Ein chinesisches Räderwerk

Begonnen von peter-h, Februar 22, 2014, 17:06:57 NACHMITTAGS

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peter-h

Liebe Technikfreunde,

es hat mich wieder einmal gereizt in das fein ziselierte Werk eines Chinaböller zu blicken. Chinaböller ist der freundliche Fachausdruck für die hochfeinen Uhren aus dem Reich der Mitte mit dem Wert ..... lassen wir das ;D
Die Bilder zeigen einen Teil der Hemmung mit Ankerrad, Rubin-Paletten und Anker, sowie Teile der Werkplatine.





Zur Aufnahme :
Olympus Auflichteinheit mit MSPlan 5x und Polarisation. Kombination von Auf- und Durchlicht. Das Hauptproblem ist durch die nicht geöffnete Uhr mit dickem Glasboden ohne störende Reflexe die Aufnahme zu bekommen. Je 150 Einzelbilder mit HF verrechnet und nachbearbeitet.

Kaum zu glauben, dass bei dieser groben Mechanik die Uhr sogar vernünftig läuft. Jedenfalls bunte Bilder zum grauen Wochenende.
Viele Grüße
Peter



the_playstation

Hallo Peter,

Tolle Aufnahmen der Metalloberflächen und des Edelsteins.
Etwas verkratzt aber ansonsten gar nicht so schlecht. ;)

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Bob

Hallo Peter,

tolle Bilder!
Die Schrammen erinnern an von der Eiszeit zerschrammte Felsen.
Kann es sein, dass die eigentlichen Funktionsflächen des Uhrwerks, also die Flächen, die hier in Blickrichtung stehen, besser aussehen?

Viele Grüße,

Bob

peter-h

Hallo Bob,

ob es noch gelingt, ohne die Uhr zu schlachten kann ich noch nicht sagen. Immerhin muß ich durch ein relativ dickes Saphirglas blicken. Saphir mit einem hohen Brechwert von nahe 1,76 ! Das stört ganz enorm. Aber ich werde daran arbeiten  ;D

Peter

peter-h

#4
Hallo Bob,

nun habe ich den kühnen Versuch gewagt und durch eine schief gestellte Saphirplatte (Uhrenglas) mit einem Auflichtobjektiv = Deckglasdicke 0 , die Arbeitsfläche der Hemmung zu fotografieren. Zur Größe: Der Rubinstein hat eine Dicke von 290µm. Die Arbeitsflächen sehen etwas besser aus als die Spuren der Stanzwerkzeuge.



Objektiv Olympus Neo SPlan 5x in Dunkelfeldbeleuchtung. Trotz des 12mm Arbeitsabstandes reichte es gerade noch um die schief befestigte Uhr in 120 Einzelbilder abzulichten. Dann mit HF verrechnet und nachbearbeitet.  Bei dieser Mißachtung aller optischer Gesetze hat es mich gewundert, dass doch noch ein Bild entstanden ist.

Gruß
Peter

Heiko

Hallo Peter,

Harmonie in Farbe und Form – sehr schön.

Gruß, Heiko

peter-h

#6
Hallo,

die Unterschiede sind nicht sehr groß was die reinen technischen Daten betrifft. Sicher aber etwas mehr in der Korrektur.


Gruß
Peter