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Miessijoki …

Begonnen von Heiko, Februar 04, 2015, 00:32:04 VORMITTAG

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Heiko


... wichtig ist das ,,e" im Namen – sonst ist das www ratlos – liegt im nördlichen Finnland bzw. Lappland und ist die Quelle dieses Sandes, folgt man den Angaben des Esoterik-Fachhandels und der Haifisch-Bucht.

Erworben als ,,Zirkon-Rutil-Sand" bereitet dem Laien das Identifizieren der wertgebenden Bestandteile naturgemäß Schwierigkeiten, weshalb ich auf Euere Hilfe hoffe ...



Das Ergebnis der magnetischen Separation – Magnetit und Hämatit:



Zwei Zirkone, denke ich:



Rutil (?):



(1) Rutil in Achsllage (?), aber kein Bild mit dem 40er zu erhalten, mit Öl sprich dem 50er oder 100er wollt' ich noch nicht drauf, da das Präp. für die kleineren Objektive dann eingeschränkt ist. (3) Zirkon. (2) kommt dann noch mal:



Hier noch einmal die (2). Die beiden Klunker direkt darüber auf 11 und 12 Uhr sind bei x-pol. quasi isotrop:



Und die (2) noch einmal mit dem 40er. Auch Rutil? Hämatit kann's nicht sein, da nicht magnetisch:



Hoffnungsfroh, Heiko






olaf.med

#1
Lieber Heiko,

die schönen prismatischen Kristalle sind sehr sicher Zirkone. Die ideale Morphologie siehst Du hier:



Hämatit ist nicht magnetisch, und sehr gut an der kirschroten Farbe des Strichs (feines Pulver) zu erkennen. Am besten legst Du für den Test ein Körnchen auf einen weißen Porzellanscherben, wenn keine Strichtafel vorhanden, und drückst es mit einem Objektträger zu feinem Pulver aus. Kirschrot meint übrigens die Farbe dder dunklen Kirschen!

Herzliche Grüße,

Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

Heiko

Ach herrje, lieber Olaf, ich werfe wieder einmal alles durcheinander.

Demnach befindet sich in der magnetischen Fraktion Magnetit, z.T. oberflächlich zu Limonit verwittert.

Der ,,Blutstein" wird dann vermutlich Hämatit sein. Hast Du eine Idee, wie es zu den schwarzen Linien kommt?

Für Zirkon sollen Sprünge und Einschlüsse ja typisch sein:



Wie ich lese, werden braune Zirkone (vielleicht ist der Bursche im vierten Bild eher aus dieser Richtung zu deuten) im Zusammenhang mit U und Th gesehen. Es fallen die Begriffe Gitterzerfall und Isotropisierung. Ich frage, weil mir in der Probe etliche isotrope Körnchen auffallen ...

Rutil soll ja nun auch eingewachsen vorkommen. Diese beiden Quarz(?)-Kristalle enthalten Einwachsungen:





Viele Grüße,
Heiko