Hauptmenü

Zeiss M35 Kamera

Begonnen von mikro123, März 12, 2010, 00:46:35 VORMITTAG

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

mikro123

Hallo,

da ich noch immer auf der Suche nach einer Kamera für mein Mikroskop bin, bin ich in der Bucht desöfteren über die Zeiss M35 Kamera gestoßen...

Gibt es zu der Kamera irgendein PDfF File oder sonstiges, wo man genauere Informationen dazu nachlesen kann?

Herzliche Grüße und eine gute Nacht ;)
René

Nomarski

Hallo Rene,

die Zeiss-Kamera M35 ist eine Aufsetzkamera, die vom Anschluß her speziell für den Fototubus MC63 mit der Steuereinheit zugeschnitten wurde. Dabei ist die Kamera lediglich ein Filmträger für Kleinbildfilme ohne Verschluß, denn dieser befindet sich im MC63-Tubus. Das Kameragehäuse hat lediglich einen Schieber, damit es beim Abnehmen keine Fehlbelichtungen gibt. Also ohne diesen MC63-Tubus dazu wirst du mit der M35-Kamera wenig anfangen können. Aber auch der MC63-Tubus ist mit Controller desöfteren in der Bucht anzutreffen:

http://cgi.ebay.de/M35-CAMERA-ZEISS-STEUERGERAT-MC63-0-8x-0-25x-PRONTOR_W0QQitemZ310172203951QQcmdZViewItemQQptZDE_Elektronik_Computer_Foto_Camcorder_AnalogeKameras_PM?hash=item4837b43baf

Viele Grüße
Bernd

chishoro

Zum bereits beschriebenen Sachverhalt bzgl. der M35 Kamera von Zeiss kann ich noch folgendes dazufuegen:

Betrieben wurde die Kamera normalerweise in 2 mir bekannten Konfigurationen:

- Als Aufsetzkamera für die Standard Mikroskope - hier Braucht man die Kamera M35, das T2 Zwischenstück, einen Tubus mit Prontor (elektromagnetisch betriebene Blende) ein Projektiv (z.B S/KPL 20/20) und einen Kontroller MC63 oder MC63A (die Verbindungskabel sind fest am
Tubus). Vom Zwischentubus mit Prontor gibt es einige Varianten - die Lichtmessung ist i.d.R. dort integriert.

- Mit dem Zeiss IM 35/ICM 405: Dann braucht man die Kamera M35, das T2 Zwischenstueck, einen MC63 Kontroller, ein eher schwer erhältliches
  Verbindungskabel und optional den Automatischen Vorschub mit Kabel (Motordrive M). Der Lichtsensor ist im Mikroskop integriert.

Es scheint auch eine Version für spätere Mikroskope gegeben zu haben - die M35s haben einen anderen Anschluss (Drehgewinde).
Außerdem gab es noch die M35 F für Verwendung mit elektronischem Blitz (was wieder einen anderen  bedingt).

Als Besitzer einer solchen Kamera (und den entsprechenden Bedienungsanleitung) kann ich folgendes dazufuegen - für eine 35 mm Filmkamera funktioniert das Ganze recht ordentlich - allerdings nur in der vollen Zeiss Konfiguration - eine Anpassung an ein Mikroskop einer anderen Marke dürfte ein recht schwieriges Unterfangen sein.

Gruss,

Rory

Nomarski

Hallo,

Zitat- Als Aufsetzkamera für die Standard Mikroskope - hier Braucht man die Kamera M35, das T2 Zwischenstück, einen Tubus mit Prontor (elektromagnetisch betriebene Blende) ein Projektiv (z.B S/KPL 20/20) und einen Kontroller MC63 oder MC63A (die Verbindungskabel sind fest am
Tubus). Vom Zwischentubus mit Prontor gibt es einige Varianten - die Lichtmessung ist i.d.R. dort integriert.

Das T2-Zwischenstück braucht man dort nicht. Die M35 ist als Spezialkamera mit einem Flasch versehen, der direkt auf diesen Prontor-Tubus passt. Adaption über T2 ist leider nicht möglich, da sich in der Auflageebene der Prontor-Verschluß befindet. Es ist lediglich eine M42-Adaption möglich, aber dann kommen wieder andere Probleme auf, wie z.B. Störkonturen.

Zitateine Anpassung an ein Mikroskop einer anderen Marke dürfte ein recht schwieriges Unterfangen sein.
An manche digitale Spiegelreflexkameras ist sie aber möglich.

Gruß
Bernd