Zahlenmystik oder Physik - warum 63 ?

Begonnen von Oecoprotonucli, Mai 17, 2016, 11:50:15 VORMITTAG

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Oecoprotonucli

Hallo Herbert,

jetzt wird's mir langsam peinlich, das Dokument habe ich doch schon hundertmal aufgemacht - aber eben wohl nur selektiv gelesen und aufgenommen.

Die Frage, wie man auf die Idee eines 160x Objektivs gekommen ist, habe ich aber immer noch. Geht das nicht über die förderliche Vergrößerung hinaus? Oder benutzt man dazu schwächer vergrößernde Okulare?

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Herbert Dietrich

Hallo Sebastian,

vermutlich benutzt man beim 160x/0.95 das Okular 6,3x  = Vergrößerung 1009  oder 6x = 960fach.
Der Sinn dieser hohen Objektivvergrößerung ist mir auch nicht klar, aber da haben wir hier sicher Experten.

Herzliche Grüße
Herbert

Klaus Herrmann

Hallo Herbert,

ZitatDer Sinn dieser hohen Objektivvergrößerung ist mir auch nicht klar, aber da haben wir hier sicher Experten.

Mit dem Bereich Metallografie in meiner Abteilung habe ich mich nicht so detailliert beschäftigt, aber ich erinnere mich, dass die hohen Vergrößerungen von der DIN zur Auswertung von Eindücken bei der Mikro-Härtemessung gefordert werden um die Genauigkeit der Messung zu erhöhen..

Beim Googeln habe ich aber auf die Schnelle keinen Beleg dafür gefunden.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Alfred Schaller

#18
http://www.mikroskop-online.de/Mikroskop%20BDA/30-681a-1.G%20%20NEOPHOT%2021%20%28T%29.pdf Seite 47, Tabellen
(geändert, da irrtümlich erst falscher Link)
Diese Vergrößerungstabelle zeigt die Benutzung verschiedener Objektive mit Vergrößerungswechsler, um normgerechte Vergrößerungen zu erhalten (hier für Neophot 21, CZJ)
Viele Grüße
Alfred
- gern per Du  / Vorstellung -