren. Fährt man sie hoch, sieht man einen wüsten farbigen Sternenhimmel, je nacxh Ausmaß der Helligkeitseinstellung mehr oder weniger. Offenbar sind das aber keine Hotpixel, sondern es entspricht dem Rauschen.
Bei völlig heruntergedrehter Helligkeit sieht man aber dennoch zahlreiche farbige Pixel, die auch konstant bleiben.Ich gehe davon aus, dass das schon Hotpixel sind.  Bei Millionen Pixeln im Gesamtbild sicher erträglich und bei normalen mit der Kamera aufgenommenen Bilder sieht man sie natürlich nicht. Aber sie sind schon vorhanden. Darstellen kann man sie hier im Forum aber nur, wenn man einen Ausschnitt des Gesamtbilds zeigt. Das zeigt auch schon, dass diese Hotpixel nicht wirklich stören, denn im Gesamtbild kann man sie unter normalen Bedingungen selbst bei völlig schwarzem Bild kaum erkennen, wie man ja an diesem Beispiel unten sieht.

Hier ein Ausschnitt (die weiße Fläche in dem Gesmatbild darunter zeigt etwa die Größe des Ausschnittes). Meine Frage: Falls hier noch jemand die 5 MP-Touptek hat - könnte mir jemand mitteilen, ob es bei seiner Kamera auch so aussieht? (Möglicherweise fallen solche Hotpixel auch bei bestimmter Monitoreinstellung gar nicht auf).

Ach ja, und könnte nochmal ein besitzer der 5-MP-ToupTek übeprüfen, ob der c-mount-Adapter wirklich völlig plan zum Gehäuse eingescharubt ist?

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/94273_51848509.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/94273_45414120.jpg)

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 02, 2012, 12:36:38 Nachmittag
Hallo Peter!

Hier eine Aufnahme von mir. Gleiche einstellungen wie bei dir. Helligkeit ganz unten, maximale AUflösung:

http://manuellammers.dyndns-home.com/Kameratest/9MP%20helligkeit%20auf%20minimum%20mit%20schutzkappe.jpg

Edit: Der grüne Pixel blinkt beiu mir langsam und unregelmäßig. Auf dem Foto ist scheinbar gerade kein grüner Punkt zu sehen.


Zitat
Der Speicherdialog von Toup Vioew beinhaltet auch keine Funktion, das Ausmaß der JPG-Kompression und damit die endgültige Qualität festzulegen.

Wenn du im Speichern-Dialog auf "Optionen" gehst, hast du einge Optionen:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/94277_50039628.jpg)

Meine Version der SOftware ist 3.2.1476 (64Bit)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/94277_38358849.jpg)

Manuel
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 02, 2012, 12:48:54 Nachmittag
Hallo Manuel,

danke für den Hinweis bzgl. der JPG-Kompression. Die Einstellung findet sich an etwas ungewöhnlicher Stelle, auf den "Option"-Button habe ich gar nicht geachtet.

Was die Pixel betrifft, hätte ich gerne einmal eine Aussage von jemanden, der auch die 5 MP-Version besitzt. Auch, wenn Du das Bild vergrößerst, siehst Du tatsächlich keine weiteres Pixel?

Und noch eine Frage: Welche Auflösungen kannst Du an Deiner 9MP-Kamera einstellen? Bekommst Du mit niedrigeren Auflösungen ein flüssiges Livebild?

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 02, 2012, 12:54:17 Nachmittag
Hallo Peter,

am Montag kann ich das hoffentlich nachkontrollieren wie hoch das rausschaut. Interessant war für mich die schwarze Fläche. Nachdem ich mit der Nase fast am Monitor war, habe ich erst gesehen, daß da eine ganze Menge heller Pünktchen zu erkennen sind.

Einmal mit dem feuchten Lappen drüber waren sie aber bis auf den einen roten alle weg. ;D ;D ;D

Schönes Wochenende

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 02, 2012, 17:02:52 Nachmittag
Die möglichen Auflösungen sind

3488*2616
1744*1308
872*654

ein wirklich flüssiges Livebild (und Videoaufnahmen) sind nur mit der kleines Aufllösung möglich.

Und direkt eine Gegenfarge? Wie verhält sich deine Kamera an einem USB-3 Port? Meine Kamera verweigert an einem USB-3 Anschluss komplett den Dienst.

Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 04, 2012, 07:52:48 Vormittag
Hallo,

ich habe ja nur die 5 MP-Kamera. Die macht an keinem rechner Probleme, auch an keinem älteren Modell.
Woher weiß ich denn, ob ich einen USB-3-Port habe? Zumindest der ältere Rechner hat ziemlich sicher nur USB 2.0

Was meine Fragen betrifft (Hotpixel und Lage des C-mount-Ringes): Kann niemand oder will niemand?  ;) :'(

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Nutzer nicht mehr aktiv am Juni 04, 2012, 08:31:59 Vormittag
Hallo Peter

In der Systemsteuerung unter Geräte-Manager sollte unter USB-Controller USB 3.0 stehen.
Oder an deinem PC die USB Buchse anschauen. Bei den neuen Systemboards sind dies USB 3 Ports blau.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 04, 2012, 08:41:30 Vormittag
Hallo ungeduldiger Peter,

wollen tät er schon. Aber das Ding ist im Moment noch in den Händen von DPD und ich hoffe stark, daß die heute noch eintrifft.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: -JS- am Juni 04, 2012, 08:53:09 Vormittag
Hallo Peter,

schau bitte mal ebay Nr. 200748171524 (Zahl unter 'Suche' eingeben).
Die Abbildung dort zeigt, daß der Ring um das Okular herum nicht genau mit dem Stufenring am Gehäuse fluchtet, es ist zwischen beiden noch ein deutlicher Höhenunterschied erkennbar. Allerdings handelt es sich bei der abgebildeteten CMOS-Kamera um das 9MP-Modell.

Viele Grüße
Joachim
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 04, 2012, 14:13:44 Nachmittag
Hallo Peter,

sie ist da. Die Ringfläche des Gewindenippels steht bei meiner 14 Hundertstel mm vor.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 04, 2012, 15:21:12 Nachmittag
Danke, Lothar.

Könntest Du jetzt nochmal nach dem von mir beschriebenen Verfahren nach Hotpixeln Auschau halten?

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: manuel am Juni 04, 2012, 15:47:30 Nachmittag
Hallo zusammen!

@Joachim:
Zitat
Die Abbildung dort zeigt, daß der Ring um das Okular herum nicht genau mit dem Stufenring am Gehäuse fluchtet

Ich glaube, die Abbildung täuscht. Genau diese Kamera habe ich. Bei mir liegen sie genau auf einer Höhe.

Gruß, Manuel
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Juni 04, 2012, 18:53:43 Nachmittag
Hallo Peter,
vieleicht hat ja auch die Madenschraube zum klemmen des Adapterrings einen Abdruck im Gewinde hinterlassen, dann wäe die Position klar.
Grüße
Manfred
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Juni 04, 2012, 18:58:19 Nachmittag
Hallo Kollegen,
sollte übrigends jemand damit liebäugeln die Kamera selber zu importieren: völlig unbezahlbar dank hoher Shipping / Handling / Bank - Kosten.
Die bei der Ebay Version mitgelieferte Optik mit blauem Ring ist die "ältere Version" des Okularadapters, Vergrößerung sehr wahrscheinlich 0,5x
Grüße
Manfred
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 04, 2012, 19:05:38 Nachmittag
Hallo Peter,

hier erst mal die ersten beiden, noch ohne "Bedienungsanleitung lesen" entstandenen Fotos. Die Hotpixelmethode versuche ich anschließend.

70 ct Briefmarke Kartäusernelke >> us << Nikon CF Plan 5x/0,15 am Makromatbalgen via 135mm Kleinbildobjektiv über
M42 zu C-Mount an CMOS 5 MP Cam ( ohne Projektiv)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/94455_47066262.jpg)

dito oberer Ocellenrand Hornisse, alt, ausgetrocknet, nicht NATO-oliv.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/94455_50668565.jpg)

Erstmalig sehe ich die einstellbare Schärfe auch auf dem fertigen Bild. Fürs erste natürlich zufrieden. Jetzt muß ich nur noch schauen, wie man mehrere Einzelaufnahmen hintereinander weg macht ohne jedesmal durch Menues zu klicken.

Gruß Lothar


Edit, Nachtrag:  Beide Aufnahmen sind im PS verkleinert. Sonst noch keine Nacharbeit.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 13, 2012, 14:24:06 Nachmittag
Hallo,

für Interessenten an dieser Kamera, die zur Kornrade kommen: Ich werde die Kamera dorthin mitnehmen.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Detlef Kramer am Juni 13, 2012, 15:47:24 Nachmittag
Lieber Peter,

gute Idee! einen Interessenten kenne ich schon (ich bin es nicht).

Bernd (Nomarski): falls Du mitliest: ich würde mich auch freuen, wenn Du Deine Rollei-Adaption mitbringen könntest.

Herzliche Grüße
Detlef
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Nomarski am Juni 13, 2012, 18:34:28 Nachmittag
Lieber Detlef,

Zitat
Bernd (Nomarski): falls Du mitliest: ich würde mich auch freuen, wenn Du Deine Rollei-Adaption mitbringen könntest.
hast du schon mal auf den Programm-Plan geschaut? Der ist doch schon voll bis oben hin! Und erfahrungsgemäß können sich die Referenten meist nicht an die Zeit halten, die ihnen zusteht, so daß es zu addierenden Zeitverschleppungen kommt. Ich werde auch meine Folien zuhause lassen, damit der Wirt der Fischerhütte keine Befürchtungen haben muß, daß seine Tische leer bleiben und sein Personal Däumchen drehen muß.
Außerdem hat die Rollei 14 Millionen Pixel, keine C-Mount-Wechseloptik und sie wurde bereits wegen der störenden Ringe, die bei stärkeren Vergrößerungen auftauchen, bereits belächelt.

Viele Grüße
Bernd
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 13, 2012, 20:22:46 Nachmittag
Lieber Detlef,

Zitat
Bernd (Nomarski): falls Du mitliest: ich würde mich auch freuen, wenn Du Deine Rollei-Adaption mitbringen könntest.
hast du schon mal auf den Programm-Plan geschaut? Der ist doch schon voll bis oben hin! Und erfahrungsgemäß können sich die Referenten meist nicht an die Zeit halten, die ihnen zusteht, so daß es zu addierenden Zeitverschleppungen kommt. Ich werde auch meine Folien zuhause lassen, damit der Wirt der Fischerhütte keine Befürchtungen haben muß, daß seine Tische leer bleiben und sein Personal Däumchen drehen muß.
Außerdem hat die Rollei 14 Millionen Pixel, keine C-Mount-Wechseloptik und sie wurde bereits wegen der störenden Ringe, die bei stärkeren Vergrößerungen auftauchen, bereits belächelt.

Viele Grüße
Bernd


Hallo Bernd,

ohhhhh - willste auf'n Arm?  ;)
Alle böse!?

Komm, ich bringe auch meine Rollei mit, dann bist Du nicht so allein. Und als bekennender Coolpixler stehe ich eh über Ringlästerer. Und Deine Folien darfst Du uns zeigen. Wenn ich mich an die letzten Kornraden erinnere, war eigentlich noch genug Zeit zwischendurch. Und es gehen ja auch nicht alle zur Fischerhütte.
Also: Nicht schmollen - Rollei mitbringen (ich habe sie ja nur als Freihandknipse ohne Normaskische Adaption).

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Detlef Kramer am Juni 13, 2012, 20:26:20 Nachmittag
Lieber Bernd,

hast ja Recht, dass das Programm voll ist. Immerhin haben wir den gesamten Nachmittag des Samstag für Diskussionen etc. frei. Das bisschen Volumen wirst Du doch sicher noch frei haben, um die Rollei unterzubringen. Also gib Dir einen Ruck!

Herzliche Grüße
Detlef
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Nomarski am Juni 13, 2012, 20:51:07 Nachmittag
Lieber Peter,

Zitat
ohhhhh - willste auf'n Arm?  Zwinkernd
Alle böse!?

Ich kann dich ja mal beim Wort nehmen, dann solltest du aber auch gut gefrühstückt haben.  ;D Aber wenn man sich das mal in Ruhe ansehen kann, nicht so zwischen Tür und Angel, wäre das schon interessant.

Lieber Detlef,

ich meine ja nur. Ich kenne das von unseren eigenen Mikrotreffen, da wird immer viel zu viel angeschleppt und am Ende das Meiste sowieso umsonst, weil eben keine Zeit dafür da ist.
Zitat
Also gib Dir einen Ruck!
Wäre aber für eine Mikroaufnahme extrem ungünstig, sowas wie Spiegelschlag.
 ;) ;D
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Nomarski am Juni 14, 2012, 18:02:50 Nachmittag
...und bei guter Führung von eurer Seite packe ich sogar das Plössl aus... ;D

Viele Grüße
Bernd
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juni 19, 2012, 16:26:58 Nachmittag
Als einziger negativer Punkt fällt mir auf, dass die Vorschau auf voller AUflösung nicht flüssig läuft und die Bildrate daher heruntergestellt werden muss. Ansonsten meldet sicher der Kameratreiber, dass die USB-Schnittstelle nicht schnell genug sei. Vorschau mit geringer Auflösung und Foto mit hoeher aufzunehmen lässt sich leider nicht konfigurieren. Die Kamera hat leider nur eine Unterstützung für USB2. So beschwert sie sich dann über zu langsame Übertragung, kann aber schnelle Schnittstellen gar nicht nutzen.

Hallo Manuel,

ich würde mir auch gerne diese 5.1MP Kamera bestellen und es interessiert mich, in wie fern Du jetzt mit dem Problem des Life-Views klar kommst?
Ich mache z.Zt. Aufnahmen mit einer Canon Powershot A510 und da ist es fast unmöglich, wegen mangelnder Auflösung des Life-Views der Kamera, auf dem Bildschirm etwas scharf ein zu stellen.

Kannst Du mir bitte sagen wie hoch die Auflösung für Life-View (Vorschau) am Bildschirm ist. Da wird sich die 9M vermutlich nicht von der 5.1M unterscheiden - oder?
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 19, 2012, 16:55:53 Nachmittag
Hallo Markus,

bei diesen Kameras wird die Helligkeit des Bildes über die Belichtungszeit eingestellt. Sind das 160 ms geht das mit dem Scharfstellen noch einigermaßen gut. Bei längerer Beichtungszeit wie 600 ms oder mehr, stellt sich das schon etwas schwieriger dar. Man muß dann extrem langsam an der Feinverstellung drehen um die Änderungen nicht zu überfahren. Aber das ist Übungssache. Vermutlich ist da die 5 MP sogar etwas schneller.

Im Gegensatz zu den gewohnten Kameras muß man natürlich fast bei jeder andersartigen Aufnahmesituation erneut den Weißabgleich machen und die Belichtungszeit neu einstellen. Von daher zunächst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das Schöne ist die Tatsache, ein Foto zu bekommen weches die Schärfe aufweist, welche man eingestellt hatte.
Das hintereinander weg aufnehmen von Bildern für das Stacking erweist sich as etwas langweilig, weil ich jede Einzelaufnahme durch löschen des Aufnahmefensters quitieren muß.

Hier muß ich aber zugeben, daß ich die Software noch nicht gut genug kenne um an ein automatisiertes Stacking denken zu können.

Vielleicht hilft dir das schon mal etwas weiter.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juni 20, 2012, 18:04:55 Nachmittag
Danke Lothar für die hilfreichen Informationen.
Man muss überall Kompromisse schließen. Es scheint mir aber das diese 5.1M Kamera immer noch einfacher zu handhaben ist als meine jetzige Lösung.
Mein Anforderung an ein neues System ist es am LCD-Bildschirm die Schärfe kontrollieren zu können.
Mit dem Stacking habe ich mich bisher noch nicht befasst.
Ein Arbeitgeber bei dem ich früher einmal gearbeitet habe importiert mir die Kamera UCMOS5100KPA mit Packing List 2 (Microscope Camera with Adjustable Microscope Adaptor) für 155,00€.
Ich werde es einfach mal ausprobieren. Die Bilder die ich von Euch gesehen habe würden mir von der Qualität her voll und ganz reichen.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Günter am Juni 20, 2012, 18:24:46 Nachmittag
Hallo Markus,

cie Canon PS A510 kenne ich nicht, aber ich habe eine A520, und möglicherweise ist die sehr ähnlich.
Das Problem mit dem wenig scharfen Vorschaubild kenne ich jedenfalls auch.
Für mich war es eine deutliche Verbesserung, als ich mir den früher von Peter V. erwähnten Monitor gekauft hatte, siehe http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9157.0 (der Aldi link ist mittlerweile tot, es war ein 10" Fernseher von Tevion mit AV-Eingang). Das Bild auf dem Fernseher ist erheblich besser als das Vorschaubild in PS Remote oder der Canon Software. Vielleicht kannst Du ja leihweise sowas auftreiben und für Dich testen.

Grüße
Günter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 20, 2012, 18:27:35 Nachmittag
Hallo Markus,

cie Canon PS A510 kenne ich nicht, aber ich habe eine A520, und möglicherweise ist die sehr ähnlich.
Das Problem mit dem wenig scharfen Vorschaubild kenne ich jedenfalls auch.
Für mich war es eine deutliche Verbesserung, als ich mir den früher von Peter V. erwähnten Monitor gekauft hatte, siehe http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9157.0 (der Aldi link ist mittlerweile tot, es war ein 10" Fernseher von Tevion mit AV-Eingang). Das Bild auf dem Fernseher ist erheblich besser als das Vorschaubild in PS Remote oder der Canon Software. Vielleicht kannst Du ja leihweise sowas auftreiben und für Dich testen.

Grüße
Günter

Hall,

den von Günter erwähnten Mini-Fernseher gibt es noch:

http://cgi.ebay.de/MEDION-MD-83688-26cm-10-1-LCD-TV-DVB-T-EPG-B-Ware-/370489257371?pt=DE_TV_Martin&hash=item5642e16d9b

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juni 20, 2012, 19:01:11 Nachmittag
Danke für den Hinweis mit dem zusätzlichen Monitor. Ich werde da mal etwas ausprobieren...

Mit der CMOS-Kamera könnte ich vermutlich, dank der Adapter die mitgeliefert werden, auch Aufnahmen an meinem Olympus VMT 4x machen.
Das geht leider nicht mit der Lösung die z.Zt an der Canon PS A510 angebracht ist, da bei dem Stereomikroskop der Okulardurchmesser größer ist.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 20, 2012, 20:57:46 Nachmittag
Hallo Markus,

wegen Gewitter war ich eine Stunde abstinent. Die Frage ist, ob dein Import dann auch den 30,5 mm Adapter beinhaltet. Der passt auf Rheinweibs Sterndl-Teleskop. Aber so 30mm Adapter hat man entweder rumliegen oder findet die leicht wo anders. Ich habe mal mit dem 6,3.er Apo ohne das Okular über einen C-mount Adapter Ofenrohr fotografiert. Durch den kleinen Sensor gibt das faktisch mächtige Vergrößerungen. Als Schnellschuß zu diesem Beitrag mal den Fühleransatz neben dem Auge einer Ameise.

Belichtungszeit 0,8 sec
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95733_45448534.jpg)

Hier fiel mir heute eine Art Pumpen im Bild auf. Da vermute ich mal Spannungsschwankungen seitens des bei mir mehrfach belegten USB-Anschlusses. Das werde ich noch untersuchen.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 20, 2012, 21:41:17 Nachmittag
Hallo,

das "Pumpen" kann auch daran liegen, dass es für die Kamera viel zu hell ist! Die Kameras sind sehr lichtempfindlich und benötigen nur sehr wenig Licht! Dreh das Licht mal ganz weit "runter".

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juni 20, 2012, 22:09:12 Nachmittag
Die Frage ist, ob dein Import dann auch den 30,5 mm Adapter beinhaltet. Der passt auf Rheinweibs Sterndl-Teleskop. Aber so 30mm Adapter hat man entweder rumliegen oder findet die leicht wo anders.

Hallo Lothar,

es wurde folgende Kamera angefragt: http://www.touptek.com/product/showproduct.php?lang=en&id=24
Dazu folgendes Zubehör: Packing List 2 (Microscope Camera with Adjustable Microscope Adaptor)
u.a. mit MET2323000 23.2mm to 30.00mm Eyepiece Adaptor Ring und MET2323050 23.2mm to 30.50mm Eyepiece Adaptor Ring

Ich gehe davon aus, dass diese mitgelieferten Adapter für folgende Mikroskope geeignet sind:
- Zeiss KF2
- Stereomikroskop Olympus VMt 4x

Es wäre nett wenn mir jemand sagen könnte ob das ganze passen wird.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 21, 2012, 00:47:09 Vormittag
Hallo Markus,

im Gegensatz zu unserer ebay-Lieferung, wo der 30 mm Adapter fehlt, bist du damit bestens gewappnet an jedes nur denkbare  Mikroskop zu adaptieren. Was natürlich noch esentiell wäre, ist das Vorhandensein des Fototubus richtiger Länge bei einem "Trino". Das ist unumgänglich, wnn man die Parfokalität erreichen will. Ja da sollte dann auch eine kleine Höhenverstellbarkeit vorhanden sein, die man über Feststellschraube oder einen Abstandsring fixieren kann, wenn der richtige Wert gefunden ist. Auf meinem Leitz war der Höhenunterschied im Vergleich zur vorangegangenen Okularprojektion "Inder" gerade mal ein Millimeter.

Also nur Mut, da kannst du nichts verkehrt machen.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juni 21, 2012, 11:49:00 Vormittag
Was natürlich noch esentiell wäre, ist das Vorhandensein des Fototubus richtiger Länge bei einem "Trino". Das ist unumgänglich, wnn man die Parfokalität erreichen will. Ja da sollte dann auch eine kleine Höhenverstellbarkeit vorhanden sein, die man über Feststellschraube oder einen Abstandsring fixieren kann, wenn der richtige Wert gefunden ist.

Danke Lothar für Dein Feedback.
Ich habe an meinem KF2 keinen Fototubus, gehe aber das Risiko jetzt einmal ein. Ich hoffe es wird auch das geliefert was ich bestellt habe  ;)

Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 21, 2012, 12:06:13 Nachmittag
Prima Markus,

wenn es so weit ist, meldest dich wieder. Ich denke "hier wird sie geholfen".

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: ManK am Juni 23, 2012, 15:59:13 Nachmittag
Hallo zusammen,
für den der sich mit dem Gedanken trägt eine Cam zu kaufen, das Ebay Angebot ist ausgelaufen...
Gruß
ManK
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 23, 2012, 20:35:19 Nachmittag
Man wird versuchen wollen sich auf die neue runde mit etwas größerem Sensor zu kaprizieren.

Aber was ist das:  http://www.ebay.de/itm/200735781887?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649

Bekomme ich diese ebayseite nur weil ich Käufer war ?

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Rawfoto am Juni 23, 2012, 21:11:05 Nachmittag
Nein Lothar

Ich habe das Teil nicht gekauft und sehe die Seite ...

:-)

Gerhard
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 23, 2012, 23:54:10 Nachmittag
Ich denke, die USB-Schnittstelle ist nich mal so sehr das Nadelöhr. Das Problem ist viel mehr, daß die Bildfolge von der Lichtmenge abhängt. Die neuere arbeitet jetzt mit CCD-chip. Dazu habe ich aber wie man so schön sagt noch eine Glatze und kann nichts dazu sagen außer daß diese schon mal teurer ist.

Heute habe ich mal mit der CMOS gestackt. Das ist etwas umständlich, aber es geht.
Eine Milbe aus dem Fell unseres Katers. Das Biest hat eine Körperlänge von 0,9 mm.

Objektiv Nikon Plan 2/0,05 160/- via Makromat an CMOS-Cam (Ofenrohradaption)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/95946_38493088.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/95946_54467399.jpg)

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juni 24, 2012, 11:34:16 Vormittag
Nein lieber Safari,

zur Zeit arbeitet diese "Maschine" manuell. Das heißt von Hand eine Feingewindespindel weiterdrehen und dann per Maus zwei mal in der CMOS-Software  klicken und das wiederholt sich nach Wunsch. Mit der NEX ist/war geplant den Vorschub per Schrittmotor vorzugeben und von der selben Steuerung nach einer Beruhigungszeit die Infra Rot Auslösung vorzunehmen.

Die Videoaufzeichnung mit der NEX habe ich so gemacht, daß ich kontinuierlich an der Spindel drehe während die Videoaufnahme läuft. Da wird dann auch in der Bewegung "fotografiert". Die Videoaufzeichnung leidet jedoch derzeit mit Diffusoren noch an zu wenig  Licht. Niedrigere Auflösung und gleichzeitig starkes Rauschen bringen kein schönes Ergebnis. Da ich inzwischen in Vergrößerungsbereiche vorgedrungen bin, die sonst dem Mikroskop gehören, baue ich eine feinfühligere Verstellmöglichkeit an, welche aus einer Mikrometerschraube mit Hartmetallfläche und einer polierten Siliziumnitridkeramikkugel als Gegenpol besteht. Das sollte auch die unausweichliche Hysterese bei der Scharfeinstellung minimieren.

Alles in allem eigentlich ein Auflichtmikroskop ohne Okulartubus. Die Suche nach der interessierenden Stelle via Bildschirm ist gewühnungsbedürftig.

Hier zwei erneute Aufnahmen der Milbe mit dem nächst stärkeren Objektiv:

Carl Zeiss Jena Apochromat 6,3/0,20 160/-; via Makromat als Ofenrohr an CMOS-Cam 5 MP, 41 Aufnahmen gestackt. ( Zerene)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/95959_28805302.jpg)

Durch den kleinflächigen Sensor ergibt sich auf dies Art und Weise eine deutlich stärkere Vergrößerung.

Hier die  Aufnahme des Hinterteils von dem kleinen Biest mit 23 Bildern gestackt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/95959_21170186.jpg)

Schönen Sonntag an alle

Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juni 24, 2012, 12:41:36 Nachmittag
Ich glaube wir sind hier im total falschem Thread.

Das sehe ich nicht so  ;) Das Thema gehört auch zu dieser Kamera und ich bin über jede zusätzliche Information dankbar.
Ich finde es prima wie Lothar hier seine Fortschritte für uns dokumentiert.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Peter V. am Juni 25, 2012, 15:30:29 Nachmittag
Hallo,

falls jemand die derzeit (zumindest für 179 EUR ) ausverkaufte Kamera noch dringend benötigt:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=12829.0

Herzliche Grüße
Peter

PS: Ist reserviert!!!
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juli 13, 2012, 14:56:11 Nachmittag
Prima Markus,
wenn es so weit ist, meldest dich wieder. Ich denke "hier wird sie geholfen".
Gruß Lothar

Hallo Lothar,

es hat etwas gedauert aber nun ist die Kamera eingetroffen. Ich bin überrascht von der Qualität. Kein Plastik sondern sondern ganz solide Verarbeitung.
Ich habe mir die Kamera UCMOS05100KPA von ToupTek mit AMA050 (Adjustable Microscope Adapter) inkl. der zwei Adapter für 30,00mm und 30,50mm gekauft.
Ich kann nun diese Kamera ganz einfach für mein Zeiss KF2 und mein Olympus VMT4x verwenden  ;)
Ich bin gerade dabei die mitgelieferte Software zu testen.
Ganz besonders freut mich das die Software auch unter meinem Debian Linux Squeeze läuft  ;D

Hier zwei Bilder der Kamera:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/97669_14347911.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/97669_51393439.jpg)
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juli 13, 2012, 18:46:57 Nachmittag
Was mir zu deiner Kamera noch einfällt, versuche doch mal mit weniger Licht zu arbeiten und bei Belichtungszeiten von 300 bis 700 Millisekunden zu arbeiten. Vielleicht entlastet das die Schnittstelle ?

Bingo, das wars  ;) Ich habe mal "Auto Exposure" deaktiviert und schon erhalte ich ein Bild mit der hohen Auflösung.
Ich denke ich muss da noch sehr viel  ausprobieren um sicher damit umgehen zu können.

Ist Deine Kamera auch so Lichtempfindlich? Sobald ich etwas die Lichtintensität erhöhe wird das Bild stark rot. Ich muss dann immer wieder einen Weißabgleich durchführen.
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Lothar Gutjahr am Juli 13, 2012, 19:07:34 Nachmittag
Lieber Markus,

ja da sind wir "Leidensgenossen". Aber auf der anderen Seite hat es ja auch den Vorteil, daß man überhaupt an den Weißabgleich denkt. Am Makromat ist der letzte Stand der, daß 4 Strahlerchen á 1 Watt an einem Dimmer hängen und somit weniger Abgleichvorgänge notwendig sind als am "hallogenbefeuerten" Metalloplan. Siehst du an das Abschalten  von Auto Exposure habe ich gar nicht mehr gedacht. Aber das Einstellen auf einen der vorgeschlagenen Werte macht das ja unumgänglich.

Gruß Lothar
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: güntherdorn am Juli 20, 2014, 20:05:04 Nachmittag
könnte ich diese software auch für meine 3,1 mpix renusco okularkamera verwenden?
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: MarkusP am Juli 21, 2014, 08:22:27 Vormittag
Die Software kann man frei von der ToupTek Homepage herunter laden. Probiere es doch einfach mal aus  ;)
Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Marcello am Juli 23, 2014, 13:32:05 Nachmittag
ein wirklich toller bericht ueber diese kamera, etwas von der selben firma besitze ich schon seit ein paar jaerchen es ist die camera, UCMOSU8000KPA
wird mittlerweile von der firma nicht mehr angeboten, da ich sie anders al in der vergangenheit auf derer seite nicht mehr finden kann,

ich selbst war auch von der qualitaet positiv ueberrascht und bin bis heute noch sehr zufrieden mit ihr, und mit der touptek software auch



(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/154069_10569280.jpg) (http://imageshack.us/photo/my-images/908/306186.jpg/)



Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Carlos am Juli 29, 2014, 21:05:28 Nachmittag
Hallo Touptek-Interessierte,

Mit großem Interesse habe ich die Beiträge zu dem Kameratyp CMOS 05100 KPA, 5MB verfolgt. Wenn auch nicht explizit als Touptek gekennzeichnet, spricht vieles dafür, dass es eine Touptek Kamera ist.
Seit einigen Jahren arbeite ich mit einer Okularkamera CMOS 03100 KPA mit 3MB und der mitgelieferten Software. Mit dieser Kamera bin ich sehr zufrieden.  Auch diese Kamera wurde vom Händler unter Firmen eigenem Namen vertrieben. Der Preis für die 3MB Kamera war damals knapp unter  200 €, die 5MB Kamera des gleichen Typs war mehr als doppelt so teuer. Die 3MB CMOS Kamera wird derzeit von dem Händler nach wie vor für knapp unter 200€ angeboten, die 5MB Kamera für deutlich mehr. Die Beschreibung und die technischen Daten entsprechen in beiden Fällen Touptek Kameras. Das hier erwähnte, ursprüngliche Angebot von 179€ wurde leider bereits beendet.  Da mich interessiert, wie viel mehr die 5MB Kamera leistet, habe ich recherchiert, wer diese sonst noch anbietet. 
Überraschend habe ich nun festgestellt, dass die 5MB Kamera wieder für 179€ bei Ebay vom gleichen Export & Import Händler zum Sofort-Kauf  bis Ende August angeboten wird. Ich habe das Angebot nicht über die Firma sondern durch Zufall bei Ebay gefunden.  Da habe ich natürlich gleich zugegriffen.
Mit freundlichem Gruß
Rainer bzw. Carlos

Titel: Re: Erfahrungsbericht: 5 MP Mikroskop-Okular- und c-mount-Kamera für 179 EUR
Beitrag von: Herbert Dietrich am Juli 30, 2014, 11:16:07 Vormittag
Hallo Rainer bzw. Carlos,

wenn Du die Kamera in Betrieb genommen hast, wäre ein Erfahrungsbericht sicher interessant.

Herzliche Grüße
Herbert