Querschnitt durch einen Zahnstocher

Begonnen von Manfred Rath, Januar 05, 2024, 11:19:35 VORMITTAG

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Manfred Rath

Guten Tag,

völlig sinnfrei möchte ich hier den Querschnitt durch einen Zahnstocher präsentieren, ich nehme an, dass verwendete Holz sollte Birke sein.
Geschnitten wurde mit Cutterklingen auf Bob`s Klingenhalter, Schnittdicke ca. 50µm, gefärbt mit einer Mischung aus blauer und roter Tinte.

Viel Spaß beim Betrachten
Ich lebe in der Region "Steirisches Vulkanland" - bin aber kein Vulkanier sondern waschechter Steirer.

liftboy

Doch doch,
gefällt schon, gefällt sehr, gefällt in außerordentlich hohem Maße!
Tolle Idee.

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Thomas Böder

Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

liftboy

Ja! nicht wahr. Da fehlt jetzt nur hoch der Längsschnitt :-)

Grüße
Wolfgang
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Niels Bohr

cesarius

Die Mikroskopie kann selbst einem simplen Zahnstocher wunderschöne Bilder entlocken.

Tolle Bilder und wirklich schöne Idee die zum Nachmachen ermuntert!

Danke hierfür.

Viele Grüße,
Marcel

Siegfried

#5
Hallo Manfred
Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen.
Schon die Idee ist mit 100 Punkten zu bewerten. 8)
Zusammen mit der Umsetztung, beide Daumen nach oben. 8)
  Gruß von Siegfried

Wutsdorff Peter

Grüß´ Dich Manfred,
auch von mir meine  Hochachtung zu  dem Beitrag.
was man ni cht alles un ter das Mikro legen kann
Gruß Peter

Jakob_Wittmann

Hallo zusammen!

Wie bereits andere Forenmitglieder: Ich bin begeistert!

Besonders gefällt mir, dass die Sache – mal abgesehen von den Schnitten, deren Herstellung man beherrschen/üben muss – relativ einfach zu bewerkstelligen ist.

Das wäre auch eine Präparation, die eine Lehrerin oder ein Lehrer wunderbar simpel in der Schule durchführen könnte. Man bringt paar vorbereitete Schnitte mit, macht paar vor der Klasse. Danach zeigt man, wie man mit paar Tropfen Tinte färbt und lässt die Schüler Schnitte färben und gleich danach unter dem Mikroskop betrachten. Vielleicht in kleinen Gruppen ...

Ich bin mir sicher, dass mir so etwas als junger Schüler sehr gefallen hätte. Und nicht nur mir.

Großartig!

Kompliment und liebe Grüße

Jakob
jakob.wittmann@hotmail.com


,,Ein Leben mit nur einem schwarzen Mikroskop ist möglich aber sinnlos."

Bernhard-Viktor ,,Vicco" Christoph-Carl von Bülow zugeschrieben

Manfred Rath

Besten Dank für die Kommentare, motiviert durch den gelungenen Schnitt, bin ich derzeit dabei, meinen Vorrat an Kaminholz mikroskopisch aufzuarbeiten, darunter befindet sich Fichte, Buche, Eiche, Birke, Erle und diverse andere Arten (bin glücklicher Besitzer eines Waldes).
Ich bereite einen Stab (Kantenlänge 2-3mm) vor und wässere ihn 2-3 Tage um ihn schneidfähig zu machen.
Geschnitten wird mit dem Handzylindermikrotom und Cutterklingen in Bob`s Klingenhalter (danke Bob).
Im Mikromarkt biete ich heute noch meine Leica 818er Klingen zum Tausch gegen Färbechemikalien an, um nicht immer mit Tintenpatronen färben zu müssen  ;D
Beigefügt erste Ergebnisse von Rotbuche und Fichte.

Wünsche Allen einen schönen Feiertag (Hl. 3 Könige)fichte.jpgrotbuche.jpg
Ich lebe in der Region "Steirisches Vulkanland" - bin aber kein Vulkanier sondern waschechter Steirer.