Axioskop: Plastiktubus Okulare wechsel

Begonnen von Mikromanagement, März 30, 2026, 23:35:01 NACHMITTAGS

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Luxo F.

@Oliver: prima, freut mich, daß es geklappt hat!

@Jörg: genau um Streß auf die Linse zu minimieren, habe ich eben nicht geschrieben, daß das ganze Okular tiefgekühlt werden soll, sondern nur das Plastikteil. Daß Zeiss- Optiken da ein wenig mimosig sind, hab ich dank des Forums auch gelernt ;-)
Viele Grüße
Florian

Mikromanagement

Hallo zusammen

Zitat von: Jürgen Boschert in März 31, 2026, 23:52:49 NACHMITTAGSInsofern mach mal ein Bild von oben rein, wie Rolf vorgeschlagen hat.

Die andere Variante -und nach der sieht es für mich nach den Fotos aus: Lässt sich der Rändelring nicht auch noch herausschrauben?

Hier mal ein Foto von oben.

@Jürgen: Der Rädelring ist nicht herausschraubbar. Das Foto täuscht.

Viele Grüsse
Oliver

Jürgen Boschert

Hallo Oliver,

einen Spreng-/Klemmring sehe ich nicht: Ergo, die Mikrometerplatte ist eingeklebt! Es lebe die Gewinnoptimierung!
Bevor Du mit Lösungsmittel (insbesondere Xylol oder Azeton da dran gehst teste vorsichtig an einer Stelle die Beständigkeit des Kunststoffes; nach meiner Erfahrung ist die von Zeiss an Okularen verwendete Plaste nicht lömiresistent!
Dann evtl. erwärmen mit einem Fön und versuchen, die Platte in Richtung der zu den Okularlinsen gerichteten Öffnung herauszudrücken.
Beste Grüße !

JB

Mikromanagement

Hallo Jürgen

Ich bilde mir auch ein, dass ich kleine Kleberreste sehe. Kann es aber nicht genau sagen.
Jedenfalls lässt sich der Ring null bewegen.

Viele Grüsse
Oliver

Luxo F.

#19
Zitat von: Mikromanagement in April 02, 2026, 21:18:08 NACHMITTAGSHallo Jürgen

Ich bilde mir auch ein, dass ich kleine Kleberreste sehe. Kann es aber nicht genau sagen.
Jedenfalls lässt sich der Ring null bewegen.

Viele Grüsse
Oliver

Zoom mal das obere Bild in Deinem Post von 18:43h ordentlich ran. Da sieht man recht gut, daß die Platte mit einer feinen Klebenaht ähnlich einer Silikon-Dreiecksfuge in der Außenkante befestigt sein dürfte, solange mich meine Tiefenwahrnehmung nicht narrt - ich tippe auf einen weichen mattschwarzen PU-Kleber oder ähnliches. Mit viel Glück kommt Dir das Glas entgegen, wenn Du diese Naht komplett wegkratzt...
Viele Grüße
Florian

Mikromanagement

Hallo Florian

Mit meinem Handy bekomme ich leider keine exakten Fotos hin.
Aber vielleicht noch zur Info, die Einsatzplättchen lassen sich einen Millimeter anheben, sind also freibeweglich.
Nur der Ring darunter sitzt fest.

Viele Grüsse
Oliver

Luxo F.

#21
Zitat von: Mikromanagement in April 02, 2026, 23:20:02 NACHMITTAGSAber vielleicht noch zur Info, die Einsatzplättchen lassen sich einen Millimeter anheben, sind also freibeweglich.
Nur der Ring darunter sitzt fest.

Hallo, Oliver,

dann hab ich das Photo und Deinen vorherigen Kommentar in der Tat mißverstanden.

Dann nochmal zur Sicherheit der aktuelle Zustand:
  • die Strichplatte klappert frei im Gehäuse herum (1mm anhebbar) und sollte sich damit auch frei drehen lassen.
  • Um die Platte herum ist das Plastik gefühlt aus einem Stück.

Richtig?

Falls ja, hätte ich dazu ein paar Fragen/Bitten:
  • was ist der hellere Bereich am Rand der Glasplatte in dem obigen Photo? Ist das schon der Rand des Glases? Bei einem ganz normal rechtwinklig geschliffenen Glas würde ich erwarten, daß da weniger von sichtbar ist,  daher die Frage.
  • Im Bild oben dürfte die Glasplatte der Schwerkraft folgend ganz unten liegen. Kannst Du zur Orientierung noch ein Bild ergänzen, wo sie so weit wie möglich oben sitzt? (Mit einem Q-Tip o.ä. hochdrücken und dann möglichst aus demselben Winkel photographieren)
  • Nimmt Dir bitte mal eine Lupe (oder ein ungedrehtes Okular) und such alle sichtbaren Flächen des Kunststoffkörpers außen und soweit möglich innen nach Spalten ab, die auf ein zweites Teil hindeuten, und zeig uns die. Damit sollte sich hoffentlich herausfinden lassen, wie die Geschichte montiert wurde.
Viele Grüße
Florian

reblaus

Hallo -

wenn ich die Okulare zurück habe werde ich das mit der Skala unangetastet lassen und beim anderen, dessen Foto-Einlage von geringem Nutzen ist etwas härter dran gehen.

Vorab habe ich bei einem 44 42 32 (E-PL 10x/20 ohne Einlage) mit Nadel und Schublehre das Profil abgetastet und zeige einen halben Längsschnitt (Copyright bei mir) im Foto.
Es sieht in diesem Fall so aus, dass das untere Dreieck den Rand der Sichtblende (D= 20 mm) bildet, während in die nächste Stufe die Glasscheibe eingelegt wird, die mit der obersten Stufe (22 mm) und Wand dann eine 0,5 mm Rinne bildet, in welche dann die (Klebe?)-Sicherung eingebracht wird. Oder der Plastiktubus wird vorher erwärmt und schrumpft beim Abkühlen die Scheibe fest.

Wie dem auch sei - dem Klang meines Alphorns wird auch diese nicht widerstehen (frei nach Erika Fuchs in Mickimaus)

Allerdings habe ich festgestellt, dass es sich bei meinen 4 Okulartypen jedesmals um eine m.o.w. unterschiedliche Konstruktion handelt ...

Viele Grüße

Rolf

Jürgen Boschert

Hallo Oliver,

ja, Zeiss hat die Okularfassungen ab den 70-igern "täglich" neu erfunden, will heißen, es gibt sehr viele verschiedene Versionen. Was auch noch sein kann: Augenseits der Feldblende gibt es ein kleine, kaum sichtbare Stufe, die dann als obere Sicherung dient; Platten würden dann nur bis es click macht eingedrückt.
Was Du versuchen Kannst: Versuche die Strichplatte mit einem Wattestäbchen nach oben herauszudrücken, indem Du ganz am Rand zur Feldblende damit Druck ausübst.
Beste Grüße !

JB

Luxo F.

Hallo, Rolf,

genau so hätte ich das anhand der obigen Bilder auch erwartet. Dem widerspricht aber Olivers Aussage, daß die Strichplatte 1mm axial frei beweglich ist, und das bringe ich mit den vorhandenen Bildern noch nicht zusammen. Das spricht gegen "verklebt" und eher für eine weitere klemmende Verschraubung oder gar eine eingeclipste Platte.

(edit: ich sehe gerade, Jürgen Boschert wae schneller)
Viele Grüße
Florian