Upgrade von Olympus E-450 bezüglich Mikrofotos sinnvoll?

Begonnen von Soki, April 13, 2020, 16:41:19 NACHMITTAGS

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Soki

Hallo liebe Mikro-Gemeinde,

erneut bitte ich Euch um fachlichen Rat. Ich hoffe, dass Ihr mir wieder helfen könnt.
Aktuell fotografiere ich Bernsteininklusen und selten auch Insekten mit einem Karl Zanger Mikroskop (160mm) und meinem neuen Carl Zeiss Jena Mikroskop (160mm)
Als Kamera dient mir eine alte Olympus E-450 mit 10 Megapixel, die recht gute Bilder macht.
Für mich stellt sich nun die Frage, ob es mir einen nennenswerten qualitativen Mehrwert bringt, eine neuere Kamera mit modernerer Technik und mehr Megapixel zu kaufen (ca.200€-300€ auf dem Gebrauchtmarkt).

Zur Verwendung: Ich benutze die Kamera ausschließlich für Mikrofotos ohne Zwischenoptik (direkt auf den Chip). Es kommen hierfür aktuell einfache Achromaten (160mm) im Bereich 2.5:1 / 3.2:1 / 6:1 / 8:1 / 10:1 zum Einsatz.

Die Frage ist auch, in wie weit die Auflösung der Mikroskopobjektive eine Rolle spielt.

Desweiteren lasse ich meine Fotos in max. DIN A4 drucken und veröffentliche nur komprimierte Bilder (meist <10mb).

Vielen Dank, liebe Grüße und einen schönen Ostermontag,

Simon


Peter V.

Hallo,

wo soll der Mehrwert denn liegen? Wenn die Kamera doch "gute Bilder macht" und Du damit zufrieden bist?

Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

smashIt

wenn dir der spiegelschlag nicht die bilder versaut gibt es mMn keinen wirklichen grund zum aufrüsten.
MfG,
Chris

Bildung ist das was uns vom Tier unterscheidet.

Funtech.org

Peter V.

Hallo,

na ja, Kameras mit Spiegelschlag und Projektion direkt auf den Chip? Da würde man immer sagen: Das kann ja nix sein! Aber wenn Simon damit Aufnahmen gelingen, die ihm reichen, sehe ich keinen Grund, etwas zu ändern.

Hezrliche Grüße
Peter
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Soki

#4
Hallo Peter,

der Mehrwert wäre eine bessere Farbwiedergabe und mehr Details. Ich bin eben nicht sicher, ob eine neue Kamera tatsächlich deutlich bessere Ergebnisse erzielt. Ich bin mit meinen Bildern recht zufrieden, aber irgendwann kommt man halt auf den Trichter, dass eine Neuanschaffung Vorteile bringen könnte.

Der Spiegelschlag macht keine Probleme, benötige nicht einmal die Spiegelvorauslösung.

liebe Grüße,
Simon

hier zwei Beispiele meiner neuen Bilder: Spinnenkopf (6:1) und Kriebelmücke (3.2:1). Beides in Bernstein. Für das Forum natürlich stark komprimiert

Peter V.

#5
Hallo,

ich bin jetzt kein Experte für Bernsteininklusenfotografie, aber ich finde die Bilder recht ordentlich und kann mir kaum vorstellen, dass der Tausch der Kamera nennenswerte Verbesserungen bringt.

Herzliche Grüße
Peter
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Soki

Zitat von: Peter V. in April 13, 2020, 18:41:45 NACHMITTAGS
Hallo,

ich bin jetzt kein Experte für Bernsteininkulsenfotografie, aber ich finde die Bilder recht ordentlich und kann mir kaum vorstellen, dass der Tausch der Kamera nennenswerte Verbesserungen bringt.

Herzliche Grüße
Peter


Danke Peter.
Wenn das der Fall ist, dann wäre es natürlich verschwendetes Geld.

liebe Grüße,
Simon

A. Büschlen

Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.

Soki

#8
Hallo Arnold,

vielen Dank für den tollen Link! Der beschriebene workflow für diese Inklusenfotos ähnelt meinem sehr. Die Fotos sind super! Die Reflexionen in den Griff zu bekommen und trotzdem ausreichend zu beleuchten ist stets das Hauptaugenmerk. Gerade für das Stacken ist das wichtig.

Falls dich Inklusenfotos interessieren, kannst du gerne auf meiner Instagram Seite (Link in Signatur) vorbeischauen.

liebe Grüße,
Simon