Trinacria excavata lehnt an Gold Bonddraht

Begonnen von Michael K., Dezember 06, 2023, 08:56:23 VORMITTAG

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Michael K.

Hallo zusammen,


Gestern habe ich noch dieses Foto erstellt. Es wurde mit dem 20er Objektiv bei seitlicher Beleuchtung gemacht. Es zeigt eine Trinacria die an einem Gold Bonddraht eines Microchips lehnt. Die Diatomee, habe ich so positioniert. Die "rauhe" Fläche unten ist der Anschlusspin der vom Chip zur Aussenwelt führt. Den Bonddraht habe ich noch etwas eingefärbt.


Gruss
Michael

purkinje

Hallo Michael,
interessante Kombination
wieviele Diatomeen wohl auf einer Nadelspitze Platz hätten....  (frei nach den Scholastikern, bei denen waren es Engel und darüber haben jene viel teures Pergament vollgeschrieben)
Beste Grüße Stefan

witweb

Hallo Michael,

mir gefallen deine Experimente. Ich bin ja auch ein Fan von Auflichtbildern. Leider ist oft der geringe Arbeitsabstand der Objektive von Nachteil. Du hattest es ja schon erwähnt. Man stößt schon mal an das Objekt an, oder verschiebt irgend etwas. Oder das Objektiv ist dem Licht im Weg. Aber wenn dann alles gut geht, freut man sich.  :)

Viele Grüße

Michael
Dieser Post wurde aus recycelten Elektronen erstellt
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Leitz Orthoplan mit Ploemopak 2.1
Lomo Biolam, Motic SMZ-168
Canon EOS 750D
https://mikrokristalle.net
https://www.youtube.com/@Mikrokristalle

Michael K.

#3
Hallo,

Vielen Dank, das es gefällt. Aber es gibt da noch ein viel schwierigeres Problem. Man darf -keine- Spitzlichter beim fotografieren haben. Das habe ich bei den letzten Aktionen mit den Chip Strukturen
lernen müssen!  Denn jedes einzelne Bild mit Spitzlicht macht riesen Probleme hinterher beim stacken.
Da verwaschen Bilder oder es werden Bildteile weg gerechnet. Man brauch also ein sehr weiches Licht.
Das habe ich provisorisch mit weissen (opaken) Lichtfilterfolien eines kaputten Handydisplays hin bekommen. Die findet man in der Hintergrundbeleuchtung des Displays.
Im Grunde sind es vom Prinzip her Frensellinsen, wenn auch sehr fein strukturierte.

Gruss
Michael

Gerd Schmahl

Hallo Michael,
Zitat von: Michael K.Man darf -keine- Spitzlichter beim fotografieren haben
Ja das ist bei stark glänzenden Objekten immer sehr schwierig. Da hilft nur ein guter Diffusor (transparente Filmdose, aufgeschnittener TT-Ball o.ä.) zwischen Lichtquelle und Objekt. Je punktförmiger das Licht daher kommt, desto krasser fallen die Spritzlichter aus.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

witweb

Genau. Ich mache das oft so, wenn ich externe Leuchten verwende:

P1040296-kl.jpg
Läuft aber auf das gleiche raus.

Beste Grüße
Michael
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Michael K.

Je kleiner die Dinge werden; die man beobachten will; desto grösser wird der Aufwand. 
CERN ist da ein Beispiel...   Ist schon Wahnsinn irgendwo ;-)