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Bleizucker

Begonnen von Heiko, Dezember 24, 2012, 00:26:17 VORMITTAG

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Heiko

Hallo,

diese Dinger kann man verballern, oder aber in Essig lösen:



Es entsteht Bleizucker, und – ganz erstaunlich, welche historische Bedeutung dieser Substanz zukommt, wie von Tante Google zu erfahren ist.
Wobei nach all der Geschichte und den Geschichtchen vergeht einem schon der Appetit. Also nur gucken, nicht naschen:











Und dies wäre als Rätselbild eine harte Nuss geworden, glaubt man (ich) doch ...
Tatsächlich ist es ein Nadelabdruck (also das Negativ) in auskristallisiertem Bleiacetat (spekuliert hatte ich auf ein Bleibäumchen):



Viele Grüße,
Heiko








rheinweib

#1
Hallo Heiko, Nacheule  :D,
ein aufgelöstes Diabolo, Kaliber 4,5? (geschätzt  ;D)......das is ja krass.
Bleizucker, was es nicht alles gibt.....normaler Zucker is ja schon ungesund,
aber DER...... :-\
Toll fotografiert! Aber erzähl nicht wieder, der helle Hintergrund bei den Kristallen
ist "made by Photoshop"! Das kauf ich Dir nicht ab. So eine "Retusche" macht keiner.
Meine Vermutung, die Filter waren nicht ganz auf "komplett dunkel gekreuzt".....kann das sein?

Gruss
Heike

Lothar Gutjahr

Danke Heiko  für den schönen Tip,

in rund habe ich da noch welche von liegen. Schöne Kristallbilder sind doch immer interessant.

Guts Nächtle

Lothar

schuppi

Eine tolle Idee, herzlichen Dank, auch für die tollen Bilder! Und schon liegt wieder ein Diabolo in Essig mehr ...

Viele Grüße
Rainer
DFK 72AUC02 an
- Motic BA310 Trino LED
- Motic SMZ-168 Trino LED
Web-Site: http://www.mikroskopie-bilder.de

Heiko

Hallo,

für die Nachahmungstäter: wird das Blei lediglich bis zur Hälfte in der Säure versenkt, ist ,,oberirdisch" die Oxidation deutlich beschleunigt.
Die Polfilter verdrehe ich nach Gusto so weit gegeneinander, bis das Farbspiel gefällt.

Grüße, Heiko

Klaus Herrmann

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Bastian

Hallo Heike.
ZitatBleizucker, was es nicht alles gibt.....normaler Zucker is ja schon ungesund,
aber DER......
In der Tat, das Zeug wurde bis ins 19. Jahrhundert genutzt um Wein zu süßen, da es süß schmeckt. Es steht zu vermuten dass die allfälligen Bleivergiftungen bei den alten Römern nicht so sehr von den Bleirohren, als vielmehr vom mit Bleizucker gesüßten Wein herrührten. Und dies obwohl zwar die Giftigkeit von Blei bekannt war, nicht jedoch die von Bleizucker!

Bastian

rheinweib

Hallo Bastian,
das Zeugs hat offenbar auch einen gewissen Herrn Beethoven dahingerafft.

Gruss
Heike

schuppi

Hallo zusammen,

der Tipp war so gut, dass ich es nachmachen musste. Hier findet ihr noch ein paar Bilder, ca. 30 Stück gestacked mit picolay. Viel Spaß beim Ansehen und herzlichen Dank!

http://www.mikroskopie-bilder.de/MBilder/Versuche/Bleizucker/

Rainer
DFK 72AUC02 an
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