Wild Heerbrugg M11

Begonnen von Feuergoldwespe, August 24, 2024, 13:25:52 NACHMITTAGS

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Feuergoldwespe

Liebe Forumsmitglieder,

mein Name ist Daniel, ich bin 44 Jahre alt und lebe in der Schweiz. Ich interessiere mich schon länger für das Mikroskopieren. Besonders angetan haben es mir die M11 Mikroskope von Wild Heerbrugg.

Gemäss Anleitung sind die Linsen mit Xylol zu reinigen. Geht auch Wundbenzin, insbesondere nach Ölimmersion?

Der Kondensortrieb ist etwas schwergängig, wie kann dies behoben werden?

Ich bin noch auf der Suche nach einer Wild Einstecklampe P6V/5W (die mit der zentrierbaren Kollektorlinse).

Viele Grüsse,
Daniel

Gerd Schmahl

#1
Hallo Daniel,
Wundbenzin geht auch. Die modernen Immersionsöle neigen aber auch nicht mehr so sehr zum Verharzen, wie die historischen, so dass es reicht das einfach nur abzutupen, zumindest wenn man +/- regelmäig die Immersion nutzt.

Ich kenne das M11 nicht persönlich, aber ganz prinzipiell sollte der Trieb einfach mal demontiert, gereinigt und neu gefettet werden. Nutze dazu ein zähes, langfaseriges Fett. Es ist übrigens sehr viel besser, wenn der schwer geht als wenn er von alleine herunterrollt. So viel hat man daran ja nun auch nicht herumzukurbeln, dass der all zu leicht gehen muss.

LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

A. Büschlen

Hallo Daniel,

die Einsteckleuchte 6V/5W ist bis zum Ojektiv 100 Oel brauchbar wenn mit dem monokularen Tubus gearbeitet wird, binokular ist sie dann eher zu schwach.
Schreibe mich per PN an, wenn du konkret eine solche Leuchte möchtest.

Grüsse Arnold Büschlen
Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.