Bessere Sichtbarkeit von Blasen

Begonnen von Bubbelhunter, August 08, 2019, 09:29:32 VORMITTAG

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Bubbelhunter

Guten Tag und Dank für die Aufnahme ins Forum,
ich bin in diesem Metier noch ohne große Erfahrung. Beruflich bedingt habe ich jetzt zu dem Thema eine Frage. Gibt es eine Möglichkeit Luftblasen in klarem, noch flüssigem, Epoxydharz besser sichtbar zu machen ?. Appliziert auf Metall . Gibt es evt ein farbiges Licht oder Filter um den  Kontrast zu verbessern. Vakkumiertechniken zum Vermeiden sind mir bekannt, lässt sich hier nur nicht umsetzen. Das  Mikroskop hat eine 10-20 fache Vergrößerung.

Danke vorab .

Klaus Herrmann

ZitatGuten Tag und Dank für die Aufnahme ins Forum,
Guten Morgen,
also so richtig echt aufgenommen bist du erst, wenn du dich in der Rubrik "Mikroskopiker im Netz" vorgestellt hast. Muster findest du da genügend - das geht vom Hi, ich mikroskopiere gern bis zum Lebenslauf. So zwischendrin ist es ganz brauchbar.
Zu deiner Aufgabenstellung gibt es sicher gute Lösungen. Aber dazu solltest du noch was zur optischen Ausrüstung sagen: Auflichtmikroskop, oder Stereomikroskop, wie groß sind die Blasen, sind sie häufig, oder muss man lange suchen? Ist das Metall hochglänzend oder matt? Wie dick ist die Epoxischicht? Ist sie klar durchsichtig oder opak?
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Linuxpenguin

Hallo Bubblehunter,
sxhoen waere, wenn man wuesste wie man dich ansprechen kann.
Ich habe viele Erze (Anschliffe).
Die sind auch in Epoxyd und die Blasen kann ich im Auflicht immer recht schnell erkennen.
Aber es gibt natuerlich noch Kontrastverfahren, wo man den Effekt noch verstaerken koennte.
Jetzt kommt es eben auf deine Ausstattung an.
Gruss aus Oberhausen
Sven
Mikrotechnik:
- ZEISS Ultraphot III
Luminar Einrichtung, AL/DL (HF/DF),
POL, AL-DIK
Hiller LED, HAL, CSI, HBO
- SteMi IVb

Foto:
- StackUnit auf PhoMi-Basis
- SONY a7R II VF/APS-C
- CANON FL Balgen
- Linearschlitten: Z 0,0001mm

Interessen:
Mineralogie, Gemmologie, Petrographie

Lupus

Hallo,

es klingt so als würdest Du ein Stereomikroskop verwenden (10-20 fache Vergrößerung). Die Blasen sind am besten im Dunkelfeld zu sehen. Nachdem man nach der Beschreibung kein Durchlicht verwenden kann, bietet sich gerichtetes Licht flach von der Seite an. Bei diesem Winkel wird ein Teil der Beleuchtung durch Totalreflexion an der Blasenoberfläche nach oben umgelenkt. Der Hintergrund sollte dabei dunkel bleiben, das hängt aber auch davon ab ob das Metall eine spiegelglatte Oberfläche besitzt und ob man die Probe überhaupt seitlich beleuchten kann. Schräg von oben beleuchtet hellt den Hintergrund auf. Farbiges Licht bringt keinen Kontrastvorteil.

Hubert