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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: plaenerdd am August 18, 2018, 12:37:45 Nachmittag

Titel: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am August 18, 2018, 12:37:45 Nachmittag
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_39785641.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Das Kleinmikroskop C von den Rathenower Optischen Werken ist eines der in Deutschland am weitesten verbreiteten Mikroskope überhaupt. Es war über Jahrzehnte DAS Schulmikroskop in den Schulen der DDR. Ausführlich beschrieben ist das KMC mit allen seinen Zusatzgeräten in BONNKE, LEHR, SCHEPLITZ: „Wir mikroskopieren“ vom VEB Verlag Technik Berlin1973. Diese Zusatzgeräte (Projektionsleuchte und Zeichenprisma) sind  weniger häufig auf dem Gebrauchtmarkt zu finden und seien hier kurz vorgestellt: Mit der Projektionsleuchte lassen sich in einem gut abgedunkelten Raum einfache Mikroprojektionen durchführen. Je nach Stellung der kippbaren Vorrichtung kann man das Bild entweder an die Wand oder an die Decke werfen. Dazu wird das Okular entfernt. Das Zeichenprisma hingegen lässt sich nur auf das Okular aufstecken. Zum Zeichnen muss die gesamte Vorrichtung in die Waagerechte gebracht werden, was nur mit Präparaten zu bewerkstelligen ist, die nicht auslaufen können.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_45523402.jpg) (https://www.pic-upload.de)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_35287174.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Optisch ist das KMC keine Neuerung. Gegenüber dem Kleinmikroskop „B“ (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=31903) sind nur mechanische Veränderungen vorgenommen worden. Auch wenn ein vollkommen neuer Mechanismus gefunden wurde, um das Vorsatzobjektiv vor das Hauptobjektiv zu bringen, sind doch alle optischen Parameter beibehalten worden. So sind die mit dem ausziehbaren Tubus und dem 20-fach vergrößernden orthoskopischen Okular erreichbaren Vergrößerungen allein mit dem Hauptobjektiv von 50x bis 100x und mit dem zusätzlich vorgeschaltetem Objektiv 125x bis 225-fach beibehalten worden. Selbst die Lochblende mit ihren 3 Stellungen ist 1:1 übernommen worden. Neu ist hingegen, dass das Stativ um 30 Grad neigbar ist, so dass ein bequemerer Einblick möglich wird, zumindest wenn das Präparat es erlaubt, denn der Tisch wird ja mit geneigt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_44419000.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Das KMC wurde über 3 Jahrzehnte nahezu unverändert produziert. Dennoch gibt es Varianten:
seit ca 1973 1968
mit Dreieck unter dem ROW-Logo
-Klemmen geschraubt
-Tisch grau
-fein geriffelter Triebknopf mit Schraube gesichert
-Projektionsleuchte mit Rubinglasteil, feststehender Lampe und beweglicher Linse, mit Filtereinschub und der Lichtwurflampe 6V/30W,
80er Jahre:
-nur ROW-Logo
-Klemmen gesteckt
-Tisch schwarz
-teilweise mit fein geriffelten aber meist mit grob geriffelter Triebknopf, der fest auf der Achse montiert ist
-Projektionsleuchte mit Kühlrippen, beweglicher Lampe aber fester Linse mit Leuchtmittel 6V/15W (wie Zeiss Jena mit dem ROW zum Kombinat „Carl-Zeiss-Jena“ vereinigt wurde)
90er Jahre:
-Logo „KMC“  vertrieben unter KMC von ASKANIA Optische Werke Rathenow GmbH, sonst wie 80er Jahre. Teilweise kam das Gerät auch schwarz lackiert in den Handel. Das Gewinde im Fuß ist etwas enger geschnitten und passt nicht mehr richtig auf die älteren Projektionslampen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_52697953.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Mir liegen 5 unterschiedliche Bedienungsanleitungen vor, die sich allerdings nur geringfügig unterscheiden (Tietelbilder, Bilder zur jeweiligen Projektionsleuchte, Buchempfehlungen) Nur die Bedienungsanleitung von ASKANIA (https://www.yumpu.com/de/document/view/1958202/kleinmikroskop-kmc-mikroskop-technik-rathenow-gmbh) ist komplett neu erstellt worden, aber sehr viel dürftiger im Informationsgehalt, als die aus DDR-Zeiten. Die Existenz einer Projektionsleuchte wird hier nicht mehr erwähnt.
Da das Gerät über Jahrzehnte das Schülermikroskop schlecht hin war, gab es in der DDR auch weitere Lehrmittel, die darauf aufbauten. Hier ein Stempel, den auch ich seiner Zeit in mein Biologieheft gedrückt bekommen habe, damit die Mikroskopteile daran bezeichnet werden konnten. Es war ja noch eine Zeit ohne Kopierer und mit sehr restriktiven Vorschriften zur Vervielfältigung von Druckschriften aller Art.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_22597652.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Und noch ein ostalgischer Stempel: Der auf der Unterseite des Holzkastens, aus dem hervor geht, dass der Endverbraucherpreis für dieses Gerät 110,-M war.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_10261382.jpg) (https://www.pic-upload.de)

Zerlegen und Reinigen
Im oben erwähnten Buch „Wir mikroskopieren“ ist auch ein Explosionszeichnung vom KMC zu finden, allerdings ohne die Linsen. Die in die Jahre gekommenen Geräte muss man i.d.R. gründlich reinigen, wenn man sie benutzen will. Das geht bei den recht kleinen Linsendurchmessern nur dann so richtig, wenn man sie zuvor ausbaut.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_59109011.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Das Okular ist mit einer Seegerringzange leicht zu öffnen. Man löst den dreikantigen unteren Teil des Okulares durch Linksdrehen und zieht ihn heraus. Vorsicht! Die beiden Linsen und der Abstandshalter kommen dabei gleich mit. Nach dem Reinigen muss man gut darauf achten, die Linsen richtig herum wieder einzubauen. Die beiden gewölbten Flächen müssen zueinander zeigen,
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/237596_42659827.jpg) (https://www.pic-upload.de)
Etwas schwieriger ist es, an die beiden Objektivlinsen heran zu kommen. Dazu muss man den schwarzen Objektivrevolver aus dem unteren Teil des Tubus schrauben,was oft recht schwer geht. Hier hilft vorsichtiges Erwärmen mit einem normalen Haarföhn und eine Siphonzange oder die Boa-Gurtzange. Es handelt sich um ein feines Rechtsgewinde. Hat man den Objektivrevolver herausgeschraubt, kann man ihn mit einem normalen Schraubendreher in zwei Teile zerlegen. Die Linsen sind mit einfachen Sprengringen in ihren Hülsen befestigt und lassen sich i.d.R. mit einem kurz angefassten Wattestäbchen von außen nach innen einfach herausdrücken. Auch hier gilt: Linsen richtig herum wieder einbauen! Die glatten Flächen der achromatischen Zweilinser müssen nach unten weisen, die gewölbte Seite zum Tubus. Für das Reinigen der Linsen gilt das Gleiche wie für Zeiss-Jena-Mikroskope: Kein Alkohol! Kommt man mit entfettetem Pinsel und Aqua dest. (anhauchen) noch nicht zum Ziel, reinigt man mit Wundbenzin aus der Apotheke. Ein fusselfreies oft gewaschenes Baumwolltaschentuch leistet hierbei gute Dienste.

Da es sich bei den Spiegeln nicht um Oberflächenspiegel handelt, sondern die Rückseite des gewölbten Glases verspiegelt ist, kann man dieses optische Teil recht einfach wie eine Glasscheibe putzen: mit etwas Wasser, eventuell mit einen tropfen Spüli und dem oben erwähnte Taschentuch.

Bei Gebrauchtkäufen achte man darauf, dass der Spiegel vorhanden und in Ordnung ist. Ein einzelner Spiegel kostet oft so viel wie ein ganzes Mikroskop. Ersatzteile gibt es zu Apothekenpreisen z.B. bei  mikroskopier-bedarf.de (https://mikroskopier-bedarf.de/contents/de/d92.html) oder auch direkt bei ASKANIA (https://askania.de/reparatur-wartung/ersatzteile-neu.html), aber dort muss man erst eine Anfrage stellen, um Preise zu erfahren. Wenn man bedenkt, dass diese Mikroskope oft schon für 20,-€ zu haben sind, macht es finanziell jedoch wenig Sinn sich Ersatzteile zu kaufen.

Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Egbert Lange am August 19, 2018, 03:08:22 Vormittag
Hallo Gerd,
das Kleinmikroskop C war auch mein erstes Mikroskop, welches man bereits 1970 für 110 Mark kaufen konnte. Diese Mikroskope waren über einen langen Zeitraum ohne Probleme bei fast jedem Optiker oder Photoladen zu bekommen.
Die Projektionseinrichtung mit der "geriffelten" Projektionsleuchte habe ich mir 1972 ab Werk ROW Rathenow gekauft. Die komplette Einrichtung mit Trafo, Prisma, Lampe und Ersatz-Lichtwurflampen kostete 166,31 Mark. Dazu kamen Karton 2 M, Porto 2,50 M und Rollgeld 0,20 M. Es gab also damals noch hilfsbereite Leute in Rathenow!
Für ein größeres Mikroskop war man zu dieser Zeit auf Gebrauchtwaren-Händler angewiesen. Wenn man Glück hatte, gab es zufällig im Pentacon-Industrieladen in Leipzig brauchbares Zubehör für den Lohn aus mehrwöchiger Ferienarbeit zu kaufen.

Beste Grüße,
E.

Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am August 19, 2018, 09:01:22 Vormittag
Hallo Egbert,
Danke für die aufschlussreichen Zahlen. Mir ist bisher noch immer nicht bekannt, wann genau das KMC auf den Markt kam. Meine Zahl von "ca. 1973" habe ich aus der Tatsache geschlossen, dass das kleine Dreieck mit den zwei Strichen aufgedruckt ist, welches laut dieser Übersicht  (http://www.dresdner-kameras.de/files/guetezeichen.pdf) 1973 eingeführt wurde, wobei  daraus nicht ganz eindeutig hervor geht, ob die verkleinerte zwei-Striche-Darstellung nicht auch schon vor der Schriftzug-Umstellung von 1973 verwendet wurde.
LG Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am August 19, 2018, 10:00:55 Vormittag
Hallo,
gerade habe ich noch einen Hinweis gefunden, dass es das KMC mindestens seit 1968 gibt und zwar im Literaturverzeichnis von "Wir mikroskopieren":
Bonnke, H.: Kleinmikroskop C mit Trieb. Das neue Schülermikroskop des VEB Rathenower Optische Werke. Feingerätetechnik 17 (1968) 2

Auch die modernere Projektionslampe muss mindestens auf 1973 zurückdatiert werden, denn da ist sie schon in "Wir mikroskopieren" abgebildet, während sich die ältere mit dem Robinglasteil nur in einer der 5 Bedienungsanleitungen findet, die leider keine Jahreszahl aufweist.
LG Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Lupus am August 19, 2018, 10:25:55 Vormittag
Hallo Gerd,

sehr interessant, speziell die originelle Verwendung als Projektionsmikroskop.

Hubert
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Bob am August 19, 2018, 14:19:36 Nachmittag
Hallo Gerd,

es gab doch so einen Katalog der DDR-Erzeugnisse. Vielleicht findest Du die Ausgabe, in der es zuerst auftaucht, und kannst so den Produktionsbeginn bestimmen.
Ich finde, dass für viele Objekte ein 40er Objektiv nützlich ist. Das bieten leider die wenigsten Mikroskope dieser Größe.
Der Trieb vom KMC ist nicht so toll, der hat m. E. mit den gebotenen Vergrößerungen genug zu tun. Insgesamt ist das KMC auf jeden Fall ein sehr gelungenes Gesamtpaket.

Danke für Deine Anleitung zur Überholung dieser Instuments. Es ist leicht und günstig zu beschaffen und der größte Mangel wird bei den meisten Exemplaren der Pflegezustand sein.

Viele Grüße,

Bob
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Michael L. am August 19, 2018, 15:07:06 Nachmittag
Hallo Gerd,

schöne Dokumentation! Es gab auch noch eine Batterieleuchte mit 4,5V Flachbatterie die unter den Fuß befestigt wurde, wird auch gelegentlich bei e-bay angeboten. Auch habe ich mal eine Schullehrtafel gesehen die anhand des Kleinmikroskopes den Strahlengang im Mikroskop erläutert.

Gruß,

Michael L.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Cluster001 am August 19, 2018, 20:29:12 Nachmittag
Ja, an den Unterricht mit dem Mikroskop und meinen eigenen Untersuchungen zu Hause kann ich mich noch erinnern. Auf jeden Fall ein gutes Gerät trotz seiner Einfachheit.
Kurz vor der Wende hatte ich mir eins für 110 oder 120 Mark gekauft.
Keine Ahnung wo es jetzt ist. Ich hatte bei meinen Eltern gesucht konnte es aber nicht mehr finden.

Grüße
Roland
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Egbert Lange am August 20, 2018, 09:50:23 Vormittag
Später (??) gab es die Projektionsleuchte mit Halogenlampe 6V 25W. Es werden Halogenlampen mit Keramik-Justiersockel verwendet, wie bei den neueren Mikroval.

Beste Grüße,
E.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am August 20, 2018, 19:40:21 Nachmittag
Hallo,
freut mich, dass der Artikel doch ein wenig Resonanz findet, auch wenn es heir nicht um ein High-End-Gerät geht.
Zitat von: Bob
Ich finde, dass für viele Objekte ein 40er Objektiv nützlich ist. Das bieten leider die wenigsten Mikroskope dieser Größe.
Ja, das 40er Objektiv... Ich habe ja mal einen Umbau des KMC beschrieben, so wie ich es mit CZJ-Objektiven mit RMS-Gewinde als Reisemikroskop nutze. Da kann ich natürlich ein 40er Objektiv dran bringen, aber ich sage gleich: Das macht keine Freude und zwar aus 2 Gründen:
1. der fehlende Feintrieb - die vorhandene "Rutschkupplung" ist dafür viel zu grobschlächtig
2. der fehlende Kondensor. Mit dem Hohlspiegel, der das Licht ja schon ganz ordentlich bündelt erhalte ich nur eine Beleuchtungsapertur von vieleicht 0,3 (geschätzt, nicht berechnet!). Das ist viel zu wenig für ein 40er Objektiv, das i.d.R. über 0,6 haben will. Das sieht dann aus wie mit viel zu enger Aperturblende. Da ist auch kein wirklicher Auflösungsgewinn mehr zu verzeichnen, gegenüber dem 20er Objektiv. Ich arbeite deshalb am liebsten mit dem 10/0,30-er Apochromat und mit einem recht modernen 20er Achromat, der auch die 0,30-er Apertur hat. Beide in Verbindung mit dem PK10, gelegentlich einem PK16, aber das ist dann auch das Höchste, was dieses Stativ her gibt.

Zitat von: Bob
...es gab doch so einen Katalog der DDR-Erzeugnisse. Vielleicht findest Du die Ausgabe, in der es zuerst auftaucht,...
Die Kataloge der DDR-Erzeugnisse sind meines Wissens nicht jährlich neu aufgelegt worden. Bei mikroskop-online. de (http://www.mikroskop-online.de/ZAK%20der%20DDR.htm) sind nur zwei verfügbar, die von 1976 und 1981. In beiden ist natürlich das KMC zu finden. In der DDR wurde in 5-Jahes-Rhythmus geplant (5-Jahrespläne, die auf den alle 5 Jahre stattfindenden Parteitagen der SED beschlossen wurden).

Zitat von: Michael L.
Es gab auch noch eine Batterieleuchte mit 4,5V Flachbatterie die unter den Fuß befestigt wurde
Ja, die Dinger kenne ich auch. Die hatten eine Glühlampe mit Linsenwölbung, die aber natürlich nicht geschliffen war. Nicht ganz einfach, damit eine gleichmäßige Ausleuchtung hin zu bekommen, von einer brauchbareb Apertur ganz zu schweigen. Da bringt es wirklich mehr, sich eine möglichst große Milchglaslampenkugel vor das Mikroskop zu stellen und die ein zu spiegeln.

Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: d65 am Dezember 26, 2018, 12:33:36 Nachmittag
Entschuldigt bitte, dass ich diesen alten Thead wieder ausgrabe. Also erst mal vielen Dank für die ganzen hilfreichen und interessanten Informationen. Eine Sache beschäftigt mich noch:
Für das Reinigen der Linsen gilt das Gleiche wie für Zeiss-Jena-Mikroskope: Kein Alkohol!

Warum ist das so? Und gilt das nur für 70% Ethanol oder auch für Methanol und Isopropanol? Und vermutlich auch für den Vorgänger, das Kleinmikroskop B?

Liebe Grüße
Steffen
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: Klaus Henkel am Dezember 26, 2018, 15:03:51 Nachmittag
Entschuldigt bitte, dass ich diesen alten Thead wieder ausgrabe. Also erst mal vielen Dank für die ganzen hilfreichen und interessanten Informationen. Eine Sache beschäftigt mich noch:
Für das Reinigen der Linsen gilt das Gleiche wie für Zeiss-Jena-Mikroskope: Kein Alkohol!

Warum ist das so? Und gilt das nur für 70% Ethanol oder auch für Methanol und Isopropanol? Und vermutlich auch für den Vorgänger, das Kleinmikroskop B?

Steffen

Hallo Steffen!
Das gilt für alle Alkoholesorten jeglicher Konzentration.
Alk. löst den Kitt (zumeist ein natürlicher oder künstlicher Balsam), mit dem Linsen aneinander geklebt sind. Sie werden dann in ihren Fassungen locker. Objektive, die aus mehreren Linsen bestehen wie auch einlinsige werden dann unbrauchbar, die Bilder werden dann unscharf, trübe, usw.

Zum Reinigen haucht man z.B. eine Frontlinse an, säubert mit einem Marderhaarpinsel die Lindenoberfläche, wischt sie gaaanz vorsichtig mit einem unimprägnierten weichen Tuch ab, das man mit dest. Wasser leicht angefeuchtet hat. Wenn man die Frontlinse auf diese Weise nicht "glasklar" sauber bekommt, dann liest man zunächst das entsprechende Kapitel in der "Mikrofibel" nach.

Die meisten Verunreinigungen narren aber den Mikroskopbenutzer. Die sind im Okular auch sichtbar, wenn sie als Schmutz oder Staub im Kondensor oder in der Leuchtfeldblende sitzen.

KH
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: d65 am Dezember 26, 2018, 16:20:03 Nachmittag
Ah, ok, danke.
Und diese genannten Mikroskope haben dann wohl im Gegensatz zu modernen Objektiven und Okularen (mit denen ich normalerweise zu tun habe) keine Versiegelung. Denn im Labor sind die drei genannten Alkohole ja Standard zum Reinigen. Da gibt es das Problem dann offensichtlich nicht mehr. Aber gut zu wissen, dass ich bei meinen alten Schätzchen da vorsichtig sein muss.
Steffen

Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am Dezember 26, 2018, 20:02:44 Nachmittag
Hallo Steffen,
von Zeiss gibt es eine ausführliche Schrift zu dem Thema: Das saubere Mikroskop (https://www.omnilab.de/tl_files/Omnilab_2011/Downloads/Infomaterial_Anwenderberichte/Mikroskopie/Das_saubere_Mikroskop.pdf). Wenn Du das gelesen hast, denke ich wirst Du auch modernere Mikroskopoptiken nicht mit Alkohol traktieren. Das beste, was in jeder Apotheke zu bekommen ist, wenn Aqua dest und Aqua dest + Spühlittel nicht geholfen haben, ist Wundbenzin.
Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: d65 am Dezember 27, 2018, 13:32:06 Nachmittag
Hallo Gerd,

da scheint auch bei und zwischen den Herstellern keine Einigkeit zu bestehen, was denn nun geht und was nicht. Aber Alkohol scheint nicht mehr das Problem zu sein. In der von Dir verlinkten pdf-Datei von 09.08, die ich auch auf Papier habe, heißt es u.a.:

Seite 7: "Die manchmal empfohlenen, leicht ammoniakhaltigen Haushalts-Glasreiniger (z.B. SIDOLIN, SPARKLE, Blue WINDEX) sollten nicht ständig eingesetzt werden. ...  In älteren Mikroskopen sind die Linsen mit alkohollöslichen Optikkitten wie z.B. Kanada-Balsam gekittet. Die heutigen Optikkitte sind in der Regel Polyacryl-Kunstharze, bei denen dieses Problem nicht besteht."
Seite 11: "Rückstände entstehen besonders bei Verwendung von Xylol und reinem Ethanol und vor allem wenn die Verschmutzung
wasserlösliche Bestandteile enthält."
Und Seite 14: "Rezeptur von Carl Zeiss für Optik-Putzmischung Rezept: 85 % n-Hexan, 15 % Isopropanol."
Und schließlich nochmal Seite 17: "Verwenden Sie für die Reinigung älterer Mikroskopoptik kein Ethanol, Diethylether oder Aceton (z.B. die STANDARD-Reihe von Carl Zeiss Oberkochen oder die MIKROVAL- und JENA-Mikroskope 250 CF-Reihen von Carl Zeiss Jena)."

Demnach ist Isopropanol unschädlich und Ethanol bei neueren Optiken ebenfalls.

Von Leica Microsystems gibt es einen Flyer "Cleaning of Microscope Optics"(https://www.leica-microsystems.com/fileadmin/downloads/Leica%20DM4%20P/Brochures/Cleaning_of_Microscope_Optics-Flyer_en.pdf (https://www.leica-microsystems.com/fileadmin/downloads/Leica%20DM4%20P/Brochures/Cleaning_of_Microscope_Optics-Flyer_en.pdf)), da heißt es:
"No ammonium containing glass cleaner like Sidolin, Sparkle, etc. ... Remove solvent soluble dirt. I. Use ultra pure solvents a. Ethanol PA" oder (wie auch in der Zeiss-Broschüre erwähnt) Aceton, was aber Plastik sowie die Beschriftung der Objektive angreifen kann.
Auch hier ist Ethanol offensichtlich kein Problem und ich werde wohl weiter bei 70% Ethanol bleiben. Meiner Erfahrung nach lässt sich Immersionsöl damit leichter säubern als mit Isopropanol oder Methanol und das ist die häufigste Verschmutzung mit der ich zu tun habe.

Olympus verteilt nun wieder Proben des in den USA weit verbreiteten Glasreinigers Sparkle zum Reinigen der Optiken. Also genau der, der von Zeiss und Leica ausdrücklich nicht empfohlen wird.


Nun will ich diesen Thread über das KMC aber nicht komplett in eine neue Richtung leiten, sondern die Gelegenheit nutzen, noch eines der oben erwähnten zusätzlichen Lehrmittel zu zeigen, die es gab: Eine Schultafel, ca 80 auf 115 cm groß, die sehr schön den Strahlengang darstellt.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/243844_11404313.jpg)

Liebe Grüße
Steffen

Nachtrag: Da ich auf einem anderen Computer das Bild der Schultafel gerade selber nicht sehen kann (alles schwarz), hier noch der direkte URL zum draufklicken:
https://www.pic-upload.de/view-36312767/KMB-Tafel.jpg.html (https://www.pic-upload.de/view-36312767/KMB-Tafel.jpg.html)
Nachtrag 2: Jetzt sollte es wieder klappen mit dem Bild.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: tbillert am März 24, 2020, 15:24:55 Nachmittag
Hallo zusammen,

da meine Kinder (8 und 11) nun grade zu Hause sind und Zeit für ein paar sinnvolle Dinge ist, habe ich mein altes Kleinmikroskop C aus Kindertagen herausgekramt - es schlägt grade ein wie eine Bombe :-)

Leider ist das stärkere Objektiv trübe und muss gereinigt werden. Ich habe heute schon versucht, dieses mit einem Wattestäbchen von unten durch den Objekttisch zu reinigen, es aber dabei offenbar nach innen gedrückt. Also muss ich den Revolver demontieren.

Ich habe das erste Posting dazu gefunden und gelesen, vielen Dank für die gute Beschreibung! Nur um sicher zu gehen: man muss also am Rändelring greifen und diesen von unten gesehen gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sich der Revolver aus dem Tubus schrauben lässt?

Vielen Dank im voraus und viele Grüße aus Jena,

Thomas.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: piu58 am März 24, 2020, 15:28:53 Nachmittag
> man muss also am Rändelring greifen und dieses von unten gesehen gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sich der Revolver aus dem Tubus schrauben lässt?

So ist es. Dieses Mikroskop ist sehr robust, eben für den Schulgebrauch entworfen und lässt sich mit wenig Werkzeug bis auf die letzte Linse zerlegen. Und auch wieder zusammensetzen.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am März 24, 2020, 15:34:28 Nachmittag
Hallo Thomas,
ja den schwarzen Teil festhalten und wie ein normales Rechtsgewinde herausdrehen. Das geht manchmal sehr schwer. Ich benutze dazu gerne eine "Boa-Konstrukteuer" (https://www.amazon.de/Soft-Strap-Wrench-farblich-sortiert/dp/B002HMRTS0/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Boa+Werkzeug&qid=1585060307&sr=8-3). Falls Du Ersatzteile benötigst: Außer Spiegel habe ich fast alles da.
Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: tbillert am März 24, 2020, 17:08:17 Nachmittag
Ich danke Euch! Dann probiere ich das heute Abend mal und berichte... :-)

Ersatzteile brauche ich NOCH nicht - ich hoffe, das bleibt so ;-)

Viele Grüße,

Thomas.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: kamerafreak am März 25, 2020, 09:45:39 Vormittag
Hallo und danke für die guten Tipps zum Reinigen des Mikroskops. Ich bin noch relativer Neuling auf dem Gebiet und muss gestehen, dass ich bis jetzt ohne viel Nachdenken oft Alkohol zum Reinigen verwendet habe. Ihr habt mir die Augen geöffnet  :)

Eine Frage habe ich noch: Hier https://www.hobbylux.de/mikroskop-test/ (https://www.hobbylux.de/mikroskop-test/) wird empfohlen, Staubpartikel an der Linse mit einem Wattestäbchen zu entfernen. Funktioniert das gut? Ich habe es bis jetzt immer nur mit Pusten versucht.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am März 25, 2020, 11:15:25 Vormittag
Hallo kamerafreak,
Ob Alkohol verwendet werden darf oder nicht, hängt vom Hersteller und den verwendeten Klebern ab. Es gibt durchaus Hersteller, die Alkohol empfehlen. Zeiss-Jena und ROW warnen ausdrücklich davor. Das Wundbenzin ist da oft der minimalste Eingriff, einfach weil es so sehr schnell verdunstet.

Pusten ist keineswegs falsch. Die Reihenfolge ist je nach Stärke der Verschmutzung folgende, wobei man den nächsten Schritt nur dann vollzieht, wenn der vorherige noch nicht zum Erfolg geführt hat:
1. Pusten (z.B. mit Gummiblasebalg, natürlich geht auch der Mund, aber z.B. bei der hinteren Linse eines Objektives ist das schon schwer)
2. Pinseln (staub- und fettfreier Pinsel)
3. Reinigen mit Aqua dest. (anhauchen) und einem Wattestäbchen, wobei Puristen Augenwatte aus der Apotheke auf einen Holzstab (Abgezwackter Zahnstocher) drehen. Dabei reibt man die Linsenoberfläche vorsichtig von innen nach außen in kreisenden Bewegungen ab, denn die äußeren Linsenteile sind meist nicht so wichtig für die Bildgebung
4. Reinigen mit Wasser + Tensid z.B. ein Tropfen Spülmittel auf 100ml Wasser, ebenfalls mit dem Wattestab. Danach mit tockenem Wattestab
5. nur wenn das bisher nicht geholfen hat (fettige Fingerabdrücke, eingetrocknetes Immersionsöl) kommt das Wundbenzin aus der Apotheke zum Einsatz (, wobei die Vorgehnsweise mit dem Wattestab die gleich ist wie bei 3. und 4.

Die Schritte 3. bis 5. kann/ muss man eventuell mehrmals wiederholen, um manche Verschmutzungen lösen zu können. Moderne Vergütungen können dabei sehr empfindlich sein. Man tut also gut daran, dafür zu sorgen, dass die Optiken sauber bleiben.
Beim KMC kann man die Linsenpakete gut freilegen, um sie mit einem Tuch und den genannten Mitteln zu reinigen, was noch mal sehr viel besser geht, als bei einer fest verbauten Linse, bei der man die Ränder nicht so gut erreicht.
Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: witweb am März 25, 2020, 12:09:35 Nachmittag
Hallo Gerd,

ich habe mich sehr über deinen Beitrag gefreut. Ich hatte vor Jahren ein KMC bei Ebay für ein paar EUR ersteigert, obwohl ich zu der Zeit gar nichts mit Mikroskopie am Hut hatte. Aber einfach weil es mich an interessante Bio-Stunden in der Schulzeit erinnerte. Ich kann mich auch noch erinnern, dass ein KMC beim Optiker im Fenster stand, war aber damals unerschwinglich. So wurde es dann ein Optik-Baukasten zu Weihnachten...

Jetzt habe ich das KMC mal aus dem Schrank geholt und festgestellt, es funktioniert alles bestens und zu Reinigen ist auch nichts. Da kommt doch Freude auf!
Das Logo auf dem Fuß sieht bei mir geringfügig anders aus (siehe Foto).

Viele Grüße

Michael
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am März 25, 2020, 13:00:40 Nachmittag
Hallo Michael,
sehr interessant, dass es noch eine weitere Ausführung des Logos gab. Sind die Klemmen gesteckt oder geschraubt? Welche Farbe hat der Tisch?
Diese Geräte wurden ja wirklich sehr lange gebaut.
Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: witweb am März 25, 2020, 14:36:02 Nachmittag
Hi Gerd,
die Klemmen sind gesteckt und der Tisch ist schwarz (s. Foto).
Beste Grüße
Michael
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: CZJ-Mikrotec am März 26, 2020, 09:17:42 Vormittag
Hallo Gerd
Bezogen auf das Bild mit den beiden Projektionslampen : besitzt du diese derzeit selbst ?
Gruß, Alex
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am März 26, 2020, 19:10:21 Nachmittag
Hallo Alex,
ja, wobei nur die jüngere Lampe  funktionstüchtig ist. Der älteren mit dem Robinglas fehlt das Leuchtmittel.
LG Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am März 27, 2020, 08:59:25 Vormittag
Hallo Michael,
bin gerade bei e-bay-Kleinanzeigen über ein KMC gestolpert, dass Deine Logoausführung trägt. Das Gerät wurde laut Verkäuferangaben 1988 verkauft, dürfte also somit zur letzten Serie gehören, die zu DDR-Zeiten produziert wurde. Auf dem Begleitheft steht aber "Exporteur Jenoptik Jena GmbH", was darauf hin deutet, dass es sogar erst nach Sep. 1990 verkauft wurde.
Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: tbillert am März 28, 2020, 15:20:59 Nachmittag
Juhu, Reparatur und Reinigen der Linse hat geklappt! :-) Gerd, mit der Boa bin ich nicht zurecht gekommen, irgendwie kriege ich den Ring nicht fest ins Gummiband gespannt. Ich habe letzten Endes eine Rohrzange benutzt und die Plastik mit etwas Vlies geschützt. Ging.

Das stärkere Objektiv hatte ich in der Tat nach oben raus gedrückt. Sagt mal, sitzt der Sprengring über dem Objektiv (Richtung Tubus) oder darunter? Der kam mir bei der Demontage nämlich unten entgegen, wenn ich mich recht erinnere...

Jetzt wächst natürlich die Lust auf ein stärkeres Mikroskop, Bino, angenehmerer Einblick. Dazu muss ich wohl mal recherchieren - das Angebot ist ja extrem breit und ich nehme an, da ist auch viel Schrott dabei...

Viele Grüße,

Thomas.
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: plaenerdd am März 28, 2020, 19:48:47 Nachmittag
Hallo Thomas,
der Sprengring gehört oberhalb der Linse, sonst kommt sie nicht weit genug nach unten, Sicher hast Du beim Putzen beides rausgedrückt, Linsenpaket und Sprengring.
Für besseres Mikroskop empfehle ich den Mikromarkt und vorher möglichst Kontakt mit anderen Mikroskopikern, um vielleicht verschiedene Mikroskope mit ihren Vor- und Nachteilen auszuprobieren, damit Du weißt was für Euch das Richtige ist. Die Frage ist auch zu klären, ob das ein Gerät für Dich wird oder die Kinder damit selbständig klar kommen sollen. Ich empfehle das Kapitel "Die Mikroskopie und Kinder" in der Mikrofibel  (https://www.mikroskopie-forum.de/pdf/mikrofibel.pdf) S.159ff zu lesen.
Beste Grüße
Gerd
Titel: Re: Kleinmikroskop „C“ - Vorstellung und Reinigung
Beitrag von: tbillert am März 28, 2020, 21:12:33 Nachmittag
Hallo Gerd,

Danke! Dachte ich’s mit doch. Wäre ja auch blöd gewesen, das Objektiv nach oben nicht zu sichern. Muss ich also nochmal ran. Und ich war so froh, das Linschen in die Röhre geschoben zu kriegen... Fokussieren lässt es sich aber auch so - nebenbei bemerkt.

Die Fibel ist ja der Wahnsinn! Ihr stellt hier ja richtig was auf die Beine, ich bin begeistert! Ja, das sollte für die ganze Familie benutzbar sein - hier gehen grade alle auf Mikroskopie ab, nachdem heute die ersten Tierchen im Tümpelwasser von Mitte dieser Woche auftauchten. Dazu muss ich wohl auch nochmal eine Frage posten.

Viele Grüße,

Thomas.