Einmalklingen- abziehen??

Begonnen von Wutsdorff Peter, Januar 03, 2019, 17:40:11 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Wutsdorff Peter

Ein Gruß in die Runde der Experten,
bringt es etwas, wenn man stumpf gewordene  Klingen (80x8x2,5) mit einem Lederriemen abzieht, wie es früher  der Frisör gemacht hat??
Gruß  Peter

Herbert Dietrich

Lieber Peter,

probieren geht übers Studieren.
Wenn Du das geschickt machst, kann das schon gehen.
Die Ergebnisse werden zeigen ob oder nicht. Dann sind das aber "Mehrmalsklingen" :)

Herzliche Grüße
Herbert

Peter V.

Hallo,

Sparsamkeit ist ja auch eine Zier...aber sind die wirklich soooo teuer?

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Bob

Hallo Peter,

stimmt das Format, dass Du angegeben hast? Das wäre sehr schmal und sehr dick.
Grundsätzlich ist so eine Klinge ja nicht gut anzufassen, man bräuchte also einen Halter, der für ebene Lage und richtigen Anstellwinkel sorgt.
Ich wüsste keinen Grund warum man die Klinge nicht wieder so scharf bekommen sollte, wie sie war. Ob Leder alleine reicht, oder eine Schleifpaste oder ein Abziehstein benötigt werden, kommt auf den Grad der Abnutzung an.
Am Ende sollte halt ein richtiger Keilwinkel, eine gerade, glatte, gratfreie Schneide und keine Verrundung dabei herauskommen.

Wenn es nur am letzten Bisschen fehlt, macht das aus meiner Sicht schon Sinn, eine größere Schärfaktion würde ich an so einer Einwegklinge nicht vornehmen.

Viele Grüße,

Bob

Klaus Herrmann

#4
Zitatstimmt das Format, dass Du angegeben hast? Das wäre sehr schmal und sehr dick.
Also die Leica Klingen Typ 818 die für den SHK-Klingenhalter vorgesehen sind haben 80x14 x 0,32
Die Schmalbandklingen 819 sind 8 mm breit und ich vermute, dass sie ähnlich dick sind. 2,5 sind vielleich Cutter-Klingen.

Beim Nachschärfen könnte es am fehlenden Abziehrohr mangeln, wie soll man sonst einen ordentlichen Winkel erzielen?
Aber ich vermute auch dass du Deckgläser putzt um sie wieder zu verwenden. Das ist sicher einfacher, aber die Ersparnis pro Stück geringer.

Also ich persönlich neige auch nicht zur Verschwendung - hartes Brot wird immer befeuchtet im Backofen aufgebacken, aber die gesparte Zeit durch das Kingen wegwerfen nutze ich lieber zum Mikroskopieren. ;)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Dr. Jekyll

Hallo Peter,

Wenn ich mir schon die Mühe mache Klingen nach zu schärfen, dann doch keine Einmalklingen🤔.
C und D Messer bekommt man schon für wenig Geld.
Beste Grüße
Harald

Wutsdorff Peter

Hallo, liebe Experten,
mir geht es nicht um die Sparsamkeit.
Als Inschenör reizt mich dieses Problem.
Ich hatte mich vertippt, Klaus hat die richtigen Maße angegeben.
Ich hatte es schon einmal mit einem Arkansasstein versucht, aber mit mäßigem Erfolg.
Ich vermute, daß die Klingen nur einsatzgehärtet sind.
Ich werde es mal mit einer klass. Härtung versuchen, das habe ich mal gelernt.
Gruß Peter

Bob

Hallo Peter,
ich denke nicht, dass die Klingen eingesetzt sind, das würde sich bei der geringen Materialmenge nicht lohnen, da nimmt man lieber durchgehend härtbares Material. So lange der gehärtete Bereich nicht zu warm wird oder die Klinge über die Einsatztiefe hinaus weggeschliffen wird, dürfte eine erneute Härtung nicht viel ändern. Was ich mir vorstellen kann ist, dass die Klinge von vornherien nicht allzu hart ist. Das wüde dann das Schärfen erschweren, weil man den Grat immer von links nach rechts und wieder zurück biegen würde.
So ein Arkansasstein ist nach meiner Erfahrung wenig schnittfreudig. Vielleicht versuchst Du es mal mit ganz feinem Nassschleifpapier oder einem japanischen Wasserstein oder Diamantpaste.

Hattest Du nicht mal ein Mikrohärteprüfgerät? Die Einwegklinge wäre doch vielleicht ein schöner Anwendungsfall dafür!

Viele Grüße,

Bob

Wutsdorff Peter

Hallo Bob,
Du hast ein sehr gutes Gedächnis, aber das Durimet wollte keiner im Forum haben.
Ich habe es zerlegt, das  Meßokular benutze ich mit Hilfe eines Adapters, den ich mir gedreht habe.
Der Ständer mit dem Kreuztisch ist jetzt eine Bohrmaschine für eine kl. Proxxon.
Gruß Peter