Erfahrung bei der Fotografie von Diatomeen gesucht

Begonnen von Rawfoto, Mai 16, 2026, 20:10:35 NACHMITTAGS

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rlu

#15
Hallo Gerhard,

der Schatten fehlt in deinem Bild. Also vielleicht künstlich erzeugen oder evtl. gibt es auch eine andere Möglichkeit, das auf Basis der Tiefenkarte zu machen.
Vielleicht das Modell mit Knete nachbauen und den Schattenwurf studieren?

2026-05-20 00_51_06-REM_ Wieder mal Diatomeen _2_.jpg
hier wäre der Schatten da.

Liebe Grüße
Rudolf

rlu

#16
Hallo Gerhard,

das wäre ein Versuch, wenn die Diatomeen von oben links auf makroskopischer Ebene mit Licht bestrahlt wird.
Der Fokus liegt auf der glasartigen Struktur der Diatomeen und dem erzeugten Schattenwurf.
Zugegeben nicht sehr wissenschaftlich.

Glas_Diatomeen.jpg

Liebe Grüße
Rudolf


rlu

Hallo,

und hier noch ein Entwurf, wenn man etwas Farbe ins Spiel bringt:Glas_Diatomeen_schwarz.jpg

Liebe Grüße
Rudolf

Michael K.

Hallo Rudolf,


Das sind gute Bilder, mir bleibt da die Spuke weg. Ich frage mich wie du das gemacht hast.
Hast du da ein KI Tool benutzt? Oder hast du jede Pore einzeln händisch bearbeitet?


LG
Michael

purkinje


rlu

Hallo Michael, hallo Stefan,

elaborata = kunstvoll, anspruchsvoll, aufwendig ;-)
Danke für das Lob. We are the music-makers and we are the dreamers of dreams. Willy Wonka.
https://youtu.be/1M0eMkcc91E?t=38

With a little help of my friends.
Die nächste Idee wäre, REM und Durchlicht zu verheiraten, da die Strukturen nicht aufgelöst werden und zu Artefakten führen. Das was man im Ursprungsbild sieht, ist vermutlich nicht die Wahrheit verglichen mit den Oberflächen aus den  REM-Bildern. D.h. man benutzt KI, um sich der Realität möglichst anzunähern.

Der Hinweis mit dem Blaukanal fand ich gut.

Also der Weg wäre das Lichtbild mit KI-Elementen anzureichern, um eine höhere Auflösung zu suggerieren. Gleichzeitig bietet es sich an mit Licht, Schatten und Spiegelungen zu spielen.


Ich bin ja ein Fan von den Merano-Glasbläsern und natürlich auch von Leopold Blaschka.
Vielleicht gibt es ja einen Kunststoff, der sich ähnlich wie flüssiges Glas manipulieren lässt.

Ich finde Plastiken, hier stimmt der Name, sind eine gute Idee in Ausstellungen.

Liebe Grüße
Rudolf

Rawfoto

Guten Abend

Ich finde den Beitrag spitze, danke an alle Beiträge und ich freue mich auf die nächsten Beiträge.

Meine aktuelle Interpretation:



Lichter und Mitten gespreizt.

Morgen muss ich mir die Lichter einspiegeln von Photoshop näher ansehen, da hatte ich bei meinen Motiven noch nie damit zu tun. Aber eure Beiträge motivieren dazu.

Liebe Grüße

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

rlu

#22
Hallo,

diesmal ohne KI, aber mit Handarbeit.

Das Konzept/Idee ist REM-Bilder, die die Oberflächenstruktur wahrheitsgetreu wiedergeben mit den Lichtbildaufnahmen zu vereinen. Dabei sollen die glasartigen Strukturen und das Lichtspiel erhalten bleiben, welches bei REM-Bildern fehlt. Insbesondere der dreidimensionale Eindruck, der durch den Schattenwurf entsteht. Das Beste aus beiden Ansichten.


Mashup_REM_Durchlicht_018.jpg

2026-05-21 10_16_09-Greenshot.jpg

Vielleicht noch eine Idee glasartiger? Ich muss warten.

Liebe Grüße
Rudolf


rlu

#23
Hallo,

noch ein Entwurf

Mashup_REM_Durchlicht_020.jpg

Liebe Grüße
Rudolf


Lupus

Hallo Rudolf,

das hat doch weder Ähnlichkeit mit den Details einer REM Aufnahme noch mit einem Mikrofoto.  ::)

Hubert

rlu

#25
Hallo Hubert,

das ist das was rauskommt, wenn man eine Frequenztrennung von dem angehängten REM-Bild vornimmt und die High-Frequency, also die Feinstruktur auf das Hellfeldbild projiziert. Das sollte die Oberflächenstruktur sein.
Diese Linsen im Hellfeldbild gibt es nicht; meine Meinung.

Ein großes Glasobjekt, das so aussieht wie diese Diatomeen, sollte die Richtung vorgeben.
Jetzt muss ich den Glaseffekt wieder einschalten.
Dazu braucht es aber wieder die KI.

Liebe Grüße
Rudolf

Lupus

Hallo Rudolf,

die Oberflächenstruktur stimmt doch überhaupt nicht. Weder die der Diatomee in REM Auflösung noch ist die Struktur des Mikrofotos irgendwie richtig erkennbar.

Den spiegelnden Glaseffekt mit den auf die Schalenöffnungen aufgesetzten "Glasperlen" finde ich gruselig. So sieht man eine Diatomee nicht im Durchlicht. Im Auflicht bei nicht eingebetteten Diatomeen kann man eine Spiegelung an der Oberfläche erkennen (durch den sehr hohen Brechungsindexunterschied).

Hubert

rlu

Hallo Hubert,

warum soll die Oberflächenstruktur nicht stimmen. Die habe ich mir nicht ausgedacht, sie kommt von der REM-Aufnahme(siehe oben). Jetzt kann ich aber nicht die REM-Oberfläche nehmen, es muss ja durchscheinend sein.

Liebe Grüße
Rudolf