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Diatomeen-Streupräparate

Begonnen von Carlos, Dezember 13, 2016, 12:53:47 NACHMITTAGS

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Carlos


Hallo zusammen,
Meine Diatomeen-Streupräparate sind für mich immer wieder eine ,,Fundgrube" für neue Bilder. Neben den hauptsächlich vertretenen Diatomeen findet man als ,,Beifang" auch andere, interessante Diatomeen, zufällig nach Lage und Zusammenstellung arrangiert ( eben ein ,,Streupräparat"). Besonders reizvoll finde ich dabei Dunkelfeld-Aufnahmen.
Hier einige Bilder, ausgewählt aus kleinen Bereichen der Präparate.











Ich hoffe, die Bilder gefallen dem Einen oder Anderen.
Gruß Carlos

Klaus Herrmann

Hallo Carlos,

schönes Df - eine Frage hast du einen Grünfilter drin?

Der "Stern" im ersten Bild ist ein schöner Silicoflagellat.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Carlos

Hallo Klaus,
Freud mich, dass Dir die DF-Bilder gefallen.
Nein, Filter habe ich nicht benutzt. (Interessante Anregung, werde ich mal versuchen.) Alle Bilder wurden mit einer Okular-Kamera und der zugehörigen Soft-Ware (Toup-View) im Automatik-Modus gemacht. Geregelt wurde der Bildeindruck im wesentliche über den ,,Schieber" ,,Belichtungsziel".
Gruß Carlos

anne

Hallo Carlos,

vielen Dank für das Zeigen der Bilder!
Evtl. würde ein Weißabgleich den Farbton mehr ins typische Dunkelfeld bringen.

lg
anne

Carlos

Hallo Anne,
Die Diatomeen müssten Dir bekannt vorkommen. ;)
Den ,,Weißabgleich" habe ich im ,,Automatik-Modus" auch aktiviert. Der Eindruck im Okular entsprach ziemlich genau dem der Bilder auf meinem Monitor.
Allerdings habe ich als ,,Lichtquelle" eine mit Wechselstrom betriebene ,,Glühwendel-Birne" (0rginal Ortholux-Leuchtmittel, ausgelegt auf 6V, 5A bzw. 30W Dauerbetrieb) verwendet. Damit die für Wechselstrom typischen ,,Streifen-Muster" (nur auf dem Monitor und dem aufgenommenen Bild, nicht aber ,,durchs Okular" zu sehen) nicht entstehen, habe ich mit nur 3 bis 3,5 A, entsprechend ca. 20 W gearbeitet. Dann entstehen diese Streifen nicht. Allerdings ist das Spektrum der Lichtquelle dann stark ins ,,Langwellige" verschoben. Der Beitrag von Klaus H. legt nahe, mit einem Filter zur Kompensation zu arbeiten. Das werde ich mal versuchen.
Gruß Carlos 

anne

Hallo Carlos,

klar kommen mir die bekannt vor.
Kannst Du die Gyrosigma balticum mal im Hellfeld zeigen?
Hier ist auch der Weißabgleich evtl. wirksamer oder Du kannst mit Blaufilter arbeiten.
Diese müsste schon mit dem 40er Objektiv gut aufgelöst sein.

lg
anne

Carlos

Hallo Anne,
Wie gewünscht, Ausschnitt von ,,Pleurosigma balticum", einmal mit dem 25:1 Objektiv (A=0,5) und einmal mit dem 40:1 Objektiv (A=0,65). Die Bilder sind in ,,grau", da ,,Farbe" weniger aussagefähig ist. Beide Objektive zeigen m.E. die Feinstruktur der ,,Pleurosigma balticum".





Gruß Carlos
Ps. Bei der Gelegenheit habe ich mir die eingestellten Bilder auf einem anderen Monitor angeschaut. Da haben sie tatsächlich einen ,,Grünstich", wie von Klaus bemerkt. 

anne

Hallo Carlos,

ja das sieht gut aus und zeigt dann die eigentlichen Eigenschaften Deines Aufbaus.

lg
anne