Frage zum Fotografieren - Kameraadaption

Begonnen von mm4882, Februar 04, 2010, 09:12:58 VORMITTAG

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mm4882

#15
Hallo,

Gegenfrage, warum soll/muss ich mir deswegen jetzt extra eine neue Kamera anschaffen deswegen. Meine Bridged benütze ich jetzt auch nur alle par Monate mal!? Und das Handy habe ich natürlich aus anderern Gründen angeschafft.

Ich möchte einfach aus dem Vorhandenen das bestmögliche herausholen und habe diesbezüglich um Rat gefragt.

LG

Martin

Eckhard

Hallo Martin,

der kalkulatorische Arbeitslohn der Menschen, die Du mit Deinen Fragen beschäftigst, ist höher als der Preis einer vernünftigen Kamera. Deswegen solltest Du Deine Erwartungshaltung vielleicht etwas zügeln.

Herzliche Grüsse
Eckhard
Zeiss Axioscope.A1 (HF, DF, DIK, Ph, Pol, Epifluoreszenz)
Nikon SE2000U (HF, DIK, Ph)
Olympus SZX 12 (HF, DF, Pol)
Zeiss Sigma (ETSE, InLens SE)

www.wunderkanone.de
www.penard.de
www.flickr.com/wunderkanone

mm4882

Hallo,

wenn dies die Ansicht eines Forums ist, bin ich in diesem Forum offensichtlich falsch.

Ich selber gebe Ratschläge im Reptilienforum, wo es um weitaus geringere Summen geht, als eine Kamera - und mein kalkulatorische Stundensatz als Steuerberater ist auch nicht gerade unten ansetzt.

Offensichtlich sind hier nur Beiträge im "High-End" Bereich gefragt und diskutiert.

LG

Martin

Nutzer nicht mehr aktiv

Hallo Martin

Erst einmal Ruhig mit den Pferdchen  :D
Du wirst mit deinem Handy nicht weiter kommen. Vor allem wirst du hier nicht wirklich jemand finden, der mit einem Handy Bilder macht.
Bilder machen mit dem Mikroskop, ist eine Wissenschaft für sich. Viele Faktoren spielen da eine Rolle. Ich kann dir jetzt nur zeigen, wie ich das mache:




Und darum kann ich dir bei deinem Vorhaben mit dem Handy nicht helfen. Auch sehe ich das ein wenig wie Eckhard. Es lohnt sich nicht, darauf ein zu gehen.
Du kannst Technisch nichts verändern.

Peter V.

Hallo Martin,

dieses Forum ist wahrlich nicht nur ein Forum für Highend-Lösungen. Allerdings ist auch das "Low End" irgendwann einmal erreicht bzw. überschritten.
Wirr sind ja froh, dass es uns gelingt, mit relativ preiswerten Consumercams am Mikroskop ( die ja schon ein absolute Spezialanwendung ist und es oft selbst mit teuren kameras große Probleme gibt ) akzeptable Ergebnisse zu erreichen. Wenn es allerdings um die Optimierung nicht einmal einer echten Kamera, sondern eines "Handys" als Kameraersatz am Mikroskop geht, ist das wirklich schon mehr als kurios und Du solltest verstehen, dass niemand Lust, sich mit dieser Frage eingehender zu beschäftigen.
Falls jemand mit einem Monateseinkommen von 100 EUR bei Dir nach komlexen Steuersparmodellen fragt, wirst Du sicherlich auch wenig Motivation verspüren, Dich mit diesem Fall intensiver auseinanderzusetzen.
( Und das sagt Dir jemand, der dafür bekannt ist, immer preiswerte Lösungen zu suchen, wie zumindest Klaus Herrmann meint  ;) )

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

CMB

#20
Hallo Martin,

wenn die vorhandene Ausrüstung optimiert
genutzt werden soll, hilft nur systematisches
Vorgehen.

Dazu bräuchte man ein standardisiertes
Präparat und eine Vorrichtung, in der das
Handy reproduzierbar verschoben/positioniert
werden kann. Auf diesem Weg kann man
dann die ideale Position mit den besten
Ergebnissen ermitteln und sich Verfahren wie
zb. Abstandsringe oder Lagerschalen für das
Handy entwickeln, die dann zügiges Arbeiten
ermöglichen.

Vorschlag für ein Standardpräparat wäre
ein Objektmikrometer. Für eine Handyhalterung
mit Messeinrichtung muss man basteln..

Das Vorhaben ist aus meiner Sicht auch
nicht so absurd, wie es hier von manchen
dargestellt wird.

Immerhin gibt es Forschungsvorhaben z.B.
in der Malaria-Bekämpfung oder Tuberkulosediagnostik,
wo Handy Cameras in entlegenen Gebíeten in Verbindung mit geeigneten
Kleinstmikroskopen Verwendung finden. http://derstandard.at/1246542756790/Das-Handy-als-Diagnose-Instrument 

Unter diesem link http://www.plosone.org/article/slideshow.action?uri=info:doi/10.1371/journal.pone.0006320&imageURI=info:doi/10.1371/journal.pone.0006320.g001# findet man Abbildungen von Blutkörperchen, die mit einer Handy Camera und dem oben beschriebenen Mikroskop gefertigt wurden.

Auch für das IPhone gibt es spezielle Software,
für die Verwendung der im Iphone eingebauten Camera am
Mikroskop, die sogar die Einblendung
von Massstabsbalken zulässt. Ein Video ist
z.B. hier http://www.mobilewhack.com/imicroscope-app-for-iphone/
abrufbar.

Natürlich ist die Aufnahmequalität nicht brilliant,
aber zur Dokumentation des Gesehenen reicht es allemal.

In Vorbereitung einer grösseren Rucksackreise
experimentiere ich seit geraumer Zeit mit einer Kombination von
IPhone und Reisemikroskop. Nach meiner Einschätzung lohnt
das experimentieren.

Gruß

CMB

beamish

Hallo Martin,

hattest Du nicht was von Pappröhre geschrieben (oder war das ein anderer Thread?).
Hast Du das mal probiert, mit dem Handy? Such Dir eine Pappröhre (z.B. ein Stück von der inneren von Frischhaltefolie) oder mach Dir eine, die fest über einem Okular sitzt aber noch verschiebbar. Dann hast du eine +/- zur Bildebene parallele Auflagefläche. Jetzt probierst Du, welcher der beste Abstand zur Frontlinse ist (schärfemäßig) und markierst den dann mit einem Strich im Papptubus.
Ansonsten empfehle ich Dir diesen Thread, aus dem hervorgeht, daß das nicht mit jedem Handy geht:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4008.0

Herzlich,
auch Martin

PS: ich hoffe, daß ich jetzt nicht gleich von den Wissenden zusammengeknüppelt werde...  :-[ ;D
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Peter V.

#22
Hallo!

angesicht des Postings von CMB gehe ich sofort in Sack und Asche!
Als LowTech-Handyuser ( der gerade sein 10 Jahre altes Handy gegen ein von einer Bekannten "abgelegtes" Handy mit immerhin VGA-Kamera (!) getauscht hat )  habe ich wohl die Leistungsfähigkeit aktueller Handycams massiv unterschätzt.
Und klar - ein i-Phone-App! Das musste es ja auch schon geben....
( Vermutlich wird man sich in 3 Jahren fragen, wie eine Welt ohne Apps funktionieren konnte  ;) )
Aber im Ernst: Das Video hat mich überzeugt und wirklich gelehrt, dass das Thema nicht so abstrus ist, wie ich dachte. Und die Entwicklung geht ja weiter....
Vermutlich hat man vor 10 Jahren über die Idee, LEDs zu Mikroskopbeleuchtung zu verwenden, ähnlich die Nase gerümpft.
Wie gesagt - ich stelle mich freiwillig in die Schämecke für mein "Vorurteil".



Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.