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Bibliothek => Mikro-Know-How => Technik => Thema gestartet von: NicLi am Oktober 23, 2008, 20:38:17 Nachmittag

Titel: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: NicLi am Oktober 23, 2008, 20:38:17 Nachmittag
Hallo,
endlich ist jetzt meine LED-Ringlicht-Anleitung fertig geworden. Die Präsentation heißt nur aus Versehen "Präsentation2". Es ist aber die Originalversion :D
Hier der Link:
http://www.fileuploadx.de/433630
Anregungen und Kritik sind erwünscht!
Ich lade gerne auch verbesserte Versionen hoch bzw. lösche dann meine Originalversion.
Einen schönen Sonntag noch an alle!
Nicolas
Titel: Re: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: Vasco am Dezember 17, 2008, 00:21:04 Vormittag
Hallo Nicolas,

deine Anleitung ist echt super! Ich denke ich werde das bei Gelegenheit mal nachbauen  ;)  Dein Ringlicht ist sehr cool, macht was her wie ich finde! Ich habe allerdings noch einige Fragen / Anmerkungen:

1) Es wäre toll wenn du angeben würdest, welche LEDs du wo gekauft hat (und wie teuer diese sind). Da gibt es ja viele verschiedene Möglichkeiten...
2) Wie versorgst du die LEDs mit Strom, (bei Batterie Betrieb stelle ich mir die Unterbringung der Batterie Problematisch vor).
3) Ich hab zwar auch etwas Physik an der Uni, aber ich bin mit Elektrik an sich nicht gut genug vertraut;
a) Reihen oder Parallelschaltung, was ist besser? Wenn ich zB 8 LEDs verbaut habe, welche Batterie ist dann passend?
b) Ein dimmbares Licht wäre super! Welchen Drehregler brauch man für LEDs? (Gibt Lineare und Exponentielle. Ich würde nun vermuten Lineare)

Es wäre super wenn Jemand, der sich mit Elektrik auskennt, mal ein Schaltbild aufzeichnen könnte. Ein paar Grundlagen, wie man an so ein Problem ran geht wären auch toll. Ich denke ein Basiswissen in Elektrotechnik kann nie schaden, und wer wies, vielleicht eröffnen sich so ganz neue mikroskopiertechnische Möglichkeiten ;)

Viele Grüße Vasco  ;D

EDIT: Warum haben eigentlich so viele Beiträge ein "Sticky"? Ich finde das ist ein bischen viel, und andere Anleitungen können ja auch wichtig sein  :-\
Titel: Re: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: Peter V. am Dezember 17, 2008, 20:23:27 Nachmittag
Hallo Nicolas,

ich kann die Präsentation leider nicht sehen?Für welches Mikroskop hast Du eigentlich ein Ringlicht gebaut?

Herzliche Grüße
Peter

Titel: Re: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: Segu am Dezember 17, 2008, 21:27:09 Nachmittag
Leider kann ich die Datei auch nicht runterladen.
Titel: Re: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: Vasco am Januar 06, 2009, 21:57:45 Nachmittag
http://uploaded.to/?id=vpqwhr habs mal neu hochgeladen  ;) hoffe das is ok ^^
Titel: Re: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: NicLi am Januar 06, 2009, 23:48:52 Nachmittag
Hallo an alle,
Also nochmal etwas nähere Erläuterung...
LEDs stammen von conrad electronic. Die 10.000mcd sind so ganz gut, für Fotos (um hohe ISO-Zahlen zu vermeiden) die 30.000mcd nehmen.
Hier in der Übersicht könnt ihr sie finden: http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTM5NzgxNDAyNDM=?~template=PCAT_AREA_S_BROWSE&direkt_aufriss_area=SHOP_AREA_17316 Der Preis ist gesunken, seh ich grade.
ABER: Der billigste Preis im Onlineshop ist nichts, wenn noch 5€ Versandkosten dazukommen! Es gibt auch einen portofreien LED-Shop: http://www.led1.de/shop/ Habe da aber noch nie bestellt.
Schaltung:
-Parallelschaltung: Ist vielleicht schwieriger zu löten. Vor allem um das Objektiv herum, könnte es Schwierigkeiten geben.
-Reihenschaltung: Schnell gelötet, wenig Platzbedarf, wenn eine LED nach (?)50.000 Stunden kaputt geht oder von vornerein nicht geht: Alles auftrennen/entlöten, jede einzelne LED muss durchgetestet werden.
>>ALSO: Parallelschaltung!

Zum Vorwiderstand-nur benötigt, wenn man ohne die später genannte Schaltung arbeitet. Nehmen wir an, ich hätte ein Netzteil, wo 6V draufsteht.
I) Man misst am Steckernetzteil, wieviel Spannung ohne irgendein als Last angehängtes Gerät anliegt. (Vermutlich werden die LEDs später keine große Last ausüben!!! stromsparend) Wahrscheinlich messe ich um die 7,5V??

II)Jetzt bei der Paralllschaltung EINMAL die sog. LED-Abfallspannung (Uf) von der gemessenen Ausgangsspannung des Netzteils aus I) abziehen-macht 4,2Volt.

III)Jetzt rechnen: Wieviel Strom brauche alle LEDs zusammen? 10*20mA=200mA=0,2A ACHTUNG: Vielleicht ist das Netzteil zu schwach! 200mA können manche ganz kleine gar nicht liefern. Da sind die überlastet und könnten zu warm werden.

IV)R(Vorwiderstand) R=U/I R= 4,2V/0,2A= 21Ohm.

V)a)Wieviel Spannung fällt am Widerstand ab? Die 4,2 Volt, die "über" der LED-Abfallspannung liegen.
 b)Wieviel Leistungsabgabe hat der Widerstand? P=U*I= 4,2V*0,2A=0,84Watt. D.h. man kann NICHT!!! einen kleinen 1/4W Kohleschichtwiderstand nehmen!!!

Alternativ: http://www.mikroskopie-ph.de/Fluo-Schaltbild-G.jpg. Habe ich noch nicht nachgebaut. Statt der einen Power-LED die vielen kleinen conrad-LEDs parallel schalten.
Es ist in Ordnung, dass es nochmal hochgeladen wurde! Danke!
Gute Nacht!
Nicolas
PS: sorry dass ich hier erst jetzt antworte: Der Beitrag ist so alt...
Titel: Re: Endlich: Bauanleitung für ein LED-Ringlicht
Beitrag von: vossie am Januar 04, 2010, 17:31:18 Nachmittag
Ich antworte noch später ;-)

Die Leds sollten in Reihe geschaltet werden oder jede Led sollte einen Vorwiederstand erhalten, denn wenn die Schwellspannungen der Leds nicht 100% identisch sind wird über die Led mit der niedrigeren Schwellspannung ein höherer Strom fließen und die Ausleuchtung ist zumindest ungleichmäßig. Dadurch kann eine LED auch kaputt gehen.

Grüße Detlev