Meridion circulare (?) aus dem Main

Begonnen von RainerTeubner, Januar 26, 2017, 18:22:56 NACHMITTAGS

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Bernhard Lebeda

Zitat von: Martin Kreutz in Februar 16, 2017, 18:45:46 NACHMITTAGS
Hallo Bernhard,

ich bin hier auch nicht der Diatomeen Experte, jedoch sieht für mich das Bild von Rainer der Abbildung von Gomphoneis transilvanica im Krammer nicht unähnlich zu sein (s. unten). Leider habe ich nur einen pdf Scan des Krammers, daher die schlechte Qualität.

Martin



Hallo Martin

ja klar, das geht in Ordnung. Ich meinte eigentlich das Bild im Threadstart. Da käme ich jetzt nicht so ohne weiteres darauf, daß das ein und dieselbe Art ist!

Viele Mikrogrüße

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

Martin Kreutz

Hallo Bernhard,

verstehe, aber die Bilder zum Threadstart zeigen die Gürtelbandansicht. Entscheident für die Bestimmung ist aber die Schalenansicht, also genai die Seite, mit der die Zellen zusammenbappen um den Fächer zu bilden. Ohne Rainer vorgreifen zu wollen, war die Schwierigkeit bei der Bestimmung wahrscheinlich, den Zusammenhang zwischen der Gürtelbandansicht im Lebendpräparat und der Schalenansicht im verarbeiteten Präparat herzustellen. Keine Ahnung, wie man so was macht.

Martin

RainerTeubner

Hallo Bernhard, hallo Martin,

wir (Herr Ringel und ich) haben uns so rangetastet: erst mal die Länge der Diatomee ausgemessen, sowohl in der Gürtelbandansicht des lebenden Materials als auch in der Schalenansicht der Schalen. Da scheiden schon einige Diatomeenarten aus. Wenn man dann auf die Streifen in der Schale der lebenden Diatomeen fokussiert, hat man einen guten Eindruck von der Größe der Querstreifen in der toten Schale. Es gab im Streupräparat auch noch einige Exemplare mit nicht getrennten Schalen, da ist die Ähnlichkeit zum Lebendpräparat noch auffälliger. Mit meinem Bestimmungsversuch hab ich trotzden daneben gelegen, Herr Ringel hat ihn dann korrigiert.

Viele Grüße an alle Diatomisten!

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Standard Universal
Bildbearbeitung: Gimp, Helicon focus und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

Bernd

#18
Liebes Forum,

da Rainer Teubner mir dankenswerterweise einen Teil seiner Probe überlassen hatte, möchte ich noch ein paar Fotos der lebenden G. transsilvanica hinzufügen. Denn nur bei lebenden Algen sind die ungewöhnlichen und wahrscheinlich charakteristischen Gallertstiele sichtbar, mit denen sie am Substrat festgeheftet sind.

Das erste Foto ist eine Einzelaufnahme, die Fotos 2 bis 4 sind gestapelt.









Eine Kolonie habe ich mit einer Präpariernadel zerstört und eine leider teilweise zerbrochene Zelle in Schalenansicht erhalten.



Viele Grüße
Bernd

Bernhard Lebeda

#19
Zitat von: RainerTeubner in Februar 16, 2017, 21:55:20 NACHMITTAGS
Hallo Bernhard, hallo Martin,

wir (Herr Ringel und ich) haben uns so rangetastet: erst mal die Länge der Diatomee ausgemessen, sowohl in der Gürtelbandansicht des lebenden Materials als auch in der Schalenansicht der Schalen. Da scheiden schon einige Diatomeenarten aus. Wenn man dann auf die Streifen in der Schale der lebenden Diatomeen fokussiert, hat man einen guten Eindruck von der Größe der Querstreifen in der toten Schale.

Rainer

Hallo Rainer

sehr interessante und beeindruckende Detektivarbeit. " Größe der Querstreifen"-das hätte ich nicht gedacht, daß das so bestimmungsrelevant ist. Ich hätte vermutet daß dieser Wert in Relation zur Länge der Schale steht, die wiederum sehr variieren kann auch innerhalb der Art.

Danke auch an Bernd für die ergänzenden Bilder!

Viele Mikrogrüße

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

JB

Hallo,

Super, wirklich beeindruckende Detektivarbeit! Vielleicht sollte die Art mit Abbildung der Gallertstiele in den "Wassertropfen" aufgenommen werden.  ;)

Jon