So schön kann Polyethylenglycol sein...

Begonnen von Kurt, Februar 28, 2026, 11:13:36 VORMITTAG

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Kurt

Hallo zusammen,

heute zeige ich Polyethylenglycol im Pol-Licht und in dezenten Farben...

Viel Spaß beim Anschauen.
Grüße
Kurt


Rawfoto

Hallo Kurt
Das sind wirklich schöne Formen😊
Liebe Grüße

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Jürgen Boschert

Hallo Kurt.

phantastisch! Hast Du unter dem Deckglas geschmolzen?
Beste Grüße !

JB

anne

Lieber Kurt,
welch ungewohnte Bilder von Dir!
Wunderschön!
lG
Anne

Peter_le

Das ist ja wirklich fantastisch.

@Jürgen die physikalischen Eigenschaften von Polyethylenglykol als Polymer(mischung) ändern sich beträchtlich je nach Molekulargewicht. (Und Verteilung der Molekülgrößen).

Grüße Peter

witweb

Hallo Kurt,

Polyethylenglycol kannte ich gar nicht. Schöne Bilder!

Viele Grüße

Michael
Dieser Post wurde aus recycelten Elektronen erstellt
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Leitz Orthoplan
Zeiss Standard 18 mit Fluoreszenz-Auflichtkondensor IV FL
Lomo Biolam, Motic SMZ-168
Canon EOS 750D
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https://www.youtube.com/@Mikrokristalle

rlu

#6
Hallo,

wenn man PEG-Blöcke zum Schneiden gießen will, dann will man ja keine bröckligen Blöcke haben, sondern eine möglichst homogene Kristallstruktur.
Wenn man erwärmtes, flüssiges PEG-abkühlt, dann sieht man, dass nur an wenigen Stellen das Kristallwachstum startet und sich von dort ausbreitet. Das gibt keinen schönen Block.
Besser wäre es, wenn das Kristallwachstum überall und homogen startet.
Ich gebe zu einem PEG1500 noch anderes PEG2000 dazu, in einer geringeren Konzentration.
Das hat gute Blöcke ergeben.

Neben der Schönheit dieser Bilder, könnnte man auch vmtl. ganz gut Versuche machen, wie eine optimierte Mischung oder Abkühlung aussehen könnte.

@Kurt, was war das für ein PEG?

Liebe Grüße
Rudolf

jochen53

Sehr schöne Aufnahme, die Fa. Hoechst AG (heute Clariant), die solche Produkte herstellt, hatte vor Jahrzehnten ein ähnliches Foto, allerdings in bunteren Farben, auf dem Umschlag ihrer Firmen-Broschüre über Polyethylenglykole.
Viele Grüße, Jochen

Kurt

#8
Hallo zusammen,

vielen Dank für das Interesse an diesem Beitrag!

@Rudolf, es war PEG 10000, geschmolzen unter dem Deckglas.

Solche Bilder kann man in vielen Varianten zu Dutzend machen, wie z.B. hier - etwas dramatischer...
Hier stand Schwefel auf Plan.

Grüße
Kurt

rlu

#9
Hallo,

bin gerade über einen Artikel im Mikrokosmos gestolpert Mikrokosmos 43, Seite 237
"Schnelleinbettung mit Aquaffin unter Umgehung der Alkoholstufen"

Dabei scheint die Bezeichung Aquaffin = PEG/Polyethylenglycol zu meinen.

"Seit dem Jahre 1949 wurden in den USA neue Schnelleinbettungsmethoden beschrieben, die durch die Verwendung
wasserlöslicher Wachse neue Wege zu eröffnen scheinen. Bei diesem neuen Einbettungsmedium handelt es sich um Polyäthylenglycole, die in der amerikanischen Literatur unter dem Namen ,,Carbowaxe" beschrieben sind. In Deutschland werden sie seit kurzem als Synthawachse unter der Bezeichnung ,,Aquaffin" von den Farbenfabriken Bayer (Sero-bakteriologische Abteilung) Leverkusen/Rh. in den Handel gebracht. TIETZ (1952) hat eine genaue
Arbeitsanweisung für eine Schnelleinbettungsmethode mit Aquaffin veröffentlicht."


Sonderbarerweise hat man diesen Artikel in der Übersicht aller Artikel nicht gelistet.
Inhaltsverzeichnis des MIKROKOSMOS von 1907 bis 2014 - PDF
http://mikroskopie-bonn.de/_downloads/Mikrokosmos_1907-2014.pdf
Damit ist die Frage offen, wie oft das noch passiert ist?


2026-03-04 08_01_16-Dokument2 - Word.jpg

Liebe Grüße
Rudolf

Was noch fehlt:
Mikrochemische Identifizierung von Schlafmitteln, auf Seite 147, auch im Mikrokosmos 43
dann fallen noch Seitensortierfehler auf. 175, 172, 173, 176