BH2-Trino an Pluta-DIC-"Trommel"

Begonnen von Peter V., Mai 25, 2022, 23:20:49 NACHMITTAGS

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Peter V.

Hallo,

Der Pluta-DIC von PZO wird ja gelegentlich an Fremdmikroskope adaptiert, aber auch derjenige, der das originäre z.B. PZO Biolar benutzt, hat meist nicht den originalen, weil eher seltenen PZO-Trinotubus. Nach meiner Erfahrung eignet sich der Zeiss Trinotubus aufgrund anderer Abmessungen der Tubuslänge NICHT, wohl aber bestens der Trinotubus für die Olympus BH2-Mikroskope. Am Biolar hat er sogar fast den gleichen Farbton wie das Stativ selbst und ist auch für Ästheten eine ordentliche Lösung.

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=33200.msg245426#msg245426

Der Nachteil ist allerdings, dass die Ringschwalbe des BH2 etwas kleiner ist als die Schwalbenaufnahme der Pluta-Trommel. Das führt zu einem leichten Versatz des Bildes, der nicht tragisch ist, mich aber dennoch gestört hat. Vor geraumer Zeit konnte ich dank Olafs Hilfe mit einem Messingring als Adapter Abhilfe schaffen. Diese Lösung möchte ich einfach kurz vorstellen. Die Schwalbe ist dann zwar im eigentlichen Sinne außer Funktion, dennoch ist das Ganze absolut stabil.


Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Siegfried

#1
Hallo Peter
Ob du es nun glaubst oder nicht.
Ich war gestern Abend auch auf diesem Beitrag.
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=33200.msg245426#msg245426
noch bevor dein neuer veröffentlicht wurde.
Da ich momentan mit einem Hybridokular von Rolf Vossen experimentiere.
Ohne den Pluta Interferenzkopf erziele ich super Ergebnisse.
Mit Interferenzkopf und Zeiss Trinotubus geht das Hybridokular nicht.
Also werde ich mich wohl doch auch mit der Anschaffung eines Trinotubus  Olympus BH2,
befassen müssen.
   Gruß von Siegfried

junio

Liebe Foristen,

in dem Faden

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=44099.msg325639#msg325639

habe ich angeregt, die Tubuslängen und Ringschwalbenmaße der wichtigen Mikroskophersteller einmal aufzulisten. Das hat bisher nur zu wenig Resonanz geführt. Dennoch werde ich in den nächsten Tagen einen Beitrag starten, auf dem die Daten gesammelt werden sollen.

Hier noch einmal mein Text vom 24.05.22:

Lieber  Bernhard G., liebe Foristen,
beim Einsatz von Fremdtuben sind nicht nur die Schwalbenmaße zu berücksichtigen, sondern auch die Konstruktionslängen der Tuben. Diese sind entgegen der mechanischen Tubuslänge (in der Regel 160 mm)  unterschiedlich von Hersteller zu Hersteller, weil das Maß zwischen Objektivanschlag und Tubusanschlag eben je nach Hersteller oder Modell unterschiedlich, aber als mechanische Tubuslänge zu berücksichtigen ist. Am einfachsten ermittelt man die mechanische Tubuslänge am originalen einfachen Geradtubus oder man misst das Maß zwischen den Anschlägen und zieht es von der mechanischen Tubuslänge ab.
Zu den Schwalben ist folgendes zu sagen: Der kleinere Durchmesser ist nicht relevant, weil die Ringschwalben oft nicht komplett ausgedreht sind. Maßgebend ist neben dem Außendurchmesser und der Schwalbenhöhe der Spitzenwinkel der Schwalbe. Das Messen der Spitzenwinkel ist beliebig schwer, aber mit Bordmitteln (Papierschablone) in hinreichender Güte zu bewältigen.
Ein Vorschlag an die Forumsmechaniker: wäre es nicht sinnvoll die Maße einmal soweit möglich zu sammeln und zu tabellieren? Wenn dieser Vorschlag auf positive Resonanz stößt, mache ich dazu ein neues Thema auf.

Beste Grüße von Jürgen aus Hagen