Botanik: Acker-Winde (Convolvulus arvensis),ein zweikeimblättriges Wurzelunkraut *

Begonnen von Hans-Jürgen Koch, Februar 22, 2026, 15:43:56 NACHMITTAGS

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Hans-Jürgen Koch

Die Acker-Winde ist eine Unkraut- oder Ruderalpflanze, sie ist  in ganz Europa überall auf Wiesen, Äcker, Weinberge,Gärten, Schuttplätze, Wegränder im Gebüsch oder in Getreidefeldern zu finden.
Ursprünglich in Eurasien und Nordafrika beheimatet, kommt sie heute fast weltweit in den gemäßigten bis subtropischen Zonen vor.

Bild 01 Habitus, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Quelle: AnRo0002 - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21492996

Sie ist eine Dauerpflanze, die mit Hilfe ihrer dicken Wurzeln überwintert. Ihre Blätter sind länglich oder lanzettförmig, an der Basis ohrförmig.
Der sich windende Stängel trägt weiße oder rosafarbene, trichterförmige Blüten mit kreisrundem, nicht gefiedertem Blütenstand. Sie sind außen häufig rot gestreift.
Die Pflanze vermehrt sich  durch ein tiefreichendes Wurzelwerk (bis 2 Meter).

Bild 02 Windender Stängel, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)
Quelle: Frank Vincentz - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2246495

Die Acker-Winde besitzt im Vergleich zu anderen Kletterpflanzen keine Ranken.

Die oberirdischen Stängel (dünn, kriechend oder windend) sind so lang und schwach, dass sie sich nicht aufrecht halten können.
Pflanzen winden sich aus genetisch festgelegten Gründen links- oder rechtsherum, um durch kreisende Bewegungen ihrer Triebspitzen effizienter Kletterhilfen zu finden und Licht zu erreichen.

Findet die Winde Pflanzen, die sie zu umschlingen vermag, so klettert sie an ihnen linkswindend empor.
Hierbei raubt sie den Nutzgewächsen Licht und beeinträchtigt sie dadurch in ihrer Ernährung oder zieht z. B. das Getreide zum Boden herab.

Kreisende Bewegungen (Nutation):

Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn: Wenn man von oben auf die Pflanze blickt, schlingt sich die Ackerwinde gegen den Uhrzeigersinn um eine Kletterhilfe (Zaun, Stängel anderer Pflanzen).
Von der Basis aus betrachtet, dreht sich der Stängel "nach links" (genauer: er erzeugt eine Schraube mit Rechtsgewinde).
Im Gegensatz dazu winden sich Pflanzen wie der Hopfen oder das Geißblatt nach rechts (im Uhrzeigersinn).

Bild 03 Blüte mit Staubblättern und Narbel, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Quelle: HelgeKlaus Rieder - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=90800665

Bei kühlem Wetter kommt es zu Schließbewegungen (Thermonastie). Bei Regenwetter bleiben die Blüten geschlossen und gelten daher auch als Wetterpropheten.

Die Blüten (weiß bis rosa oder gestreift) sind nur  von 7 – 14 Uhr geöffnet, sie sitzen zu 1 – 2 in den Blattachseln.
Die Krone ist weit trichterförmig, 1,5 – 2,5 cm lang.

Blütezeit:
Juni bis September.

Der Rand der weißen oder hellroten Blumenkrone ist schwach fünfteilig, etwas gefurcht. Die Blätter des fünfzähligen Kelches sind häutig berandet, spärlich behaart, gewölbt sowie an der Spitze rund und kurzborstig.

Das zweizählige Gynoeceum ist verwachsenblättrig. Die Griffel des Gynoeceums sind miteinander verwachsen.

Das Gynoeceum (auch Gynözium) ist der weibliche Fortpflanzungsorgan-Teil der Blüte, bestehend aus einem oder mehreren Fruchtblättern (Karpellen) und zwei
Narben;  und fünf am Grund der Blumenkrone angewachsene Staubblätter.

Bild 04 Blätter, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Quelle: https://bisz.suedzucker.de/pflanzenschutz/unkraeuter/ackerwinde/
(Foto: Quelle AgrEvo)

Die Blätter der Ackerwinde (Convolvulus arvensis) sind wechselständig angeordnet, 2–5 cm lang, graugrün und typischerweise pfeil- bis spießförmig mit zwei basalen Lappen. Sie sind gestielt, ganzrandig, meist kahl bis leicht behaart und haben eine stumpfe bis spitze Form.
Die Basallappen sind am Ende spitz und oft nach außen gebogen (am Grund fast pfeilförmig).

Bild 05 Kapselfrucht mit Samen, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Quelle: Didier Descouens - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21221014

500 Samen pro Pflanze, Lebensdauer der Samen im Boden mehr als 10 Jahre.
In der Kapselfrucht enthalten sind die dunkelbraun bis schwarz gefärbten, fein punktierten, 3 - 4 mm langen und verkehrt-eiförmigen Samen. Die Kapseln sind zu etwa 2/3 durch den Blütenkelch umschlossen.

Systematik:
Ordnung: Nachtschattenartige (Solanales)
Familie:    Windengewächse (Convolvulaceae)
Gattung:    Winden (Convolvulus)
Art:    Ackerwinde
Wissenschaftlicher Name: (Convolvulus arvensis)
Trivialnamen: Feldwinde, Muttergottesgläschen, Wehweide, Windling, Teufelsdarm
Syn.: Convolvulus minior
Englische Bezeichnung: Field bindweed

Convolvulus: lat. convolvere = sich winden (Wuchsform); "Win�de".
arvensis: zum Acker gehörend

Die Erstveröffentlichung von Convolvulus arvensis erfolgte 1753 durch Carl von Linné (1707 – 1778) in Species Plantarum, Tomus I, S. 153. Synonyme für Convolvulus arvensis L.

Bild 06 Illustration, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Quelle: Carl Axel Magnus Lindman - «Bilder ur Nordens Flora» Stockholm, Bildquelle ist gemeinfrei. https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5966804


Verwendung in der Pflanzenheilkunde:

Die Volksheilkunde wendet die Ackerwinde gerne bei Herz-Kreislaufschwäche, gegen Fieber,Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Gallenschwäche und Blähungen an. Auch übermässige Menstruationsblutungen werden mit der Ackerwinde behandelt.
Äusserlich kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre damit behandeln.

Wirksame Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Kraut, Wurzel.

Dioskurides führt die Winden als Abführmittel an. Im Mittelalter gebrauchte man sie vor allem äußerlich gegen Geschwüre, Brandwunden und Entzündungen, allgemein zur Wundheilung.

Pedanios Dioskurides war ein griechischer Arzt im Römischen Reich, der im 1. Jahrhundert in der Epoche des Kaisers Nero (54–68) lebte.

Leonhart Fuchs (1501-1566) lobt Blätter und Wurzel gegen Verstopfung der Leber und Milz, den Ackerwindensaft als stuhlgang- und harntreibendes Mittel.

Im Jahr 1543 veröffentlichte Leonhart Fuchs sein wegweisendes Werk ,,New Kreüterbuch" in Basel. Es handelt sich um die deutsche Fassung seines im Vorjahr erschienenen lateinischen Werks De Historia Stirpium.

Man sagt ihr auch Heilkräfte bei Frauenleiden nach, daher der Namen Wehweide oder Wehwinde. In der Volksheilkunde wird sie außerdem als Fiebermittel eingesetzt, die Wirkung ist jedoch zweifelhaft.
Von arabischen Ärzten wurde sie gegen Gelbsucht angewendet.
Die frischen oberirdischen Teile der blühenden Pflanze werden in der Homöopathie als Arzneimittel verwendet: Convolvulus arvensis (Convo-a.)

Giftigkeit:
Hautreizende Wirkung. Geringe psychoaktive Wirkung. Die Pflanze kann aufgrund des Gehaltes an Herzglycosiden abführend wirken.

Inhaltsstoffe:
Die Pflanze enthält in allen Teilen Tropanalkaloide, die toxisch wirken.
Die Ackerwinde enthält in ihren Blättern Herz-Kreislauf-Glykoside und ist deshalb eine altbekannte Heilpflanze.

Außerdem enthält die Pflanze in geringen Maße psychoaktive Mutterkornalkaloide, wie sie früher beispielsweise in ,,Hexensalben" verwendet wurden.

Außerdem Flavonoide, Gerbstoffe, Gerbsäure, Glykoretine, Tannin und eine unbekannte blutgerinnungsfördernde Substanz.

Mythos/Geschichte: Der Name "Muttergottesgläschen" und die rosa Streifen der Ackerwindenblüte sind einer Legende nach entstanden, als die Muttergottes einst einen Fuhrmann um einen Schluck aus dem Rotweinfass auf dem Wagen bat und, weil ein Glas fehlte, den Blütenkelch als Trinkgefäß nahm.

Magie/Brauchtum: Regen soll sich durch Knicken einer Zaunwinde herbeizaubern lassen. Früher glaubten die Menschen ihre Wurzeln würden bis in die Hölle reichen und wer sie in die Vase stellt, dessen Haus wird vom Blitz getroffen.

Teil 1
Stängel, Querschnitt
30 Mikrometer

Die Pflanzenproben habe ich im Juli 2024 in Dänemark gesammelt.

Bild 07 Schnittstellen, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Foto: H.-J_Koch

Bild 08 Übersicht,Negativaufnahme, ungefärbter Schnitt, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 09 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Acker-Winde (Convolvulus arvensis)


Bild 10 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Acker-Winde (Convolvulus arvensis)


Bild 11 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Acker-Winde (Convolvulus arvensis)


Bild 12 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis) Autofluoreszenz,

LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 13 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt,  Autofluoreszenz, Acker-Winde (Convolvulus arvensis)


Bild 14 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt,  Autofluoreszenz, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.15 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen.
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.
Fotos: Nikon D5000

Bild 15 Übersicht, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 16 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 17 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 18 Detailaufnahme mit Beschriftung, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

RP = Rindenparenchym, PH = Phloem, K = Kambium, XY = Xylem, MP = Markparenchym, T = Trachee

Bild 19 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 20 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 21 Übersicht, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 22 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Teil 2
Stängel, Längsschnitt
25 Mikrometer

Die Längsschnitte des nur 1 mm dicker Stängels haben viel Zeit gekostet. Problem ist das Aufkleben mit Pattex" Sekundenkleber, er darf nur auf die Unterseite des Stängels aufgetragen werden.
Überschüssigen Kleber zu entfernen ist unmöglich.

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 23 Übersicht, Radialschnitt,  Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 24 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 25 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 26 Tangentialschnitt, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 27 Übersicht, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz,  Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 28 Schraubentracheen im Xylem, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Teil 3
Blattstiel, Querschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 29 Übersicht, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 30 Leitbündel, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 31 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 32 Detailaufnahme, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Bild 33 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Acker-Winde  (Convolvulus arvensis)


Verzeichnis der benutzten Literatur:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie

Bertram Münker, ,,Wildblumen"

Bryan G. Bowes ,,Farbatlas Pflanzenanatomie", ISBN: 3-8263-3379-9

Frank Erdnüß ,,Pflanzen bestimmen für dummies", ISBN: 978-3-527-71428-5

Fritz Koch, ,,Taschenbuch der heimischen Blumen", 1953

Bettina Rahfeld ,,Mikroskopischer Farbatlas der pflanzlichen Drogen", ISBN: 978-3-8274-1951-4

Hans Jürgen Pfänder ,,Farbatlas der Drogenkunde", ISBN: 3-437-00627-4

Rettenmaier", ,,Botanik -Drogenkunde", 973

Peter H. Raven ,,Biologie der Pflanzen". ISBN: 23-978-3-11-018531-7

Erwin Schorr ,,Pflanzen unter dem Mikroskop"; ISBN: 3 476 30333

Schönfelder ,,Das neue Handbuch der Heilpflanzen", ISBN: 978-3-440-12932-6

Schmeil ,,Leitfaden der Pflanzenkunde", 1952

W. Troll, ,,Praktische Einführung in die Pflanzenmorphologie", 1957

,,Botanica" Das Abc der Pflanzen, ISBN: 3-8290-0868-6

,,Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen", ISBN: 978-3-89996-508-7

,,Das neue Handbuch der Heilpflanzen", ISBN: 978-3-440-12932-6

,,Der Kosmos Pflanzenführer", ISBN: 978-3-44016318-4

,,Heilpflanzen", 1987

,,Heilpflanzen und ihre Kräfte" 1985

,,Welche Heilpflanze ist das?", ISBN: 978-3-440-10798-0

,,Die Pflanzen", Buch-Nr. 056283

,,Was blüht denn da?", ISBN: 978-3-440-11379-0

,,Das große illustrierte Pflanzenbuch", 1966

,, Heilpflanzen und ihre Kräfte", 1985

,,Pflanzen des Waldes", ISBN: 3-405-13355-6

,,Heilpflanzen", ISBN: 3-8299-5488-3

Der Kosmos ,,Pflanzenführer", ISBN: 978-3-440-16318-4

,,Was blüht denn da ?", 1968

Die Informationen für Beschreibungen werden von mir selbst aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Dabei benutze ich sowohl Bücher als auch Internet Quellen.
Ich recherchiere dann weiter, suche die zugrundeliegenden Studien heraus, werte sie aus und verbinde alles miteinander.
Beim Recherchieren öffnet sich oft nicht nur eine neue Tür, sondern gleich mehrere. Dahinter verbergen sich weitere spannende Informationen.

Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.

Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

Peter T.

Lieber Hans-Jürgen,

wieder ein sehr schöner Beitrag von Dir. Besonders beeindruckt haben mich die riesigen Tracheen.

Die Winde nehme ich gerne in die Botanik-Liste auf.

Beste Grüße

Peter
Liebe Grüße
Peter

Wolfgang L.

Hallo, ich bin neu hier.

Bin mir auch nicht sicher ob das hierher passt.

Ein Rost-Pilz auf Ackerwinde. Er ist häufig anzutreffen.

Hier seine 3 Entwicklungsstufen :

I Aecien  II Uredien  III Telien



Puccinia convolvuli an Winde.jpg

Wutsdorff Peter

Guten Abend  Hans-Jürgen,
Gratulation zu diesem wunderbaren Beitrag!
Den Hintergrund zu dieser Pflanze finde ich wie immer  bei allen Deinen Beiträgen sehr informativ!
Besonders der Zusammenhang mit der Heilkunde und dem geschichtlichen Aspekt.
Die Fotos sind  super.
Mit ehrfurchtsvollem Gruß
Peter W

Hans-Jürgen Koch

Liebe Pflanzenfreunde,

danke für eure wohlwollenden Worte.

@ Wolfgang,

die drei Bezeichnungen der Entwicklungsstufen musste ich bei Google suchen.
Pilze sind Neuland für mich, ein interessantes Gebiet.

Gruß
Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

M59

Hallo Hans-Jürgen,

tolle Dokumentation! Und, obwohl deine gefärbten Schnitte erstklassig sind, freut es mich immer besonders, dass Du auch ungefärbte Schnitte zeigst.


Grüße,

Michael/M59

Florian D.

Ich hatte anderswo Quetschpräparate von in Salzsäure erwärmten Windenkeimlingen gezeigt, auch dort fanden sich diese schönen Spiraltracheiden. Heute habe ich mich mit einer Rasierklinge an einem Eibenzweig versucht. Nachdem ich mich erst in den Zeige- und dann in den Mittelfinger geschnitten hatte, habe ich beschlossen, von der Schnibbelei doch eher Abstand zu halten. In Bernd Miggels Buch zur Holzbestimmung sah das so einfach aus und so schön, wie Du, bekomme ich das ohnehin nicht hin.

Viele Grüsse
Florian