Grünalge (aber ich habe leider keine Ahnung welche) ==> Rätsel ohne Lösung :-)

Begonnen von Rawfoto, November 28, 2010, 08:40:30 VORMITTAG

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Rawfoto

Liebe ForumskollegInnen

Ich brauche Eure Hilfe bei der Bestimmung der Alge, es ist also nicht nur ein Foto zum Anschauen, ich bitte Euch auch gleich um Mithilfe :-))



Zu den Daten, die Grünalge habe ich in einem ein Jahr alten Teich (Biotop) herausgefischt und als Frischepräparat unter das Deckglas verfrachtet. Die Alge haben ein fädiges Knäul gebildet und ich habe eine Verzweigung fotografiert. Fundort nördliches Wien, Schotterumgebung, Uferbereich, das Biotop wird von Gärtnern gepflegt, daher könnte eine Verschleppung stattgefunden haben ....

Zur Aufnahme ist mit dem S-PLAN APO 40x am Olympus BHS mit DIC entstanden, Vergrößerung ca. 100x. Sie besteht aus 40 Schichten und wurde mit HELICON gestackt. Da die Zellen auf unterschiedlichen Tiefen liegen war ich ca. fünf Stunden mit Stackingretusche beschäftigt ...

Das Bild ist für einen Kalender und zu mindest ein xxx.sp sollte bei der Art darunter stehen ...

Also Bitte, bitte ...

:-)

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Ralf

Hallo Gerhard,

das ist Cladophora spec., siehe hier: http://www.dr-ralf-wagner.de/Bilder/Cladophora_glomerata-400.jpg .

Schönes Bild, aber viel Arbeit. Warum diese zeitaufwändige Retusche? 40 bilder sind doch eigentlich nicht viel.

Rawfoto

Hallo Ralf

Zuerst einmal besten Dank für die Unterstützung :-))

Mein Problem beim Stacken sind die durchsichtigen Bildteile, in diesem Fall die Zytoplasten die in unterschiedlichen Schichten liegen. Damit hat man untereinander liegende kernscharfe Bildteile und die Stakingsoftware kennt sich damit nicht aus und das Ergebnis ist bescheiden. Ich verwende Helicon am MAC und da bin ich in solchen Fällen massiv mit Retusche beschäftigt. Die beginnt bereits bei den Einzelbildern und dann natürlich beim Stackingergebnis.

Ich habe da noch keine andere Lösung gefunden, ein Tipp an der Stelle würde Jubelstürme auslösen :-)

Bei Auflichtmotiven kann man sich mit der Beleuchtung helfen und den Retuscheaufwand senken, im Durchlicht und da im Speziellen bei DIC habe ich keine Idee wie ich mir die Arbeit erleichtern kann ...

:-)

Gerhard
Gerhard
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Ralf

Hallo Gerhard,

danke für Deine Erläuterungen. Wenn ich Dich recht verstanden habe, hast Du scharf abgebildete Stellen im Bild, nämlich die Zytoplasten, die Du aber nicht im Bild haben möchtest, weil diese nicht auf der Zelloberfläche liegen. Wenn dem so ist, verstehe ich jetzt, warum das 5 Stunden gedauert hat und eine bessere Lösung kenne ich für dieses Problem auch nicht  :( .


Kurt Wirz

Hallo Gerhard
Ich kann nur bestätigen, was du nebenbei erwähnt hast.
"massiv mit Retusche beschäftigt. Die beginnt bereits bei den Einzelbildern"
Entgegen oft anders lautenden Äusserungen, ist es der Stacking Software wurst, bei welchem Bild (Abfolge) und wo die Schärfe in einem Bild ist. Stupiderweise kann es so sein, dass die ungewollte Schärfe in der Ferne, also jene die du nicht möchtest, die gewünschte Schärfe (jene die du willst) überschreibt.
Deshalb nützt manchmal die Umkehrung der Stackingreihenfolge der Bilder.
Falls dies nicht zum Erfolg führt, musst du wie du erwähnst, die Partien die du nicht scharf willst, in den einzelnen Bildern leicht unscharf machen.

Gut Stack

Kurt

Rawfoto

Hallo Kurt

Ich entferne nicht gewollte, scharfe Teile in den jeweiligen Ebenen. Das funktioniert gut wenn die SW genuegent Anhaltspunkte im Bild fuer die Positionsbestimmung findet ...

Dir Umkehrung der Abfolge hilft bei mir so gut wie nicht ...

:-)

Gerhard
Gerhard
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