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Blau hab’ ich auch …

Begonnen von Heiko, Dezember 10, 2012, 21:16:51 NACHMITTAGS

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Heiko

Habe ja nix von frischem Waschwasser erzählt – hat halt eine Weile gestanden, die Brühe ...  ;D

Klaus Wagner

Hallo Safari

Zitat von: Safari in Dezember 12, 2012, 15:15:15 NACHMITTAGS
Soll man das mit der Geldwäsche selber machen, oder nicht doch besser einer erfahrenden Bank überlassen?

Das kannst Du selbst.
Bekommst Du denn keine Mails id der Art

Dear sir,
I am auditor of the Bank of nigeria...
blablub

Bei diesen Geschäften kannst Du gleich Dein Geld mitwaschen...

Viele Grüße
Klaus

PS: Auch die UN hat sich schon bei mir gemeldet

Justin

Hallo Klaus,

ZitatBei diesen Geschäften kannst Du gleich Dein Geld mitwaschen...

Nicht mitwaschen,
wegwaschen
da kommt nix zurück,
weder sauber noch schmutzig  ;)

Liebe Grüße,
Justin

Heiko

Hallo,

ich komm' von dem blauen Zeug nicht los – stoffgebundene Sucht wahrscheinlich.

Die obere Bildhälfte zeigt Kupferoxalat, gefällt an einem Oxalsäurekristall, der in die Acetatlösung gegeben wurde. Seiner Schwerlöslichkeit geschuldet, bildet das Kupferoxalat verflixt kleine Kristalle; hier mit dem 40er aufgenommen:



Viele Grüße,
Heiko

Klaus Herrmann

Hallo Heiko,

nur eine neugierige Frage: wo hast du das mit der Schwerlöslichkeit von Cu-Oxalat gefunden?
Ich finde diese Verbindung in keinem meiner Bücher.

Und ich würde mal in Analogie schließen, dass es gar nicht so schwer löslich ist:

Ca-Oxalat ist schwer lölich, ebenso Ca-Sulfat, dagegen Cu-Sulfat ist leicht löslich, dann könnte auch Cu-Oxalat leicht löslich sein?
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Heiko

Hallo Klaus,

Du bist noch nicht internethörig, -gläubig und -abhängig?  :D
Dann wird's aber Zeit:

http://www.prochemonline.com/upload/MSDS/1570-1.Copper%20(II)%20Oxalate.pdf

Gruß, Heiko

Klaus Herrmann

Hallo Heiko,

ahhh..... Amerikanisch! :D
ZitatCopper Oxalate is highly insoluble in water

Und wenn man sich lässt googlen übersetzen dann kommen Sachen wie diese:
ZitatAufgrund seiner hohen elektrischen Leitfähigkeit, werden große Mengen von Kupfer mittels der Elektroindustrie zur verwendet Draht .

Dank dir. Wieder einen Denkanstoß bekommen: englisch kucken! :D

Na und so ist das mit den Analogieen: Theoretische Chemie war mir immer suspekt: und prompt lag ich falsch!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Herbert Dietrich

Gewaschenes Geld!

Ich nehme auch noch feuchte Scheine kostenlos zur fachmännischen Entsorgung an.

Erwartungsvolle Grüße

Herbert

Heiko

Hallo,

gründlich daneben gegangen ist der Versuch, Peters Silber- einen Kupferbaum an die Seite zu stellen, siehe: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14652.0

Das Waschwasser (Kupferacetat) enthielt wohl nicht genügend Kupferionen, als dass auf dem Aluminiumschnipsel die Bäumchen in den Himmel hätten schießen können:


unter Deckglas, 40er Objektiv, Auflicht, gestapelt

Immerhin ist das Waschwasser jetzt gewaschen.  ;D

Viele Grüße,
Heiko

Klaus Herrmann

Hallo Heiko,

Zitatals dass auf dem Aluminiumschnipsel die Bäumchen in den Himmel hätten schießen können:
das Alu hat normalerweise eine dichte Oxidschicht, die den Ionenaustausch blockiert. Nimm mal einen Eisennagel!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Heiko

Hallo Klaus,

meinst Du es lag am Aluminium? An einigen Stellen (Risse in der Oxidschicht bzw. die Schnittkante) war die Wasserstoffentwicklung deutlich zu beobachten. Die Gasblasen sind auf dem Foto zu sehen.
Ich hatte auch deshalb zuerst an Alu gedacht, da es so schon portionierbar ist ...

Halt! Eisenwolle ...

Gruß, Heiko

Heiko

Hallo,

Kupfergestrüpp – der gute Wille zählt.
Bei höher konzentrierter Salzlösung ist der Alu-Schnipsel regelrecht ,,verdampft". Auch ein Faden der Eisenwolle war zu schnell oxidiert. Mit einer Büroklammer entstand dann dieses Bild:



Die unscharfen Spitzen resultieren aus der Wachstumsbewegung, als der Bilderstapel entstand.

Grüße, Heiko

Heiko

Hallo und Entschuldigung,

aber ich konnte mich mental noch nicht von den ,,Gehölzen" lösen. Ich zeige die Varianten ,,Abendhimmel" und ,,Frühlingsgrün". Letzteres entstand nach längerer ,,Reifungsphase" in Kombination mit den Eisenionen aus der Büroklammer:





Viele Grüße,
Heiko