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Bibliothek => Aufnahmen => Histologie => Thema gestartet von: Florian Stellmacher am März 20, 2010, 17:55:12 Nachmittag

Titel: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am März 20, 2010, 17:55:12 Nachmittag
Liebe Freunde der Histologie,

endlich kann ich jetzt auch zu Hause einigermaßen vorzeigbare Bilder knipsen, da ich seit Vorgestern stolzer Besitzer einer gebrauchten Nikon Coolpix 990 bin. Soeben hatte ich das erste Mal Zeit, die Kamera auszuprobieren; auch wenn ich noch keinen Fernauslöser habe (ist bestellt) und ich sicher noch einiges optimieren muss, bin ich von den Möglichkeiten der Kamera sehr angetan.

Als erste Objekte habe ich mir zwei histologische Schnitte der Leber vorgenommen, die von einem Patienten mit einer primären Hämochromatose stammen. Diese genetisch determinierete, autosomal-rezessiv vererbte Eisenspeicherkrankheit beruht auf einer stark gesteigerten Resorption von Eisen im Dünndarm. Hierdurch steigt der Eisenspiegel des Körpers stark an, und das Eisen wird in Form von Hämosiderin in sehr unterschiedlichem Maße in den einzelnen Organen abgelagert. Vor allem die Leber ist hierbei betroffen, in der das Hämosiderin in den Leberzellen (Hepatozyten) deponiert wird. Die Lebezellen werden hierdurch langfristig geschädigt und z. T. abgeräumt, wodurch es in fortgeschrittenem Stadium zunächst zur Bindegewebsvermehrung (Fibrose) und schließlich zur Leberzirrhose kommt.

Bild 1: Ein Schnitt durch die Leber. Im linken unteren Bildabschnitt ist ein Periportalfeld zu erkennen, in dem man hier einen Pfortaderast sowie einen kleinen runden Gallengang erkennt. Dazu gehört auch eine kleine Arterie, die jedoch außerhalb des Bildausschnitts liegt. Angrenzend die in Bälkchen (bei dreidimensionaler Vorstellung eigentlich in „Platten“) gelagerten Hepatozyten mit kleinen violetten Kernen. In der Bildmitte erkennt man in den Zellen kleine bräunliche Klumpen, bei denen es sich um Hämosiderin handelt. Am rechten Bildrand zeigen die Leberzellen hypoxische Veränderungen; diese Anteile liegen nahe der Zentralvene und werden im Vergleich zu den periportalwärts gelegenen Leberanteilen schlechter mit Sauerstoff versorgt. Diese – wie die Pathologen sagen – auf der „letzten Wiese“ grasenden Zellen sterben z.B. bei einem Kreislaufschock als erste ab.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/35613_10801856.jpg)
HE, Leitz Ortholux II, Planachromat 16x

Bild 2: Eine Übersicht mit rechts oben, zentral und links unten gelegenen Periportalfeldern und dazwischen gelegenen, kaum erkennbaren Zentralvenen. In der Berlinerblau-Reaktion sind die Hämosideringranula leuchtend blau zu erkennen. Das Eisen erreicht vom Darm kommend über die Pfortader die Leber und bleibt vermehrt in der Nähe der Pfortaderäste, also periportal, liegen, wohingegen in der Nähe der Zentralvenen weniger Eisen abgeladen wird.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/35613_16321512.jpg)
Eisenfärbung, Leitz Ortholux II, Planchromat 10x

Bild 3: Wiederum Leber in der Berlinerblau-Reaktion mit rechts und links gelegenen Periportalfeldern und am unteren rechten Rand erkennbarer Zentralvene. Die Verteilung des Hämosiderins ist hier gut erkennbar, um die Zentralvene herum ist deutlich weniger blaues Pigment nachweisbar.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/35613_63379435.jpg)
Eisenfärbung, Leitz Ortholux II, Planchromat 10x

Bild 4: Das selbe Präparat in höherer Vergrößerung. Hier sind die blauen Granula in den Hapatozyten besser zu erkennen.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/35613_33502326.jpg)
Eisenfärbung, Leitz Ortholux II, Planchromat 16x

Vielleicht ja für den Einen oder Anderen interessant – und ich sehe mal, wie die Bilder der neuen Kamera online aussehen...

Herzliche Grüße,
Florian


Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Mila am März 20, 2010, 18:43:09 Nachmittag
Lieber Florian,

von der Erkrankung las ich schon mehrmals, aber ich sah noch nie Gewebefotos. Nun habe ich wieder dazu gelernt, vielen Dank für die Dokumentation mit den aussagekräftigen Fotos

und Glückwunsch zur Kamera, mögest Du uns noch viele Bilder mit ihrer Hilfe zeigen :)

viele Grüße
Mila
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: A. Büschlen am März 20, 2010, 19:58:36 Nachmittag
Hallo Florian,

deine Dokumentation ist wiederum eine Bereicherung. Ich staune immer wieder über die Arbeit von euch Histologen und wie ihr diese Bilder analysiert!-

Wie hast du die Coolpix adaptiert? Und wie kontrollierst du das Bild: auf dem Kameramonitor oder  auf einem externen Bildschirm?

Freundliche Grüsse

Arnold Büschlen (auch ein Nikon Coolpix Fan )
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am März 20, 2010, 20:12:59 Nachmittag
Liebe Mila,

danke, danke, danke!


Lieber Arnold,

die Coolpix habe ich mit dem berühmten Leitz-Periplan 10x/SZ18 Brille in den Fotostutzen des Trinokulartubus eingesetzt. Scharfgestellt habe ich über den Kameramonitor, was ich nicht so gut hin bekomme. Auch die Auswahl des richtigen Bildausschnitts bereitet mir noch Schwierigkeiten, da man auf dem Kameramonitor bei Schnittpräparaten die Feinheiten wirklich nicht gut sieht. Die Lösung, einen externen Monitor anzuschließen, ist sicherlich nicht verkehrt (siehe z.B. http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3258.msg20252#msg20252).

Wie hast Du die Kamra adaptiert?

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: A. Büschlen am März 20, 2010, 21:16:06 Nachmittag
Hallo Florian,

ich verwende auch das Leitz Periplan. Für die Bildkontrolle verwende ich einen kleinen Bildschirm der mit der Kamera über ein Videokabel verbunden ist.
Ich stelle die Kamera mit der Fokustaste auf unendlich und arbeite im Modus A. Ich verwende auch das Weissabgleichprogramm und setze dem Messwert manuell.

Gruss Arnold
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Holger Adelmann am März 21, 2010, 11:01:15 Vormittag
Lieber Florian

Glückwunsch zu Deinen ersten Aufnahmen zuhause, die sind doch schon sehr schön geworden !
Hast Du mal den Kontrast der Bilder mittels Histogramm überprüft, da liesse sich sicher in der Nachbearbeitung noch was optimieren.
Um Dein tolles schwarzes Orthoplan beneide ich Dich allerdings  ;D welchen Bildausschnitt bekommst Du denn mit der Coolpix und dem Periplan ?
Es ist ja immer wieder die Frage zwischen
- soll ich möglichst viel vom sichtbaren Objektfeld fotografieren oder
- bekomme ich bei einem kleineren Ausschnitt nicht evt. doch ein besseres Verhältnis zwischen der Auflösung des Mikroskopes und der Anzahl der Pixel pro Fläche

Herzliche Grüsse
Holger
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am März 21, 2010, 13:00:46 Nachmittag
Lieber Holger,

Ortholux nicht Orthoplan - schwarze Orthopläne sind wirklich sehr sehr selten, ich habe zwei weiße und ein graues aber kein schwarzes  ;).

Tja, das mit dem Bildausschnitt muss ich noch mal genau abmessen; ich habe den Kamera-Zoom soweit ausgefahren, dass ich keine Vignettierung im Sucher erkenne. Inwieweit dieser Bildausschnitt mit dem Gesichtsfeld der Okulare übereinstimmt, muss ich erst noch herausfinden.

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Holger Adelmann am März 21, 2010, 13:43:19 Nachmittag
Sorry Florian, ich meinte doch Ortholux - das tolle runde schwarze ...

Hast Du hierzu denn eine Heine Phasenkontrast Einrichtung ? Wenn nicht, kann ich Dir diese sehr ans Herz legen. Es ist ja nicht allgemein bekannt dass der Heine Kondensor mit seiner Immersionskappe laut Leitz-Originalbeschreibung eine Beleuchtungsapertur bis 1.40 ermöglicht ! Es wird ja oft diskutiert, dass der Phasenkontrast dem DIC unterlegen ist da die mittels der üblichen Ringblenden erzielbaren Beleuchtungsaperturen deutlich unter denen liegen die im Hellfeld oder DIC erzielt werden. Das ist mit dem Heine Kondensor anders. Ausserdem sind die hierfür konstruierten alten Pv Apo toll in der Leistung, wenn auch nicht geebnet. Es gibt hierzu auch im Web einen schönen Artikel, ich glaube bei Miscape.

Herzliche Grüsse
Holger
 
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am März 21, 2010, 18:34:27 Nachmittag
Lieber Holger,

zwar habe ich einen Heine-Kondensor, dem fehlt aber 1. die Frontlinse und 2. die Schlittenfühung, um ihn in den Kondensorträger des Ortholux einzusetzen. Der muss also ursprünglich wohl in irgend einem anderen Leitz-Mikroskop mit abweichender Kondensorhalterung verbaut gewesen sein. Nun gut - er war ein Geschenk und macht sich jetzt hübsch im Regal.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/35753_46369596.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/35753_6257078.jpg)

Für die Orthopläne habe ich zwei Phasenkontrasteinrichtungen nach Zernike, ebenso für ein Zeiss-Phomi und auch ein LOMO Biolam. Im Prinzip ähneln sich alle, wobei ich sehr gerne auch eine DIC-Einrichtung hätte; da habe ich leider einen Schieber für den alten Zeiss-DIC und einen Kondensor für den neuen Zeiss-DIC, was nicht funktioniert. Nun warte ich, bis mir das eine oder das andere Teil über den Weg läuft...

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Mikro22 am März 22, 2010, 14:29:51 Nachmittag
Sehr schön!!
Danke
LG Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: CaDi am März 27, 2010, 21:32:19 Nachmittag
Klasse Florian, danke für die Bilder und die sehr ausführliche Beschreibung!
Ich finde besonders das 4. Bild sehr schön, ein klasse Leberpräparat.

Viele Grüße,
Carsten
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Ronald Schulte am August 01, 2011, 13:04:33 Nachmittag
Florian,

An meinen Kunststoff Schnitte ist die Berlin-Blau Reaktion auch möglich. Ich habe die Stoffe zwar noch nicht aber bin neugierig was durch die Reaktion zu sehen ist.
In dein schönes Bild 4 schreibst du: 'Eisenfarbung'!
Bitte erkläre mal was näheres über die Reaktion?

Grüße Ronald
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 01, 2011, 14:26:33 Nachmittag
Lieber Ronald,

die "Eisenfärbung" meint die Berlinerblau-Reaktion, kontrastiert mit Kernechtrot.

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Ronald Schulte am August 01, 2011, 14:41:18 Nachmittag
Florian,

Danke! Könnte ich da z.B. Eisen nachweisen in Makrophagen die Erythrozyten phagozytieren? Wo anders wird es noch eingesetzt?

Grüße Ronald
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: purkinje am August 01, 2011, 15:57:15 Nachmittag
@Florian Stellmacher: uiui da fällt mir nur noch meine aus Ungarn stammende Histologieprüferin ein, die zu sagen pflegte: Büberle, schau genou hiiin, der(!) Leber ist wie eine große Staaadt, von oben sieht olles gleeeich auus, aber unteen ist dooch olles anders! ;-)
Wirklich schön.. ich bastele noch an ner Kameralösung, bisweilen gibts nur (alte) moticam-Bilder.

@Roland Schulte: nachdem ich mich viel mit der Untersuchung von Liquor cerebrospinalis (landläufig "Nervenwasser" genannt) befasse und dort öfters mal die Frage des Nachweises von frischeren Sickerblutungen im Hirne bei z.B. stärkeren neuartigen Kopfschmerzen auftritt, welche dann ja auch von Makrophagen abgeräumt wird, will ich anmerken, dass das Zeitfenster in dem die "verdauten" Erythrozyten als zweiwertige Eisenionen vorliegen eng ist.
Will sagen nur etwa 8-24 Stunden nach der Phagozytose von eisenhaltigem Eiweiß (wie etwa Erys) sind die Makrophagen Berliner Blau +, danach sieht man nur noch gelbliche und schließlich schwarze Ablagerungen in den Makrophagen (Hämosiderin) und die Reaktion ist wieder -.
Die "Liquorologen" messen deshalb nur noch Ferritin und färben die Liquorzellen gar nicht mehr auf Berliner Blau (unsicher, aufwendig, dauert länger).
LG an Alle
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 01, 2011, 17:11:21 Nachmittag
Hallo purkinje,

eigentlich ist es doch aber so, dass Hämosiderin eben erst bei älteren Blutungen nachweisbar ist, und so wird die Berlinerblau-Reaktion auch diagnostisch eingesetzt. Frisches Eisen reagiert hier nicht, erst aggregiertes Ferritin bildet in saurem Millieu mit Kaliumferrozyanid einen typischen blauen Niederschlag.

Beste Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Holger Adelmann am August 01, 2011, 17:20:19 Nachmittag
man könnte versuchen, mittels H2O2-Bad das Fe2+ zum Fe3+ zu oxidieren, dann könnte die Berliner Blau reaktion evt. klappen ....?
Nur so eine Idee.
Holger
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 01, 2011, 17:23:23 Nachmittag
Lieber Ronald,

diagnostisch kann die Eisenreaktion z.B. helfen, einen älteren Entzündungsprozess von einem frischeren zu unterscheiden, da der ältere oftmals Hämosiderin enthält. Eine andere Anwendung wäre z.B. zum Nachweis einer Siderose der Leber oder der Milz bei chronischer Stauung, z.B. bei einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung. Die Eisenreaktion kann aber z.B. auch helfen, eine vorbestehende Verlezung z.B. des Gelenkknorpels von einer frischen zu unterscheiden.

Es gibt diverse Anwendungen.

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 01, 2011, 17:26:37 Nachmittag
Lieber Holger,

jetzt habe ich mich mal im Labor schlau gemacht: In der Uni hatten wir zum Eisennachweis die Berlinerblau-Reaktion verwendet. Diese weist dreiwertiges Eisen nach.

Das Färbeprotokoll [1]:

1. Schnitte entparaffinieren und durch die absteigende Alkoholreihe in Wasser bringen
2. 5 min. in 10%ige wässrige Kaliumferrozyanidlösung bringen
3. 30 min. in eine Mischung aus gleichgroßen Teilen von 20%iger HCl und 10%iger Kaliumferrozyanidlösung stellen
4. Spülen in Aqua dest.
5. Gegenfärbung mit Kernechtrot
6. Spülen im Aqua dest.
7. Alkoholreihe, Xylol, Eindecken

Bei uns wird aber offenbar eine modifizierte Turnbulls-Blau-Färbung verwendet. Diese weist eigentlich nur zweiwertiges Eisen nach, wenn man zuvor aber dreiwertiges Eisen mittels Ammoniumsulfid in Schwefeleisen überführt, wird auch dieses nachgeweisen.

Das Färbeprotokoll [2]:

1. Schnitte entparaffinieren und durch die absteigende Alkoholreihe in Wasser bringen
2. 1 Stunde in Ammoniumsulfid (stinkt furchtbar!)
3. Spülen in Aqua dest.
4. 10 min. in 20%ige wässrige Kaliumferrozyanidlösung und 1%ige HCl 1:1
5. Spülen
6. Gegenfärbung mit Kernechtrot

Herzliche Grüße,
Florian

Quellen:
[1] Romeis: Mikroskopische Technik, 17. Aufl. 1989, S. 399 f
[2] Fasske*: Lehrbuch der histologischen Technik, 1964, S 89

* Erhard Fasske war langjähriger Leiter der Pathologie am Forschungszentrum Borstel - vielleicht hält sich daher hier sein Färbeprotokoll?
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Erik W. am August 01, 2011, 19:36:39 Nachmittag
Hallo Florian,

vielen Dank für diesen Beitrag. Habe gerade ein Buch gelesen ("Die Steinzeit steckt uns in den Knochen, Gesundheit als Erbe der Evolution"), in dem die Hämochromatose auch vorkam. Die negativen Folgen beginnen im Alter von 30-40 Jahren, wenn sich zu viel Eisen im Körper angesammelt hat und Leber und Bauchspeicheldrüse geschädigt werden.
In jungen Jahren gibt es jedoch Vorteile bspw. kommt es nicht zu Eisenmangel während der Menstruation. Aber auch bei Pest- und Tuberkoluseepedimien haben Hämatochrosepatienten Vorteile, da die Erreger üblicherweise das in den Makrophagen vorhandene Eisen für sich nutzen. Bei Hämatochrose aber wird das Eisen von den Makrophagen ferngehalten, so das die Erreger kein Eisen bekommen.

VG, Erik

 

Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 01, 2011, 20:12:47 Nachmittag
Lieber Erik,

das ist sehr interessant, was Du schreibst. Einige Dinge, die für uns heutige Menschen eine Krankheit bedeuten, stellten bei unseren Vorfahren faktisch einen Selektionsvorteil dar. Daher haben sich einige vererbbare Erkrankungen sehr weit verbreitet und halten sich bis heute im Genpool.
 
So ist z.B. die Faktor-V-Leiden-Mutation (FVL) in Europa recht weit verbreitet, ca. 5% der Bevölkerung sind heterozygote Träger, und je nach Kollektiv sind bis zu einem halben Prozent homozygote Träger. Dieser Defekt führt zu einer gesteigerten Gerinnungsfähigkeit des Blutes, was sich bei Meschen, die acht Stunden im Bett liegen, dann mit dem Auto zur Arbeit fahren, neun Stunden vor dem Rechner (oder am Mikroskop  ;)) sitzen, dann wieder mit dem Auto nach Hause fahren, um sich vor dem Zubettgehen noch ein paar Stündchen auf den Sofa zu entspannen, recht negtiv bemerkbar machen kann: es kann zur Bildung von Blutgerinnseln und hierdurch zu gefährlichen Gefäßverschlüssen kommen. Bei unseren "wildlebenden" Vorfahren stellte diese verstärkte Gerinnungsfähigkeit des Blutes aber einen echte Vorteil dar, da praktisch das ganze tägliche Leben mit einer eröhten Verletzungsgefahr verbunden war, und das Auskurieren einer Erkrankung bei als Nomaden lebenden Menschen möglichst rasch ablaufen musste. Wer sich bei der Jagd verletzte, konnte froh sein, wenn er schnell aufhörte zu bluten, und mit der Beute an das heimische Lagerfeuer zurückkehren konnte! So kam es wohl dazu, dass die heute als Krankheit eingestufte Mutation innerhalb der kleinen Gruppn, in denen die Menschen lebten, eine starke Verbreitung gefunden hatte, und daher ist sie auch heute noch relativ häufig anzutreffen.

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 01, 2011, 20:22:33 Nachmittag
Liebe Eisen-Freunde,

noch zwei Bilder zu den Färbungen:

Bild 1: Sog Herzfehlerzellen in der Lunge - Berlinerblau-Reaktion

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70040_18653903.jpg)
Zeiss Planapochromat 63x am Axioskop 2 MOT, Zeiss MRc

Bild 2: Eisenbeladene Makrophagen in der Lungen bei starkem alveolärem Hämorrhagiesyndrom; die Autopsie erbrachte den Befunde einer Lymphangioleiomyomatose, einer außerordentlich seltenen Lungenerkrankung, die in diesem Falle zu massiven rezidivierten Lungenblutungen geführt hatte; die Abbauprodukte des "alte" Blutes" färben sich hier blau, das frische nicht - modifizierte Turnbulls-Färbung

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70040_26612535.jpg)
Leitz Planapochomat 4x am Orthoplan mit Nikon Coolpix 950 und Periplan 10x

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Peter V. am August 01, 2011, 20:25:40 Nachmittag
Lieber Florian,

..und den Selektionsnachteil, den heute FVL-Träger haben, gab es seinerzeit nicht, weil nur die wenigsten Menschen mit derart wenig Bewegung durchs Leben kamen wie wir heutzutage.
Und so muss man Vieles im Kontext der Zeit sehen: Beispiel: Adipositas! Fettansatz ist ja primär positiv, denn das Schaffen von Reserven für Notzeiten war früher überlebenswichtig, als die Ernährung noch vom Jagdglück abhing und nicht von den Öffnungszeiten der Pommesbude.
Selbst solche etwas merkwürdigen Mechanismen wie das "Sich-vor-Angst-in-die-Hose-machen" hatten durchaus ihren Sinn, weil es sich mit entleertem Darm und entleerter Blase einfach leichter vor dem Tiger flüchtet.
( Dir sind diese Beipiele sicher bekannt und vermutlich kennst Du noch mehr ).

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Ronald Schulte am August 01, 2011, 22:05:22 Nachmittag
@Alle,

Sehr interessantes Thema. Für mich Grund genug um mich was Kaliumferrozyanid zu beschaffen und einige Proben zu machen.
Melde mich dann nochmals mit hoffentlich gute Bilder.

Grüße Ronald
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Klaus Herrmann am August 01, 2011, 22:48:00 Nachmittag
Hallo Ronald,

Zitat
Kaliumferrozyanid zu beschaffen


Habe es schon rausgestellt. Es ist analysenreine Ware. An der Qualität wird der Versuch also nicht scheitern!  ;)

Schneider weist übrigens in seiner Botanischen Mikrotechnik auf eine Nebenreaktion hin. K4 Fe (CN)6 Gibt mit Salzsäure und Luftsauerstoff auch Berliner Blau. Man sollte also nicht mit zu hoher Säurekonzentration und zu lange mit HCl behandeln!

Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 06, 2011, 20:17:07 Nachmittag
Hallo,

angeregt durch Florians Beitrag zur Hämochromatose habe ich meine Sammlung durchgesehen und ein thematisch passendes Präparat gefunden. Ein Foto davon möchte ich hier zeigen; es ist zugleich das erste eigene Bild, das ich hier im Forum zeige, sozusagen mein Einstand.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70371_65361497.jpg)

Siderose und Fibrose der Leber, HE,  Leitz Pl 2,5 am Ortholux2 mit EOS 1000d

Gut sieht man die Einlagerung von Hämosiderin im Bereich der Portalfelder. Das Bindegewebe ist deutlich vermehrt. Hinweise zum Befund (Florian, Ulf) sind mir sehr willkommen. Wie findet Ihr die Bildqualität? Auffallend ist, das das Hämosiderin im Foto fehlfarben ist. Bei der visuellen Betrachtung hat es die korrekte, bräunliche Farbe. Aber schon das Rawbild tendiert dort ins bläuliche. Durch die Wandlung in das jpg Format wird dieser Effekt noch etwas verstärkt.
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 06, 2011, 20:42:51 Nachmittag
Lieber Heino,

vielen Dank für Deinen fotografischen Einstand. Ich habe mir erlaubt, Dein Bild einmal ein bisschen nachzubearbeiten:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70372_62575720.jpg)

Ich habe mit der Gammakorrektur das Bild "dunkler" gemacht - sprich das Histogramm nach links verschoben, und dann den Kontrast erhöht und noch einmal weißabgeglichen. Jetzt ist das Eosin zwar ein bisschen bonbonrosa, das Hämosiderin ist aber jetz bräunlich, wie Du es wohl auch im Okular gesehen hast. Mit mehr Aufwand ist sicherlich noch mehr aus Deinem Bild zu machen, das aber nur, weil das Rohmaterial so gut ist wie Dein Foto! Im Prinzip gibt es nämlich nichts zu meckern. Ich könnte mir vorstellen, dass Dein Ausgangsbild ein wenig überbelichtet war; eine geringe Unterbelichtung eröffnet einem in der Nachbearbeitung aber größere Möglichkeiten. Ist Dir aufgefallen, dass wir für die Bilder das gleiche Mikroskop verwendet haben?  ;)

Zu den pathologischen Veränderungen würde es sich lohnen, einen separaten Thread aufzumachen - vielleicht morgen...


Herzliche Grüße,
Florian

Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 06, 2011, 20:52:40 Nachmittag
Lieber Florian,

herzlichen Dank für die Nachbearbeitung meines Bildes! Ich werde die Bildbearbeitung noch üben. Dein Ergebnis ist auffallend schöner. Es würde mich sehr freuen, wenn Du etwas zum Befund sagen würdest!

Herzlicher Gruss

Heino
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Ronald Schulte am August 06, 2011, 20:55:27 Nachmittag
Heino,

Wenn das, für einige Jahre her, mein erstes Bild war war ich schon sehr zufrieden. So sah es bei dann leider nicht aus.
Wie Florian schon zeigt ist mit was nachbearbeitung, und es gibt kein Professionellen Fotograf der nicht nachbearbeitet, eine vernünftige qualitätsteigerung zu erreichen.
Hut ab für so eine schönes erstes Bild.

Ich freue mich schon wider auf weitere Beiträgen an Histo- und Pathologie.

Grüße Ronald  
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 06, 2011, 21:01:03 Nachmittag
Lieber Heino,

vielleicht nur auf die Schnelle soviel: Die typische Architektur der Leber mit einer Gliederung in Läppchen und Periportalfelder ist in Deinem Schnitt stark gestört; stattdessen sieht man breite Septen aus zellarmem Kollagengewebe, das das Leberparenchym in Form sog. Regeneratknoten unterteilt. Bei Deinem Schnitt ist das Parenchym, soweit ich das in der Übersicht erkennen kann, deutlich verändert, vielleicht durch Autolyse, ehlich gesagt sehen die Kerne von hier aus sogar recht "boshaft" aus. Da müsste man mal stärker vergrößern, um zu erkennen, was hier los ist. Was steht denn auf Deinem Schnitt drauf?

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 06, 2011, 21:49:52 Nachmittag
Ronald,

vielen Dank für die freundliche Aufnahme. Ich bewundere die Qualität Deiner Fotos sehr und freue mich über die Ermunterung. Werde mich in den nächsten Tagen der Bildbearbeitung widmen und meine Technik verbessern.


Lieber Florian,

der Schnitt ist mit "Pigmentcirrhose, Haemochromatose" beschriftet. Ich werde Fotos mit höherer Vergrößerung machen. Bin gespannt auf Deine Einordnung.

Herzlicher Gruß

Heino

Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 06, 2011, 21:57:24 Nachmittag
Lieber Heino,
liebe übrige Freunde der Histologie,

die Haemochromatose kann zur Leberzirrhose führen, wobei sich bei der Haemochromatose weiterhin reichlich Eisen nachweisen lässt, ansonsten ähnelt das Bild prinzipiell aber der ethyltoxischen Leberzirrhose, wie ich sie hier kurz dargestellt habe: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9874.msg70381#msg70381

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 07, 2011, 16:51:46 Nachmittag
Lieber Florian, liebe Leser,

nachdem ich nun einige Einstellungen ausprobiert habe, hier nun eine Aufnahme mit höherer Vergrößerung aus dem Regeneratknoten.

Zufrieden bin ich noch nicht; ich bringe das Bild trotzdem, um Eure Meinung zu hören.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70413_13161563.jpg)

Leber bei Hämosiderose, HE,  NPL 10x

Das Hämosiderin kann man gut erkennen, insgesamt erscheint mir das Bild aber noch zu flau.

Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 07, 2011, 16:58:46 Nachmittag
Lieber Heino,

Wieder habe ich Dein Foto etwas nachbearbeitet, diesmal habe ich allerdings nur einen Weißabgleich gemacht, mehr nicht!

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70414_2753176.jpg)

Das Gewebe Deines Schnittes ist sehr schwer geschädigt, man kann kaum noch die Kerne erkennen. Vielleicht liegt hier ein nekrotischer Leberzellfall vor, der dann zum Tode geführt hat.

Herzliche Grüße,
Floian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 07, 2011, 17:23:20 Nachmittag
Lieber Florian,

danke für Deine Korrektur und Einschätzung. Technisch ist also ein gewisser Fortschritt erkennbar...
Habe noch ein weiteres Bild angehängt, gleicher Ausschnitt, aber Objektiv NPL 16x. Habe diesmal dem Weissabgleich mehr Beachtung geschenkt.
Danke für Deine Hilfe!

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70415_45771357.jpg)

Herzlicher Gruß

Heino
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 07, 2011, 17:54:06 Nachmittag
Lieber Heino,

na das sieht doch jetzt aber schon richtig gut aus!

Zu der fortgeschrittenen Schädigung Deiner fotografierten Leberzellen habe ich hier noch ein neues Thema aufgemacht: Leberversagen (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9878.0). Bei Dir scheint aber die Kernfärbung auch recht blass zu sein; der Schnitt ist schon älter?

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 08, 2011, 08:25:24 Vormittag
Lieber Florian,

Danke! Die Kerne erschienen mir im Vergleich auch blass, der Schnitt ist sicherlich 40 Jahre alt.
Deine Abhandlung zum Leberversagen habe ich gelesen; ich danke Dir dafür!

Herzlicher Gruß

Heino
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 10, 2011, 23:09:18 Nachmittag
Lieber Florian,

im Nachgang zu Deinem Hämochromatose-Beitrag habe ich noch 3 Bilder, die ich gerne zeigen möchte. Zum einen mit der Bitte um Kritik, zum anderen zur Illustration der ausgeprägten Siderose im - teilweise schon untergangenen - Parenchym wie auch in den bindegewebigen Septen. Vielleicht ist es interessant; mich hat die Massivität der Pigmenteinlagerung sehr beeindruckt.

Zunächst ein Bild des Parenchyms, aus einem der Regeneratknoten

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70619_25310925.jpg)

Leber bei Hämosiderose und Pigmentzirrhose    HE   Leitz Pl Apo Öl 40x


Das nächste Bild zeigt die Einlagerung von Siderin in einem bindegewebigen Areal. Portalfelder im eigentlichen Sinne konnte ich im gesamten Präparat nicht mehr finden.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70619_31114965.jpg)

Leber bei Hämosiderose und Pigmentzirrhose    HE   Leitz Pl Apo Öl 40x


Und hier zur Ergänzung ein Ausschnitt mit der 100er Ölimmersion, auch aus dem Bindegewebe.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70619_645175.jpg)

Leber bei Hämosiderose und Pigmentzirrhose    HE   Leitz Pl Apo Öl 100x


Herzlicher Gruß

Heino





Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Florian Stellmacher am August 11, 2011, 16:29:04 Nachmittag
Lieber Heino,

vielen Dank für die schönen Bilder, die tatsächlich einen eindrucksvollen Befung mit stark eisenbeladenen Leberzellen zeigen. Besonders gut gefällt mir das mit der 45er Ölimmersion gemachte Bild - ein Spitzenobjektiv, das ich noch gar nicht kannte!

Zu Deinen Bildern ist zu sagen, dass Sie Dir hervorragend gelungen sind: knackscharf und bestens ausgeleuchtet! Dein Weißabgleich ist mir allerdings immer noch etwas zu bläulich, wodurch die Hämosiderinablagerungen leicht violett erscheinen. So wirst Du sie sicher nicht im Mikroskop gesehen haben, oder? Ich habe einmal den Weißabgleich bei mir wiederholt, das Ergebnis sieht so aus:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/70646_33776702.jpg)

Das Hämosiderin erscheint nun typischer, und auch das Eosin gefällt mit so ein bisschen besser. Vielleicht ist das auch Geschmacksache...

Herzliche Grüße,
Florian
Titel: Re: HISTOLOGIE: Hämochromatose
Beitrag von: Heino Lauer am August 11, 2011, 22:00:43 Nachmittag
Lieber Florian,

kein Wunder, daß Du das Objektiv nicht kennst: es muss natürlich Pl Apo Öl 40/1,00, statt 45, heissen. Werde es in den Bildbeschriftungen gleich noch ändern. Tut mir leid, habe es mit den Objektiven mit 37 mm Abgleich verwechselt, da gab es 45er. Aber es ist ein fantastisches Objektiv.

Ich freue mich, das Dir die Bilder weitgehend gefallen. Die Blaulastigkeit im Weissabgleich muss ich noch angehen. Den Blick durch das Okular bin ich gewöhnt, aber es fällt mir noch schwer, am Bildschirm die Farben so abzustimmen, das sie natürlich wirken. Insofern verlasse ich mich gerne auf Dein geschultes Auge und danke Dir für Deine Kritik!

Herzlicher Gruß

Heino