Standard 14 und Bilder mit einer Kamera machen

Begonnen von siporax, April 23, 2013, 22:48:33 NACHMITTAGS

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siporax

Hallo
Im Adapter ist nichts darin enthalten,auch keine Optik.
Bild geht direkt auf den Sensor.
Das Bild mit Kamera ist fast gleich wie mit den Okularen ist nur eine Feinjustierung noch nötig vom Tisch (nach oben)

Nomarski

Hallo,

das geht dann zwar irgendwie auch, ist dann aber nicht der wahre Honig, weil die Objektive Farbvergrößerungsfehler haben, die durch ein Okular erst zu kompensieren sind.
Man kann nun entweder mit dem Okular das Zwischenbild auf den Chip projezieren, was zwar geht, aber nicht die besten Ergebnisse bringen muß oder eben eine passende Relaisoptik auf dem Okular setzen. Letzteres führt zu den besten Ergebnissen, wenn man denn die passende Kombination gefunden hat.
Aber vielleicht ist noch einiges aus deiner Adaption zu holen. ;)

knipser009

hallo

in diesem Faden werden ja teilweise Basiselemente des fotografierens durch ein Mikroskop angesprochen. Da ich immer noch in den Anfangsschuhen dieser Technik stecke, habe ich mit Einverständnis von siporax an die Gemeinschaft eine Frage :

Derzeit fotografiere ich mikroskopische Objekte mit meinem Zeiss Standard mangels Trino durch ein Bino. Dass die Objektive diverser Hersteller in vielen Fällen durch Okulare bzgl diverser Fehler kompensiert werden müssen, ist auch klar. Dass es nicht immer die Okulare des gleichen Herstellers sein müssen, zeigte ein Test vor einiger Zeit hier im Forum. Der Anschluss meiner Canon 500D an das Mikroskop erfolgt mittels eines Mikroskopadapters von Exakta in M42 ohne Cameraoptik, er wird quasi dem Okular übergestülpt und damit alle Farbkorrekturen übernommen.

Bsp: http://www.ebay.de/itm/EXA-Exakta-Mikrozwischenstuck-A16-D-Ring-Tubes-Mikroskopadapter-/151031951124?pt=DE_Foto_Camcorder_Objektive&hash=item232a34af14

Was ich nicht verstehe, ist der Sinn und Zweck einer Relaisoptik anstelle meiner Konstruktion ?
Ich habe versuchsweise auch schon mal eine Relaisoptik ( Helios -44M-6,  2/58mm ) - ähnlich wie sie Heike (Rheinweib) mal vorstellte -  adaptiert, aber eigentlich sehe ich im Bild keinen Unterschied. Müssten nicht durch die über das Helios hinzukommenden Linsen weitere Fehler eingebracht werden ?

Bitte keine Kommentare wie "  ... ein Bild gibt es immer ...  " , es geht um grundsätzliche Informationen.


liebe Grüsse aus dem Saarland

Wolfgang
Viele Grüße aus dem SaarPfalzKreis

Wolfgang
gerne per "Du"

Detlef Kramer

Lieber Wolfgang,

nein, keine Platitüde à la "ein Bild gibt es immer" aber ein Hinweis auf die Mikrofibel, damit ich hier nicht alles in voller Länge aufzählen muss. Kernproblem: wenn Du das Bild des Okulars ohne Optik auf den Chip projezieren möchtest, muss dieser einen Abstand von 125 mm zur Okular-Frontlinse haben. Und dann bekommst Du nur einen winzigen Ausschnitt dessen, was Du visuell wahrnimmst auf den Chip. Gehst Du mit der Kamera einfach tiefer, musst Du umfokussieren und dann bekommst Du beträchtliche Bildfehler.

Das Okular ist so konstruiert, dass es mit dem Auge optimal zusammen arbeitet. Und die Kamera mit Objektiv ist physikalisch identisch.

Was macht die LED?

Herzliche Grüße
Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

knipser009

Zitat von: Detlef Kramer in April 27, 2013, 18:29:56 NACHMITTAGS

Was macht die LED?


Hallo Detlef

der lonesome-LED geht es gut bei nur 300mA.  Sie wartet aber sehnsüchtig auf ihr Brüderchen oder Schwesterchen. ;D

lG

Wolfgang
Viele Grüße aus dem SaarPfalzKreis

Wolfgang
gerne per "Du"

siporax

So
habe mal den Adapter innen Lackiert.
Dadurch ist es besser geworden aber es ist nicht weg.



Hier das Ergebnis



Extrem ist es bei der 40x Objektiv anstatt dem 10x
Da bekomme ich das gar nicht weg.
Hier das Bild