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Foren => Bestimmungshilfe => Thema gestartet von: Frank37 am Februar 20, 2022, 22:59:28 Nachmittag

Titel: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 20, 2022, 22:59:28 Nachmittag
Es gibt ja schon ein paar ältere Beiträge zu dem Thema, aber da wurden entweder nicht selbst mikroskopierte Fotos gezeigt oder es wurde sich gleich über die Aluhüte ausgelassen.
Ich möchte aber schon gern wissen, was ich da unter dem Mikroskop sehe. Die winzigen kleinen Punkte sind wahrscheinlich die Nanolipide mit der darin eingeschlossenen mRNA. Aber was sind die ganzen anderen kleinen geometrischen Teilchen, Vierecke, Ringe, Spiralen usw? Dass das alles Kristalle von Salzen sind, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht kann jemand etwas Licht ins Dunkel bringen?

Vergrößerung meist 1000fach, Dunkelfeld
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: ImperatorRex am Februar 20, 2022, 23:06:22 Nachmittag
Hallo Frank,
mache doch einfach mal eine "Blindprobe" mit Aufnahmen eines:
- "sauberen" Objektträger mit Deckglas,
- bzw. eines solchen mit einer eingetrockneten, isotonischen Kochsalzlösung.

Würde mich mal interessieren, was da alles zum Vorschein kommt ;-)
viele Grüße
Jochen
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Aljoscha am Februar 20, 2022, 23:07:37 Nachmittag
Mehr als irgendwelche Verschmutzungen, Putzschlieren, etc.  sehe ich nicht auf den Bildern. Bild 3 dürfte eine schlichte Luftblase sein.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 20, 2022, 23:15:24 Nachmittag
Hallo Frank,
mache doch einfach mal eine "Blindprobe" mit Aufnahmen eines:
- "sauberen" Objektträger mit Deckglas,
- bzw. eines solchen mit einer eingetrockneten, isotonischen Kochsalzlösung.

Würde mich mal interessieren, was da alles zum Vorschein kommt ;-)
viele Grüße
Jochen

Genau das habe ich gemacht. Da sieht man keine solchen Strukturen.
Die Impfstoffe sind aus der Ampulle mit steriler Kanüle/Spritze aufgezogen und sofort auf den Objektträger gebracht.
Staubteilchen sind ein paar zu sehen, aber wenn dann oberhalb und unterhalb der Fokusebene des Impfstoffes.
Ich habe inzwischen Stunden damit verbracht, die Teilchen zu mikroskopieren und sie sind definitiv im Impfstoff.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 20, 2022, 23:19:51 Nachmittag
Mehr als irgendwelche Verschmutzungen, Putzschlieren, etc.  sehe ich nicht auf den Bildern. Bild 3 dürfte eine schlichte Luftblase sein.

Ich dachte auch zuerst an Luftblasen. Sind es aber wahrscheinlich nicht, ich habe einen solchen Ring, der sich am Rand befand mittels Druck auf das Deckglas versucht nach "draußen" zu drücken. Er blieb auch am Rand absolut formstabil. Man sieht die Ringe auch, wenn der Impfstoff eingetrocknet ist und sie sind absolut kreisrund. Luftblasen sind meist ein ganz klein wenig unkreisförmig.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Mikrokosmos am Februar 21, 2022, 19:54:52 Nachmittag
Neben den Lipiden mit der mRNA ist z.B. auch Saccharose, Kaliumchlorid oder Kaliumphosphat enthalten, das kann sich je nach Impfstoff stark unterscheiden.

Selbst Verunreinigungen sind nichts seltenes.
Auch bei den neuen Covid-Impfstoffen wurden Verunreinigungen (Metallpartikel) von öffentlicher Seite (Moderna, Japan) bestätigt.

Selbst die Nadeln sind nicht immer sauber und enthalten auch gerne mal Metallpartikel aus der Produktion.

Du kannst Dir ja auch mal anschauen, welche Inhaltsstoffe die Hersteller angeben. Teilweise gibt es auch Angaben zu den Verunreinigungen.

Aber um genaueres sagen zu können wären einige Dinge von Bedeutung, darunter:
1. Welcher Impfstoff wurde untersucht?
2. Handelte es sich um eine noch verschlossene Flasche, oder war diese schon angebrochen?
3. Hast Du die Kühlkette vorschriftsgemäß eingehalten?
4. Bei welcher Temperatur hast Du die Fotos gemacht, wie lange war der Impfstoff ungekühlt?
5. Welches Mikroskop hast Du benutzt?
6. Mit welcher Kamera hast Du die Fotos gemacht? Mikroskopkamera, Spiegelreflex, Smartphone...?
7. Hast Du eine Möglichkeit die Objekte zu vermessen (Durchmesser)?
8. Wie gut sind Deine Mikroskopie-Kenntnisse? Wie lange bist Du schon dabei?

Hinweis:
Zu diesem Thema hatte kürzlich ein Forum-Mitglied eine Arbeit verfasst welches die eine oder andere Deiner Fragen beantworten könnte:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?action=dlattach;topic=42721.0;attach=23154

Lieben Gruß
Mikro K.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 22, 2022, 17:19:29 Nachmittag
Hallo Mikro K.
Danke für die ausführliche Antwort.

Die Nadeln habe ich tatsächlich bei meiner Referenzmikroskopierung mit Kochsalzlösung nicht benutzt, das werde ich mal genauer untersuchen.

1. Impfstoffe Moderna und Biontech/Pfizer (Comirnaty)
2. Die meisten Flaschen waren schon benutzt, die letzte, aus der auch einige Bilder hier stammen, war noch versiegelt. In der Versiegelten war subjektiv die gleiche Menge an Fremdstoffen, wie in den Geöffneten.
3. Kühlkette wurde nicht eingehalten, da mir die Impfstoffe übergeben und vorher bei Raumtemperatur gelagert wurden.
4. 21 °C Raumtemperatur, allerdings kann ich die Temperatur auf dem Objektträger durch die LED-Beleuchtung rückwirkend nicht genau ermitteln.
5. Olympus mit Ölkondensor, Dunkelfeld
6. AmScope 5 MP
7. Daran arbeite ich gerade, die meisten Objekte sind geschätzt zwischen 1-10 µm.
8. Meine Kenntnisse sind Anfängerniveau, ich mikroskopiere seit ca. 4 Monaten unregelmäßig.

Die verlinkte Arbeit ist sehr interessant, ich werde einige der darin genannten Ursachen in der nächsten Zeit näher untersuchen und dabei wird hoffentlich ein Großteil der Bilder eine Zuordnung zu ihrer Ursache finden.
Leider wird in dem PDF-Dokument nicht näher auf die extrem genauen geometrischen Gebilde eingegangen (Kreise, Vierecke ... ) Aber wenn die zahlreichen anderen steinkeilartigen Strukturen eine Erklärung fänden, wäre das schon mal ein toller Fortschritt. Ich bin grad für eine Woche unterwegs und kann erst ab nächste Woche wieder ans Mikroskop.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Carsten Wieczorrek am Februar 22, 2022, 19:45:04 Nachmittag
Hallo,
da sind ja schon einige geometrisch interessante Objekte dabei (sogar das Logo von Conrad-Elektronik, ein Schelm.....  8) )
Ich glaube, da entwickelt sich gerade die Lust, auch mal so eine Probe durch meine Kontrast-Farm zu treiben. Hat jemand etwas abzugeben?

Grüße
Carsten
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 22, 2022, 21:54:57 Nachmittag
Hallo,
da sind ja schon einige geometrisch interessante Objekte dabei (sogar das Logo von Conrad-Elektronik, ein Schelm.....  8) )
Ich glaube, da entwickelt sich gerade die Lust, auch mal so eine Probe durch meine Kontrast-Farm zu treiben. Hat jemand etwas abzugeben?

Grüße
Carsten

Wenn ich auf deinen Namen klicke, erscheint "Sie haben keinen Zugriff auf diesen Bereich". Bin ich noch zu neu im Forum?
Wie kann ich dir eine pn schicken?

Noch ein paar Bilder ...
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Mikrokosmos am Februar 23, 2022, 00:36:22 Vormittag
Profile lassen sich generell nicht aufrufen, dies ist grundsätzlich deaktiviert. Wenn Du jemanden etwas schreiben willst, kannst Du dies entweder über eine private Mitteilung tun indem Du unter dem Nicknamen in einem Forum-Beitrag auf die Sprechblase klickst. Oder aber Du klickst auf das Brief-Symbol, dann kannst Du eine Nachricht an die hier im Forum hinterlegte E-Mail-Adresse schreiben.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Horst Wörmann am Februar 23, 2022, 18:36:42 Nachmittag
Hallo Frank,

das Thema "Verunreinigungen im Impfstoff" geistert durch alle Youtube- und sonstigen Kanäle, auf Bitten eines Kollegen habe ich mich mal damit beschäftigt. Die Bilder aus dem Internet ähneln den Deinen verdächtig gut. Nimm's mir nicht übel, aber da muß ich meckern:

Was die Impfkritiker in diesen Foren da von sich geben, ist in fast allen Fällen hanebüchener Unfug. Beispielsweise wird alles immer nur im Dunkelfeld gemacht, weil jeder Dreck dann so schön auffällt. Um die zunächst unbekannten Objekte zu identifizieren, sollten unbedingt zusätzlich andere Kontrastierungsverfahren eingesetzt werden, mindestens aber Hellfeld (so wäre die Luftblase besser zu erkennen!). Unbedingt auch Polarisationskontrast, dann weiß man, ob ein optisch anisotroper Kristall vorliegt, oder auch nicht, dann ist es nämlich NaCl (s.u.). Fluoreszenz wäre auch nicht schlecht. Mikro-Raman wäre das beste, kann ich aber noch nicht.

Kurz: ohne eine Vielzahl von unterschiedlichen Testmethoden anzuwenden ist nur selten möglich, irgendeinen dieser Partikel eindeutig zu identifizieren.
Man falle aber auch nicht auf pseudowissenschaftliche "Veröffentlichungen" von "Professoren" herein, die das angeblich können, Beispiel Campra und Graphen. Für den Laien beeindruckend wissenschaftlich, Mikro-Ramanspektroskopischer Nachweis von Graphen im Impfstoff, mit vielen Grafiken und Mikrofotos. Wer aber nur ein bißchen von der Materie versteht, sieht sofort, daß das alles Blödsinn ist.

Mal ein paar Bilder aus einem Impfstoff:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures012/320678_55909147.jpg)
Aufname im DIK. Für "Nanolipide mit eingeschlossenem Impfstoff" wahrscheinlich einfach zu groß. Ich habe jedoch noch keine Größenangabe für die Nanolipide gefunden.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures012/320678_33420276.jpg)
Diverse Kristalle. Im Polarisationskontrast eindeutig als optisch anisotrop erkennnbar.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures012/320678_32347029.jpg)
Typischer Mikrochip. Im Polarisationskontrast optisch isotrop, aufgrund der Kristallform für den erfahrenen Mikroskopiker als NaCl-Kristall erkennbar.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures012/320678_36849274.jpg)
Dieselbe Präparatestelle wie oben, etwas später aufgenommen: der Mikrochip wächst! Mit etwas zugesetztem Wasser löst der sich aber wieder auf, was bei Mikrochips eigentlich selten ist. Hat mir aber bei Youtube keiner geglaubt. Übrigens im DIK aufgenommen, deshalb die bunte Stelle im Bild: ein anisotroper Kristall eines anderen Begleitstoffs.

Wollte damit sagen: Du kannst gerne über die Partikel im Impfstoff staunen, aber diese eindeutig zu identifizieren ist meines Erachtens nur mit großem Aufwand möglich.

PS @ Mikro-k/Mikrokosmos: der Link funktioniert bei mir nicht, kannst Du das bitte mal nachprüfen?
Erledigt, gefunden!
Viele Grüße aus Bonn
Horst

Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: olaf.med am Februar 23, 2022, 19:04:09 Nachmittag
Danke lieber Horst, Du sprichst wahrscheinlich fast allen von uns aus tiefster Seele!!!

Schlimm, dass immer wieder versucht wird solchen Schwachsinn als "Wissenschaft" zu präsentieren. All diese Effekte kann man ja bei fast allen Flüssigkeiten bis hin zum Aqua dest. immer wiederfinden.

Herzliche Grüße,

Olaf (aus vollster Überzeugung geimpft und geboostert!)
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Bernard-J am Februar 23, 2022, 19:18:43 Nachmittag
Hallo,
Die Fotos sind wirklich toll!

Die Nanolipidpartikel haben einen Durchmesser von etwa 100 nm.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/labs/pmc/articles/PMC8390897/
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 23, 2022, 22:02:11 Nachmittag
Hallo Frank,

das Thema "Verunreinigungen im Impfstoff" geistert durch alle Youtube- und sonstigen Kanäle, auf Bitten eines Kollegen habe ich mich mal damit beschäftigt. Die Bilder aus dem Internet ähneln den Deinen verdächtig gut. Nimm's mir nicht übel, aber da muß ich meckern:

Was die Impfkritiker in diesen Foren da von sich geben, ist in fast allen Fällen hanebüchener Unfug. Beispielsweise wird alles immer nur im Dunkelfeld gemacht, weil jeder Dreck dann so schön auffällt. Um die zunächst unbekannten Objekte zu identifizieren, sollten unbedingt zusätzlich andere Kontrastierungsverfahren eingesetzt werden, mindestens aber Hellfeld (so wäre die Luftblase besser zu erkennen!). Unbedingt auch Polarisationskontrast, dann weiß man, ob ein optisch anisotroper Kristall vorliegt, oder auch nicht, dann ist es nämlich NaCl (s.u.). Fluoreszenz wäre auch nicht schlecht. Mikro-Raman wäre das beste, kann ich aber noch nicht.

Kurz: ohne eine Vielzahl von unterschiedlichen Testmethoden anzuwenden ist nur selten möglich, irgendeinen dieser Partikel eindeutig zu identifizieren.
Man falle aber auch nicht auf pseudowissenschaftliche "Veröffentlichungen" von "Professoren" herein, die das angeblich können, Beispiel Campra und Graphen. Für den Laien beeindruckend wissenschaftlich, Mikro-Ramanspektroskopischer Nachweis von Graphen im Impfstoff, mit vielen Grafiken und Mikrofotos. Wer aber nur ein bißchen von der Materie versteht, sieht sofort, daß das alles Blödsinn ist.

Wollte damit sagen: Du kannst gerne über die Partikel im Impfstoff staunen, aber diese eindeutig zu identifizieren ist meines Erachtens nur mit großem Aufwand möglich.

PS @ Mikro-k/Mikrokosmos: der Link funktioniert bei mir nicht, kannst Du das bitte mal nachprüfen?

Viele Grüße aus Bonn
Horst

Ja, leider wird immer sofort alles dramatisiert und oft von Leuten dokumentiert, die nicht mal die einfachsten Grundlagen kennen. (Z.B. dass eine Vergrößerung einheitenlos ist und nicht in nm angegeben wird.) Genau deshalb habe ich mich an das Mikroskopie Forum gewandt. Hier sind Menschen mit viel Erfahrung, die ich noch nicht vorweisen kann.
Dass ich Dunkelfeld benutze, liegt einfach daran, dass ich noch nicht die notwendige Ausrüstung für die anderen Mikroskopieverfahren habe.

Dass die Partikel nur mit erheblichem Aufwand eindeutig zu bestimmen sind, habe ich mir schon gedacht. Aber es hätte ja auch sein können, dass jemand solche Strukturen kennt und sofort sagt, alles klar, das ist wahrscheinlich dies oder jenes. Abgelöste Glassplitter aus den Ampullen und Partikel aus der Kanüle sind da auf jeden Fall schon mal wertvolle Hinweise, wo ich mal genauer hinschauen werde.

Ich verstehe auch, dass den meisten aus diesem Forum, diese Diskussionen zum Hals raushängen.
Deshalb interessiert mich fernab jeder Impfentscheidung rein technisch, was ich da auf den Fotos sehe.
Die riesige Spirale zum Beispiel ist mir immer noch ein Rätsel.
Danke für alle Hinweise bisher.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: plaenerdd am Februar 23, 2022, 23:37:59 Nachmittag
Hallo Frank,
die eckigen Strukturen sind mit hoher Sicherheit Kristalle.
Zitat von: Frank37
Ich habe inzwischen Stunden damit verbracht, die Teilchen zu mikroskopieren und sie sind definitiv im Impfstoff.
Wenn der Impfstoff langsam eintrocknet, müssen die gelösten Stoffe auskristallisieren. Je älter das Präparat ist, um so mehr solcher Plättchen wirst Du finden.
LG Gerd
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Horst Wörmann am Februar 24, 2022, 09:08:41 Vormittag
Olaf,
danke für den Zuspruch, kann ich gebrauchen als Kompensation für die Dreckkübel aus den bekannten Quellen.

Bernard-J: vielen Dank für die Literatur, damit sind die Partikelgrößen geklärt. Mein Bild zeigt also keine "Impfstoff-Nanopartikel", sondern Artefakte.

Frank37: Mit Dunkelfeld und Impfstoff hast Du Dir die denkbar schlechteste (und schwierigste) Kombination für den Anfang herausgesucht. Schon bei "Dunkelfeld" klingeln hier im Forum die Alarmglocken. Hellfeld und fürs Rätseln etwas Hausstaub wäre doch viel schöner....

Im übrigen gibt es zu den unbekannten Partikeln dicke Bücher, empfehle hier McCrone Research, mccroneinstitute.org. :
The McCrone Particle Atlas. Insgesamt 6 Bände, da können die Impfologen fündig werden.

Viele Grüße
Horst
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 24, 2022, 13:38:25 Nachmittag
Olaf,
danke für den Zuspruch, kann ich gebrauchen als Kompensation für die Dreckkübel aus den bekannten Quellen.

Bernard-J: vielen Dank für die Literatur, damit sind die Partikelgrößen geklärt. Mein Bild zeigt also keine "Impfstoff-Nanopartikel", sondern Artefakte.

Frank37: Mit Dunkelfeld und Impfstoff hast Du Dir die denkbar schlechteste (und schwierigste) Kombination für den Anfang herausgesucht. Schon bei "Dunkelfeld" klingeln hier im Forum die Alarmglocken. Hellfeld und fürs Rätseln etwas Hausstaub wäre doch viel schöner....

Im übrigen gibt es zu den unbekannten Partikeln dicke Bücher, empfehle hier McCrone Research, mccroneinstitute.org. :
The McCrone Particle Atlas. Insgesamt 6 Bände, da können die Impfologen fündig werden.

Viele Grüße
Horst

Hallo Horst,

ich weiß, dass Dunkelfeld einen schlechten Ruf hier im Forum hat.
Es ist ja nicht so, dass ich mir den Impfstoff aus Langeweile vorgenommen habe. Ich wollte einfach den ganzen Spekulationen über Würmer, Nanorobotern und außerirdischen Lebensformen meine eigenen Erfahrungen entgegensetzen können.
In vielen Gesprächen mit Menschen habe ich die abenteuerlichsten Theorien gehört und ich schaue gern selbst nach und mache mir ein eigenes Bild. Dann stehe ich in solchen Diskussionen auch authentisch hinter dem, was ich sage und muss nichts glauben.
Bisher habe ich zwar sehr viele merkwürdige Partikel beobachten können, aber noch keine irgendwie geartete intelligente Selbstorganisation von diesen Teilen. Die Schaltkreise aus dem spanischen Team kann ich als Elektrotechniker und Physiker in keinster Weise bestätigen. Trotzdem finde ich das Thema spannend und auch bei dieser Untersuchung kann und habe ich bereits einiges gelernt und an nützlichen Links und Tips bekommen.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: dicentra am Februar 24, 2022, 15:18:32 Nachmittag
Hallo Frank37,
ich habe irgendwie überlesen welcher Impfstoff untersucht wurde und wie und mit welcher Flüssigkeit die Rekonstitution erfolgte. Ich nehme an es handelt sich um Comirnaty? Dieser muss zur Anwendung mit physiologischer NaCl-Lösung p.i. rekonstituiert werden. Zudem ist Comirnaty sehr anfällig für Zersetzung bei Unterbrechen der Kühlkette (ein dauerndes Problem bei den Auslieferungen durch nicht auf Arzneimittel spezialisierte Transportunternehmen). Das finden von NaCl-Kristallen ist also zu erwarten. Aber jetzt auch mal angenommen es haben noch keine chemischen und physikalischen Veränderungen im Impfstoff stattgefunden: es gibt sehr gute Gründe, warum die Qualitätskontrolle in der Pharmaindustrie einen so hohen Aufwand treiben muss mit Rein(st)räumen etc. Ich muss beruflich öfters in solche Bereiche in verschiedenen Firmen rein. Bevor sich überhaupt die Tür zur Schleuse in das Labor öffnet muss man sich schon mal praktisch ausziehen, um in der Schleuse partikelarme Kleidung anzulegen und wirklich die komplette Körperoberfläche abdecken, damit ja kein Fitzelchen Hautschuppe, Fussel o.ä. dort hineinkommt. Dabei wird die Luft darin ständig HEPA-gefiltert und die Untersuchungen dann innerhalb steriler Werkbänke durchgeführt. Es ist ein wirklich unglaublicher Aufwand ein Produkt daraufhin zu untersuchen, ob Fremdpartikel darin enthalten sind. So etwas geht zuhause einfach nicht. Auch nicht in einem „normalen“ Labor, dafür brauc
ht es wirklich dezidiert hierfür gebaute und betriebene Räumlichkeiten. Auch in unseren „sterilen“ Zellkulturen im Labor an der Uni waren in der Lösung immer Partikel zu finden, obwohl die benutzte Nährlösung sterilfiltriert gekauft wurde, der Beutel in dem diese eingeschweißt war, erst unter einer S2-Werkbank geöffnet wurde und wir auch keine mikrobiellen Kontaminationen feststellen konnten. Alleine schon der immer in der Umgebung vorhandene Staub, dann die Partikel an Einmalspritzen, den Kanülen, und womöglich in der NaCl-Lösung p.i., die gerne ja auch mal den Tag über auf dem Tisch steht, enthält so viel Partikel, dass eine Untersuchung auf „was darin enthalten ist“ und dann noch mit „normalen“ Objektträgern und Deckgläsern keinen Sinn macht. Vor allem, wenn man weiß wie in vielen Praxen gearbeitet wird bei Impfungen. Dann noch der Transport des Impfstoffes zu dir nach Hause, womöglich einem nicht sterilen und nicht partikelarmen Behälter... Es wird immer etwas drin sein bei hausgemachten Partikelsuchen. Und was man dann in die gefundenen Partikel hineininterpretiert ist in der Regel nicht „ich sollte dringend mehr putzen“, sondern „böse Bots böser Erfinder die von bösen Mächten wunderbar bezahlt werden“.
Das geht wirklich nicht gegen dich persönlich, deine Haushaltshygiene, und auch nicht gehen die Dunkelfelduntersuchung (die ich sehr mag und deshalb auch ihre Tücken kenne) aber da kämpfst du einen Kampf den du kaum gewinnen kannst (also den gegen Fremd-Zeugs in deinem Untersuchungsmaterial).
Es ist eine tolle Sache sich selbst ein Bild von etwas machen zu wollen, um selbst Position beziehen zu können, aber in vielen Bereichen geht das eben nur mit entsprechend technischem Aufwand der einem Amateur einfach nicht zur Verfügung steht.
Schöne Grüße!
Oliver
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Peter V. am Februar 24, 2022, 20:53:40 Nachmittag
Boah Leute...

...glaubt eigentlich wirklich jemand ernsthaft, dass die ganzen "Bösen" (wer auch immer es sei, Gates, Merkel, Hillary Clinton oder sonstwer) und deren Schergen (Pharmahersteller) so bescheuert wären, ihre Bots, Chips oder was auch immer derart groß und offensichtlich in die Impfungen zu geben, dass sie jeder Hobbyist mit vielleicht schon einem 59-EUR-Aldi-Bresser erkennen und identifizieren kann?

Mannomann....

Fassungslose Grüße
Peter
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Lupus am Februar 24, 2022, 21:31:12 Nachmittag
Hallo Peter,

Zitat
...glaubt eigentlich wirklich jemand ernsthaft, dass die ganzen "Bösen" (wer auch immer es sei, Gates, Merkel, Hillary Clinton oder sonstwer) und deren Schergen (Pharmahersteller) so bescheuert wären, ihre Bots, Chips oder was auch immer derart groß und offensichtlich in die Impfungen zu geben, dass sie jeder Hobbyist mit vielleicht schon einem 59-EUR-Aldi-Bresser erkennen und identifizieren kann?
ich habe mich mit dem Thema bisher eigentlich überhaupt nicht beschäftigt, da ist die Zeit eigentlich doch zu schade. Aber anlässlich dieses "Dunkelfeld-Impfstoffteilchen-Thread" habe ich aus Neugierde einfach mal zwei einschlägige Suchbegriffe in Google eingegeben und bin dann gleich auf dieses Video eines "Naturheilkundefachmanns" gestoßen. https://www.youtube.com/watch?v=8hij0DSXViY (https://www.youtube.com/watch?v=8hij0DSXViY)
Das eigentlich interessante sind die Kommentare, die zeigen schon ein klares Bild von der Gedankenwelt eines Teils der Bevölkerung. Jedenfalls ist das Lesen der Kommentare besser als jede schlechte Satiresendung im Fernsehen, zumindest einmal im Leben sollte man sowas gesehen haben. Z.B. "Ist das gefährlich? Die scharfen Objekte, Teilchen? Dient das zum unkontrollierten Einritzen der Gefäße?".
Wenn das nicht wenigstens zum Teil Ironie ist, dann muss ich mich Dir anschließen mit "Fassungslose Grüße".

Hubert



Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 25, 2022, 11:02:11 Vormittag
Hallo Peter,

Zitat
...glaubt eigentlich wirklich jemand ernsthaft, dass die ganzen "Bösen" (wer auch immer es sei, Gates, Merkel, Hillary Clinton oder sonstwer) und deren Schergen (Pharmahersteller) so bescheuert wären, ihre Bots, Chips oder was auch immer derart groß und offensichtlich in die Impfungen zu geben, dass sie jeder Hobbyist mit vielleicht schon einem 59-EUR-Aldi-Bresser erkennen und identifizieren kann?
ich habe mich mit dem Thema bisher eigentlich überhaupt nicht beschäftigt, da ist die Zeit eigentlich doch zu schade. Aber anlässlich dieses "Dunkelfeld-Impfstoffteilchen-Thread" habe ich aus Neugierde einfach mal zwei einschlägige Suchbegriffe in Google eingegeben und bin dann gleich auf dieses Video eines "Naturheilkundefachmanns" gestoßen. https://www.youtube.com/watch?v=8hij0DSXViY (https://www.youtube.com/watch?v=8hij0DSXViY)
Das eigentlich interessante sind die Kommentare, die zeigen schon ein klares Bild von der Gedankenwelt eines Teils der Bevölkerung. Jedenfalls ist das Lesen der Kommentare besser als jede schlechte Satiresendung im Fernsehen, zumindest einmal im Leben sollte man sowas gesehen haben. Z.B. "Ist das gefährlich? Die scharfen Objekte, Teilchen? Dient das zum unkontrollierten Einritzen der Gefäße?".
Wenn das nicht wenigstens zum Teil Ironie ist, dann muss ich mich Dir anschließen mit "Fassungslose Grüße".

Hubert

Natürlich ist die Interpretation der Teilchen teils so abenteuerlich, dass ernsthafte Mikroskopierer sofort den Browser schließen wollen. Aber die große Anzahl an geometrischen Objekten, die keine Salze sind, wie Kreisringe, Ovale, Vierecke mit perfekt abgerundeten Ecken usw. machen doch neugierig darauf, woher diese Partikel, die wirklich präzise geformt sind, stammen.
Dabei traut sich der ernsthaft forschende kaum öffentlich zu fragen, weil er sofort mit den Fantasten in eine Ecke gestellt wird.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 25, 2022, 11:22:05 Vormittag
Hallo Frank37,
ich habe irgendwie überlesen welcher Impfstoff untersucht wurde und wie und mit welcher Flüssigkeit die Rekonstitution erfolgte. Ich nehme an es handelt sich um Comirnaty? Dieser muss zur Anwendung mit physiologischer NaCl-Lösung p.i. rekonstituiert werden. Zudem ist Comirnaty sehr anfällig für Zersetzung bei Unterbrechen der Kühlkette (ein dauerndes Problem bei den Auslieferungen durch nicht auf Arzneimittel spezialisierte Transportunternehmen). Das finden von NaCl-Kristallen ist also zu erwarten.
Comirnaty und Moderna ... die Kühlkette wurde nicht eingehalten, da es sich um Reste aus einer Arztpraxis handelte.
Die Rekonstituierung ist schon in der Praxis erfolgt. Die Kristalle habe ich aufgrund der Inhaltsangaben der Hersteller auch erwartet. Meine Frage zielte mehr auf die Stäbchen, Vierecke, Kreisringe und sehr exakt geformten Plättchen ab, die in sehr großer Anzahl in der Lösung schwimmen.

Aber jetzt auch mal angenommen es haben noch keine chemischen und physikalischen Veränderungen im Impfstoff stattgefunden: es gibt sehr gute Gründe, warum die Qualitätskontrolle in der Pharmaindustrie einen so hohen Aufwand treiben muss mit Rein(st)räumen etc. Ich muss beruflich öfters in solche Bereiche in verschiedenen Firmen rein. Bevor sich überhaupt die Tür zur Schleuse in das Labor öffnet muss man sich schon mal praktisch ausziehen, um in der Schleuse partikelarme Kleidung anzulegen und wirklich die komplette Körperoberfläche abdecken, damit ja kein Fitzelchen Hautschuppe, Fussel o.ä. dort hineinkommt. Dabei wird die Luft darin ständig HEPA-gefiltert und die Untersuchungen dann innerhalb steriler Werkbänke durchgeführt. Es ist ein wirklich unglaublicher Aufwand ein Produkt daraufhin zu untersuchen, ob Fremdpartikel darin enthalten sind. So etwas geht zuhause einfach nicht. Auch nicht in einem „normalen“ Labor, dafür braucht es wirklich dezidiert hierfür gebaute und betriebene Räumlichkeiten. Auch in unseren „sterilen“ Zellkulturen im Labor an der Uni waren in der Lösung immer Partikel zu finden, obwohl die benutzte Nährlösung sterilfiltriert gekauft wurde, der Beutel in dem diese eingeschweißt war, erst unter einer S2-Werkbank geöffnet wurde und wir auch keine mikrobiellen Kontaminationen feststellen konnten. Alleine schon der immer in der Umgebung vorhandene Staub, dann die Partikel an Einmalspritzen, den Kanülen, und womöglich in der NaCl-Lösung p.i., die gerne ja auch mal den Tag über auf dem Tisch steht, enthält so viel Partikel, dass eine Untersuchung auf „was darin enthalten ist“ und dann noch mit „normalen“ Objektträgern und Deckgläsern keinen Sinn macht. Vor allem, wenn man weiß wie in vielen Praxen gearbeitet wird bei Impfungen. Dann noch der Transport des Impfstoffes zu dir nach Hause, womöglich einem nicht sterilen und nicht partikelarmen Behälter... Es wird immer etwas drin sein bei hausgemachten Partikelsuchen. Und was man dann in die gefundenen Partikel hineininterpretiert ist in der Regel nicht „ich sollte dringend mehr putzen“, sondern „böse Bots böser Erfinder die von bösen Mächten wunderbar bezahlt werden“.
Das geht wirklich nicht gegen dich persönlich, deine Haushaltshygiene, und auch nicht gehen die Dunkelfelduntersuchung (die ich sehr mag und deshalb auch ihre Tücken kenne) aber da kämpfst du einen Kampf den du kaum gewinnen kannst (also den gegen Fremd-Zeugs in deinem Untersuchungsmaterial).
Es ist eine tolle Sache sich selbst ein Bild von etwas machen zu wollen, um selbst Position beziehen zu können, aber in vielen Bereichen geht das eben nur mit entsprechend technischem Aufwand der einem Amateur einfach nicht zur Verfügung steht.
Schöne Grüße!
Oliver

Da ich mal bei Qimonda in der Chipherstellung gearbeitet habe, weiß ich um die Reinraumbedingungen und wie viele Partikel so in der gewöhnliche Raumluft herumschwirren. Da ich aber auch Salzlösungen als Referenz mikroskopiert habe, in denen ich keine dieser geometrischen Objekte gefunden habe, wollte ich hier von den Experten eine Meinung einholen.
Ich habe auch schon wertvolle Hinweise bekommen und der Shitstorm ist zum Glück bisher ausgeblieben. Oft wird nämlich in meine nüchtern gestellte Frage nach der Identifizierung sofort eine Impfkritik hineininterpretiert, da das Thema ja mittlerweile sehr aufgeladen und vorbelastet ist.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Carsten Wieczorrek am Februar 26, 2022, 19:13:07 Nachmittag
Hallo Horst,
dann kann ich mir die Arbeit ja eigentlich sparen. Habe heute 5 Proben bekommen. Denke aber, jetzt wo sie da sind, werde ich auch mal drauf schauen.
Ich könnte es ja mal mit Fluoreszenz versuchen.
Grüße
Carsten
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am Februar 26, 2022, 21:02:11 Nachmittag
Hallo Peter,

Zitat
...glaubt eigentlich wirklich jemand ernsthaft, dass die ganzen "Bösen" (wer auch immer es sei, Gates, Merkel, Hillary Clinton oder sonstwer) und deren Schergen (Pharmahersteller) so bescheuert wären, ihre Bots, Chips oder was auch immer derart groß und offensichtlich in die Impfungen zu geben, dass sie jeder Hobbyist mit vielleicht schon einem 59-EUR-Aldi-Bresser erkennen und identifizieren kann?
ich habe mich mit dem Thema bisher eigentlich überhaupt nicht beschäftigt, da ist die Zeit eigentlich doch zu schade. Aber anlässlich dieses "Dunkelfeld-Impfstoffteilchen-Thread" habe ich aus Neugierde einfach mal zwei einschlägige Suchbegriffe in Google eingegeben und bin dann gleich auf dieses Video eines "Naturheilkundefachmanns" gestoßen. https://www.youtube.com/watch?v=8hij0DSXViY (https://www.youtube.com/watch?v=8hij0DSXViY)
Das eigentlich interessante sind die Kommentare, die zeigen schon ein klares Bild von der Gedankenwelt eines Teils der Bevölkerung. Jedenfalls ist das Lesen der Kommentare besser als jede schlechte Satiresendung im Fernsehen, zumindest einmal im Leben sollte man sowas gesehen haben. Z.B. "Ist das gefährlich? Die scharfen Objekte, Teilchen? Dient das zum unkontrollierten Einritzen der Gefäße?".
Wenn das nicht wenigstens zum Teil Ironie ist, dann muss ich mich Dir anschließen mit "Fassungslose Grüße".

Hubert

Hallo Hubert,
wenn wir die Kommentare mal außen vor lassen, da die meisten Kommentatoren eh keine Ahnung von der Materie haben, was hälst du denn von dem Video selbst?
Gibt es Fehler oder Falschaussagen, die der Heilpraktiker beim Mikroskopieren macht?
Hättest du so viele Partikel im Impfstoff erwartet?
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 02:52:48 Vormittag
Wer aber nur ein bißchen von der Materie versteht, sieht sofort, daß das alles Blödsinn ist.
...
Der Mikrochip wächst! Mit etwas zugesetztem Wasser löst der sich aber wieder auf, was bei Mikrochips eigentlich selten ist.

Danke sehr. Ist ist toll zu sehen das es Leute gibt die siche die Mühe mache dagegen anzukämpfen anstatt die Alu-Hut-träger einfach zu ignorieren. (...weil sie eh meist nicht zuhören)
 ;D

BTW, ich habe keine Spiralen in seinen Bildern sehen können. Schade
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Lupus am März 07, 2022, 10:21:19 Vormittag
Hallo Frank,
Zitat
was hälst du denn von dem Video selbst?
Gibt es Fehler oder Falschaussagen, die der Heilpraktiker beim Mikroskopieren macht?
liest Du eigentlich nicht was kompetente Leute hier zu dem Thema bereits gesagt haben? Woher soll ich wissen ob sich der Heilpraktiker die Hände gewaschen hat, ob er das notwendige Wissen über mikroskopische Beobachtungstechnik hat, oder ob er gerne andere für dumm verkauft?
Zitat
Hättest du so viele Partikel im Impfstoff erwartet?
Grammatikalisch falsche Frage. Was in der beobachteten Flüssigkeit des Heilpraktikers zu schwimmen scheint kann ich nicht beurteilen. Vielleicht noch Rückstände zu stark potenzierter Globuli (über C200 wird es problematisch, die sollen angeblich sehr stark und über einen längeren Zeitraum wirken)?

Hubert
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 11:40:59 Vormittag
Wer aber nur ein bißchen von der Materie versteht, sieht sofort, daß das alles Blödsinn ist.
...
Der Mikrochip wächst! Mit etwas zugesetztem Wasser löst der sich aber wieder auf, was bei Mikrochips eigentlich selten ist.

Danke sehr. Ist ist toll zu sehen das es Leute gibt die siche die Mühe mache dagegen anzukämpfen anstatt die Alu-Hut-träger einfach zu ignorieren. (...weil sie eh meist nicht zuhören)
 ;D

BTW, ich habe keine Spiralen in seinen Bildern sehen können. Schade

Ich kann hier keinen einzigen Beitrag von Aluhutträgern finden. Mein Ausgangspost enthielt eine neutrale Frage nach der Bestimmung von Teilchen in einer Flüssigkeit.
Es hätte genauso gut Leitungswasser sein können. Wenn du meine Beiträge komplett liest, wirst du feststellen, dass ich Argumente gegen Aluhutträger und ihre "Nanobots" suche. Dazu gehört aber auch, dass ich die nun mal sichtbaren Partikel erklären kann. Bisher kamen dazu Hinweise auf Salze und Verunreinigungen aus den Kanülen. Beides habe ich inzwischen durch Referenzproben mit Kochsalzlösung ausschließen können.

Die Spirale ist auf dem Foto nicht gut zu erkennen, unter dem Mikroskop kann ich mit wechselndem Fokus jedoch ihre Spiralstruktur sehr gut erkennen.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 11:50:32 Vormittag
Hallo Frank,
Zitat
was hälst du denn von dem Video selbst?
Gibt es Fehler oder Falschaussagen, die der Heilpraktiker beim Mikroskopieren macht?
liest Du eigentlich nicht was kompetente Leute hier zu dem Thema bereits gesagt haben? Woher soll ich wissen ob sich der Heilpraktiker die Hände gewaschen hat, ob er das notwendige Wissen über mikroskopische Beobachtungstechnik hat, oder ob er gerne andere für dumm verkauft?
Ich lese jeden Kommentar auf meine Frage, natürlich. Aber mir geht es um den Inhalt. Du startest deinen Beitrag damit, dass du mal gegoogelt hast. Dann findest du ein Video eines "Heilpraktikers". Anstatt das Thema zu beurteilen, schreibst du, es wäre viel interessanter, die Kommentare zu lesen. Wieso?
Was kann der Heilpraktiker für die bescheuerten Kommentare. Er beschreibt aus meiner Sicht neutral und fachlich korrekt, was er da sieht. Ich finde keinen Fehler oder Falschaussage. Er vertritt die selbe Meinung, wie die Experten hier im Forum, dass man außer einer optischen Beurteilung keinerlei Rückschlüsse auf die Inhaltsstoffe ziehen kann.

Zitat
Hättest du so viele Partikel im Impfstoff erwartet?
Grammatikalisch falsche Frage. Was in der beobachteten Flüssigkeit des Heilpraktikers zu schwimmen scheint kann ich nicht beurteilen. Vielleicht noch Rückstände zu stark potenzierter Globuli (über C200 wird es problematisch, die sollen angeblich sehr stark und über einen längeren Zeitraum wirken)?

Hubert

Grammatikalisch ist da alles richtig ... Da du hier zynisch und unsachlich wirst, macht es keinen Sinn darauf zu antworten.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Jürgen Boschert am März 07, 2022, 11:55:32 Vormittag
Hallo zusammen,

ich möchte nur auf Carstens Beitrag zu diesem Thema aufmerksam machen:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43521.msg321195#msg321195 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43521.msg321195#msg321195)

Der konnte trotz ausgefeiltester Technik NICHTS, aber auch praktisch gar nichts in den Impfstoffen finden. Voraussetzung ist unabdinglich, dass bei der Aufbereitung der Materialen für das Mikroskop peinlichst sauber gearbeitet werden muss - und das tun, können, wollen nicht alle !
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 12:49:36 Nachmittag
Hallo zusammen,

ich möchte nur auf Carstens Beitrag zu diesem Thema aufmerksam machen:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43521.msg321195#msg321195 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43521.msg321195#msg321195)

Der konnte trotz ausgefeiltester Technik NICHTS, aber auch praktisch gar nichts in den Impfstoffen finden. Voraussetzung ist unabdinglich, dass bei der Aufbereitung der Materialen für das Mikroskop peinlichst sauber gearbeitet werden muss - und das tun, können, wollen nicht alle !

Ich bin zwar noch neu in der Mikroskopie, habe aber jahrelang in einer Chipfabrik (Reinraum) gearbeitet. Weiterhin züchte ich seit geraumer Zeit Pilze, wo auch steril und mit HEPA-Filtern gearbeitet werden muss, soll heißen ich bin kein Schludrian und mir der Bedeutung exakter Arbeitsabläufe bewusst. Ich möchte trotz meiner Sorgfalt nicht ausschließen, dass mir ein systematischer Fehler unterlaufen ist.
Dann stellt sich mir allerdings die Frage, warum ich in sämtlichen Referenzlösungen aus destiliertem Wasser, isotonischer Kochsalzlösung, sogar Speichel und Regentropfen keine solchen Strukturen finden konnte. Dagegen erscheinen sie bei jeder! Probe aus den Moderna- und Pfizer-Ampullen, welche teilweise auch noch versiegelt sind. Im Impfstoff Janssen (Johnson und Johnson) zeigte sich bei 4 Untersuchungen dagegen gar nichts. Vielleicht finde ich mal Jemanden aus meiner Gegend, der unvoreingenommen ist und sich die Sache vor Ort anschaut.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: KayZed am März 07, 2022, 13:22:09 Nachmittag
Hallo zusammen,

das Bemühen einiger Mikrofreunde um sachliche Aufklärung ist ja durchaus ehrenwert.

Aber ich befürchte, dass erkennbar beratungsresistente, pseudowissenschaftliche "Forscher" wie Frank37 davon nicht überzeugt werden.

Wer dem Quark der Quacksalber mit vorgeblich sachlich-neutraler Neugierde, aber völlig ungeeigneten Methoden einen "wissenschaftlichen" Anstrich geben möchte, lässt erahnen, dass er weder an ernsthafter Mikroskopie noch an rationaler Aufklärung interessiert ist.
Nebenbei bemerkt:
Mir ist diese Methode von Coronaleugnern und Impfgegnern schon in anderen, an rationalen Weltbildern orientierten Foren begegnet. Da bringt man sich mit harmlosen, neutral klingenden Fragestellungen in die Diskussion ein, um dann letztendlich die Themen ihrer verschwurbelten Wahnwelt auf die Tagesordnung zu setzen.
Ich möchte das Frank37 jetzt nicht automatisch unterstellen. Kann sein, dass sein Unterfangen einfach nur naiv ist.

Wer aber im Dunkelfeld in Schmutzteilchen, Kristallen u. ä. gerne Nanopartikel, Mikrochips und sonstigen Unsinn finden will oder sieht, sollte sich in die entsprechenden Foren von Esoterikern und Impfgegnern begeben.
In diesen geistigen "Dunkelfeldern" findet derartiges "Forscherinteresse" vielfache Resonanz.

In diesem Sinne, Frank37, freudiges Weitersuchen!

Viele Grüße
KlausZ
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 13:39:38 Nachmittag
Ich kann hier keinen einzigen Beitrag von Aluhutträgern finden. Mein Ausgangspost enthielt eine neutrale Frage nach der Bestimmung von Teilchen in einer Flüssigkeit.
Es hätte genauso gut Leitungswasser sein können. Wenn du meine Beiträge komplett liest, wirst du feststellen, dass ich Argumente gegen Aluhutträger und ihre "Nanobots" suche.
Hi Frank :)
Ja, du hast recht. Da habe ich dich wohl falsch verstanden. :-[
Zitat
Oft wird nämlich in meine nüchtern gestellte Frage nach der Identifizierung sofort eine Impfkritik hineininterpretiert, da das Thema ja mittlerweile sehr aufgeladen und vorbelastet ist.
Stimmt. Es ist aber auch immer schwer jemandes "tatsächliches" Motiv zu erraten, wenn man zum einen den Menschen nicht kennt und zum anderen dieser die Frage eher unbeantwortet lässt.
Zitat
Bisher kamen dazu Hinweise auf Salze und Verunreinigungen aus den Kanülen. Beides habe ich inzwischen durch Referenzproben mit Kochsalzlösung ausschließen können.

Die Spirale ist auf dem Foto nicht gut zu erkennen, unter dem Mikroskop kann ich mit wechselndem Fokus jedoch ihre Spiralstruktur sehr gut erkennen.
Sorry, aber ich glaube nicht das du "Salze" ganz allgemein ausgeschließen kannst. Salze aus Quellen die als Verunreinigung gelten vielleicht, aber nicht Salze aus dem Stoff selbst. Und da wurde ja schon geschrieben das dort Kalium-krams drin ist.
Eine Bestimmung ist eh quasi unmöglich, also ist die Frage eigentlich auch die Falsche: Nicht "was ist das" sondern "wie finde ich TATSÄCHLICH heraus was es ist", und die Antwort darauf ist nicht "gucke mit dem Mikroskop drauf", denn das ist keine objektive Bestimmungsmethode für Chemikalien.
Dazu schickst du deine versiegelte Probe -ohne Beschriftung/Markierung jeder Art, um nicht zu beeinflussen- an ein vertrauenswürdiges Labor das Analysen für Privatleute macht, und wartest den Bericht ab. Das Werkzeug dafür ist nämlich eher sowas wie ein Massenspektrometer. Aber ich habe keine Ahnung davon.
Zu denken man selbst könnte einzig mit dem Mikroskop eine Analyse machen ist dann wieder ein Beispiel der Denkweise von den Alu-Hut-trägern (und deshalb entschuldige bitte das ich da mit reingezählt habe) - denn es wurde halt fundamental die falsche Frage gestellt, das Thema nicht verstanden und seine eigenen Fähigkeiten Dunning-Krüger-mäßig überschätzt. (Falls zutrifft) Da ist es auch völlig sinnlos auf solche Leute einzugehen wenn sie zu dir kommen, nach einer bestimmten, falschen Methode zur Analyse fragen, und dann mehr zurückzugeben als ein absichtlich leeres Bild mit vielleicht einer Luftblase drin. Denn wirklich nichts anderes wäre näher an den Fakten und gleichzeitig ebenso verständlich für Leihen, die gefragt haben. (Hab da wohl meine Meinung geändert, Horst)

Das einzig interessante und unerwartete für mich sind eigentlich eher die spiralförmigen Dinge. Ich vermute, da es hier um Nanometer große Kapseln geht die mit Öl gefüllt sind oder so ähnlich, dass ich halt einfach nicht genug über deren Verhalten außerhalb ihrer erwarteten Anwendungsspezifikationen weiß, um genau zu sagen das dies NICHT das genau Verhalten das von denen in diesem Fall zu erwarten ist!
Denn die Mechanik von Flüssigkeiten, Teilchen in Flüssigkeiten und Gemische von Ölen und Wasser sind nicht so einfach zu verstehen. Noch viel weniger im Mikro-größenbereich und das hier ist sogar noch eine Stufe mystischer, wo man dann mit noch mit molekularen Ladungen und Braun'scher Bewegung rechnen muss... Was weiß ich ob eine spiralförmige Anordnung in dem Fall nicht alles andere als unerwartet ist?!

Bin ich genug daran interessiert um Leute damit zu nerven deren Berufbezeichnung solch kompliziert-klingende Wörter wie "dynamic" oder "nano" beinhalten? Nein, die haben besseres zu tun. Ich bin Naiv und unwichtig und sollte mich mit etwas anderem als das beschäftigen.  ;D

Grüße! :)

___

Zitat
Dann stellt sich mir allerdings die Frage, warum ich in sämtlichen Referenzlösungen aus destiliertem Wasser, isotonischer Kochsalzlösung, sogar Speichel und Regentropfen keine solchen Strukturen finden konnte. Dagegen erscheinen sie bei jeder! Probe aus den Moderna- und Pfizer-Ampullen, welche teilweise auch noch versiegelt sind.
Weil du Äpfel mit neuester Nanotechnik vergleichst.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 14:00:23 Nachmittag
Hallo zusammen,

das Bemühen einiger Mikrofreunde um sachliche Aufklärung ist ja durchaus ehrenwert.

Aber ich befürchte, dass erkennbar beratungsresistente, pseudowissenschaftliche "Forscher" wie Frank37 davon nicht überzeugt werden.

Wer dem Quark der Quacksalber mit vorgeblich sachlich-neutraler Neugierde, aber völlig ungeeigneten Methoden einen "wissenschaftlichen" Anstrich geben möchte, lässt erahnen, dass er weder an ernsthafter Mikroskopie noch an rationaler Aufklärung interessiert ist.
Nebenbei bemerkt:
Mir ist diese Methode von Coronaleugnern und Impfgegnern schon in anderen, an rationalen Weltbildern orientierten Foren begegnet. Da bringt man sich mit harmlosen, neutral klingenden Fragestellungen in die Diskussion ein, um dann letztendlich die Themen ihrer verschwurbelten Wahnwelt auf die Tagesordnung zu setzen.
Ich möchte das Frank37 jetzt nicht automatisch unterstellen. Kann sein, dass sein Unterfangen einfach nur naiv ist.

Ich kann dir versichern, dass ich nicht naiv bin. Mein Interesse gilt der rationalen Aufklärung, wie du so schön formuliert hast. Als naiv könnte ich genauso jemanden bezeichnen, der von vornherein eine Verunreinigung von Impfstoffen negiert, ohne selbst mal ein Auge drauf geworfen zu haben. Die Pharmaindustrie musste in Windeseile Impfstoffe bereitstellen, ist da eine Verunreinigung zu 100 % auszuschließen?

Meine Motivation habe ich hier schon einmal erklärt:
ich weiß, dass Dunkelfeld einen schlechten Ruf hier im Forum hat.
Es ist ja nicht so, dass ich mir den Impfstoff aus Langeweile vorgenommen habe. Ich wollte einfach den ganzen Spekulationen über Würmer, Nanorobotern und außerirdischen Lebensformen meine eigenen Erfahrungen entgegensetzen können.
In vielen Gesprächen mit Menschen habe ich die abenteuerlichsten Theorien gehört und ich schaue gern selbst nach und mache mir ein eigenes Bild. Dann stehe ich in solchen Diskussionen auch authentisch hinter dem, was ich sage und muss nichts glauben.
Bisher habe ich zwar sehr viele merkwürdige Partikel beobachten können, aber noch keine irgendwie geartete intelligente Selbstorganisation von diesen Teilen. Die Schaltkreise aus dem spanischen Team kann ich als Elektrotechniker und Physiker in keinster Weise bestätigen.

Wer aber im Dunkelfeld in Schmutzteilchen, Kristallen u. ä. gerne Nanopartikel, Mikrochips und sonstigen Unsinn finden will oder sieht, sollte sich in die entsprechenden Foren von Esoterikern und Impfgegnern begeben.
In diesen geistigen "Dunkelfeldern" findet derartiges "Forscherinteresse" vielfache Resonanz.

In den Esoterikforen brauche ich nicht zu fragen, weil die meisten Menschen dort einfach keine Ahnung von der Materie haben.
Ich "will" auch nichts finden, ich habe etwas gefunden und möchte gern eine Erklärung dafür. Deshalb frage ich hier, dem meiner Meinung nach kompetenteste Forum für Mikroskopie.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Peter V. am März 07, 2022, 14:08:04 Nachmittag
Hallo,

ich darf einmal auf diesen Thread verweisen:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43371.msg320062#msg320062 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43371.msg320062#msg320062)

Mittlerweile habe ich eine Ersatzlieferung einer anderen Charge (Assistent Hecht) erhalten, und da sehen die Objektträger nicht ganz so schlimm, aber ähnlich "versifft" aus. Ich habe nunmehr meinen Lieferanten angewiesen, mir kurzfristig Gläser von Menzel, Knittel oder Marienfeld zu besorgen, ich hoffe, dass die sauberer und ohne irgendwelche Defektstellen oder Ausblühungen im Glas sind. Ich weiß nicht, ob mittlerweile alle normalen Objektreäger diese schreckliche Qualität aufweisen oder immer schon aufwiesen? Im Hellfeld fällt das nicht so sehr auf und beim Tümplen im DIC auch nicht, weil man es da ohnehin mit vielen Verunreinigungen (Detritus) zu tun hat.

Wenn natürlich irgendwer Impfstoffe auf solche Objektrräger gibt und im Dunkelfeld mikroskopiert, wundert mich nicht, was dort alles gesehen wird.

Aber jetzt doch mal allein mit gesundem Menschenverstand: Es gibt Abertausende Wissenschafter, die sich sicher auch in irgendeiner Form mit den Impfstoffen beschäftigt haben werden, es gibt Qualitätskontrollen etc.; diese werden sicher mit deutlich sensitiveren physikalisch-chemischen Methoden durchgeführt als mit einem Dunkelfeldmikroskop eines Heilpraktikers.

Warum sollte ich mich überhaupt ernsthaft damit beschäftigen, was irgendwelche Heilkomiker ohne jedwede wissenschaftliche Ausbildung, Esoteriker oder Verschwörungsspinner (und vor allem mit welcher Intention!) in ihrem Küchenlabor unter dem Mikroskop zu sehen meinen und wie sie das frei phantasiert "interpretieren"? (Ich beziehe mich jetzt nicht auf den Fragesteller hier im Thread, sondern auf die Massen von im  Netz kursierenden Bilder und Videos zu dem Thema).

Herzliche Grüße
Peter



Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 14:08:28 Nachmittag
Ich kann hier keinen einzigen Beitrag von Aluhutträgern finden. Mein Ausgangspost enthielt eine neutrale Frage nach der Bestimmung von Teilchen in einer Flüssigkeit.
Es hätte genauso gut Leitungswasser sein können. Wenn du meine Beiträge komplett liest, wirst du feststellen, dass ich Argumente gegen Aluhutträger und ihre "Nanobots" suche.
Hi Frank :)
Ja, du hast recht. Da habe ich dich wohl falsch verstanden. :-[
Zitat
Oft wird nämlich in meine nüchtern gestellte Frage nach der Identifizierung sofort eine Impfkritik hineininterpretiert, da das Thema ja mittlerweile sehr aufgeladen und vorbelastet ist.
Stimmt. Es ist aber auch immer schwer jemandes "tatsächliches" Motiv zu erraten, wenn man zum einen den Menschen nicht kennt und zum anderen dieser die Frage eher unbeantwortet lässt.
Zitat

Die Frage wurde nie gestellt, wenn dann kamen subtile oder offene Unterstellungen und ich wollte diesen Thread nicht in eine Diskussion über Verschwörungen ausufern lassen, sondern beim Thema bleiben. Aber genau das passiert leider gerade wieder.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 14:13:47 Nachmittag
Die Frage wurde nie gestellt, wenn dann kamen subtile oder offene Unterstellungen und ich wollte diesen Thread nicht in eine Diskussion über Verschwörungen ausufern lassen, sondern beim Thema bleiben. Aber genau das passiert leider gerade wieder.
Die Frage stellt sich von selbst. Der Rest meines Beitrags hat nichts mit Verschwöhrungsthoerien zu tun, btw.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 14:18:38 Nachmittag
Hallo,

ich darf einmal auf diesen Thread verweisen:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43371.msg320062#msg320062 (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=43371.msg320062#msg320062)

Mittlerweile habe ich eine Ersatzlieferung einer anderen Charge (Assistent Hecht) erhalten, und da sehen die Objektträger nicht ganz so schlimm, aber ähnlich "versifft" aus. Ich habe nunmehr meinen Lieferanten angewiesen, mir kurzfristig Gläser von Menzel, Knittel oder Marienfeld zu besorgen, ich hoffe, dass die sauberer und ohne irgendwelche Defektstellen oder Ausblühungen im Glas sind. Ich weiß nicht, ob mittlerweile alle normalen Objektreäger diese schreckliche Qualität aufweisen oder immer schon aufwiesen? Im Hellfeld fällt das ganz nicht so sehr auf und beim Tümplen im DIC auch nicht, weil man es da ohnehin mit vielen Verunreinigungen (Detritus) zu tun hat.

Wenn natürlich irgendwer Impfstoffe auf solche Objektrräger gibt und im Dunkelfeld mikroskopiert, wundert mich nicht, was dort alles gesehen wird.

Danke für den Link, aber so verdreckte Objektträger habe ich noch nie gesehen.
Die Strukturen in diesem Beitrag sehen auch komplett anders aus, als die Dinge, die ich mikroskopiert habe.
Weiterhin kann ich verdreckte Objektträger ausschließen, weil ich mit der gleichen Charge inzwischen ca. 40 Untersuchungen durchgeführt habe und die Partikel auschließlich im Impfstoff zu sehen sind.

Aber jetzt doch mal allein mit gesundem Menschenverstand: Es gibt Abertausende Wissenschafter, die sich sicher auch in irgendeiner Form mit den Impfstoffen beschäftigt haben werden, es gibt Qualitätskontrollen etc.; diese werden siche rmit deutlich sensisiveren physikalsich-chemischen Methoden durchgeführt als mit einem Dunkelfeldmikroskop eines Heilpraktikers.

Warum sollte ich mich überhaupt ernsthaft damit beschäftigen, was irgendwelche Heilkomiker ohne jedwede wissenschaftliche Ausbildung, Esoteriker oder Verschwörungsspinner in ihrem Küchenlabor unter dem Mikroskop zu sehen meinen und wie sie das frei phantasiert "interpretieren"?

Herzliche Grüße
Peter

Du hast mich in deiner Aufzählung vergessen, ich bin weder Heilkomiker, Esoteriker noch Verschwörungsspinner, sondern angehender Mikroskopierer mit einer sachlichen Frage nach den Partikeln unter meinem Mikroskop. Du wirst in all meinen Beiträgen keinen Hinweis auf irgendeine Verschwörungstheorie finden, weil ich genau diese widerlegen möchte.

Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 14:20:23 Nachmittag
Die Frage wurde nie gestellt, wenn dann kamen subtile oder offene Unterstellungen und ich wollte diesen Thread nicht in eine Diskussion über Verschwörungen ausufern lassen, sondern beim Thema bleiben. Aber genau das passiert leider gerade wieder.
Die Frage stellt sich von selbst. Der Rest meines Beitrags hat nichts mit Verschwöhrungsthoerien zu tun, btw.

Damit meinte ich auch nicht dich, entschuldige, wenn das so klang.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 14:23:38 Nachmittag
Die Frage wurde nie gestellt, wenn dann kamen subtile oder offene Unterstellungen und ich wollte diesen Thread nicht in eine Diskussion über Verschwörungen ausufern lassen, sondern beim Thema bleiben. Aber genau das passiert leider gerade wieder.
Die Frage stellt sich von selbst. Der Rest meines Beitrags hat nichts mit Verschwöhrungsthoerien zu tun, btw.

Damit meinte ich auch nicht dich, entschuldige, wenn das so klang.
Macht nichts. Aber sonst hast du nichts dazu zu sagen? :(
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: raimcomputi am März 07, 2022, 14:33:10 Nachmittag
Zitat
Du hast mich in deiner Aufzählung vergessen, ich bin weder Heilkomiker, Esoteriker noch Verschwörungsspinner, sondern angehender Mikroskopierer mit einer sachlichen Frage nach den Partikeln unter meinem Mikroskop. Du wirst in all meinen Beiträgen keinen Hinweis auf irgendeine Verschwörungstheorie finden, weil ich genau diese widerlegen möchte.
Frank du erlebst hier gerade am eigenen Leib, welcher Geist in diesem Forum weht. Es ist immer das gleiche. Wenn etwas ist, was nicht sein darf, dann wird die Keule rausgeholt und gnadenlos von den hier in Scharen vertretenen "Experten" draufgeknüppelt. Da bleibt weiter nichts, als sich den Staub von den Füßen zu schütteln und weiterzuziehen. Alles andere wäre Perlen vor die Säue werfen. Hört sich vieleicht jetzt hart an. Aber so lächerlich wie hier manche Threads ausarten, nur weil jemand eine unpassende Frage stellt, sucht seinesgleichen.

So und jetzt bin ich wieder dran. Bin mal gespannt, welche dämlichen Antworten da jetzt wieder kommen.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Florian Stellmacher am März 07, 2022, 14:35:26 Nachmittag
Nein, Raimund,

gar nicht dämlich, nur eine Frage: Warum empfiehltst Du anderen weiterzugehen und beglückt uns selbst immer noch mit Deinem Stuss?

Ich glaube, es wird Zeit, Dir beim Adieusagen zu helfen.

Florian
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 14:53:43 Nachmittag
Die Frage wurde nie gestellt, wenn dann kamen subtile oder offene Unterstellungen und ich wollte diesen Thread nicht in eine Diskussion über Verschwörungen ausufern lassen, sondern beim Thema bleiben. Aber genau das passiert leider gerade wieder.
Die Frage stellt sich von selbst. Der Rest meines Beitrags hat nichts mit Verschwöhrungsthoerien zu tun, btw.

Damit meinte ich auch nicht dich, entschuldige, wenn das so klang.
Macht nichts. Aber sonst hast du nichts dazu zu sagen? :(
Doch, aber ich war zeitlich gerade überfordert, wie du an den vorhergehenden Postings siehst und wollte in Ruhe darauf eingehen.

Sorry, aber ich glaube nicht das du "Salze" ganz allgemein ausgeschließen kannst. Salze aus Quellen die als Verunreinigung gelten vielleicht, aber nicht Salze aus dem Stoff selbst. Und da wurde ja schon geschrieben das dort Kalium-krams drin ist.
Mir sind keine Salze bekannt, die rund kristallisieren und kugelförmig oder stäbchenförmig mit runden Enden sind.

Eine Bestimmung ist eh quasi unmöglich, also ist die Frage eigentlich auch die Falsche: Nicht "was ist das" sondern "wie finde ich TATSÄCHLICH heraus was es ist", und die Antwort darauf ist nicht "gucke mit dem Mikroskop drauf", denn das ist keine objektive Bestimmungsmethode für Chemikalien.
Das ist mir bewusst, trotzdem hatte ich die Hoffnung, dass hier jemand solche Strukturen schon mal gesehen hat.

Dazu schickst du deine versiegelte Probe -ohne Beschriftung/Markierung jeder Art, um nicht zu beeinflussen- an ein vertrauenswürdiges Labor das Analysen für Privatleute macht, und wartest den Bericht ab. Das Werkzeug dafür ist nämlich eher sowas wie ein Massenspektrometer. Aber ich habe keine Ahnung davon.
Eine spektroskopische Analyse wäre natürlich das Beste, diese kann ich mir aber finanziell nicht leisten, zumal das Labor ja selbst erst einmal die Partikel isolieren muss.

Zu denken man selbst könnte einzig mit dem Mikroskop eine Analyse machen ist dann wieder ein Beispiel der Denkweise von den Alu-Hut-trägern (und deshalb entschuldige bitte das ich da mit reingezählt habe) - denn es wurde halt fundamental die falsche Frage gestellt, das Thema nicht verstanden und seine eigenen Fähigkeiten Dunning-Krüger-mäßig überschätzt. (Falls zutrifft) Da ist es auch völlig sinnlos auf solche Leute einzugehen wenn sie zu dir kommen, nach einer bestimmten, falschen Methode zur Analyse fragen, und dann mehr zurückzugeben als ein absichtlich leeres Bild mit vielleicht einer Luftblase drin.
Wie schon gesagt, ich wollte keine Analyse der Partikel, sondern Tips, was es sein könnte. Eine Kieselalge kann man ja auch ohne spektroskopische Analyse bestimmen, weil sie einfach schon so viele Mikroskopierer gesehen haben.
Es handelt sich eben nicht um Luftblasen, diese kann ich gut von den Strukturen unterscheiden.

Das einzig interessante und unerwartete für mich sind eigentlich eher die spiralförmigen Dinge. Ich vermute, da es hier um Nanometer große Kapseln geht die mit Öl gefüllt sind oder so ähnlich, dass ich halt einfach nicht genug über deren Verhalten außerhalb ihrer erwarteten Anwendungsspezifikationen weiß, um genau zu sagen das dies NICHT das genau Verhalten das von denen in diesem Fall zu erwarten ist!
Denn die Mechanik von Flüssigkeiten, Teilchen in Flüssigkeiten und Gemische von Ölen und Wasser sind nicht so einfach zu verstehen. Noch viel weniger im Mikro-größenbereich und das hier ist sogar noch eine Stufe mystischer, wo man dann mit noch mit molekularen Ladungen und Braun'scher Bewegung rechnen muss... Was weiß ich ob eine spiralförmige Anordnung in dem Fall nicht alles andere als unerwartet ist?!
Die Spirale ist ca. 10 µm im Durchmesser und ca. 1 mm lang. Ich bin gerade dabei mit meinem Objektmikrometer die genauen Längen in meinen Fotos zu bestimmen.
Die meisten Objekte sind zwischen 1-20 µm groß.

Bin ich genug daran interessiert um Leute damit zu nerven deren Berufbezeichnung solch kompliziert-klingende Wörter wie "dynamic" oder "nano" beinhalten? Nein, die haben besseres zu tun. Ich bin Naiv und unwichtig und sollte mich mit etwas anderem als das beschäftigen.  ;D
Das kann ich nachvollziehen, aber da mich viele Esoteriker als wissenschaftlich denkenden Menschen schätzen, möchte ich gern etwas zur Aufklärung beitragen.
Das bedeutet für mich, dass ich aber auch meine Ergebnisse richtig interpretieren und eventuelle syst. Fehler in meiner Arbeit aufdecken und verstehen muss.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 15:42:52 Nachmittag
Zitat
Mir sind keine Salze bekannt, die rund kristallisieren und kugelförmig oder stäbchenförmig mit runden Enden sind.
...
... hier jemand solche Strukturen schon mal gesehen hat.
ich wusste nicht das es in Frage steht ob es überhaupt Kristalle sind. Für mich sieht es eindeutig nach rechteckigen Kristallen aus die sich gerade wieder auflösen. Das passiert an den Ecken und Kanten als erstes. Deshalb die runden Kanten  Vermutlich durch die Wärme des Lichts, oder was auch immer. Ich vermute sie haben sich in der Flasche gebildet (warum auch immer das passiert nachdem die Kühlkette unterbrochen wurde) und nun lösen sie sich auf deinem Objektträger auf. Vielleicht hast du sie ja im Kühlschrank gelagert, oder in einem Raum der 2 Grad kälter war, wer weiß.

Zitat
Es handelt sich eben nicht um Luftblasen, diese kann ich gut von den Strukturen unterscheiden.
Andere haben doch schon gesagt das, wenn es keine Luftblasen sind, es sich wahrscheinlich um Öle/Fette handelnlt, die aus den Nanokapselm ausgetreten sind.
Vielleicht ordnen sich die Reste dieser Kapseln zu Spiralen oder diesen Kristallen an. Wer weiß...

Aber wie gesagt: Man kann wirklich nichts dazu sagen, außer, dass das rein offensichtlich Kristalle sind. Und mit dieser Beobachtung hört jede Möglichkeit zur Analyse mit dem Mikroskop auf.
Niemand hier ist Spezialist für die Materialeigenschaften von Impfstoffen (nehme ich einfach mal an, sorry.), oder wie auch immer man sowas beschreibt. Also ist die nächste (eigentlich erste) Anlaufstelle irgendein Forum für Biotechniker, Impfmeister oder Partikel-nano-nierer.

Ansonsten: Guck doch mal mittels kreuz-polarisiertem Licht drauf. Oder besser mit richtiger Polarisationsbeleuchtung, die irgendwas an/in Kristallen messen kann. (Wird aber auch nichts feststellen.)

Zitat
Das bedeutet für mich, dass ich aber auch meine Ergebnisse richtig interpretieren und eventuelle syst. Fehler in meiner Arbeit aufdecken und verstehen muss.
Das ist gut. Aber man darf auch das offensichtliche nicht ignorieren - es sei denn man kann es einfach ausschließen. ... dann wäre es nicht mehr offensichtlich... Egal, du verstehst schon :)

Grüße!
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: KayZed am März 07, 2022, 15:46:52 Nachmittag
Zitat:
"Als naiv könnte ich genauso jemanden bezeichnen, der von vornherein eine Verunreinigung von Impfstoffen negiert, ohne selbst mal ein Auge drauf geworfen zu haben. Die Pharmaindustrie musste in Windeseile Impfstoffe bereitstellen, ist da eine Verunreinigung zu 100 % auszuschließen?"

@Frank37
Ich negiere keineswegs von vorneherein Verunreinigungen in Impfstoffen.
Aber es ist absolut naiv, wenn du glaubst mit einer völlig ungeeigneten Methode und Anfängerwissen in Lichtmikroskopie irgendetwas Relevantes in Impfstoffen feststellen zu können.

Und was würdest du für eine Schlussfolgerung daraus ziehen, wenn Frank37 mit Dunkelfeldphantasie plötzlich eine Verunreinigung entdeckt, die einem hochtechnisierten und kontrollierten Herstellungsverfahren durch die Lappen ging?

Dass RNA-Impfstoffe doch gefährlich sind und die Pharma-Industrie uns betrügt, wie die Corona-Schwätzer gerne behaupten? Ist dir eigentlich klar, dass kein Medikament ohne minimalste Verunreinigungen auskommt?

Und wenn du von der Herstellung in "Windeseile" sprichst, wird deutlich, dass du auf die Standard-Erzählung der Impfgegner abhebst:

Die neuen RNA-Impfstoffe sind gefährlich, weil sie zu wenig erforscht und so schnell auf den Markt gebracht wurden. (Du solltest dich mal über die Geschichte der RNA-Impfstoffforschung informieren. Die ist gar nicht so neu, sie begann bereits Ende der neunziger Jahre.)

Also, tut mir leid, dein Unterfangen ist naiv bis lächerlich.

Und wenn das nicht zutrifft, dann bleibt für mich nur der Verdacht, dass du unter dem Deckmantel der unbedarften, neutralen Neugierde die - allzuoft neurotischen - Ängste der Impfgegener begründen und legitimieren willst.

@raimcomputi:
Mit diesem Beitrag disqualifizierst du dich leider selbst, weil du den Geist dieses Forums nicht verstanden hast oder verstehen willst.

Nur soviel zur Klarstellung:
Man darf hier jede Menge unpassende, unbedarfte Fragen stellen. Da sind viele Forumsteilnehmer sehr geduldig.
Man darf sich aber nicht mit völlig unpassenden Methoden Antworten erwarten und das, obwohl man von erfahrenen Mikroskopikern mehrfach darauf hingewiesen wurde.

Wenn das jemand systematisch nicht verstehen will, ist er entweder grenzenlos naiv oder - was ich in anderen Foren eher erlebt habe - er pflegt unter dem Deckmantel der Unbedarftheit eine andere Agenda.

In solchen Fällen braucht es dann manchmal deine "Keule", d. h. eine deutliche Klarstellung, wozu wir uns in diesem Forum austauschen.
Ich spreche aus Vorerfahrung: Zu Beginn der Corona-Pandemie war ich in einem anderen Forum aktiv, als es - meist unter dem Vorwand harmloser Fragen - zunehmend von Corona-Skeptikern und -leugnern okkupiert wurde, so lange bis die Moderatoren die Kommentar-Funktion komplett abschalten mussten.

Grüße
KlausZ
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 16:01:54 Nachmittag
Zitat
Mir sind keine Salze bekannt, die rund kristallisieren und kugelförmig oder stäbchenförmig mit runden Enden sind.
...
... hier jemand solche Strukturen schon mal gesehen hat.
ich wusste nicht das es in Frage steht ob es überhaupt Kristalle sind. Für mich sieht es eindeutig nach rechteckigen Kristallen aus die sich gerade wieder auflösen. Das passiert an den Ecken und Kanten als erstes. Deshalb die runden Kanten  Vermutlich durch die Wärme des Lichts, oder was auch immer. Ich vermute sie haben sich in der Flasche gebildet (warum auch immer das passiert nachdem die Kühlkette unterbrochen wurde) und nun lösen sie sich auf deinem Objektträger auf. Vielleicht hast du sie ja im Kühlschrank gelagert, oder in einem Raum der 2 Grad kälter war, wer weiß.

Das wäre eine Erklärung für die runden Ecken, aber das müssten doch viele Mikroskopierer hier tagtäglich beobachten und kennen. Bisher hat es niemand als Erklärung angeführt, wenn ich die runden Strukturen als Gegenargument für Kristalle angeführt habe. Es erklärt aber noch nicht die vielen runden Ringe, die keine Luftblasen sind.
Lagerung der Impfstoffe war im Kühlschrank, aber das ist wohl irrelevant, da ich die meisten Impfstoffe in die Hand gedrückt bekommen habe, außer dem letzten, der wurde von der der Arztpraxis bis zu mir bei 7 °C gekühlt.

Aber wie gesagt: Man kann wirklich nichts dazu sagen, außer, dass das rein offensichtlich Kristalle sind. Und mit dieser Beobachtung hört jede Möglichkeit zur Analyse mit dem Mikroskop auf.
Niemand hier ist Spezialist für die Materialeigenschaften von Impfstoffen (nehme ich einfach mal an, sorry.), oder wie auch immer man sowas beschreibt. Also ist die nächste (eigentlich erste) Anlaufstelle irgendein Forum für Biotechniker, Impfmeister oder Partikel-nano-nierer.
Ich habe nichts dergleichen gefunden ... und ein Forum der Impfmeister wüde mich virtuell lynchen.

Ansonsten: Guck doch mal mittels kreuz-polarisiertem Licht drauf. Oder besser mit richtiger Polarisationsbeleuchtung, die irgendwas an/in Kristallen messen kann.
Dafür fehlt mir noch die Ausrüstung und das Lichtmikroskop, welches ich leihweise benutze, ist binokular, also schlecht für Fotos machen.

Zitat
Das bedeutet für mich, dass ich aber auch meine Ergebnisse richtig interpretieren und eventuelle syst. Fehler in meiner Arbeit aufdecken und verstehen muss.
Das ist gut. Aber man darf auch das offensichtliche nicht ignorieren - es sei denn man kann es einfach ausschließen. ... dann wäre es nicht mehr offensichtlich... Egal, du verstehst schon :)

Grüße!

Das Offensichtliche wären:
-Luftblasen
-verschmutzte Objektträger oder Deckgläser
-verschmutzte Kanülen, Spritzen
-Gummipartikel vom Impfstoffstopfen
-Partikel aus der Raumluft

All das kann ich durch Referenzmikroskopierung von anderen Flüssigkeiten ausschließen.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 16:17:25 Nachmittag
So wie Klaus sehe ich das auch.
Es könnte halt auch "gefährlich" sein Leuten Bilder zu zeigen die einfach nur "irgendwas" beinhalten. Egal was du aufnimmst, jemand wird sich das Bild schnappen, es entweder absichtlich oder ausversehen missinterpretieren. Deshalb sagte ich ja auch es ist am Besten denen leere Bilder zu zeigen. Es sterben leider gerade Menschen an solch unfundierter Skepsis. In jedem anderen Fall wäre ich wehement dagegen irgendwem Informationen vorzubehalten. Aber leider zeigen gerade sehr viele Leute das sie sich wissenschaftlich noch nicht genug (oder zu viel?) emanzipiert haben, um mit ihrem eigenen Leben und dem ihrer Bekannten verantwortungsvoll umzugehen.
...meine fresse. In was für einer Zeit wir leben ...  :'(

Zitat
All das kann ich durch Referenzmikroskopierung von anderen Flüssigkeiten ausschließen.
Dann haben wir jetzt:
- Kristalle die sich auflösen weil du den Impfstoff aus dem Kühlschrank genommen hast. (Je wärmer eine Flüssigkeit, desto mehr Salze und so krams lösen sich darin auf.)
- Ringe die immernoch Öle oder Fette sein können, was deren Unterschied zu Luftblasen erklären würde.
- Interessante Spiralen.

Btw normalerweise beobachten Mikroskopierer eher das gegenteil von sich-auflösenden Kristallen. Vermute ich.

Ich bin seit über 24h wach. Bitte entschuldigt meine Unklarheit, falsche Wörter oder vielleicht verlorene Gedankengänge oder extreme fixierung auf irgendwas.  :D
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 16:20:05 Nachmittag
Zitat:
"Als naiv könnte ich genauso jemanden bezeichnen, der von vornherein eine Verunreinigung von Impfstoffen negiert, ohne selbst mal ein Auge drauf geworfen zu haben. Die Pharmaindustrie musste in Windeseile Impfstoffe bereitstellen, ist da eine Verunreinigung zu 100 % auszuschließen?"

@Frank37
Ich negiere keineswegs von vorneherein Verunreinigungen in Impfstoffen.
Aber es ist absolut naiv, wenn du glaubst mit einer völlig ungeeigneten Methode und Anfängerwissen in Lichtmikroskopie irgendetwas Relevantes in Impfstoffen feststellen zu können.
Da muss ich auch als Anfänger widersprechen. Mit einer Vergrößerung von 1250 ist es sehr wohl möglich, Verunreinigungen, wenn sie denn vorhanden sind, zu sehen.
Zitat
Und was würdest du für eine Schlussfolgerung daraus ziehen, wenn Frank37 mit Dunkelfeldphantasie plötzlich eine Verunreinigung entdeckt, die einem hochtechnisierten und kontrollierten Herstellungsverfahren durch die Lappen ging?

Dass RNA-Impfstoffe doch gefährlich sind und die Pharma-Industrie uns betrügt, wie die Corona-Schwätzer gerne behaupten? Ist dir eigentlich klar, dass kein Medikament ohne minimalste Verunreinigungen auskommt?
Du unterstellst mir hier ein Egospiel, als wenn ich der Erste wäre, der darauf hinweist. Es gibt viele Berichte und Fotos darüber, nur die Interpretation ist teilweise so abstrus, dass ich mir die Sache selbst anschauen wollte.
Zitat
Und wenn du von der Herstellung in "Windeseile" sprichst, wird deutlich, dass du auf die Standard-Erzählung der Impfgegner abhebst:
Definitiv nicht, das geben die Firmen selbst zu:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/pharma/biontech-pfizer-astrazeneca-pharma-bosse-bilden-allianz-bei-corona-impfstoffen-a-b87ac3af-0882-4c0d-b9c4-da0c102ffe38

Zitat
Die neuen RNA-Impfstoffe sind gefährlich, weil sie zu wenig erforscht und so schnell auf den Markt gebracht wurden. (Du solltest dich mal über die Geschichte der RNA-Impfstoffforschung informieren. Die ist gar nicht so neu, sie begann bereits Ende der neunziger Jahre.)
Das ist deine Interpretation, ich habe nach den Teilchen gefragt und ich wiederhole es wahrscheinlich schon zum dritten Mal, ich suche Argumente gegen die Verschwörungsmythen. Dabei muss ich aber ehrlich bleiben und verstehen, was ich da sehe.

Zitat
Also, tut mir leid, dein Unterfangen ist naiv bis lächerlich.
Vielleicht, aber das kann ich erst wissen, wenn ich viele Meinungen verschiedener Experten gehört habe.

Zitat
Und wenn das nicht zutrifft, dann bleibt für mich nur der Verdacht, dass du unter dem Deckmantel der unbedarften, neutralen Neugierde die - allzuoft neurotischen - Ängste der Impfgegener begründen und legitimieren willst.

Den Verdacht hast nicht nur du und den kann ich auch nicht ausräumen.
Es ist nur schade, dass ich von der eigenen (wissenschaftlichen) Seite teilweise so attackiert werde.


Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 16:28:55 Nachmittag
Zitat
Da muss ich auch als Anfänger widersprechen. Mit einer Vergrößerung von 1250 ist es sehr wohl möglich, Verunreinigungen, wenn sie denn vorhanden sind, zu sehen.
Wie kannst du wissen? Als Anfänger hast du nicht die Erfahrung um zu erkennen ob etwas eine Verunreinigung ist oder nicht. VOR ALLEM dann wenn es sich um so ein komplexes Gebräu handelt, dass es sich vor 35 Jahren noch einmal jemand erträumt hat.

Ah, ich bin Experte für irgendwas, btw.

Wissenschaftler attackieren sich halt manchmal. Gab schon genug körperliche auseinandersetzungen in der geschichte. Z.b.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: KayZed am März 07, 2022, 16:59:44 Nachmittag
Ich will dir deinen Kampf gegen Verschwörungsmythen mal abnehmen.

Aber was soll das auf diesem Feld mit völlig ungeeigneten Methoden?

Du hast doch jetzt schon genügend Meinungen von erfahrenen Mikroskopikern (wozu ich mich nicht unbedingt zähle) eingeholt, um zu erkennen, dass dein Unterfangen zwecklos ist.

Du magst ja in deinem Dunkelfeld Vieles sehen, aber dann weißt du auch nicht mehr wie vorher.
Wie willst du das beurteilen, was du gesehen hast?
Wie willst du mögliche gesundheitlichen Auswirkungen irgendwelcher Partikel verstehen?
Da kannst du viel spekulieren und begibst dich genauso in eine Welt der Mythen.

Außerdem,
glaubst du ernsthaft, dass du irgendwelche Verschwörungsgläubigen mit einer paar Partikel-Bildern aus deinem Dunkelfeld erreichen kannst?

Vielleicht solltest du dich mal eher mit Verschwörungsmythen beschäftigen, um zu sehen wie sie funktionieren.
Du bist nämlich mit deinem Vorhaben deren Agenda schon in gewisser Weise auf den Leim gegangen.

So, Frank37, das war's jetzt.
Ich glaube, ich habe mich klar genug geäußert und brauche keine weiteren Diskussionsschleifen.

Grüße
KlausZ
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 17:22:23 Nachmittag
Zitat
Da muss ich auch als Anfänger widersprechen. Mit einer Vergrößerung von 1250 ist es sehr wohl möglich, Verunreinigungen, wenn sie denn vorhanden sind, zu sehen.
Wie kannst du wissen? Als Anfänger hast du nicht die Erfahrung um zu erkennen ob etwas eine Verunreinigung ist oder nicht.

Ich sehe grad, dass ich Klaus missverstanden habe, ich dachte er meint, dass man mit Lichtmikroskopie keine Verunreinigungen entdecken könnte (also nur mit hochauflösenderen Verfahren).
Aber die "Lichtmikroskopie" bezog sich noch auf "Anfängerwissen".
Aber es ist absolut naiv, wenn du glaubst mit einer völlig ungeeigneten Methode und Anfängerwissen in Lichtmikroskopie irgendetwas Relevantes in Impfstoffen feststellen zu können.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Frank37 am März 07, 2022, 17:37:44 Nachmittag
Ich will dir deinen Kampf gegen Verschwörungsmythen mal abnehmen.

Aber was soll das auf diesem Feld mit völlig ungeeigneten Methoden?

Du hast doch jetzt schon genügend Meinungen von erfahrenen Mikroskopikern (wozu ich mich nicht unbedingt zähle) eingeholt, um zu erkennen, dass dein Unterfangen zwecklos ist.
Ich wollte ursprünglich ja auch zeigen, dass in den Impfstoffen keine Nanobots, Würmer, Eier oder intelligente Strukturen enthalten sind, weil ich von Bekannten darum gebeten wurde, mal Impfstoffe unters Mikroskop zu legen. Dabei fand ich diese Strukturen und kann doch jetzt schlecht diese Bilder zeigen und sagen, da ist nichts.
Deshalb hatte ich auf eine Erklärung gehofft, die jeder nachvollziehen kann. Ich hatte gehofft, dass solche Strukturen hier sofort identifiziert werden können, wie es bei anderen Aufnahmen ja auch der Fall ist.
Zitat
Du magst ja in deinem Dunkelfeld Vieles sehen, aber dann weißt du auch nicht mehr wie vorher.
Wie willst du das beurteilen, was du gesehen hast?
Wie willst du mögliche gesundheitlichen Auswirkungen irgendwelcher Partikel verstehen?
Da kannst du viel spekulieren und begibst dich genauso in eine Welt der Mythen.
Da hast du vollkommen recht, und ich hätte ja auch nicht erwartet überhaupt etwas zu finden.

Zitat
Außerdem,
glaubst du ernsthaft, dass du irgendwelche Verschwörungsgläubigen mit einer paar Partikel-Bildern aus deinem Dunkelfeld erreichen kannst?
Verschwörungsgläubige nicht, aber meine Bekannten vertrauen auf meinen wissenschaftlichen Ansatz, da ich Naturwissenschaftler bin und Dinge grundsätzlich hinterfrage und nichts einfach nur glaube. Natürlich weiß ich um die Qualitätsprüfung in Pharmafirmen, umso mehr möchte ich eine Erklärung für diese Partikel.

Zitat
Vielleicht solltest du dich mal eher mit Verschwörungsmythen beschäftigen, um zu sehen wie sie funktionieren.
Du bist nämlich mit deinem Vorhaben deren Agenda schon in gewisser Weise auf den Leim gegangen.
Ich bin niemandem auf den Leim gegangen, versuche objektiv zu sein und habe keine vorgefertigte Meinung.
Allein die Tatsache, dass ich hier um Rat frage, distanziert mich von den meisten Verschwörungsgläubigen.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: newbieDoof am März 07, 2022, 17:52:41 Nachmittag
Zitat
Dabei fand ich diese Strukturen und kann doch jetzt schlecht diese Bilder zeigen und sagen, da ist nichts.
Dazu:
Zitat
Es könnte halt auch "gefährlich" sein Leuten Bilder zu zeigen die einfach nur "irgendwas" beinhalten. Egal was du aufnimmst, jemand wird sich das Bild schnappen, es entweder absichtlich oder ausversehen missinterpretieren. Deshalb sagte ich ja auch es ist am Besten denen leere Bilder zu zeigen. Es sterben leider gerade Menschen an solch unfundierter Skepsis. In jedem anderen Fall wäre ich wehement dagegen irgendwem Informationen vorzubehalten. Aber leider zeigen gerade sehr viele Leute das sie sich wissenschaftlich noch nicht genug (oder zu viel?) emanzipiert haben, um mit ihrem eigenen Leben und dem ihrer Bekannten verantwortungsvoll umzugehen.
...meine fresse. In was für einer Zeit wir leben ...  :'(
Es ist moralisch vielleicht nicht vertretbar, aber ganz bestimmt ethisch. Und mit dem "in einer Zeit leben" meine ich eben das wir uns dazu zwingen müssen. Als unwissender irgendwelche Bilder mit dingen drin zu teilen: Schadet. Einfach. Nur. Jedem.
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: schmidt am März 09, 2022, 15:56:30 Nachmittag
Hallo Horst,

Dein mittleres Bild im Polarisationskontrast diverse Kristalle optisch anisotrop:
praktisch identische Formen habe ich bei Verdunstungsversuchen von Trinkwasser gefunden, ich muss mal nach Bildern kramen.
Jedenfalls ein Trinkwasser aus dem mittlere Buntsandstein, im Einzugsgebiet auch Gipskarst, sehr sauber, keimfrei , ohne Chlorung, aber leider wie oft schon mit Nitrat belastet.
Ich vermutete dahinter aber keine Nitratverbindungen sondern ausgefallene Kalk- oder Gipskristalle. Die können ja recht vielfältige Formen bilden.

Grüße
pschmidt
Titel: Re: Teilchen in Impfstoffen
Beitrag von: Horst Wörmann am März 09, 2022, 17:53:20 Nachmittag
Hallo pschmidt,

bei meiner Impfstoffprobe war das eindeutig, da NaCl als Bestandteil der Lösung angegeben ist. Nitrat-, Kalk- und Gipskristalle sollte man aber in der Polarisation gut unterscheiden können, erst recht durch Säurezusatz. Du hast recht, alles bildet vielfältige Formen, auch NaCl kann dendritisch kristallisieren und nicht nur als Mikrochip.

Viele Grüße
Horst