Botanik: Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio) *

Begonnen von Hans-Jürgen Koch, Heute um 08:07:44 VORMITTAG

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Hans-Jürgen Koch

Ein außerordentlich vielgestaltiges Gehhölz.

Die Wildform ist in Europa heimisch u. a. Pyrenäen, Ostalpen, Erzgebirge, Karpaten, im Bayerischen Wald, den Abruzzen und auf dem Balkan.

Mittel- und Südosteuropa: östlich der Zentralalpen nahe der schweizerisch-österreichischen Grenze, vom Erzgebirge ostwärts bis zu den Karpaten sowie südostwärts durch Jugoslawien und Rumänien bis zu den Rila- und Pirin-Gebirgen in Bulgarien; hinzu kommen eine isolierte Population im zentralitalienischen Apennin.

Die Art wächst in Höhenlagen von 1400 bis über 2500 Meter, vorwiegend in der hochsubalpinen Stufe an und oberhalb der Waldgrenze, jedoch auch in tieferen Lagen in Hochmooren und Frostsenken – ausnahmsweise sogar bis hinab auf 200 Meter in Südostdeutschland und Südpolen. Die größten Höhenlagen werden im äußersten Süden ihres Verbreitungsgebiets im Pirin-Gebirge in Südwestbulgarien erreicht, wo sie bis auf mindestens 2700 Meter aufsteigt.

Bild 01 Habitus: Krummholz -Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Fundort: Nähe Liezener Hütte, Wörschach, Steiermark, Österreich
Benutzer:Tigerente

Beschreibung :

Pinus mugo var. pumilio ist ein Strauch, 1 - 2  Meter hoch, mit einem oder mehreren gekrümmten Stämmen; Äste lang, an der Basis auf dem Boden liegend (bis zu 10 Meter von der Stammbasis entfernt), mit aufsteigenden oder aufrechten Astspitzen; selten als Baum wachsend. Rinde dünn, aschgrau-braun bis schwärzlich-grau, an alten Stämmen in eckige, schuppige Platten aufreißend. Triebe einjährig, kahl, gräulich-schwarz bis tief rotbraun und zwischen den herablaufenden Schuppenblättern gefurcht.

Krummholz -Kiefer (Pinus mugo var. pumilio), botanische Besonderheiten:

Der Trick des Liegens: Die Stämme wachsen nicht gerade nach oben, sondern kriechen dicht über dem Boden. Die Äste biegen sich erst später knieförmig nach oben. Dadurch bietet die Pflanze dem eisigen Bergwind kaum Angriffsfläche und wird im Winter schützend von Schnee bedeckt.

Natürliche Elastizität: Die Äste sind extrem biegsam. Wenn schwere Schneemassen oder Lawinen im Hochgebirge über sie hinwegrollen, brechen sie nicht, sondern federn danach einfach wieder hoch.

Kompakte Maße: Sie wächst mit nur 5 bis 10 Zentimetern pro Jahr sehr langsam.

Das unsichtbare Überlebens-Netzwerk:

Flachwurzler gegen Lawinen: Sie bildet keine tiefe Pfahlwurzel, sondern ein weit verzweigtes, flaches Herzwurzelsystem. Dieses krallt sich regelrecht in felsige Spalten und befestigt lose Hänge.

Pilz-Freunde fürs Leben: An den Wurzeln lebt die Kiefer in einer engen Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen. Die Pilze liefern der Kiefer Wasser und seltene Nährstoffe aus dem nackten Stein. Im Gegenzug bekommt der Pilz Zucker von der Pflanze. Ein weißer Belag an den Wurzeln ist hier also ein Zeichen von bester Gesundheit !

Frost- und Hitzeprofi: Die Pflanze übersteht problemlos klirrenden Frost von bis zu -34 °C sowie extreme Hitze und Trockenheit auf prallen Bergkämmen.

Bild 02 Nadelblätter,Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Quelle: Foto: Pinus_mugo1_benntree_bialowieza.jpg | Quelle: Wikipedia User Beentree | Lizenz: CC BY-SA 3.0 — Wiki Commons

Nadeln in Zweierbündeln (selten zu dritt um die Endknospe kräftiger Triebe angeordnet), hell- bis dunkelgrün, oft mit gräulichem Stich, gerade bis leicht gedreht, fein gesägt, 23 – 75 mm lang und 0,9 – 2,1 mm breit; Nadelscheiden dauerhaft, grau, 15 –18 mm lang, mit fein gesägtem Rand, zur Triebspitze hin gekrümmt.
Die Zweige der jungen Triebe sind zunächst hellgrün und dicht flaumig behaart, verkahlen später aber.

Nadelscheiden (auch Kurztriebscheiden) sind ein charakteristisches, botanisches Bestimmungsmerkmal der Kiefern (Gattung Pinus). Sie umhüllen als kleine, häutige Schuppenblätter die Basis der nadelförmigen Blätter.

Die Nadeln verbleiben in der Regel 4 bis 9 Jahre am Baum, bevor sie abgeworfen werden.

Botanische Details zu Nadeln:

Nadeln im Zweierpack: Die Nadeln stehen immer paarweise zusammen ( 2 Nadeln pro Bündel).
Sie sind  sehr dicht angeordnet, leicht gedreht und fühlen sich recht starr an.

Bild 03 Männlicher Blütenstand der Krummholz -Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Foto: Mzx Photography

Der männliche Blütenstand der Krummholz - Kiefer bildet ab Mai bis Juni kleine, leuchtend gelbe und walzenförmige Zapfen. Diese sitzen in dichten Büscheln an den Zweigspitzen und produzieren feinen, windverbreiteten Pollen.
Männliche Blütenzapfen 10 mm lang, gelb oder rot; Pollenflug von Mai bis Juli.

Bild 04 Weibliche Blütenzapfen, Krummholz -Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Quelle:  Foto: Pinus_mugo_(8412925521).jpg | Quelle: Wikipedia User File Upload Bot (Magnus Manske) | Lizenz: CC BY-SA 3.0 — Wiki

Die wichtigsten Merkmale der Blüten zusammengefasst:

Typ: Einhäusig (männliche und weibliche Blüten befinden sich an derselben Pflanze).
Farbe: Leuchtend gelb.
Form: Walzenförmig, traubig gebündelt.
Blütezeit: Zwischen Mai und Juli.
Ort: Am Grund der jungen Langtriebe, die weiblichen Blüten sitzen dagegen weiter an den Triebspitzen (oft rötlich/rosarot gefärbt)

Die weiblichen Zapfen sind kaum länger als 10 Millimeter, sind blass-rosafarben bis rot und wachsen bis zum ersten Herbst kaum. Im zweiten Jahr wachsen sie und reifen; dann geben sie die geflügelten Samen frei. Diese sind 4 bis 5 Millimeter groß.

Wichtige Merkmale der weiblichen Zapfen:

Junge Zapfen: Sie wachsen im ersten Jahr kaum.

Ausgewachsene Zapfen: Sie reifen erst im zweiten Jahr. Ihre Form ist eiförmig bis kegelförmig.
Farbe bei Reife: Die reifen Zapfen färben sich gelb-braun bis dunkelbraun.
Größe: Sie werden bei dieser Sorte etwa 2 bis 3 Zentimeter groß.
Samenreife: Die Zapfen öffnen sich im darauffolgenden Frühjahr. Dann lassen sie die kleinen geflügelten Samen frei.

Bild 05 Zapfenschuppen , Krummholz -Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Quelle:    https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/product/22/173/krummholz-kiefer-bergkiefer.html

Kleine Symmetrie-Zapfen: Ihre eiförmigen Zapfen sind mit 2 bis 5 Zentimetern recht klein.

Ein wichtiges botanisches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Unterarten: Die Zapfen der var. pumilio sind fast vollkommen symmetrisch und rundlich, während andere Formen oft schiefe Zapfen besitzen.

Krummholz -Kiefer (Pinus mugo var. pumilio) ist ein toller Garten-Allrounder und gleichzeitig eine alte Heilpflanze.

Die Bergkiefer (Pinus mugo) wird als Heilpflanze verwendet, aus ihren Zweigen kann Öl gewonnen werden.
Aus den frischen Nadeln und Zweigspitzen wird durch Wasserdampfdestillation das bekannte Latschenkiefernöl gewonnen. Es ist ein bewährtes Hausmittel für die Hausapotheke.

Inhaltsstoffe:
besonders 3-Caren (bis 35%), a- und 𝜷-Pinen (ca. 20%) 𝜷-Phellandren (ca. 15%) sowie Camphen, Limoen, Tepinolen und Bornylacetat.

Befreiung für die Atemwege: Das Öl wirkt stark schleimlösend und keimtötend. Als Erkältungsbalsam auf der Brust oder zur Inhalation befreit es verstopfte Nasen und lindert Husten.
Durchblutung und Muskelschmerz: Auf der Haut aufgetragen fördert Latschenkiefernöl die Durchblutung. Berühmt ist der Franzbranntwein (Spiritus Vini gallici) der Latschenkiefer. Er hilft hervorragend gegen Muskelkater, Verspannungen und Gelenkschmerzen.

Vorsicht bei Asthmatikern !

Bild 06 Illustration aus Atlas der Alpenflora der Latschenkiefer (Pinus mugo subsp. Mugo)

Author:Anton Hartinger
Dieses Werk ist gemeinfrei.

Die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) umfasst weltweit 9 Gattungen mit 225 Arten,.Die Forstwirtschaft macht von den Arten dieser Familie regen Gebrauch.

Systematik:

Klasse: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Familie:    Kieferngewächse (Pinaceae)
Unterfamilie:    Pinoideae
Gattung:    Kiefern (Pinus)
Art:    Bergkiefer
Unterart: Krummholz - Kiefer
Wissenschaftlicher Name:  Pinus mugo var. pumilio
Syn.: (Pinus mugo var. mughus)
Trivialnamen: Leg-Föhre, Knie-Föhre, Knieholz, Krummholz oder Lacken,  Berg-Kiefer, Berg-Föhre, Latsche, Echte Legföhre, Kriechkiefer, Zwerglatsche , Zwergkiefer, Lebender Stein
Englische Bezeichnung: Dwarf pine, Concorted pine

Das Kürzel var. steht für das lateinische Wort varietas. Auf Deutsch bedeutet das Varietät oder Abart.
In der Botanik ist das eine Rangstufe für Pflanzen. Sie kommt direkt unter der Art.

Der Name ,,mugo" auf ,,mugus", diie vorrömische Benennung des Nadelgehölzes im Alpenraum.

Die Krummholz-Kiefer (Pinus mugo var. pumilio) wurde zuerst von dem böhmischen Naturforscher Thaddäus Haenke (1761 - 1816) beschrieben.

Er beschrieb die Pflanze im Jahr 1791 ursprünglich als eigene Art unter dem Namen Pinus pumilio. Später wurde sie als eine Variante der Bergkiefer (Pinus mugo) eingeordnet.
In der Botanik schreibt man deshalb heute hinter den Namen das offizielle Autorenkürzel: Pinus mugo var. pumilio (Haenke) Zenari. Das eingeklammerte ,,Haenke" zeigt an, dass er der allererste Entdecker und Beschreiber war.

Die heutige Einordnung:
Die italienische Botanikerin Silvia Zenari (1895 – 1956) ordnet die Pflanze neu ein. Sie stellt fest, dass es keine eigene Art ist. Es ist eine Variante der Bergkiefer. Seitdem heißt sie offiziell Pinus mugo var. pumilio.

Die Krummholz-Kiefer gehört botanisch in die  Gruppe der Nacktsamer (Gymnospermen).

Was bedeutet Nacktsamer?

Nacktsamer (wie Nadelbäume) bilden keine geschlossenen Fruchtknoten. Die weiblichen Samenanlagen liegen bei der Krummholz-Kiefer völlig frei und offen auf den einzelnen Zapfenschuppen. Erst wenn die Samen durch den Wind befruchtet wurden, schließen sich die Zapfen zur Reifung.

Die Bergkiefer ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), es kommen somit männliche und weibliche Zapfen auf einem Individuum vor. Die Pollen werden am Grund junger Langtriebe gebildet, anstelle von beblätterten Kurztrieben in den Achseln von Schuppenblättern.

Die Samenanlagen sitzen offen auf schuppenförmigen Fruchtblättern, sind also nicht in einem Fruchtknoten eingeschlossen (Nacktsamer). Die harten und eiförmigen weiblichen Zapfen werden nahe dem Ende junger Langtriebe angesetzt.

Teil 1
Spross, Querschnitt
25 Mikrometer

Bild 07 Schnittstelle, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Die zunächst grünen und flaumig beharrten Zweige werden später kahl, orangefarben und erhalten durch Kurztriebe eine rauhe Oberfläche.
Zeichnung aus dem ,,Kosmos-Baumführer Europa" ISBN: 978-3-440-11741-5

Bild 08 Übersicht, ungefärbter Schnitt, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 09 Übersicht, Negativaufnahme, ungefärbter Schnitt, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 10 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild11 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 12 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 13 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 14 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt,Autofluoreszenz,  Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 15 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 16 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 17 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 18 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 19 Harzgang, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.15 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen.
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.
Fotos: Nikon D5000, Sony Alpha 6000

Bild 20 Übersicht, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Das Holz der Krummholz – Kiefer ist hart umd harzreich-

Bild 21 Detailaufnahme mit Beschriftung, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

H = Harzkanal, XY = Xylem, PH = Phloem, MP = Markparenchym,  RP = Rindenparenchym, Jahresringgrenze 1-2-3

Bild 22 Detailaufnahme, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 23 Detailaufnahme, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 24 Detailaufnahme, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 25 Markparenchym, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 26 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 27 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 28 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

Hans-Jürgen Koch

#1
Teil 2
Spross, Längsschnitt
20 Mikrometer

Bild 29 Schnittstelle, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 30 Übersicht, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 31 Detailaufnahme, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 32 Detailaufnahme, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 33  Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz,  Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 34 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 35 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Teil 3
Nadelblatt Querschnitt
20 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 36 Übersicht mit Beschriftung, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


ST = Strasburger Zellen, END = Endodermis,  PH = Phloem, C = Cutikula, T = Transfusionsgewebe, XY= Xylem, H = Harzkanal, EP = Epidermis, AMP = Armpalisadenparenchym
Eine Strasburger-Zelle (auch Eiweißzelle genannt) ist eine spezialisierte, proteinhaltige Parenchymzelle im Phloem (Leitgewebe) von nacktsamigen Pflanzen (Gymnospermen wie Nadelbäumen) und Farnen. Sie übernimmt dort die essentielle Funktion, den Stoffwechsel der kernlosen Siebzellen zu unterstützen und den Nährstofftransport zu steuern.

Bild 37 Leitbündel, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 38 Übersicht, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 39 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz ,Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)


Bild 40  Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Krummholz - Kiefer (Pinus mugo var. pumilio)



,,Die Kiefer ist ein Baum, der dazu geeignet ist, das Staunen der Natur wieder zu erlernen".

Literaturverzeichnis:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie

Gregor Aas ,,Bäume", ISBN_ 3-7742-1016-0

Bernd Miggel ,,Holzbestimmung mit dem Mikroskop", ISBN: 978-930167-81-4

Heinz Butin ,,Farbatlas Gehölzkrankheiten", ISBN: 3-8001-3874-3

Bachofer ,,Der Kosmos Baunführer", ISBN: 3-440-14660-6

Ulrich Hecker ,,Bäume und Sträucher", ISBN: 10-3-8354-0021-4

Andreas Hase ,,Bäume", ISBN: 978-3-440-15869-2

Humphries  ,,Der Koasmos Baumführer", ISBN: 3-440-06140-X

R. Matyssek ,,Biologie der Pflanzen", ISBN: 978-3-8252-8450-3

Spohn ,,Kosmos Baumführer Europa", ISBN: 978-3-4440-44741-5

Peter A. Schmidt ,,Taschenlexikon der Gehölze", ISBN: 978-3-494-01448-7

P. Schütt ,,Lexikon der Bäume und Straucharten", ISBN: 978-3-86820-123-9

P. Schmidt, U. Hecker ,,Die wildwachsenden und kultivierten Laub- und Nadelgehölze Mitteleuropas, ISBN: 978-3-494-01800-3

,,Welcher Baum ist das?", ISBN: 978-3-440-16449-5

,,Der Kosmos Pflanzenführer", ISBN: 978-3-44016318-4

,,Das Kosmos Wald & Forstlexikon", ISBN: 978-33-440-15219-5

,,Tiere und Pflanzen", ISBN: 978-3-440-14136-6
,,Die Pflanzen", 1985

Meine Recherche gleicht einer Entdeckungsreise, bei der ein Fakt oft zu weiterführenden Zusammenhängen führt.
Ich folge dem Schneeballprinzip:
Beim Verknüpfen der Informationen stoße ich kontinuierlich auf neue, spannende Aspekte.
Ich exploriere das Thema intensiv und erschließe mir fortlaufend neue Informationsquellen.
Ich arrangiere Informationen aus Büchern und Internet, um sie zu einer in sich geschlossenen Darstellung zu fusionieren.
Ich freue mich über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es Lob oder konstruktive Anregungen.

Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

Peter T.

Lieber Hans- Jürgen,

Schnitte und Färbungen sind Dir mal wieder meisterhaft gelungen. Vor allem der Schnitt durch die Nadelscheide ist sehr bemerkenswert, so etwas habe ich noch nie gesehen.
Vielen Dank fürs Teilen dieser sicher sehr arbeitsintensiven Darstellung!

Natürlich nehme ich diese Kiefer gerne in die Botanik-Liste auf.

Schöne Grüße

Peter
Liebe Grüße
Peter

Wutsdorff Peter

Guten Abend  Hans-Jürgen,
Dein Beitrag erinnert mich an meine Wanderungen in den Tiroler Alpen (Karwendel),
Gratulation zu diesem wieder hervorragenden Beitrag Ich schließe mich den lobenden Worten von Peter T an.
Grüße  Peter W